Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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25. Juli 2026
USA 2024 Foto-Tagebuch

Liebe Leser, liebe Foto-Freunde,
Ich bin zurück, wenn auch noch aus der Zeit gefallen und etwas klimaanlagenkrank (der Unterschied Miami mit 33° zu 11° in Frankfurt und diesem harten Osterwetter hier, war dann doch zu krass).
Fast 4 Wochen durch: Nevada, Arizona, Utah, Californien, Florida

Hier die Karte des ersten Teils der Reise:

Nach einer vierwöchigen Reise mit den besten Kameras liegt jetzt vermutlich die Erwartung an “Klasse-Landschaftsfotos” an mich sehr hoch.
Das muß ich leider hier gleich entzaubern. Die habe ich nicht machen können.
DAS HAT VIELERLEI GRÜNDE.
Der erste gleich unumwunden vorweg, ich bin kein begnadeter Landschafts-Fotograf, war ich nie und werde ich nie.
 beeindrucken Landschaften sehr, aber ich brenne nicht dafür sie im spannendsten Licht unter größtmöglichen Strapazen festzuhalten. Und das muß man heute und vermutlich auch früher, wie ja am Beispiel A. Adams bekannt ist.
Ich brenne für Lebewesen und hauptsächlich für Säugetiere und die in einer tollen Landschaft gut abzulichten ist mein persönlicher Antrieb. Denn ihnen gehört zunächst einmal die Landschaft, Menschen treten da ja nur als oft zerstörerische Ordnungsgewalt auf.
Hinzu kommt, dass dort im Colorado-Plateau fast immer das gleiche Wetter mit sehr ähnliche Wolkenformationen vorliegen. Nicht ohne Grund sehen fast alle Fotos vom Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Arches, Monument Valley, Canonlands meistens sehr gleich aus. Wenn da nicht gerade Sturm und besonderes Wetter vorliegen ist es fast unmöglich frische Bilder dieser jährlich millionenfach fotografierten Landschaften zu bekommen.
Selbst die Vermillion Cliffs und verstecktere Slot Canyons sind inzwischen gut bekannt und werden von fiten jungen “Entdeckern” ständig abgelichtet.
Deshalb erwartet da bitte von mir keine “Wunder”, dazu reichen eine Mittelformat und ein geschultes Auge nicht – da braucht es viel Zeit an jedem Ort, besondere Ortskenntnis, Fitness und extreme Wander- und Hitze-Begeisterung. Ich war froh wenn ich überhaupt irgendwo den Sonnenaufgang- oder Untergang mit bekam und meine Tiere entdeckt habe.

 

Ich habe wieder versucht einiges anders zu machen. Ich kannte ja die Gegend von einigen früheren Besuchen, außer dem Death Valley und Santa Rosa war mir alles von früheren Reisen bekannt. So habe ich meine Tochter gerne Hotels und Versorgung anhand der groben Strecke suchen lassen. Denn es war mit großen Schwierigkeiten verbunden an den meisten Stellen preislich noch bezahlbare und freie Unterkünfte zu finden. Trotz dem März, der keineswegs eine Hauptreisezeit ist, die beginnt erst im Mai und oft sind im Juni erst wieder die Passstrassen frei. Aber wir hatten nicht mit “Spring Break” gerechnet, also 2 wilde Wochen für junge Leute, vergleichbar unseren Vor-Osterferien. Und wir hatten nicht wirklich im Bewusstsein wie sehr Corona dieses Land und seine Infrastruktur beschädigt hat. Doch dazu später mehr.

Es war ein wilder, sehr anspruchsvoller und teilweise wirklich schwieriger Tripp und er wurde im Verlauf am Pazifik nicht wirklich leichter.

Doch an dieser Stelle erst einmal ein fotografischer Einwurf, ich hatte folgendes dabei:
Und das bitte immer vor dem Hintergrund, das ich es nicht mag nur mit einem System unterwegs und davon abhängig zu sein, dass ich eben nicht über alle wichtigen Objektive in vier Systemen verfügen kann. Ich habe mir meinen Traum erfüllt und bin das erste Mal seit 25 Jahren wieder mit Mittelformat gereist.
 Fujifilm GFX 100SII mit 4.0/20-35 mm, 4.0/45-100 mm, 3.5/50 mm, 2.0/110 mm, 4.0/250 mm
 Canon EOS R5 mit 4.0/14-36 mm, 7.1/100-500 mm, 1.8/35 mm
 Olympus/OMDS OM-1 mit 4.0/8-25 mm, 2.8/12-40 mm, 2.8/40-150 mm, 4.5/150-400 mm, TC 1.4x
 Fujifilm X100VI

Am Ende habe ich die X100VI kaum benutzen können und auch für Fuji 3.5/50 mm, 2.0/110 mm blieb keine Zeit sie einzusetzen – Motive hätte es schon gegeben.
Wenig verwendet wurde die Canon mit dem 14-35 mm und das 1.8/35 mm hatte ich für schöne Sonnensterne geplant, dazu kam ich gar nicht.
Beim MFT System hätte ich 8-25 mm und 12-40 mm zu Hause lassen können.
Man weiss das vorher nicht. Ich bin diesmal nicht in einen Slot Canon gekommen, was ich sofort sehr bereut habe, aber Wetter und Zeitaufwand machten das sehr schwierig.
Außer bei plötzlichen Tierbegegnungen habe ich kaum Muse gehabt, weil einfach aufgrund von Zimmersuche, Preisvergleichen, langen Fahrstrecken, kaum gutes Essen vor Ort (alles schloß zum Sonnenuntergang) war meine Fotografie diesmal noch mehr vom Zufall abhängig.
Ich hätte sehen wollen mit wie wenig Strecke und Fotos, Menschen die alles wie besessen vorher planen, zurück gekommen wären…
Ich habe einfach intuitiv alles, was ging, aufgezogen und versucht immer schöne Fotos in die Kiste zu bekommen.
Alles andere hätte mich wirklich gestresst, oder ich hätte den 4-6 fachen Zeitaufwand vor Ort gebraucht.
Und letztlich habe ich sehr viel Glück gehabt, viel versäumt und vielleicht noch mehr entdeckt.

 

16. Januar 2017
Lieblings-Photo 2017-01-15

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Sibirischer TIGER – Nikon D500 mit Nikkor 4.0/300 mm PF

Das Wetter war gestern zu perfekt, ich musste einfach zu den Tigern und die hatten sichtlich Vergnügen mit dem Schnee und der Sonne.
Meine Nikon D500 ist zu meiner Basiskamera geworden, still und heimlich hat sie sowohl Canon EOS 5DSR, 7D2 als auch Panasonic GH4 abgelöst als ständige Begleitung.

Ich bin den umgekehrten Weg gegangen, die 100-200g Unterschied zu kleineren, deutlich lichtschwächeren Systemkameras habe ich sehr leicht wett gemacht durch die neuesten, viel leichteren Objektive. Mit einem 4.0/300 mm PF mit nur 760g und 15 cm Baulänge zu fotografieren ist eines Vergnügen. Leicht, schnell und immer einsatzbereit, ist es oft auch gut genug um den 1.7x Konverter zu vertragen und sogar bei geöffneter Blende auch alle Zäune auszublenden.
Kein anderer Hersteller kann das bieten.
Weder das Gewicht, noch Schnelligkeit, Griffigkeit, es ist abgedichtet, konvertertauglich, guter Abbildungsmaßstab von 1:2.8 (bezogen auf Sensorgröße APS-C) haben derzeit Mitbewerber. Selbst mFT Objektive sind erheblich schwerer.
Und es liefert an der D500 Bildausschnitte vergleichbar 450mm – 770 mm bis sogar 1000 mm.
An solchen Tagen möchte ich dann weder kleinere Formate, noch ein 2.8/300 mm oder 4.0/600 mm mit schleppen und bessere Bildqualität ist damit auch nicht möglich.
Zusätzlich hatte ich die Fujifilm X-T2 mit dem 5.6/100-400 mm mit 1.4x Konverter dabei. Auch damit gelangen gute Aufnahmen, wenn auch das AF-Verhalten der Kamera ganz anders ist und ich es weiterhin nachteilig finde. Außerdem ist sie bei Kälte mit Handschuhen kaum einstellbar. Mit der Nikon war alles kein Problem, nur nach 3 Stunden bei Minustemperaturen signalisierte die Akku-Anzeige deutlichen Energieschwund – erheblich stärker, als ich das von meinen Canon Kameras gewohnt bin. Nikon scheint mehr Energie zu verbrauchen.
An der Fuji hatte ich vorher im Auto weitgehend alles eingestellt. Das große Blendenrad lies sich am Objektiv gut drehen, nur die beiden kleinen Haupt-Einstellräder an der Kamera waren unvergleichlich schlechter einzustellen als bei Nikon. Ständig kommt man versehentlich bei der kleineren Kamera an Knöpfe, oder die Belichtungskorrektur lässt sich nicht wie gewohnt präzise und schnell fest legen. Das Konzept der Fuji ist sehr gut, aber die Ausführung ist es noch längst nicht – nicht für den Winter.

Warum stapfe ich jetzt nicht mit der EOS 5DIV durch den Schnee, werde ich gefragt, weil die Kamera für mich keine echte Verbesserung bringt und sich in keiner Disziplin wirklich mit der D500 messen kann. Klar sie bietet Vollformat und ist da den Pendants von Nikon, D750 und D810 jetzt etwas überlegen – aber dem AF der D500 oder D5 kann sich nichts entgegen setzen.
Das ist mir einfach zu wenig und diesen Preis von 4000€ akzeptiere ich nicht.
Die Kamera ist für mich allenfalls 2500€ wert. Wenn hätte ich die 5DSR dabei gehabt, aber Vollformat hätte an den Zäunen zu Problemen führen können, da ist mir Halbformat immer lieber.

Deshalb war meine Wahl der Ausrüstung genau gut so und ich hätte nichts anderes lieber dabei haben wollen. Sicher wäre auch das Canon 5.6/100-400 mm L IS II eine große Hilfe gewesen – so etwas gibt es sonst von keinem Hersteller.

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

13. Januar 2017
steile Lernkurve

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Düsseldorf Medienhafen mit Nikon D500

Trotzdem – der Weg nach oben ist extrem schwierig und hart umkämpft.
Ich bin zur Zeit parallel mit Nikon D500 und Fujifilm X-T2  unterwegs und manchmal ist auch eine Canon EOS oder eine Panasonic GX8 mit dabei.

Die Leser brauchen keineswegs immer mit mir einer Meinung sein, aber die Anfeindungen von ahnungslosen Fanboys oder in ihr Kamerasystem verliebte Fotografen, sind schon immer wieder heftig – also Sony und Fujifilm werden da draußen bis aufs Blut verteidigt und ich denke das da schon viele beauftragte Firmenschreiber dabei sind – die gefälschten Meinungen oder massive Dummheit sind überall gegenwärtig!
Ich komme gerade von einer Fotorunde mit Nikon und Fujifilm – wenn ich jetzt ein normaler Fotointeressierter wäre, der sich kürzlich die X-T2 geleistet hat, ich würde sie jetzt sofort wieder verkaufen. Ich hatte ein neues 5.6/100-400 mm und den Booster mit zwei zusätzlichen Akkus, an der Kamera.
Das Geflacker, Gezappel in dem Sucherbild –
– der AF sucht und springt
– dann ist alles total zu hell, obwohl alles auf Automatik steht
= ein Teil der Ursache ist, wenn die Kamera auf Gesichtserkennung steht, denn dann wird auf maximale Helligkeit gefahren und jedes Motiv erst abgesucht – also Gesichtserkennung unbedingt deaktivieren.
– mal geht der AF, den geht er gar nicht
– mal kann ich manuell eingreifen mal plötzlich nicht mehr
– die ISO zeigt permanent 12.800 an – weil die Automatik so hoch verstärken darf
– violette Farbschlieren können im Gegenlichtauftauchen
– wenn er einen Vogel auf Futtersuche dann mal findet und ich eine Serie mache, ist nach 20-30 Fotos in RAW & JPEG dann schon wieder die massive Bremse drin
– oft springt er bei längster Brennweite gar nicht an
– dann friert das Bild ein und lässt sich nur durch Akku raus und rein wieder bedienen

Offensichtlich mag die Kamera das feuchtkalte Wetter nicht, denn hier im Raum funktioniert sie jetzt wieder weitgehend normal. Mal abgesehen davon, das die Fujikameras alle praktisch mit Handschuhen so gut wie gar nicht zu bedienen sind. Und natürlich bleiben die Nachteile aller Systemkameras gegenüber DSLR weiter erhalten:
– extremer Stromhunger
– nur schneller AF bei gutem Licht
– fleißig  AF-Fehler, vor allem mit AF-C
– langsamere Startzeit und Ansprech-Verluste
– bei Kälte schnell schlecht bedienbar und überlastet
(Bisher sind die Panasonic GH4 und GX8 die einzigen oft positiven Ausnahmen)

Das alles hatte ich mit einer Panasonic oder Olympus DSLM-Kamera die letzten 4 Jahre so nicht mehr. Aber die hatten am Anfang auch etliche Schwierigkeiten zu überwinden. Und mit Sony habe ich weit schlimmeres bisher mit allen Kameras erlebt.

Ich folgere daraus – selbst mit der steilsten Lernkurve – die alle immer wieder bei Fujifilm konstatieren – ist es trotzdem nicht möglich die jahrelangen Erfahrungen von Panasonic aufzuholen.
Fujifilm wird erst in 3-4 Jahren da sein, wo Panasonic heute ist und Panasonic-Kameras werden da vermutlich schon mit Drogenflügeln selbstständig auf Motivsuche fliegen. Natürlich arbeite ich weiter mit Fujifilm X-T2, mache fleissig Firmware-Updates und probiere immer neue Einstellungen und halte sie auf dem Laufenden. Das hier ist ja nur eine kleine, schattige Momentaufnahme, bei fiesem, kalten Wetter und Licht mit Handschuhen.

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Die Nachzügler: Fujifilm, Sony, Leica müssen noch sehr viel lernen.

Bleibt zu hoffen, das Canon und Nikon vorher genug interne Versuche machen, wenn sie mit Vollformat-DSLM-Kameras auf dem Markt erscheinen.
Aber auch Canon hat ja an den bisher 4 verschiedenen EOS M-Kameras gezeigt – das sie es ganz schwer haben Autofokus, Sucher, Belichtung und Co in den Griff zu bekommen.
Wie Nikon es bei der V1 geschafft hat, ist fast rätselhaft, andererseits vergibt dieser kleine Sensor mit seiner gewaltigen Schärfentiefe schon einmal sehr viele AF-Fehler, die Sony und Fuji heute noch nicht im Griff haben.

Glauben Sie mir, es ist jedenfalls ein kaum zu beschreibendes Vergnügen wenn man nach der X-T2, plötzlich die D500 in die Hand und ans Auge nimmt – alles, scharf, alles präzise, kein Geflacker, Bildserien ohne Unterbrechungen – ich wünsche mir sehr, das Canon bald aufholt und Nikon noch lange so fantastische DSLR-Kameras herstellt. Und wenn danach keine mehr kommt, dann kaufe ich mir 3x D500 Gehäuse und stelle sie in den Panzerschrank.

In der echten Tele-Fotografie und bei Kälte sind alle DSLM-Kameras bisher noch einen Ocean weit entfernt von Spiegelreflex.

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Ich weiß auch gar nicht wie es Nikon so plötzlich gelungen ist, so deutlich an Canon und allen anderen vorbei zu ziehen – D500 und auch D5 sind eine Kameraklasse für sich.
– Nikon zahlt mir keinen Cent, die Marketingabteilung unterstützt mich überhaupt nicht, die Händler verdienen gar nichts an Nikon und ich habe mir alles selbst teuer gekauft – Canon hat mich nicht geärgert, die Produkte sind sehr gut und einige Objektive immer noch besser als die von Nikon und Canon ist meistens preiswerter – damit hier keiner auf dumme Gedanken kommt… Sponsoring etc…
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Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht

10. Januar 2017
Warum gefallen mir neueste Tele-Objektive nicht?

originalDie Frage könnte auch lauten, warum gefallen mir Sony, Sigma und Zeiss Objektive so häufig nicht?

Moderne Objektiv-Konstrukteure setzen immer stärker auf asphärisches Glas, im Weitwinkel-Objektiv macht das ja auch Sinn, um die vielen Bildfehler zu beseitigen, vor allem Farbfehler und das Objektiv in der Bauart trotzdem kompakt zu halten.
Doch im Tele-Bereich führt das zu einer Bildsprache, zu einem oft unruhigem Hintergrund (trotz großer Blendenöffnung). Das muss man einfach akzeptieren/mögen muß und mir gefallen die Fotos meistens nicht. Das beginnt schon mit den Sony Kompaktkameras und bei den Super-Zoom-Kameras fällt auf, dass sie gegen die Panasonic-Leica oder Canon-Produkte deutlich unruhiger zeichnen. Nicht wenige mögen aber die extreme Schärfe, die mir eher zweitrangig ist.
Brillanz – Farbtonwiedergabe und schöne Kontraste sind mir im Bild viel wertvoller als jeder Schärfe- und Auflösungsgewinn.
Wenn man mal ein gutes Sony Objektiv erwischt, (die Streuung pendelt inzwischen über der von Sigma und Tamron) ist es nur scharf, hat bis zu 11 Blendenlamellen, also alles gut?

Nein, in Sony-Objektiven werden häufig aspherische Linsenelemente – also gepresste Gläser mit unterschiedlicher Form und Brechung, verwendet.

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Directindustry
Was Leica im Weitwinkel und Normalbereich sehr gut beherrscht, sieht im Telebereich oft schlimm und zerrissen in den Motivhintergründen aus.
Betrachten wir die neuesten Konstruktionen, fällt auf, dass Canon und besonders Nikon häufig auf Asphären in Teleobjektiven verzichten.

 

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Nikon 1.4/105 mm – ED-Gläser – aber keine Asphäre!

Besonders gegen das Nikon 1.4/105 mm sehen die Fotos aus dem Sony 1.4/85 mm GM nicht annähernd so gut aus – noch schlimmer wird es beim 2.8/70-200 mm – das war bisher auch nicht Nikons stärkste Seite (Canon war immer besser), doch das hat sich mit der neuesten Konstruktion als FL sehr gewandelt und das Sony GM sieht erheblich schlechter aus.
Und eine Blende mit 11 Lamellen hilft ja allenfalls wenn das Objektiv stark abgeblendet wird, sonst nicht – bei Offenblende kommt sie gar nicht zum Tragen.

Auch die Zeiss Objektive wie OTUS und MILVUS setzen verstärkt Asphären im Tele-Bereich ein und auch diese gefallen mir bei meinen Objektiven nicht. Egal wie teuer und hochauflösend sie sind. Es muß einem gefallen, was Sony, Sigma und Zeiss da als High-End-Ware verkaufen – ich möchte damit nicht fotografieren müssen.

Auch Fujifilm setzt leider sehr viel asphärisches Glas ein, doch fällt es beim 1.2/56 mm nicht so unangenehm auf, dennoch zeichnet das 2.0/90 mm ohne dieses Glas noch schöner. Auch das 18-135 mm oder 50-200 mm können mich nicht wirklich überzeugen und im Vergleich wird dann doch klar warum das Fujifilm 2.8/50-150 mm das beste Telezoom von Fuji ist.

Es ist wie mit Zeiss und Leica, entweder gefällt das eine oder das andere – die beiden zu mischen ist oft keine gute Idee.

Hier einige der unschönsten, jüngeren Beispiele:
Sigma 1.4/85 mm ART
Olympus 2.8/40-150 mm PRO
Sony 1.4/85 mm GM
sigma-85-mm
sigma_85mm_f14_dg_hsm_artSIGMA 1.4/85 mm mit Asphäre

Sony GM-Konstruktionen mit Asphären:
sony-gm-innen-asp3 sony-gm-innen-asp2 sony-gm-innen

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