Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
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28. August 2026
Neue Super-Tele in der Praxis

Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..

Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für  das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.

Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto  und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)

Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:

SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil. 

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern

– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer

LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.

Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen

– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer

LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm

+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ***

 

 

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:

Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!

Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!

Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.

Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst  11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter

Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.

 

Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.

Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!

LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:



+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut

+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung

SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener

SPAßFAKTOR: von (******). **

Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.

 

11. März 2017
Lieblingsfotos: März 2017

realisiert mit Nikon D500 & Nikkor 4.0/300 mm PF + 1.7x Extender

Die Eichhörnchen wurden realisiert mit:
Fujifilm XT-2 & Fujinon 5.6/100-400 mm + 1,4x Extender

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

5. März 2017
Fujifilm GFX 50S im Praxistest

Weitere Fotos folgen… wird ständig ergänzt – 08.03.
Doch erst einmal die wichtigen Informationen:
Endlich modernes Mittelformat – wenn auch “nur” mit 51 MP-Auflösung.
(nur – weil das erst knapp einer Verdopplung der Auflösung ausgehend von einem 16 MP Sensor entspricht).
Aber die GFX50S stellt beinahe 4x mehr Platz auf dem Sensor zur Verfügung als APS-C!
Da sollte ein deutlicher Unterschied zur Fujifilm X-T2 sein.
Der GFX50S-Sensor ist nur 1,7x größer als der 51 MP Sensor in der Canon 5DSR
Ich mache derzeit Praxistests für wen sich die Fuji Mittelformat-Kamera lohnt.

Was unterscheidet dieses ganz neue System von anderen Mittelformatkameras?
Zuerst erkennt man, es handelt sich um ein kleines Mittelformat, die Sensorgröße entspricht im Faktor 4:3 nur 3,3×4,4 cm – also nicht vergleichbar mit 6×45, dass 4,2×5,6 cm Fläche hat und derzeit nur knapp von Phase One erreicht wird (dann bewegt man sich im 50.000-100.000€ Bereich).
Trotzdem zeigen sich bei allen bisherigen MF-Kameras im gleichen Format von Pentax, Leica, Hasselblad Vorteile vor allen Vollformatkameras – trotz der hohen Auflösung.
Eines muß einem klar sein , wenn die Kamera rund 500g einspart und etwas kleiner gebaut werden kann als DSLR-MF – die Objektive bleiben groß und dick und teuer!

WAS kann Fujifilm Mittelformat?
Hier ein Vergleich, Canon EOS 5DSR plus Canon 2.8/100 mm L IS Macro – Fuji GFX50S plus Fujinon 4.0/120 mm Macro – beide bei 200% Bildausschnitt – alle von JPEG – alle ungeschärft und unbehandelt:
(ein Fokusfehler liegt nicht vor, es handelt sich um ausgesuchte Objektive bei Offenblende, mit Bildstabs und schneller Zeit) 3 verschiedene Fotos um AF-Fehler auszuschließen:
CANON 5DSR:

Damit waren wir bisher zufrieden und das sieht auch ganz gut aus.
Dann schauen Sie bitte nicht weiter!

FUJIFILM GFX50S:

Hier noch einmal größer:
Fujifilm:

Was ist mit 51 Megapixel möglich – hier ein Ausschnitt:

Foto by Peter Wuttge

Fujifilm Mittelformat GFX mit 51 MP, Wechselsucher und 6 neuen Objektiven befindet sich jetzt in der Auslieferung und ist bei mir bestellbar oder zum ausprobieren im Workshop!

Die Preise:
GEHÄUSE: 7000€
Zusatz-Akku = 140€
Winkeladapter für Sucher-Schwenk = 650€
Batterie-Griff = 680€
Hasselblad-Adapter H-Mount = 760€

die Objektive ab 2017:
4.0/32-64 mm WR (25-51 mm KB) = 2500€
4.0/23 mm WR (18 mm KB)
2.8/45 mm WR (35 mm KB)
2.8/63 mm WR (50 mm KB) = 1600€
2.0/110 mm WR (87 mm KB)
4.0/120 mm WR OS Macro (95 mm KB) = 2900€

Die Bildwirkung
der Schärfentiefe dürfte etwa den jeweiligen Kleinbild-Objektiven mit doppelter Lichtstärke entsprechen, also:
2.8/25-51 mm
2.8/18 mm
2.0/35 mm
2.0/50 mm
1.4/85 mm
2.8/100 mm
Allerdings zeichnet das 4.0/120 mm Macro längst nicht so schön wie das 2.8/100 mm L IS Canon Macro, wenn auch schärfer und präziser.

Eine Kamera kann nie für jeden sein.
Am Ende des Tages zählt für mich nicht mehr, die höhere Auflösung, die größere Dynamik, die bessere Bilddatei – am Ende zählt für mich nur, habe ich mit der Kamera die Momente eingefangen, die ich wollte, meine Kreativität, meine Sichtweise in Bilder gießen können, in Fotos die mich zufrieden und glücklich machen. Und je mehr davon, desto besser.
Und da muss ich für mich sagen, ich ziehe derzeit lieber mit einer EOS 5DSR und noch lieber mit einer Nikon D500, oder Fujifilm X-T2 durch die Welt und genieße die Fotos, aber das ändert sich vielleicht wenn mehr Fujinon-Objektive verfügbar sind.

Größe und Balance:
Bei aller Begeisterung für neueste Technik und beste Bildaufzeichnung, wundere ich mich doch warum die Kamera, anders als die Modelle von Hasselblad und die Pentax keine gefällige Kamera geworden ist. Sie wirkt eher hässlich kantig und der lange FUJIFILM Schriftzug auf dem Sucher ist auch wenig ansprechend, wo ist das FUJICA geblieben oder zumindest FUJI wäre ansprechender. Der Monitor auf der rechten Seite will nicht wirklich zu Fuji passen. Auch dass die Kamera einen solchen Buckel hat, der nicht vom beweglichen Monitor kommt, ist ungewöhnlich. Auf dem Buckel sind Tasten zur Bildansicht und zum Löschen sowie der winzige Fokus-Wahlhebel denkbar ungünstig angebracht. Spätestens bei Mittelformat braucht man beide Hände an der Kamera und an den Hebel kommt man an der Stelle nicht ohne Umgreifen heran. Dumme Idee. Selbst vorne, unten, links hätte er mehr Sinn gemacht.
Der Schutz vor Feuchtigkeit, Nässe und Staub ist gegeben und es wird eine Kälteresistenz bis minus 10 Grad versprochen (vermutlich bei halbstündigem Akkuwechsel).

Ich habe hier alle möglichen Kameras zum Vergleich heran gezogen.
Die Kamera alleine mit rund 1000g Kampfgewicht ist sehr gut zu handeln und auch beim Transport kein Problem.
Doch wie bei jedem System, ist die Kamera nicht entscheidend, sondern die Objektive. Und hier zeigt sich, wie schon sehr stark bei Sony Alpha 7 und Leica SL, dass die Produzenten zwar das reine Kameragewicht durch das Weglassen eines schweren Sucherprismas (rd. 200g) und die aufwendige Spiegelmechanik um gut 1/3 einschmelzen können, aber die Objektive bleiben schwer, groß und dick. Insbesondere wenn damit zukünftig Auflösungen von 100 MP und mehr erreicht werden sollen und viele Spezialgläser verwendet werden.
Die GFX wiegt mit dem sehr wichtigen 4,0/120 mm Macro oder 4.0/32-64 mm schon rund 2 Kilo und auch das 2.8/63 mm trägt 450g auf. Der Blitz EF-X500 wiegt 380g und mit Batterien dann schon 500g. Also ganz ehrlich, eine leichte Ausrüstung sieht anders aus, hier kommen in der Tasche schnell 4 Kilo zusammen. Denn diese drei Objektive wird man auch am häufigsten brauchen.

Der Sucher – oder besser Finder:
Das Sucherbild ist groß (0,85x) und für Brillenträger nicht einfach zu überblickenEr hat eine hohe Auflösung, zeigt sich groß und hell mit rundem Einblick, die griffige Dioptrie-Korrektur links und die Modus-Einstellung rechts. Er kann vor allem etwas, dass DSLR-Kameras immer verweigern – er kann das Bild schon vor der Entstehung in seinem gesamten Potential zeigen. Die Belichtung, die Farben, Filterwirkungen, Schärfentiefe und halbwegs auch die Schärfe/Auflösung. Wer in schwierigem Licht draußen auf dem Feld steht und auf dem Monitor kaum etwas wirklich beurteilen kann, im Sucher kann es jeder, auch die Rückschau gemachter Bilder ist damit wunderbar. Der Monitor ist nicht nur klappbar, sondern auch ins Hochformat zu schwenken, doch so wirklich zufriedenstellend finde ich diese Mechanik nicht, ein Gelenk wäre mir lieber. Man kann den AF-Punkt mit dem Finger leicht auf dem Monitor platzieren, nur die letzte Konsequenz, das Auslösen auf dem Monitor will uns Fuji noch nicht gönnen. Aber genau das ist bei tiefem oder hohem Kamerastandpunkt oder vom Stativ eine echte Hilfe (siehe Panasonic, Canon).
Bitte Nachbessern!
Doch nichts ohne Schatten – die hohe Auflösung von 3,6 MP für insgesamt 3 Farbpixel lässt vermuten, dass wir es hier mit dem besten elektronischen Sucher zu tun haben. Doch da wird mancher enttäuscht werden. Immer wieder zeigen sich rötliche Pixel die irritieren, zeigt sich eine Nervosität, ein elektronisches Rauschen und das keineswegs nur bei wenig Licht.
Ganz ehrlich, ich hatte mehr erwartet und wenn ich parallel in den Sucher der X-T2 schaue, der ist klarer und da tritt weit weniger Störung auf.
Also wer fotografieren kann und lieber auf das Motiv als ständig auf seine Bilder schaut, wird den Sucher der Pentax 645Z um Welten besser finden – der ist ohnehin der beste, hellste, größte Sucher der je gebaut wurde.

Autofokus – die Achillesferse:
Für Mittelformat ist der Autofokus zügig und relativ treffsicher.
Doch ganz ehrlich, wir bewegen uns hier auf Niveau der Fujifilm X-E1 von 2012. C AF taugt kaum um Motiven zu folgen, perfekte Schärfe wird in dieser Einstellung nicht selten zum Glücksspiel.
Und auch in der normalen Einstellung ist es nicht immer einfach, den AF auf ein kontrastreiches Motivdetail zu lenken. Sehr nervig ist, dass der AF immer wieder neu beginnt, auch wenn sich Motiv, Abstand und Licht nicht verändert haben. Auch die Gesichts-/Augensteuerung funktionieren nur leidlich. Also hier ist man noch weit von der Performance einer X-T2 entfernt – von der Nikon D500 ganz zu schweigen.
Für viele Interessenten der Kamera mag das auch nicht notwendig sein. Trotzdem habe ich mehr erwartet, ich bin aber auch sicher, dass Fujifilm mit Firmware die großen Probleme mildern kann.
Nur das 2.8/63 mm ist leider schon so konstruiert, dass es nie besonders schnell werden kann – auch das kenne ich von Fuji.
Ich bin vielleicht der Einzige, aber ich möchte nicht zurück zum permanenten, manuellen Fokussieren und ich will auch nicht überwiegend Stative benutzen müssen – auch nicht mit dieser Kamera.

Sensor, Prozessor & Empfindlichkeit:
Der Sensor alleine macht noch kein besseres Bild, wichtig ist ein schneller Prozessor und die Abstimmung in der Elektronik. Wer sich auskennt, weiß, dass offensichtlich vergleichbare Sensoren eingesetzt in unterschiedlichen Kameras und Hersteller ganz andere Leistungsreserven und Möglichkeiten zeigen. Tatsächlich sind schon die 24 MP Sensoren in den Fuji-Kameras viel besser abgestimmt als in Sony Kameras. Und auch hier im Mittelformat ist Fuji überlegen. Die Bilddateien sind bis in höchste ISO-Bereiche frei von Farbstörungen und Artefakten, selbst wenn man sie in der Bildbearbeitung noch so sehr vergewaltigt, die Reserven sind gemessen an kleineren Sensoren unbeschreiblich. Doch beim gelobten Prozessor ist Fuji noch nicht State of the Art, denn 8 RAW in Folge und AF-Verzögerungen, sowie Rolling-Shutter müßten bete nicht mehr sein, auch nicht im Mittelformat. Nur würde dann die Kamera vermutlich noch einmal deutlich teurer. Es fehlt an Pufferspeicher. Hohes Arbeitstempo sieht anders aus, Canon und Sony schaffen bei ähnlichen Auflösungen das doppelte Arbeitstempo.
Der Empfindlichkeits-Bereich beginnt leider erst ab 50 ISO und endet zum Glück erst bei 100.000 ISO. So weit so gut. Das ich immer weiter 25 und 12 ISO oder einen digitalen Graufilter fordere gilt besonders auch für Fuji.
Doch schon ab 1600 ISO lässt sie detailliert alle anderen Kameras des Weltmarktes absaufen.
Da kann keine Sony Alpha 7SII, keine Canon, keine Nikon, keine Leica, keine Pentax, keine Hasselblad und schon gar keine Phase One mit 100 MP konkurrieren.
Hasselblad X1D ist am dichtesten dran – aber was Fujifilm dann bei 6400 ISO und 12.800 ISO für Farben und Details – fast frei von störendem Rauschen zeigt, ist weltmeisterlich.
Die Dynamik ist mindestens zwei volle Stufen besser als die von Vollformat.
Das Bildrauschen ist mehr als 2 Stufen geringer als beim Vollformat mit hoher Auflösung und 3-4 Stufen besser als beim Halbformat. Also Reserven satt.

Der Verschluß:
Leider arbeitet die Fuji anders als die Hasselblad nicht mit Zentralverschluß im Objektiv (was aber natürlich die Objektive deutlich teurer macht). Der GFX-Verschluß schafft immerhin Zeiten bis 1/4000 Sekunde – mechanisch. Elektronisch sind dann auch 1/8000 Sekunde und 1/16.000 Sekunde möglich, lautlos.
Aber, wie die Kameras, die das vor drei Jahren einführten, muß die Kamera und das Motiv zwingend ruhig gehalten werden – sonst wird der rolling Shutter Effekt sehr deutlich sichtbar und die Fotos unbrauchbar.
Anders als in der neuen Fuji X-T2, Olympus E-M1II und Panasonic GH5 ist die GFX praktisch nicht für Freihand-Fotos mit elektronischem Verschluss nutzbar.
Das bleibt also künftigen Modellen mit schnellerer Verarbeitung und Speichertechnik vorbehalten.

Objektive:
Alle drei machen einen sehr guten, sehr angenehmen, sehr präzisen Eindruck. Einzig die billigen Deckel stören etwas, aber das will ich hier nicht überbewerten. Das große, satte Blendenrad und die großen Fokussierräder sind eine Wucht und erleichtern eher das Arbeiten und das Gefühl für die Ausrüstung. Alle sind FUJINON – Made in Japan.
Die Abmessungen der MF-Objektive haben deutlich mehr Volumen, der Innendurchmesser des Bajonetts beträgt 65 mm, das Auflagemaß 26,7 mm. Das Bajonett ist Kameraseitig mit 6 Schrauben fixiert und hat unten 12 Kontakte.
Für alle drei Objektive gilt: Metallfassung außen, innen Polycarbonat
Alle haben keine Entfernungsskala
Der Blendenring ist jeweils riesig und rastet in Drittelstufen (Blödsinn) bis Blende 32!
Er rastet außerdem präzise in A und C-Stellung. Insgesamt ist mir diese Lösung erheblich sympathischer als die kleinen Drehrädchen an den Kameras.
Alle Objektive haben eine solide Gummidichtung am Bajonett und sind auch im Inneren entsprechend geschützt.
Was mich irritiert sind die 4 lächerlichen Schrauben im großen Bajonett, das ist wenig Halt, aber insgesamt scheinen die Objektive trotzdem Profianforderungen voll zu genügen – abgesehen vom Autofokus und den lächerlichen Deckeln.
Wenn die sechs Objektive alle verfügbar sind, würde ich vermutlich die drei kommenden Objektive vorziehen und mit 23 mm – 45 mm – 110 mm arbeiten (18mm – 36 mm – 87 mm KB).

Standard 2.8/63 mm
Das Normalobjektiv ist relativ kurz und 450g leicht. Es verfügt nicht über den LM (LinearMotor) der den AF etwas beschleunigt. Fuji macht da Abstufungen bis hin zum QuadLM – also hier ist man definitiv am langsamsten Ende.
Für mich müsste es zwingend ein 2.0/63 mm oder besser ein 2.0/57 mm sein, dann ist auch der fehlende OS Bildstabi zu verschmerzen.
Optisch ist es wie bei Fuji gewohnt ohne großen Tadel, scharf und brillant.
Das 63iger hat keine Entfernungsskala und lässt sich erst aus minimal 50cm Entfernung ab Sensorebene scharf stellen. Dabei fährt der innere Tubus bis zu 2 cm hinaus – die aufwendige Innenfokussierung wurde eingespart. Der manuelle Fokus arbeitet nur mit Strom!
Der AF fokussiert kratzig, nicht besonders schnell und keineswegs lautlos. Da muss ich mich wirklich fragen, warum jemand dafür 1600€ ausgeben soll? Zumal es bisher nicht günstiger mit der Kamera ausgegeben wird.
Die Sonnenblende ist nur 2cm kurz, doch es ist sehr gut gegen Lichtstreuung korrigiert. Es ist eine einfache, billige Blende ohne Arretier-Taste, sie sitzt fester und rappelt nicht.
Der Deckel ist ok, aber mehr auch nicht. SNr: 75A00221
Keine Kaufempfehlung, es sei denn man will bewusst nur manuell scharf stellen oder arbeitet nur mit unbewegten Motiven. Ich finde den Preis 3x zu hoch, besonders angesichts der Konkurrenz.

Tele 4.0/120 mm LM OS Macro
Es ist lang und 1 Kilo schwer und mächtig dick. Damit fällt man auf. Leider trägt es nur den Namen Macro, weil es sich ab 45cm scharf stellen läst und dann nur den Abbildungsmaßstab von 1:2 erreicht. Für Portraits und Sachfotos wird das ausreichend sein – echte Nahaufnahmen sind damit ohne Zwischenringe nicht möglich.
Es werden 3 Fokus-Bereiche angeboten: 45-90 cm – 90 bis unendlich – Full – voller Bereich.
Der Fokusring ist 10cm breit und sauber gummiert. Alles drum herum fühlt sich an wie eine Metallfassung. Trotzdem ist nur ein relativ langsamer Autofokus möglich.
Es zeichnet sehr scharf und erhält sehr natürliche Farbgebung, aber bei f:4 zerfließen Hintergründe längst nicht so schön wie im Vollformat mit 2.8/100 mm bei offener Blende. Das hat mich verwundert und enttäuscht – Canon kann das besser.
Der Bildstabilisator soll 5 Stufen schaffen, die Frage ist: 5 Stufen von was?
Ausgehend von 1/125 Sekunde sollte er auch bei 1/8 Sekunde noch umverwackelt scharfe Fotos ermöglichen. Und das war in meinen Test meistens auch möglich.
Die Sonnenblende ist 10 cm lang, sitzt fest, hat eine Arretier-Taste und Polfilterschublade.
Filter können im 72 mm Gewinde angeschraubt werden. SNr: 75A00651
Wenn man die GFX anschafft, wird man dieses Objektiv auf jeden Fall brauchen, für mich wäre es der erste Kauf.
Mit dem MF-Macro 120mm scharfe Fotos ohne Stativ zu bekommen ist trotz der sehr guten Bildstabilisierung nicht einfach. Sucher und Monitor lassen ohne Vergrößerung die richtige Schärfenführung nicht immer beurteilen. Viele meiner Fotos waren nicht perfekt scharf. Auch spielt starkes Abblenden hier wieder eine sehr große Rolle, nicht umsonst reicht der kleinste Wert bis f:32, sprich Blende f:16 und f:22 werden hier schon häufig gebraucht.

Weitwinkel-Zoom 4.0/32-64 mm LM (25-51 mm)
Mittelformat war bisher keine Zoom-Domäne, weil diese Objektive hier sehr dick und mächtig werden und ein Kompromiss bei der Leistung besonders schlecht aussieht.
Die Schärfe, Brillanz und Verzeichnungsfreiheit hat Fuji sehr gut hinbekommen, da kann ich kaum klagen. Der Bereich ist klein, aber vom KB-Format gewohnt. Es ist doch so gut, dass man sich das 2.8/63 mm und ein 2.8/32 mm wohl sparen kann.
Beim Verstellen der Brennweite fährt der Tubus 3 cm aus, das Zoom ist hinten 3 cm gummiert und der Fokusring liegt vorne und ist rund 2 cm breit. Es verfügt über einen internen Focus und die Frontlinse dreht sich nicht. Es kann erst ab 50 cm Entfernung eingesetzt werden.
Es ist mit 1 Kilo Gewicht und mehr als 77 mm Dicke ein auffälliges Objektiv und mir wäre vermutlich ein 4.0/30 mm lieber.
Die 5 cm lange, blütenförmige Sonnenblende hat Spiel, rappelt etwas am Objektiv, trotz Arretier-Taste. Der Deckel sitzt zu locker und neigt zu Schrammen. SNr: 75200162

Hier die Objektive im gleichen Größenverhältnis – die erste Tranche:

Die zweite Tranche, vermutlich ab Spätherbst:


Damit eine Kamera und ihre Objektive präzise, mit geringsten Toleranzen und viele Jahre arbeiten kann, sind weder CPU, Programme noch Sensor oder Gläser am wichtigsten – sondern eine dauerhafte Mechanik.

Es nützt nichts, wenn Objektive nach dem Kauf super abschneiden, aber schon nach 1-2 Jahren oder nicht selten sogar nach Monaten schon deutlich an Leistung einbüßen.
Mechanik wird immer wieder unterschätzt.

Vergleich zur Hasselblad X1D –
Hasselblad ist 250g leichter und erheblich kleiner, flacher. Doch sie ist nochmals langsamer, hat die lichtschwächeren Objektive (Corinna) ohne Blendenring, keine Zooms. Die Fuji könnte wahrlich schlanker sein, aber die Objektive sind das Geld wert.

FUJIFILM GFX 50S

LICHT:
+ BESTE Bildqualität auf dem Weltmarkt – eines Serienproduktes
+ Spiegelfrei – frei von Erschütterungen und Geräuschen
+ beste Bildqualität, mindestens 2 Stufen besser als Canon 5DSR

+ gegen leichten Regen abgedichtet
+ handliches und leichteres Gehäuse als andere MF-Kameras
+ mit Zubehör = beweglicher Sucher
+ 2 schnelle SD-Kartenschächte
+ bis 12.800 ISO sehr rauscharm (ISO 50-100.000 möglich)
+ 51 MP Sensor
+ mit 14 Stufen höchste Dynamik bis 400 ISO
+ excellente Objektivqualität

+ 3,7 MP Sucherauflösung
+ 425 AF Punkte mit Gesichts- & Augenerkennung
+ Joystick für AF und alle modernen AF-Möglichkeiten
+ 9 Fuji Filmfilter plus Korn- & Farb-Effect
+ voll beweglicher Monitor mit AF-Touch-Screen

+ Frostgeprüft bis -10 Grad
+ lautloser, elektronischer Verschluss bis 1/16.000 Sekunde
+ bis 150.000 Auslösungen geprüft
+ 3 Bilder pro Sekunde – endlos mit JPEG
+ TTl-Blitzen mit EF-X500 bis 1/4000 Sekunde, sonst nur 1/125 Synchronzeit
+ Sprach-Notizen möglich
+ FullHD-Video möglich
+ alle denkbaren Braketing Funktionen
+ Dioptrie-Einstellung sehr gut

+ Sensor-Reinigung
+ WLAN an Bord
+ Tethered Auslösung
+ RAW-Bildverarbeitung in der Kamera
+ USB 3.0
+ komplett ausgedrucktes Handbuch & CD
+ beste Gutaufhängung (von Pentax inspiriert), aber leider nur rechts und links

+ 975g leicht, imcl. Akku, SD-Karte & Gurt (725g = Hasselblad X1D)
+ 14,7 x 9,4 x 9,1 cm Abmessungen (15,0 x 9,8 x 7,1 cm = Hasselblad X1D)

SCHATTEN:
– rechteckiges 4:3 Format – leider kein Quadrat!
– bei 1/4000 Sekunde ist Schluss
– C-AF taugt noch nichts
– Sucher muß noch deutlich besser werden
– kein +/- Korrekturrad
– Plus/Minus-Taste zu winzig
– kein Bildstabilisator in der Kamera, nur im 120 mm Macro OS
– kein Zentralverschluß in den ersten 6 Objektiven
– manuelle Fokussierung gefühllos, braucht Strom
– kein XQD-Kartenschacht für schnellere RAW-Speicherung
– kein ISO 12 oder 25
– seltsame Display-Beleuchtung
– Monitor nur 3,2″ und 2,4 MP Auflösung
– keine Auslösung auf dem Monitor möglich!
– nur 8 Bilder in Folge mit RAW möglich
– Löschvorgang pro Bild etwa 3 Sekunden
– dickes Akku-Ladegerät ohne Kabel
– Kamera mit Buckel und unsinnig angebrachten Tasten/Hebel
– Bewegungsmechanik des Monitors nicht optimal

Weniger professionell finde ich die winzigen SD-Karten. Da sollte es einen moderneren, leistungsfähigeren XQD-Schacht geben. Das Format ist mit 4:3 zwar sehr angenehm, aber ein quadratisches Format hätte das lästige Drehen der Kamera erspart und viele weitere Vorteile mit sich gebracht. Auch das es keinen internen Graufilter oder zumindest noch 2 Stufen niedrigere Empfindlichkeit gibt, finde ich weniger professionell.
Der Bildstabilisator schon bisher nur in Objektiven möglich zu sein, es gibt ihn bisher nur im 120 mm Macro.

Resümee:
Die mögliche Bildqualität und Rauscharmut ist die Bombe, die alle anderen Kameras wegsprengt!
Der Preis ist gemessen daran fair. Nur das 2.8/63 mm finde ich sinnlos überteuert. Viele kleinere Probleme müssen noch beseitigt werden, der AF, der Sucher , die Ansprechgeschwindigkeit und unbedingt auch der interne Speicher müssen verbessert werden. So bleibt die Kamera insgesamt eher langsam – dass das nicht so sein muß, beweist die sehr schnelle E-M1II von Olympus.
Ich brauche sie für meine Motive nicht zwingend, aber ich vermute wenn mehr tolle Fujinon-Objektive erscheinen, werde ich eine solche Kamera haben wollen. 
Das schöne GFX-Kamera-System ist ein erster, guter Schuß ins Dunkle. Sie schön leicht die GFX auch anfangs anmutet, die dicken Objektive lassen sofort erkennen, dass es sich hier um Mittelformat handeln muß. Für mich wäre das jetzt kein Fotosystem für den Besuch im Tierpark, für die Städtetour, Safari oder auch nur den ausgiebigen Spaziergang. Trotz der Möglichkeit deutliche Bildausschnitte heraus zu vergrößern, bleibt das System schwer und stromhungrig und langsam im AF.
Andererseits, nach Beurteilung der Fotos macht die Canon 5DSR auf jeden Fall jetzt schon plötzlich weniger spaß. Die Fujifilm GFX50S ist letztlich das Pendant zur schnellsten AF-Kamera der Welt, der Nikon D850 und eben auch der Missing Link – die beste Bildqualität am Markt.


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Fuji GFX

Canon 5DSR

FUJIFILM GFX50S:


 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht

4. März 2017
Wir werden beeinflusst

alles nutzen was geht, war gestern.

Heute sollten wir uns im Internet ganz genau überlegen wo wir uns aufhalten, wie oft, was wir “liken”, was wir schreiben…

denn wir werden erforscht und einsortiert und beeinflußt – das geht bis hin zur politischen Wahl.

Nutzen Sie besser Facebook, Instagram und Co weniger und wenn  = besser nur schauen und nichts kommentieren oder “liken”
– machen sie sich nicht abhängig von GOOGLE!!!
– machen Sie sich nicht abhängig von AMAZON!!!
– achten Sie darauf was Apple vor hat!

Wessen Meinung und Urteil kann man heute noch vertrauen?

Es wird soviel geschrieben und geklaut und einfach nur eine Meinung heraus trompetet.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht