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Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

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1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

9. Februar 2017
Olympus E-M1II – Praxis-Eindrücke

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Olympus E-M1II – weiter entwickelt

Wie erwartet kommt nach nur 3 Jahren, ein Nachfolger der E-M1 in einige Läden. Ja, es fällt mir schwer mich positiv mit Olympus- oder gar Sony-Kameras auseinander zu setzen.
Negative Erlebnisse und Erfahrungen prägen… und verursachen einen Vertrauensverlust, während man positive Erlebnisse zu leicht als selbstverständlich wahr nimmt. Befreiend war für mich meine jüngste Erfahrung mit Nikon, deren Produkte ich bisher genauso kritisch gesehen, bewertet und ausgeklammert hatte wie jetzt Olympus und Sony – die Nikon D500 ist täglich mein liebster Begleiter für die meisten Fotosituationen. Mal schauen wie lange sich der Eindruck hält und ob Olympus irgendwann wieder neu meine Begeisterung entfachen kann.

Nur, sind die Erfahrungen im Falle Olympus nicht so eins-zu-eins übertragbar. Bei mir sind vielleicht einfach die Erwartungen seit OM4TI, OM3, E-20, E-1, E-3, E-5 einfach zu hoch. Olympus hatte von Anfang an ein Problem mit schnellem, präzisem Autofokus und das trotz kleinerer Sensoren, die längst nicht so hohe Ansprüche stellen wie im Vollformat. Erst lag es an den Objektiven, es wurden einfach lahme AF-Motoren verbaut, doch dann war auch der AF in den Kameras und auf den Sensoren ein Problem. Die MicroFourthirds-Geräte von Olympus haben ganz im Gegensatz zu denen vom Erfinder Panasonic für mich zu selten geliefert.
Die Pen-Kameras waren ja noch herrlich Retro und schön verarbeitet und machten sogar ohne Sucher kurzfristig spaß.
Doch der Spaß verging mir sehr schnell mit der neuen E-M5 – ein kompliziertes, unwilliges Biest, das einfach zu selten Konstanz lieferte, so schnell verflog bei mir in 30 Jahren keine Kamera-Liebe – ich mag die heute nicht einmal mehr anfassen.

Die E-M1 versuchte zu versöhnen, war ja auch mächtig kostspielig. Sie war robuster und technisch etwas ausgereifter, doch AF und auch der IBIS (interner Bildstabi) lieferten mir nicht was ich brauchte und erwartete – wir haben es 18 Monate miteinander ausgehalten, aber die GH3 hat technisch in allen Punkten mehr überzeugt und haptisch noch mehr. Die GH4 und auch die GX8 waren dann noch stärkere Konkurrenz für Olympus.
Das konnte auch eine technisch verbesserte E-M5II nicht aufholen, auch die wollte ich nach 6 Monaten nur noch stehen lasen.
Hinzu kam die katastrophale Liefersituation der neuen PRO-Objektive – die mir gewollt erscheint. Ein halbes Jahr und länger auf Neuheiten warten, die Zug um Zug an bestimmte Personen und selektierte Händler ausgeliefert und verkauft werden, bin ich nicht gewohnt und auch nicht bereit hin zu nehmen.
Genauso ist ab der E-M5 der Rotstift bei den verwendeten Materialien spürbar – die Kunden sollen für die einzigartige Misswirtschaft das Olympus-Konzerns bezahlen, das begann mit dem Wegfall der Sonnenblenden und den horrenden Preisen.

Zeitweise war und auf einigen Märkten ist, Olympus Marktführer bei spiegelfreien Systemkameras. Wohl weil das zurückhaltende Marketing von Panasonic nicht genug zündet – die Kaufwilligen wollen lieber von Sony, Leica und Olympus hinters Licht geführt und verdummt werden. Nachdem die E-M5II jetzt kein Hit mehr war und eine E-M10 auch kein Meilenstein, war es nur logisch die E-M1 weiter zu entwickeln und jetzt vielleicht zu liefern, was schon mit der E-M1 versprochen wurde.

Was liefert Olympus mit der E-M1II?
Auf Bildern könnte man denken die Kameras sind weitgehend identisch, sie sind es aber nicht, die E-M1II ist ein komplett neues Kameragehäuse.
Das neue Gehäuse hat mit dem Vorgänger, der E-M1 praktisch nur noch den Namen gemeinsam. Die Version II für 2017 ist eine komplett neue Kamera mit vertrauter Bedienung!
Der Griff ist anders, die Kamera ist größer, zwei SD-Karten-Schächte, dickerer Akku, anderer Sucher, ganz neuer Verschluss, der viel leiser arbeitet, neue Prozessoren, neuer IBIS, neuer Autofokus und natürlich ein neuer Sensor. Dazu kommt neues Zubehör, neue Blitze, ein neuer Akku-Griff und der Ausbau der Pro-Linie der Objektive.
Sogar Olympus musste erkennen, das kleiner nicht besser ist. Eine Kamera muss satt in der Hand liegen, sonst ist sie für hochlichtstarke Objektive oder gar Tele-Brennweiten nicht wirklich geeignet. Bei der E-M1 war der Batteriegriff letztlich Pflicht, womit die Vorteile der kleinen, leichten Ausrüstung wieder kastriert wurden.
Die Griffe von Olympus weisen bisher einfach keine Tiefe auf, die Hand neigt dazu sich zu verkrampfen. Zumindest bei der E-M1II wurde das jetzt verbessert, der Griff hat mehr Größe, mehr Tiefe und die Kamera liegt besser in der Hand. Sie wird dadurch keine EOS und keine Nikon, auch keine Panasonic oder Pentax, aber immerhin, das Problem wurde erkannt. Alle Finger finden Platz, nur um sie perfekt zu halten und gut an den Auslöser zu kommen, muß ich meine Hand, bzw meinen Zeigefinder dennoch in eine ungewohnte Stellung bringen – deshalb liegt eine GH4 weiterhin besser in meiner Hand.
Die Lösung wäre indes sehr einfach – austauschbare, individuelle Handgriffe – Griffstücke, die nicht schwer sind und schnell gewechselt werden können. Eine Kamera für alle Menschen entwerfen zu wollen ist zum scheitern verurteilt und will immer weniger gelingen. Wir haben alle andere Hände und Vorlieben – Kameragehäuse müssen endlich individuell werden!
Und dank 3D Drucktechnik ist das auch keine Schwierigkeit mehr.
Allerdings führt die Neukonstruktion des Olympus-Gehäuses auch zur Notwendigkeit eines neuen Batteriegriffs – Zusatzkosten von 280€!
Die Ideale Bedienung bietet mir die Panasonic GH4 – davon ist Olympus noch weit entfernt. Gurtaufhängung, Ein-/Aus-Schalter und manches andere sind für mich falsch platziert. Auch lässt sich nicht schnell auf Serienbild-Frequenz umstellen ohne die Kamera komplett umzuprogrammieren. Das Problem mit der änderbaren Tastenbelegung ist doch, das man leicht mal vergisst, wo man was hin programmiert hatte, wenn man die Kamera nicht wöchentlich einsetzt, oder auch mit anderen Kameras arbeitet.

Verschluss:
Der mechanische Verschluss ist neu, er vibriert nicht mehr, ist erheblich leiser und das Geräusch klingt nicht mehr so krank. Der elektronische Verschluss, der in Wahrheit eine zeitlich begrenzte Auslesung des Sensors ist, arbeitet von 1/8000 bis zur 1/32.000 Sekunde, klingt super, ist inzwischen sogar in der Praxis gut nutzbar.
Alles was sich im Motiv bewegt und natürlich die kleineste Bewegung der Kamera führte bisher zu oft unbrauchbaren Fotos mit verzerrten Motiven (Rolling Shutter).
Damit ist jetzt Schluss!
PRE-Capture – Vor-Auslösung:
Funktioniert ausschließlich mit OLYMPUS mFT-Objektiven, nur bis Blende f:8, nur für die Dauer innerhalb einer Minute vom Antippen des Auslösers!
Um der Reaktionsträgheit des Fotografen vorzubeugen kann die Kamera schon bei halb gedrücktem Auslöser bis zu 14 Dateien vor dem eigentlichen Auslösen sichern, die dann später alle zur Verfügung stehen um doch noch den perfekten Moment zu erwischen. Ein nettes Gimmick, dieses PRO-Capture, was vielleicht in manchen Wartesituationen hilfreich sein kann – aber man sollte es nicht überbewerten.

High-Resolution-Mode:
Vom Stativ können 8 Bilder nacheinander von ruhigen Motiven belichtet werden, die zu einem größeren Bild mit 50 MP JPEG oder 80 MP RAW zusammen gerechnet werden. Es darf jedoch keiner erwarten, damit die Qualität einer Sony Alpha 7RII (42 MP), Nikon D810 (36 MP), Pentax K1 (36 MP) oder gar Canon EOS 5DSR (51 MP) oder die von Mittelformat Kameras zu erreichen.
Für Studioscenen und manche ruhige Landschaft kann das interessant sein, aber mehr auch kaum. Bitte nicht überbewerten.

Die Einstellentfernung, in der das angeschlossene Olympus-Objektiv fokussiert lässt sich begrenzen bis 999m und überall dazwischen, begonnen von der Mindesteinstellentfernung. Das kann eine gute Sache sein, wenn man weiß in welcher Entfernung sich das Motiv befindet.

Zwei Speicherkartenschächte, aber davon ist nur einer schnell und der andere langsam. Was soll so ein Mist? In einer Kamera die 2000€ verschlingt und sich PRO schimpft brauche und erwarte ich zwei gleich schnelle Kartenplätze. Außerdem sind SD-Karten kaum professionell, eine solche Kamera sollte auf XQD Karten setzen, wie es Nikon richtig vormacht.

USB 3.0 ist jetzt endlich an Bord und die Kamera hat keine deutliche Einschaltverzögerung mehr.

SUCHER
Das Sucherbild ist groß und hell und deutlich schöner als alles was Olympus bisher an elektronischen Suchern geliefert hat.
Das der Sucher jetzt endlich 120 frames per second schafft, ist super, aber seine Auflösung bleibt mit 2 MB relativ gering. Auch der große Monitor löst nur 1 MB auf, das reicht kaum um die Bildschärfe und Qualität rasch zu beurteilen. Olympus hat sich jetzt endlich auch bei Panasonic abgeschaut wie der Monitor komplett beweglich wird, so dass er auch im Hochformat Sinn macht.

Der Akku hat 35% mehr Kapazität bekommen, damit ist er dann vielleicht langsam in Reichweite der GH4 – aber Olympus-Kameras sind als Stromfresser berüchtigt. Erst eine längere Praxis wird zeigen ob er bei jedem Wetter und allen Anwendungen 1/3 länger durchhält.

Olympus wirbt jetzt massiv mit Zahlen, was Sony und Fujifilm können, da will Olympus natürlich nicht zurück stehen.

Bis zu 77 Aufnahmen im Format RAW können im Puffer landen, bis die Kamera die Geschwindigkeit reduziert, das ist ein sehr guter Schritt zur Action-Fotografie – Nikon schafft aber 200 RAW Dateien.
18 und sogar 60 Bilder pro Sekunde – das gilt für den elektronischen Verschluss – lautlos und verzögerungsfrei.
Deshalb kann auch diese E-M1II maximal 18 Bilder pro Sekunde im C-AF nachführen. Wenn ich das aber mit der EOS 7DII oder gar der D500 vergleiche, leistet die Olympus enormes. Man muss sich aber speziell auf den neuen AF einfuchsen und wenn das gelingt, gibt es immer noch deutliche Nachteile zu den DSLR-Kameras.
Viele werden auch sagen, wozu brauche ich 18 Bilder pro Sekunde, mir reichen 5 – aber das ist zu kurz gedacht, es gibt schon viele nervöse Motive, die wir gerne superscharf einfangen wollen, da sind 10 Bilder einfach notwendig.
Früher reichte es ja im Sport oder vom Tier eine scharfe Aufnahme zu bekommen, heute will man aber mit feinsten Details, der raushängenden Zunge oder dem einen Augenblick konkurrieren und da sind dann schnellste Bildfrequenzen einfach notwendig, wenn man sich nicht auf pures Glück verlassen will.
Die E-M1 schaffte maximal 9 Bilder pro Sekunde und lag oft in der Schärfe daneben – da ist die E-M1II mit 18 B/Sek erheblich gesteigert und sie liefert erheblich mehr scharfe Bilder.

Was die Traumzahlen ohne AF-Nachführung bedeuten, konnte mir bis heute noch keiner erklären. Außer für Experimente, machen für mich 60 Bilder pro Sekunde bei feststehender Fokussierung gar keinen Sinn. Das ist allenfalls für Filmer interessant.

Wenn ich lese, das Kollegen, die wohl ab und an mal neue Kameras in die Finger bekommen (dpR eingeschlossen) die Qualität der Kameraverarbeitung und Haptik höher einschätzen als die GH4, X-T2 oder Nikon D500, dann muss ich hier genau das Gegenteil berichten – wenn ich nur eine einzige Kamera haben könnte, dann wäre das sicher eine der drei genannten und sicher keine E-M1II.

Autofokus
Und schon wieder hat Olympus einen komplett neuen AF verbaut, ich wage nicht zu zählen wie oft die Firma das jetzt schon ohne großen Erfolg probiert hat.
Mein Rat – nutzen Sie den AF umgekehrt als bisher. Nutzen sie S-AF mit einem Messfeld nur noch dann, wenn es das Motiv zwingend erfordert.
Sonst besser immer mindestens 5 oder noch besser 9 Felder aktivieren und auch häufig C-AF verwenden, erst dann liefert die Kamera oft präzise scharf gestellte Fotos.
Eine reine Action-Kamera wird sie deshalb trotzdem noch nicht. AF-Tracking bleibt schwach und auch mit neuesten mFT-Objektiven sind die Ergebnisse nicht immer perfekt bei AF-C. Sie müssen umdenken und üben und sehen welche Einstellung bei Ihren Lieblingsmotiven am besten passt. Mehr dazu sobald ich mehr Erfahrungen mit der Kamera sammeln konnte.

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Olympus E-M1II und die Objektive
Es gibt immer noch Einschränkungen mit Panasonic Objektiven, wie die Korrektur der Bildfehler – trotzdem nutze ich die besten Objektive aus dem gesamten mFT-Programm. Derzeit sind mehr das 90 Objektive und wenn wir die Dubletten abziehen bleiben immer noch über 70 Objektive verschiedener Lichtstärken und Brennweiten zur Auswahl.

Die Lichtstärke der Olympus-Pro-Objektive wird erkauft mit dem kleinen, 4x lichtschwächeren Sensor in den Kameras.
Auch die scheinbar so lange Brennweite, wie beispielsweise die des 4.0/300 mm – das als 4.0/600 mm beworben wird – ist eine Augenwischerei.
Denn wenn ich am 51 MP-Vollformat mit einem 4.0/300 mm auf Faktor 2x heraus vergrößere bin ich auch bei 4.0 mit 600 mm Bildausschnitt. Und wenn ich das an die Olympus adaptiere oder an der 51 MP Kamera ein echtes 4.0/600 mm verwende bin ich nach dem 2x Ausschnitt bei 4.0/1200 mm Bildausschnitt! Also Äpfel und Birnen sollten nicht so verglichen werden.
Beim mFT System verliere ich bei jeder Aufnahme 2 Blenden Licht und meine Schärfenausdehnung im Bild verändert sich ebenfalls um 2 Blenden –
deshalb ist es richtig ein 1.8/45 mm nur mit einem 3.6/90 mm zu vergleichen. Will ich Aufnahmen mit der Wirkung eines Kleinbild 1.8/85 mm  für mFT-Objektives zu bekommen, müßte Olympus ein 0.9/42,5 mm Objektiv konstruieren.
Durch die vielen mFT-Objektiv-Angebote noch durchzublicken ist nicht einfach, deshalb hier meine Tipps für höchsten Qualitätsanspruch:

Leica 2.8-4.0/8-18 mm OIS
Olympus 2.8/12-40 mm PRO oder
Leica 2.8-4.0/12-60 mm OIS oder
Olympus 4.0/12-100 mm PRO IS
Olympus 2.8/40-150 mm PRO
Leica 5.0-6.3/100-400 mm OIS

Wer dazu noch lichtstarke Objektive mit fester Brennweite braucht:

Panasonic 3.5/8 mm oder 1.8/8 mm Olympus – für Spezialanwendungen
Leica 1.7/15 mm
Leica 1.2/42.5 mm oder preiswerter:
Panasonic 1.7/42.5 mm
Olympus 2.8/60 mm Macro
Leica 2.8/200 mm OIS
Olympus 4.0/300 mm PRO IS

Und mFT für den kleinen Geldbeutel:
Oly 4.5-5.6/9-18 mm
Panasonic 3.5-5.6/14-140 mm
Panasonic 4.0-5.6/45-175 mm PZ
Panasonic 1,7/20 mm II
Panasonic 1.7/42.5 mm

(Viele Festbrennweiten und einige Zooms von Olympus konnten mein Foto-Herz nicht wirklich begeistern, dazu zählen: 7-14 mm – 40-150 mm – 8 mm – 12 mm – 25 mm – 45 mm – 75 mm)
Den Sinn der hochlichtstarken Festbrennweiten: 1.2/17 mm – 1.2/25 mm – 1.2/45 mm für den kleinen Sensor erschließt sich mir nicht wirklich. Ich verwende häufig die Pendants für Vollformat – also 1.4/35 mm – 1.2/50 mm – 1.2/85 mm – 1.4/105 mm. Was Olympus und Leica hier führen entspricht der Bildwiedergabe eines 2.4/34  mm, 2.4/50 mm oder 2.4/90 mm am Vollformat. Die Objektive sind hochgezüchtet und liefern sehr schöne Fotos, doch wenn ich mit Licht und offener Blende malen will, sind mit die Kleinbild-Konstruktionen für Vollformat trotz ihres Gewichts erheblich lieber.
Ich finde auch die Preise oft total überzogen, wenn ein mFT-Objektiv auf und sogar deutlich über dem Preisniveau von KB-Vollformat-Objektiven liegt, dann finde ich das bedenklich und wenn dann die optische Leistung nicht besser ist, finde ich es frech.

Das mFT-System mit dem Sensor, der nur ¼ der Fläche vom Vollformat hat, ist super für die Makro-Fotografie, für alle Motive, denen viel Schärfentiefe gut tut und durch die kompakteren Ausrüstungen auch für die Reise-Fotografie. Doch in manchen anderen Bereichen kehrt sich das ins Gegenteil um.
Überall wo hohe Lichtstärke gefragt ist, sei es weil wenig Licht vorhanden ist, oder kürzeste Belichtungszeiten notwendig sind, ist mFT 2 Stufen im Nachteil. Da hilft auch ein doppelt so lichtstarkes Objektiv nur wenig, erst wenn es vier mal so lichtstark ist (2 Blendenwerte – als f:2.0 anstatt f:4.0), kann der Mangel kompensiert werden.
Beispiel: 2.8/300 mm VF = 1.4/150 mm mFT
1.4/50 mm VF = an mFT nicht möglich, bzw. bezahlbar.

Deshalb ist ein 1.2/25 mm zwar gut gemeint, aber nur ½ Blende lichtstärker.
Auch der sagenumwobene 5-Achsen Bildstabilisator der im Normal-Bereich bis zu 1 Sekunde Ruhe im Bild bringen kann, hilft nicht wirklich bei vielen Motiven – denn sobald sich etwas im Sucher bewegt ist eine deutliche Unschärfe die Folge. Deshalb taugt der IBIS nach wie vor ausschließlich für statische Motive oder experimentale Bildideen mit Bewegteffekten.
Ich arbeite sehr bevorzugt mit lebenden Motiven und deshalb ist für mich eine kurze Belichtungszeit mit geringstem Bildrauschen das wichtigste Kriterium eines Kamerasystems. Und genau hier wird mFT immer im Nachteil sein zu größeren Sensoren. Spätestens bei 2000 ISO rauscht jeder mFT Sensor überproportional – dem entgegen können schon Halbformatsensoren bei vergleichbarem Bildrauschen mit 8000 ISO verwendet werden, also mindestens 2 Stufen Gewinn.

Als System-für-Alles ist microFourThirds für mich gescheitert, bzw. einfach nicht gut – nicht lichtstark genug und letztlich zu teuer.
Dem gegenüber stehen unzählige herausragende Fotos, die damit gelingen. Ich habe mich jetzt mehr als 13 Jahre (2003 erschien FT von Olympus – Viertelformat) bemüht meinen fotografischen Horizont dank mFT zu erweitern – zuletzt mit immer weniger Erfolg.
Der jetzige Boom, der kleinen, schönen, lichtstarken Festbrennweiten ist nichts für mich, denn er führt dazu, dass ich ständig Objektive wechseln muss, also ein lichtstarkes Zoom ist mir dann oft viel lieber. Von meinen fotografischen Vorbildern arbeitet (veröffentlicht Fotos) niemand mit mFT, die meisten nutzen weiterhin DSLR-Kameras und haben sich auch für das Fujifilm-System begeistert.

Schaut man sich das genauer an, wird auch rasch klar warum, Fujifilm baut die handlichen, leichten Kameras die oft sehr klar und logisch zu bedienen sind, verwendet die rauschärmste Sensor-Technik und bietet trotzdem Objektive bis zur Lichtstärke f:1.2/56 mm in feinster Qualität zum besten Preis an.
Was Sony und Leica anbieten finde ich seit Jahren sehr uninteressant, die Objektive reizen mich einfach nicht.

Ich frage mich wo sich microFourThirds noch hin entwickeln kann. Ein Zoll Sensoren werden immer besser und die Objektivpalette von mFT scheint weitgehend ausgereizt.
Und auch KB-Vollformat setzt dem mFT-System zu. Genau da wo die Vorteile von mFT lagen, kompakt und leichter – vor allem im Telebereich – werden sie massiv durch neueste DO oder PF-Technik der führenden Hersteller kalt gestellt.

Beispiel:
1.
Olympus 4.0/300 mm PRO IS – 1480g – 23 cm lang – 1:4.2 – 2600€ teuer
Nikon 4.0/300 mm PF VR – 850g – 15 cm kurz – 1:4.2 – 1800€ teuer

Letztlich entsprechen die fotografischen Möglichkeiten im Bezug auf VF:
Olympus: 8.0/600 mm
Nikon: 5.6/450 mm

Der Sieg ist so deutlich für Nikon, die außerdem die schnelleren Kameras, den bei weitem rauschärmeren Sensor und das größere System haben.

2.
Olympus 2.8/12-40 mm PRO IS – 390g – 8,4 cm lang – 1:1,7 – 1000€ teuer
Nikon 2.8-4.0/16-80 mm ED VR – 480g – 8,6 cm lang – 1:3 – 1000€ teuer
Nikon 4.0/24-120 mm ED VR – 710g – 10 cm lang – 1:4.3 – 1000€ teuer

Letztlich entsprechen die fotografischen Möglichkeiten im Bezug auf VF:
Olympus: 5.6/24-80 mm
Nikon: 4.0-5.6/24-120 mm

Im normalen und weitwinkligem Bereich schwinden die Vorteile von Halbformat und Vollformat. Hier kann mFT punkten und Olympus besonders mit dem sensationellen Abbildungsmaßstab.

3.
Olympus 2.8/7-14 mm PRO IS – 540g – 10.6 cm lang – 1:4.6 – 1300€ teuer
Nikon 3.5-4.5/10-24 mm ED VR – 460g – 8,7 cm lang – 1:3.3 – 850€ teuer
Nikon 4.0/16-35 mm ED VR – 680g – 12 cm lang – 1:4.0 – 1100€ teuer

Letztlich entsprechen die fotografischen Möglichkeiten im Bezug auf VF:
Olympus: 5.6/14-28 mm
Nikon: 4.8-6.3/15-36 mm

Beim Superweitwinkel-Zoom zeigen sich auch wieder deutlich die Nachteile von mFT, hohes Gewicht, lang und schwacher Abbildungsmaßstab zum extrem hohen Preis.

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SERVICE:
Eine professionelle Kamera ist nichts, ohne einen Professionellen Service. Olympus bietet mit Kauf der E-M1II jetzt wieder einen kostenlosen Pro-Service an, der den Kunden eine Priorität einräumt und für kurze Versand und Reparaturwege sorgt. Noch schneller und exklusiver wird es zwei weitere Stufen geben, die sogar 10% oder 20% Rabatt auf Reparaturen außerhalb der 2 ½ jährigen Garantie bringen. Sie kosten 100€ bis 300€ jährlich .
Ich bin skeptisch, Olympus hat mir bereits für die E-1, die E-3 jeweils Pro-Service eingeräumt, die Projekte sind rasch wieder eingeschlafen. Grundsätzlich ist das Vorhaben aber zwingend notwendig und sehr zu begrüßen – alles ist besser als ständig mit Tschechien hin und her telefonieren zu müssen, ich bin gespannt wie das umgesetzt wird.
Natürlich sind Fotos aus der E-M1II PROFESSIONELL vermarktbar, wenn man Motive und Bildideen mit Einzigartigkeit vorlegen kann oder im Wettbewerb gut bestehen kann. Letzteres ist mit dem kleinen mFT-Sensor keineswegs einfach, mit sattem Tageslicht oder Studio-Aufnahmen aber durchaus möglich. Kritisch wird es, wenn hohe Empfindlichkeiten, schnellste Tele-Objektive und hochauflösende Weitwinkelaufnahmen und Porträtfotos in bester Qualität verlangt werden. Denn dann haben Fotografen mit Nikon D500, D850, Canon Eos 5DSR, Fujifilm X-T2, allen Mittelformatkameras und vielleicht sogar mit der Panasonic G9/GH5 Vorteile.

In der Preisliga 2000€ für die Kamera und ab 1000€ für ein sehr gutes Objektiv ist die Konkurrenz einfach sehr stark.

LICHT:
+ komplett neues Gehäuse, tieferer Griff, bessere Handhabung
+ neuer, besserer Sucher
+ AF jetzt mit 121 Kreuzsensor-Punkten
+ Neuer sehr leiser und vibrationsarmer Verschluß
+ endlich 20 MP Sensor – mit Pixelshift aus 8 Aufnahmen sogar 50MP
+ 18 Bilder pro Sekunde jetzt mit IS in AF-C möglich
+ endlich voll beweglicher 3“ Monitor mit Touch-Screen
+ sehr schnell aufgebautes Sucherbild mit 120 B/Sek
+ externer, voll beweglicher Mini-Blitz mit Leitzahl 9
+ 4K Video mit IBIS sehr gut nutzbar
+ USB 3.0 und Kopfhörer-Anschluss
+ 2 SD Kartenschächte
+ Akkukapazität um 1/3 verbessert, wird mit rund 440 Auslösungen angegeben
+ größere Akkus (nicht kompatibel) mit halbierter Ladezeit
+ 77g schwerer – 547g mit Akku – aber nur 200g leichter als Nikon D500
+ neuer FF-900 R Blitz
+ Unterwasser-Gehäuse zum verrückten Preis
+ IBIS Bildstabilisator bis 5.5 Stufen, außer bei Tele und Macro – dann weniger effektiv
+ Live-Time Belichtungszeit-Kontrolle
+ wirksam gegen Regen, Staub, Schnee und Kälte abgedichtet
+ ungebundenes Steuern und Fotografieren ist möglich – Tethered
+ neuer Versuch mit einem PRO-Service

SCHATTEN:
– extremer Preis 2000€ Gehäuse solo
– immer noch schwierige Bedienung, an die man sich zu lange gewöhnen muss
– keine wesentliche Verbesserung des Bildrauschens, vielleicht 1 Stufe besser als E-M1
– ISO 64 – 25.000 – ISO 25 fehlt dringend, genauso wie rauscharme ISO 6400
– Nominalempfindlichkeit weiterhin ISO 200
– kein RAW mit 14 BIT Farbtiefe!
– nur 2.3 MB Sucherauflösung
– nur 1 MB Monitorauflösung
– nur 1 schneller Kartenschacht
– leichtgängiger Auslöser ohne guten Druckpunkt
– kein XQD Kartenschacht
– Akkureichweite noch nicht auf Niveau von Panasonic GH4 oder DSLRs
– Neuer teurer HLD-9 Akku-Griff

 

Unter dem Strich:

MicroFourThirds-Kameras werden erwachsen – 4 Jahre nach Panasonic’s GH3 ist jetzt endlich auch Olympus eine erwachsene Kamera gelungen.
Für mich war die Olympus E-1 die beste und wichtigste Kamera der letzten Jahrzehnte, auch wenn sie technisch heute völlig abgehängt ist. Meine Erinnerungen an E-3, E-5, E-M1, E-M5, E-M5II sind leider nicht so positiv – ich habe keine davon behalten und möchte auch mit keiner gerne fotografieren.
Mit der E-M1II wird viel versprochen, aber sie könnte auch mehr halten und nach einigen Jahren positiver in Erinnerung bleiben.
Ich finde es ziemlich verstörend, was gerade mit Sony und Olympus-Kameras veranstaltet wird. Die gesamte deutsche Schreibe in Magazinen, im Internet und sonst wo kommt im Falle Olympus von einem Event, zu dem die Firma großzügig eingeladen hat. Es ist peinlich was da für Aussagen getroffen oder abgeschrieben werden.
Da gibt es entweder gar keinen Unterschied in der BQ zwischen E-M1 und E-M1II oder aber einen sehr großen, beides ist falsch. Da stimmt schon eher die Beobachtung, dass Panasonics GX8 die Ergebnisse des 20 MP-Sensors besser im Griff hat, als die neuere Olympus. Als nächstes kommt dann die Welle mit Vergleichen, wo sich dann zeigt, dass Olympus auf einer Stufe mit Fuji, Sony, Nikon und Co steht, denn wir tun ja keinem weh.
Also ganz deutlich: Olympus-Fotografen, die bisher die E-M5 oder E-M1 hatten – bitte Geld sparen, die E-M1II beschleunigt alles und stabilisiert sensationell – der Umstieg lohnt sich.
An alle Panasonic-Fotografen, besser warten und eine G9 kaufen, für faires Geld.
An alle anderen Systemfotografen – es gibt 7 weitere, spannende Systeme, alle mit größeren Sensoren.

Die E-M1II ist voll mit Gimmicks, sie will technisch überdimensioniert sein, die creme de la creme. Leider können viele der modernen Software-Tricks kaum sinnvoll genutzt werden.
Nüchtern betrachtet, bleibt es eine etwas kompaktere, 25% leichtere Kamera, die zwei Blenden weniger lichtstark (4x weniger) und sehr schnell ist.
Der elektronische Sucher mit dem permanenten Live-View, ist in vielen Situationen hilfreich, der eingebaute Bildstabi sowieso, der voll bewegliche Monitor und die deutlich gesteigerte Schärfentiefe sind häufig willkommen.
Wer wie ich den besten Autofokus braucht, wird nicht ganz zufrieden sein, denn einne Canon EOS 7D2 oder 5DIV liefern bessere Ergebnisse und die Nikon D500, D850 oder D5 viel bessere.
Der Preis ist hoch und wird mit vielen weiteren tollen Zahlen untermauert. Ich bin gespannt wie Olympus da weiter agieren will, dann ist ja jetzt Platz für eine abgespeckte E-M½ für 1500€… toktoktok – die spinnen die Japaner.

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Veröffentlicht in General, Kameras im Test

5. Februar 2017
Private Foto-Workshops

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Ich veranstalte das ganze Jahr Foto-Workshops:

jederzeit nach Vereinbarung

– Für einzelne Fotografen oder Gruppen

– Für Anfänger, Ambitionierte und Profis

Themen-Schwerpunkte:

Kamerasysteme

Welche Objektive und welches Zubehör sind wichtig

Tier-Fotografie (Säugetiere / Vögel)

Natur-Fotografie

Macro-Fotografie (Blumen – Schmetterlinge)

Sport-Fotografie (Rennsport)

Porträt-Fotografie (Outdoor oder Studio)

Stadt- & Reise-Fotografie

Action-Fotografie

An dem Ort Ihrer Wahl.

Mein Anliegen ist das Vermitteln von Spaß an der Fotografie, die Beherrschung der Technik, die Optimierung der Ausrüstung und alles Wissenswerte zu den Motiven und der Fototechnik!

Ihre verwendete Kamera-Ausrüstung spielt dabei keine Rolle, ich berate Sie sowohl für Canon, Nikon, Fujifilm XF, Panasonic, Pentax, Olympus, Sigma, Leica als auch für Sony!

Zusätzlich gibt es weiterhin eine HarrysInFocus-System DVD mit allen Praxistests und allen Tipps & Tricks zum Motiv-Schwerpunkt (Canon, Nikon, Pentax, microFourThirds, Sony) für 79 Euro.

Die Kosten:

jeweils ein halber Tag (4-5 Stunden) = 290 Euro

oder ganzer Tag (8 Stunden) = 490 Euro

Wochenende = 850 Euro

(bei längerer Anfahrt als 50 km plus Spesen) Im Studio entstehen zusätzlliche Kosten!

Termine individuell nach Vereinbarung.

Auch Gruppen bis 8 Personen sind möglich, Preise bitte individuell erfragen.

Ausrüstung, Objektive, Kameras, Stative etc. können auf Wunsch gestellt werden.

Foto-Workshop 2017 – 2018

Florida Keys
– Vögel – Natur und viel Meer

(Januar 2018)

Helgoland intensiv (auf Anfrage)

4 Tage Motive wie Sand am Meer

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Veröffentlicht in General, Workshops

26. Januar 2017
Neues Kamera-Design – Pentax K-P


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Das bewährte Pentax LX-Griff-Design ist ist nach 36 Jahren wieder zurück!
Pentax weiß das Griffigkeit, Originalität und Individualität punkten… Pentax K-P mit austauschbaren Griffen in drei verschiedenen Designs:
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Das Prinzip sieht sehr ähnlich aus. Leider hat es Pentax nicht auch gewagt, die einzigartig geniale Gutaufhängung der Pentax LX zurück zu bringen…
hoffentlich kommt die auch wieder! 4 Befestigungspunkte vorne an der Kamera zum individuellen Tragekomfort.

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Und auch sonst hat die neue APS-C Halbformat von Pentax einiges zu bieten:
– sehr viel Zubehör
– Hochformat-Akku-Griff
– Feuchtigkeit- und Staubgeschützt
– 5-Achsen Bildstabilisator
– ohne Tiefpassfilter
– 820.000 ISO auf 24 MP Sensor
– elektronische Zeiten bis 1/24.000 Sekunde
– leider nur 1/6000 mechanischer Verschluss
– 100% Glasprismensucher mit Wechselmattscheiben
– 4K-Video – WLAN
– 700g mit Akku

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Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht