Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

4. März 2017
Wir werden beeinflusst

alles nutzen was geht, war gestern.

Heute sollten wir uns im Internet ganz genau überlegen wo wir uns aufhalten, wie oft, was wir “liken”, was wir schreiben…

denn wir werden erforscht und einsortiert und beeinflußt – das geht bis hin zur politischen Wahl.

Nutzen Sie besser Facebook, Instagram und Co weniger und wenn  = besser nur schauen und nichts kommentieren oder “liken”
– machen sie sich nicht abhängig von GOOGLE!!!
– machen Sie sich nicht abhängig von AMAZON!!!
– achten Sie darauf was Apple vor hat!

Wessen Meinung und Urteil kann man heute noch vertrauen?

Es wird soviel geschrieben und geklaut und einfach nur eine Meinung heraus trompetet.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

1. März 2017
Nur ein einziges Tele-Objektiv wählen

Wenn Sie sich nur 1 Tele-Objektiv leisten wollen,
nur 1 Teleobjektiv tragen und mit auf Reisen nehmen können?

Welches wäre das?

Der erste Gedanke fällt bei mir auf die 85iger (oder 105 mm) Brennweite, weil ich die für Menschenbilder, für Landschaften und zum verdichten meiner Bildidee immer brauche. Am liebsten so lichtstark wie sie noch tragbar und bezahlbar bleibt. Ich habe ein 1.2/85 mm und auch ein 1.4/105 mm – aber auch ein modernes 1.8/85 mm mit Bildstabilisator kann mich absolut glücklich machen.

Doch das alleine bringt für viele Tier-, Natur-, Sport- und Reportage-Motive noch nicht die benötigte Reichweite, dazu ist eine längere Brennweite, ein engerer Bildwinkel notwendig.
Die besten Objektive dieser Brennweite liefert:
Nikon AF-S 1.4/105 mm ED (sehr kostspielig) – schönste Bildsprache
Tamron SD 1,8/85 mm VC (bildstabilisiert)
Sigma 1.4/85 mm ART (extrem schwer und groß)

Ein 85iger sollte jeder Fotograf besitzen – aber wenn er mit einem Tele die Welt erkunden will, sollte es noch etwas mehr sein:

Das 2.8/70-200 mm liegt nahe. Es ist mit 1.5 Kilo zwar schwer und mit 20 cm relativ lang, hat die beste Lichtstärke und oft einen guten Abbildungsmaßstab 1:4.8 aus 1,1m Entfernung. Optimale Bildstabilisierung und ist für ein Zoom sehr ausgereift und stielt jedem 4.5-5.6/70-300 mm wie auch nicht selten einer 2.8/200 mm Festbrennweite, die Show.
Jedes Zoom ist nur für eine Brennweite optimiert und diese Optimierung liegt für die 70-200 mm Objektive leider nicht selten bei 70 mm oder bei den besseren bei 135 mm – bei längster Brennweite und bei offener Blende, lässt es Randschärfe und Details vermissen.
Hinzu kommt: die Reichweite ist bei 200 mm sehr begrenzt, es lässt mit 2x Konverter doch schon ganz gut Federn, es ist sehr teuer – 2000-3000€ und es hat brutale Konkurrenz:
4.0/70-200 mm & 5.6/80-400 mm
Die besten Objektive dieser Brennweite liefert:
Nikon AF-S 2.8/70-200 mm FL VR
Canon EF 2.8/70-200 mm L IS
Tamron SP 2.8/70-200 mm VC G2

In den allermeisten Fällen gibt es eine bessere Wahl:
Das Nikon 4.0/70-200 mm bei fast halbiertem Gewicht, rund 3 cm kürzer und bietet Abbildungsmaßstab 1:4 oder das beinah gleich gute Canon 4.0/70-200 mm L IS oder selbst das Sony FE 4.0/70-200 mm G OSS
Nur eignen die sich weniger für den Einsatz mit Konverter, allenfalls ein 1.4x kann sinnvoll eingesetzt werden.

Besser gleich ein Supertele?
5.0-6.3/150-600 mm OS oder 5.6/200-500 mm VR?
Beide sind mindestens 2 Kilo schwer und 26-29 cm lang – Abbildungsmaßstab 1:4 – 1:5
Problem: Schwer, dick, lang, auffällig, kein superschneller AF, lichtschwach und beginnt erst bei 150-200 mm – bei diesen Daten wird zusätzlich ein 4.0/70-200 mm benötigt!
Deshalb sind diese Zooms von Tamron, Sigma, Nikon als Allein-Lösung selten ideal.

Eine einzige Festbrennweite?
da fällt mir nur ein 2.8/300 mm L IS ein, da das 4.0/500 mm schon wieder sehr lang, langsamer im AF, sehr schwer und teuer ist. Ein 2.8/300 mm verträgt einen 2x Konverter und wird dann zum 5.6/600 mm und an Halbformatkameras bietet es sogar 450 mm und 900 mm Bildausschnitt.
Schon deshalb werden die 500 mm, 600 mm und 800 mm Super-Tele immer mehr zu Exoten. Sie bleiben wichtig für Vogelfotografie, scheue oder gefährliche Wildtiere und Sportarten – nur im Foto-Alltag wird man sie kaum häufiger einsetzen.
Das 2.8/300 mm ist 13 cm dick und gut 25 cm lang, erreicht nur Abbildungsmaßstäbe von 1: 7,7 bei Gewichten ab 2550g.
Es ist daher einem 4.0/300 mm in allen Punkten unterlegen und auch optisch nicht schärfer, kontrastreicher oder Detailverliebter als ein modernes 4.0/300 mm!
Auch wenn viele sich noch nicht intensiv mit DO/PF Linsensystemen auseinander gesetzt haben, bei 300 mm und 400 mm sind ihre Vorteile unübersehbar. Und selbst die erfolgreichsten Fotografen der Welt (Art Wolfe uvm.) nutzen das Canon 4.0/400 mm DO IS II oder das Nikon 4.0/300 mm PF VR intensiv. Beide Teles sind mit einem Fresnel-Linsen-System ausgestattet und schlangen konventionelle Tele-Objektive deutlich.
Nikon 4.0/300 mm ED = 1300g Gewicht – 9 cm Durchmesser – 22 cm lang – 1:4.2
Nikon 4.0/300 mm PF VR = 750g Gewicht – 9 cm Durchmesser – 15 cm lang – 1:4.2
Canon 4.0/300 mm L IS = 1190g Gewicht – 9 cm Durchmesser – 22 cm lang – 1:2.9
Olympus 4.0/300 mm IS PRO = 1270g Gewicht – 9,3 cm Durchmesser – 23 cm lang – 1:4.2
Pentax 4.0/300 mm ED SDM = 1070g Gewicht – 8,3 cm Durchmesser – 18,4 cm lang – 1:4.2
Für mich sind hier Nikon PF und Pentax die klaren Gewinner, beide bieten effektive Bildstabilisierung, nur das Nikon fokussiert deutlich schneller und sicherer.
Das Canon ist eine Rechnung von 1997 – sein Bildstabilisator ist heute nicht mehr effektiv und auch optisch wird es von Nikon und Olympus in den Schatten gestellt.

Wo setze ich den Kompromiss an?
Ein 4.0/300 mm oder 4.0/400 mm in Leichtbauweise – ja für mich auf jeden Fall sehr wichtig. Ein 5.0-6.3/50-500 mm war eine gute Idee von Sigma, aber die Realität war zu schwer und zu mächtig. Alle Konstruktionen wie 28-300 mm, 18-200 mm, 18-270 mm, 18-300 mm oder gar 16-300 mm bleibt die signifikante Schwäche an Auflösung, Schärfe und Brillanz im Telebereich ab 100 mm Brennweite als großer Makel.
Es ist immer wichtig den Telebereich im Zoom-Objektiv vom Weitwinkel- bis Normal-Bereich zu trennen.

Die meisten Fotografen wählen ein 5.6/100-400 mm
Sony kann sogar ein 5.6/70-400 mm liefern kann, es ist trotzdem nicht wirklich spitze. Auch das Nikkor 5.6/80-400 mm überzeugt nicht alle und selbst das jüngste Fujifilm 5.6/100-400 mm kann nicht perfekt glänzen.
Das Canon 4.5-5.6/100-400 mm L IS II ist einfach konkurrenzlos, scharf, schnellster AF, belastbar, abgedichtet, Nahtauglich (1:3.2) und mit 1570g und 20 cm Baulänge gerade noch transportabel. Dagegen sieht auch das Nikon 5.6/200-500 mm richtig schwer, dick und lang aus – es hat einfach nicht dieselben Qualitäten und zwischen 100 mm und 200 mm Anfangsbrennweite sind riesige Unterschiede, wenn ein Motiv zu nah kommt, andererseits lassen sich die fehlenden 100 mm im Telebereich heute leichter verschmerzen.

Wem 1,5 Kilo zusätzlich noch zu schwer sind, dem bleibt nur ein 4.5-5.6/70-300 mm, das meist knapp 800g wiegt – Canon zeigt hier auch wieder Spitzenleistung und schnellstem AF:
Canon EF 4.0-5.6/70-300 mm IS II STM – 710g – 7 cm Durchmesser – 15 cm lang – 1:4.0

Auch für Menschen mit vielen Hobbys gibt es für kleinere Sensoren berechnete 5.6/50-200 mm, 5.6/55-300 mm Versionen um 450g, die wenig kosten.

Wenn Gewicht und Volumen nicht die wichtigste Rolle spielen und es auf Lichtstärke und beste Bildqualität ankommt, der kann nur auf ein 2.8/300 mm, 4.0/400 mm oder 4.0/500 mm sparen. Dann wird man aber oft trotzdem noch ein Zoom mitnehmen wollen, ein 2.8/70-200 mm oder 5.6/100-400 mm.

FAZIT:
Mit nur einer Tele-Brennweite auszukommen ist verflixt schwer.
Ich würde Stand 03/2017 folgenden Objektiven den Vorzug geben:
Nikon AF-S 1.4/105 mm
Ja es ist schweineteuer, aber mit seiner kaum verwechselbaren Bildsprache kann ich jeden von meiner Bildidee überzeugen. Ein noch schweres Sigma ART ist hier keine echte Option.

Wenn ich ein zweites Teleobjektiv mitnehmen kann, was eigentlich immer der Fall ist, dann trenne ich die Wahl in:
Zuhause:
Nikon AF-S 4.0/300 mm PF VR oder Nikon AF-S 4.0/70-200 mm VR oder Canon 4.0-5.6/70-300 mm IS II STM
Auf Reisen:
Canon 4.5-5.6/100-400 mm L IS II

Für mich steht damit fest, das ich auch heute noch für die Tele-Fotografie zumindest eine Nikon- oder Canon Kamera brauche. Weder Olympus, noch Panasonic, Sony, Leica, Fujifilm können mit ihren Objektivsortimenten hier im Telebereich punkten.

Auf Safari bleibt mein 2.8/300 mm mit 2x Extender an der hochauflösenden Kamera mein liebster Begleiter
Ich würde nur heute mit Nikon D500 reisen wollen

 

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20. Februar 2017
Sigma – Frühjahrs-Neuheiten

SIGMA schließt die Lücken – erwartet wurden 2.8/70-200 mm OS und 2.8/300 mm OS – aber beide kommen vielleicht erst im Herbst oder noch später.
Sigma wird in den kommenden Monaten 4 neue Objektive anbieten, 3 Neurechnungen und ein komplett neues Zoom.

Sigma 1.8/14 mm HSM ART
Ein Exot, schwer und rund, für Sternenhimmel-Forscher, Taucher mit großen Gehäusen und andere nicht ganz alltägliche Fotoideen. Ein Objektiv, dass ich nicht brauche, das aber sicher ein spannender Ansatz ist und im großen Portfolio von Canon oder Nikon nicht geboten wird.

Sigma 2.8/24-70 mm HSM OS ART
– was soll ich sagen, wieder ein größeres, hoffentlich schärferes, aber letztlich mutloses Reportage-Zoom – das wird nur wenige von Canon oder Nikon weglocken – dazu müsste es ein 2.8/24-90 mm sein. Aber immerhin geht jetzt auch Sigma hier den Trend zum Bildstabilisator, nachdem Tamron und Nikon hier schon vorgelegt hatten. Jetzt muss Canon mit einer IS-Version kontern. Warum es ein ART und kein SPORT ist, leuchtet mir nicht ganz ein.

Sigma 5.0-6.3/100-400 mm HSM OS Contemporary – na endlich noch ein leichtes Telezoom für den kleineren Geldbeutel. Es ist praktisch ein lichtschwacher Nachkomme des guten 4.5-5.6/120-400 mm HSM. Also da sind Canon und Nikon bestens ausgestattet. Die Lichtstärke hier noch weiter zu beschränken finde ich nicht zielführend. Der angepriesene Abbildungsmaßstab von 1:3.7 wird erreicht aus 1,6m Abstand, das wäre ganz sinnvoll. Canon schafft beim 100-400 mm aus 1,0m Entfernung = 1:3.3. Das leichtere Zoom mit rund 1100g hat Potential und findet viel Beachtung. Es bleibt zwar 18 cm lang, aber es ist deutlich handlicher als alle anderen 100-400 mm Objektive mit Lichtstärke f:5.6. Bleibt abzuwarten wie es sich mechanisch, optisch und technisch schlägt. Was fehlt ist eine wirksame Abdichtung, eine Stativschelle sucht man ebenfalls vergebens. Die beiden Canon Zooms sind unbestritten die schnellsten AF-Tele Objektive auf dem Weltmarkt. Mal sehen wie Sigma sich da schlägt und ob der OS diesmal etwas taugt.
Canons Champions:
Canon 4.5-5.6/70-300 mm STM =         710g – 14,6 cm lang – 1:4 aus 1.20m – 67 mm Filterdurchmesser – 500€
Canon 4.5-5.6/100-400 mm L IS II = 1550g – 19,3 cm lang – 1:3,2 aus 0,98m – 77 mm Filterdurchmesser – 2000€
Sigma 5.0-6.3/100-400 mm OS =        1160g – 18,2 cm lang – 1:3.8 aus 1,60m – 67 mm Filterdurchmesser – ??? (800€?)

Sigma 1.8/135 mm HSM ART

– das fordere ich schon sehr lange, ein frisches, hochlichtstarkes 135iger. Denn 2.0/200 mm und 2.8/300 mm sind für ausgiebige Mode- und Porträt-Sessions schon zu schwer und machen die Gesichter schon sehr flach. Die bisherigen 135iger sind meist schon sehr alte Rechnungen – da kommt ein 1.8/135 mm wie eine Erlösung. Allerdings fehlt hier wieder der Bildstabs, was die optische Rechnung zwar deutlich beeinflussen würde, aber bei der Brennweite schon wieder wichtig wäre. Obwohl ich vom Nikon 1.4/105 mm sehr begeistert bin, wenn das 1.8/135 mm ART konvertertauglich wäre, könnte ich schwach werden (ein 2.5/190 mm – bzw am Halbformat ein 2.5/280 mm mit 1,4x wäre sehr reizvoll).

Demnächst mehr zu diesen Neuheiten.

 

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