Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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21. April 2026
Wald-Käuze 2024 – ROCHADE

Wir leben in der Versicherungs und Sicherheits-Blase – das sind alles nur Hirngespinste.
Wenn einer mit Macht und dicker Keule kommt, müssen wir uns bis auf’s Blut verteidigen.
In Wahrheit ist das Leben, unser aller Leben, in jeder Sekunde ein Überlebenskampf, ein Kampf um Stärke, einfaches Futter und Unversehrtheit!
Bei den Tieren ist das für geduldige Menschen auch jederzeit zu beobachten.
Weil ich den zappeligen Autofokus der Z9 leid war, habe ich sie auf manuelles Fokussieren eingestellt und zusätzlich die Farbe zurück genommen und nur das 6.3/800 mm verwendet. Allerdings lies das schwach Licht es nicht zu, wirklich kurze Zeiten zu wählen, meist mußte ich bei 1/500 oder maximal 1/1000 bleiben und RAW zusätzlich nutzen, um bei 20 BpS noch um 10.000 ISO zu bleiben.
Ich war früh um 5.30 Uhr bei den Wald-Käuzen und ihrem Nachwuchs, als sich folgendes entwickelte:

 

 

Ich habe mich an eins der schwierigsten Motive gewagt – Eulenvögel.
Nicht das sie meinen ich habe mich im Nordseestrand vergraben – ich habe ausgerechnet wieder ein neues Vogelprojekt begonnen, dem ich täglich bis zu 7 Stunden witme.
Nach Buntspecht, Grünspecht, Meise, Star, Bienenfresser, Rotkelchen, Haubentauchern, Eisvogel, Zaunkönig, Kleiber, Zwergtauchern, Austernfischer, Küstenseeschwalbe, Wasseramsel habe ich jetzt den Steinkauz im Visier.
Ausgerechnet ich, der mit Vögeln nie viel zu tun hatte und wie ein Pölking, Morris oder auch nur so gut wie die anderen Spitzen-Vogelfotografen, werde ich sicher nicht. Dafür weiß ich zu wenig, habe in der Jugend zu wenig über Vögel, Gesang, Reviere und Verhalten gelernt. Ich war immer Katzen- und jetzt auch Eichhörnchen-Mensch, das bleiben auch meine Lebens-Motive.
Aber ein Eulen-Vogel war immer ein Wunschprojekt.

Es ist vergleichsweise fotografisch gut zu aufzulösen, wenn wir bei wenig Licht fotografieren muss, immerhin stehen uns heute Teleobjektive mit f:1.2 und f:1.8 und dann noch f:2.8 und f:4.0 Lichtstärke und Empfindlichkeiten bis 6400 ISO plus Entrauschungssoftware zur Verfügung.
Und es ist auch nicht mehr so schwierig sehr lange Brennweiten für größere Distanzen zum Motiv zu verwenden, für gutes Licht gibt es 800 mm sogar schon unter 1000€. Nur jenseits 800 mm wird die Luft sehr dünn, dann helfen nur noch Konverter, Sensoren oder Spektive.
Jedoch die Kombination aus wenig Licht bei Entfernungen von 50-200m stellen eine weiterhin kaum überwindbare Hürde mit ständigen Kompromissen dar. Bewegungen sind fast gar nicht scharf einzufangen – außer mit Blitz oder Kunstlicht.

Extrem-Telefotografie
Wer noch denkt, 500-600 mm seien schon viel Brennweite und wer sich traut dann den Ausschnitt auf vergleichbar 900 mm zu nutzen, wähnt sich sicher am Ende der Telebrennweiten.
Doch trotz aller technischen Verbesserungen und hochauflösender Sensoren ist das Mitnichten das Ende der erhofften Reichweite.Auch 1200 mm, 1700 mm und sogar 2000 mm können bei kleinen Tieren mit hoher Fluchtdistanz durchaus wichtig werden – Ich sage nur Steinkauz!
Nur leider sind die Steigerungen der Vergrößerung und die sichtbaren Details keineswegs unbegrenzt steuerbar – zumindest nicht ohne Weltraum-Satelliten-Technik. Schon bei 600 mm kann kalte aufsteigende Luft, Fotos schnell unbrauchbar machen. Und auch die Unterschiede zwischen 1000 mm und 2000 mm sind vergleichsweise gering, viel geringer als die Zahlen vermuten lassen. Größtes Problem ist heute nicht mehr nur die ruhige Haltung der Kamera (da helfen IS, VR & IBIS sehr viel)sondern die vorhandene Lichtstärke, die noch kurze Belichtungszeiten und mittlere ISO-Push-Empfindlichkeiten zulässt. Ohne viel Licht gelingt meistens kein Telefoto. Nicht ganz umsonst werden die Objektive von Canon mit Anfangsöffnungen f:7.1, f:8 und f:11 so kritisch diskutiert und so oft als untauglich befunden. Das kommt aber zumeist von Fotomenschen, für die immer noch 800 ISO das Limit darstellt.
Trotzdem, für mein Projekt war die Canon R7 mit Canon 11/800 mm und erst recht mit 14x Konverter bei f:16 allenfalls an sehr klaren Tagen nach dem regen und sehr viel Licht brauchbar.
Denn bei der Kombination begegnen uns alle Hürden auf einmal. Die R7 rauscht wegen der 32 MP auf kleiner Fläche schon jenseits 1600 ISO stärker, f:11 lässt sehr wenig Licht durch und der RollingShutter der R7 kann durch Bewegungen des Objektivs oder Motivs schnell die Fotos verzerren.
Die anderen Eulenfreunde mussten mit 5.6/200-500 mm und 6.3/150-600 mm oft früher aufgeben, weil die Distanz von 60m bis 200m einfach zu groß war.
Ein 5.6/800 mm schien neben einem 4.0/600 mm plus TC die einzige Möglichkeit.

Ich hatte dann schnell die OM-1 zur Hand, denn bis zu 1600 mm bei f:4.5 sind konkurrenzlos. Aber nach ersten guten Fotos war ich trotzdem extrem limitiert durch fehlendes Licht, Abends nach 21.45 Uhr – da half dann auch irgendwann f:4.5 am kleinen MFT-Sensor nicht mehr und 800 mm sind noch deutlich zu wenig Brennweite um die scheuen und sehr kleinen Vögel nicht zu stören.
Weit entfernte Motive nah heran holen, klappt bestens, aber 16-20 cm kleine Vögel in mehr als 30-60 m Entfernung groß darzustellen und detailliert zu zeigen, ist etwas ganz anderes.
Deshalb wechselte ich notgedrungen auf Nikon Z9 mit 6.3/800 mm und 1.4x TC, Gleichzeitig eine gute Möglichkeit die Version 4.0 für die Z9 unter echten Wildlife-Bedingungen am Limit zu betreiben.
Eins wird sofort klar, ich weiß nicht, was die vielen anderen uns als Wildlife mit den tollen Nikon-Kameras verkaufen wollen, wo dann in Bildserien meist jedes Bild perfekt scharf auf dem Auge gespeichert wird – ich weiß nur, auch mit Version 4.0 habe ich weit mehr als 60% Ausschuss – wo der Fokus nicht sitzt. An schnelle Bildfolgen ist dabei gar nicht zu denken! Ganz oft wird ein Kauz gar nicht gefunden und erkannt, erst wenn ich auf Halbformat umschalte gelingt es etwas besser. Allerdings kein Vergleich zu OM-1 und erst recht nicht zu R7, R5 und 7RV, A1!
Wenn man an Menschen gewöhnte Vögel auf festgelegten Strecken abknipst, mag da mehr gehen – aber meine Steinkäuze geben einen Vogelschiss auf Internet, Nikon und Menschenvertrauen.
Mit allen 6.3/600 mm oder gar 7.1/500 mm Zoom-Objektiven braucht man da gar nicht anzutreten.
Somit bleiben für die Aufgabe aus meiner Sicht aktuell nur:
Sony A1 mit 4.0/600 mm +TC
Canon R5 mit 4.0/600 mm TC oder 5.6/800 mm – das 11/800 mm scheitert hier
Und das ist alles in der höchsten Preisschiene, da ist man mehr als 15-20.000 € los.
Deshalb kann hier nur die OM-1 mit 4.5/150-400 mm und die Nikon Z9 mit 6.3/800 mm in Frage kommen.
Die OM-1 zeigt Probleme bei 2x Digitalvergrößerung, wenn sich Motive schnell oder unregelmässig bewegen und wenn man jenseits 3200 ISO arbeitet – dann werden gute Fotos mehr zum Zufall. Und das Licht muß optimal sein.
Die Z9 zeigt immer wieder einmal seltsames AF-Verhalten, kann nicht folgen, bleibt nicht auf dem Motiv, findet die Augen nicht etc.
Wenn ich – wie sicher viele es tun – nur Vollformat nutze – dann versagt die Motiverkennung aus so grosser Distanz auf so kleine Motive häufig. Trotz der prägnanten Eulenaugen. Erst wenn ich in Halbformat wechsle und auch 1.4 x TC einsetze und das Motiv größer wird, ist der AF besser brauchbar – wenn auch weit entfernt von der “Werbe-Perfektion”.

Jeder Steinkauz kann seinen Kopf um bis zu 360° drehen – vor allem aber, er kann das schneller als eine Kamera es bisher festhalten kann – im kleinsten Bruchteil einer Sekunde wechselt der Blick von hinten nach vorne bei 180° Drehung des Kopfes.

Die Fotografie der 6 Steinkäuze unter schwierigsten Bedingungen… haben mein Wissen vertieft.
Ich weiß jetzt wieder, das alle optischen Objektivtests praktisch oft wertlos sind. Entscheidend ist nur das Licht.
Und heute auch der Sensor – mehr noch als das eigentliche Glas.
Das viel gescholtene Canon RF 11/800 mm kann ein ganz erbärmliches Objektiv sein, vor allem in hellem Sonnenlicht an der R7. Aber in anderer Lichtsituation eben auch ein sehr gutes, das den Vergleich mit 20 mal teureren Objektiven optisch kaum zu scheuen braucht.

Die OMDS OM-1 mit 4.5/150-400 mm überzeugt manchmal einfach nicht, schon gar nicht mit äußerster Brennweite und Bildausschnitt. Es hängt davon ab wie das Licht ist, der Bildstabilisator arbeitet und wie das Motiv oder ich selbst mich bewege/verwackle – dann kann es auch mal Mist abliefern. Aber meistens ist es fantastisch.

Die vielverbreitete Aussage, das Vollformatkameras immer bessere Qualität abliefert stimmt so einfach nicht. Es kann so sein, muß aber nicht – ich habe genug Beispiele mit OM-1, R7, Fuji X-H1 wo es nicht so ist und sehe fast jeden Tag Fotos mit der Nikon D500, die Vollformat sogar überlegen sind.

Ich habe inzwischen auch kein wirkliches Verständnis mehr für Menschen, die Tele-Fotografie und bewegte Motive mit Einzelbildmodus oder auch nur mit 5 B/Sec betreiben. Sie verpassen so viele atemberaubende Momente…

 

Erst wenn wir Menschen drastisch reduziert sind, wird es wieder mehr Tiere geben – das ist meine Erkenntnis.
Wo sollen die Tiere denn hin? Wenn wir alles betonieren oder fällen oder vergiften? Sicher gibt es jetzt spannende Begegnungen direkt in den Städten oder um unsere Häuser – aber dort wo die gebaut sind haben vorher viele Tiere und Pflanzen gelebt und jetzt suchen sich die letzten anderen Lebewesen nur einen Platz wo sie noch bleiben können.
Darüber können wir nicht froh sein!
Die Tierarten und Exemplare werden jetzt so schnell weniger, dass sich an jedem scheinbar spektakulären Motiv gleich dutzende Fotografen mit langen Tüten einfinden.
Und zu den langen Tüten gleich noch eins, Tamron, Sigma und Canon haben dafür gesorgt das Brennweiten wie 500 mm, 600 mm und jetzt sogar 800 mm und 1200 mm für fast jeden erschwinglich sind, der sich eine neue spiegelfreie Systemkamera kauft. Leicht, handlich, schnell, verwicklungsarm, scharf und preiswert – ist nur um 1000€. Was dazu führt, das Menschen wie ich immer mehr in der Horde stehen müssen und jedes Lebewesen schnell “totfotografiert” ist.
Es ist auch fast egal, welche Kamera dahinter ist, heute wird alles stabilisiert, enttäuscht und geschärft und fertig ist das Supi-Bild.
Schön ist das alles nicht mehr!

 

 

30. September 2015
Yasuhara Nanoha X5 Super-Macro-Objektiv für Sony Alpha – microFourThirds & Canon EOS M

Lieferbar für alle microFourThirds (Olympus Pen. OM-D, Panasonic Lumix G) & Sony-Alpha/Nex- & Canon EOS M Kameras.
In der japanischen Objektiv-Fertigung wird in den meisten  Fällen vor der Rechnung eines neuen Objektives die Frage gestellt:
Wieviel Stück können wir davon verkaufen?
Erst wenn die realistisch beantwortet scheint, wird danach entschieden  in welcher Art, aus welchem Glas, welcher Fassung, Polycarbonat oder Metall – mit welcher Technik eine günstige Fertigung möglich ist. Erst dann wird produziert.

Shin Yasuhara stellte sich eine andere Frage: Welches Objektiv kann uns Fotografen den Horizont noch erweitern, was fehlt noch und was lässt sich klein und handlich in bester Qualität realisieren?
Und geboren wurde dieses Lupenobjektiv:

NANOHA X5 bietet 4:1 und 5:1 Abbildungsmaßstab und eine Vergrößerung von 10:1 oder 7,5:1 je nach
Kamera-Sensor,
in höchster Qualität.
Das NANOHA X5 wird aus solider Metall-Legierung in Handarbeit gefertigt und ist kein übliches Industrieprodukt, es erfüllt höchste Ansprüche an Optik und Mechanik.
Das microFourThirds-Objektiv wiegt nur 320g und die Sony Alpha/Nex-Version 360g. Der Durchmesser ist geringfügig unterschiedlich, es ist 9cm kurz und Sie haben immer ein handliches Taschen-Mikroskop (Lupe, Super-Macro-Objektiv) dabei.

Die unterschiedlichen Kamera-Systeme mFT & Alpha/Nex & EOS M
Drei neue Kamerasysteme sind hoch innovativ und jedes hat seine Vorteile.
MicroFourThirds machte den Anfang 2008 und wird sowohl von Panasonic als auch von Olympus angeboten, beide Kamera-Marken können ohne Einschränkungen mit dem NANOHA X5 verwendet werden. Die Sensoren sind im 4:3 Format und bieten den bisher idealen Kompromiss aus Leistung und möglicher Abbildungsqualität. Die kleine Schwäche des geringfügig stärkeren Bildrauschens ab 3200 ISO macht die ausgezeichnete Detailschärfe der Sensoren wieder wett. Das Bild lässt sich zum Scharfstellen leicht auf dem Monitor vergrößern, ab der dritten Kamerageneration (Olympus E-P3; OM-D; Panasonic G3; GH2) sogar per Touch-Screen. Mit einer mFT-Kamera erhalten Sie letztlich eine Vergrößerung von 10x (im Vergleich zum Kleinbild-Sensor) und die Schärfentiefe ist etwas größer als bei Sony und Canon.
Die Sony-Alpha/Nex Kameras bieten den etwas größeren Sensor im 2:3 Verhältnis, der noch höhere Empfindlichkeiten zulässt.
Sie belichten allerdings häufig über und die optimale Qualität wird oft nur im RAW-Format erreicht. Sony hat bei den neuesten Kameras (Alpha 6000; Nex 5N; Nex 6, Nex 7) eine schöne  Kontrastanhebung, die die Scharfstellung an kantigen Motiven nochmals vereinfacht und bietet natürlich auch eine stark vergrößerte Bildansicht. Mit einer Sony Alpha/Nex-Kamera erhalten Sie letztlich eine Vergrößerung von nur 7,5x bei geringer Schärfentiefe. Es kann sogar an den neuesten Alpha 7 Kameras am Vollformat-Sensor eingesetzt werden. Dann ist allerdings die Schärfentiefe minimal.
Ganz neu gibt es das X5 jetzt auch für das Canon EOS M-Bajonett – mit Vergrößerungsfaktor 1,6x kann es jetzt auch eingesetzt werden. Bleibt zu hoffen das bald modernere EOS M Kameras mit beweglichem Monitor und Touch-Screen folgen.

Der besonders Clou des NANOHA X5 sind die integrierten 3 LED Lichtquellen mit USB-Stromanschluß.
Die Lichteinheit ist abschraubbar, ein  Schraubenzieher und ein passendes USB-Kabel werden mitgeliefert.

Mit dem NANOHA X5 ist es ganz einfach möglich, auch unterwegs kleinste Dinge fotografisch fest zu halten.
Das Objekt auf  einen Tisch legen, Kamera mit NANOHA X5 darauf plazieren, eine Stromquelle (Steckdose, Notebook, PC, Akku mit  USB-Anschluß) für den USB-Anschluß des Lichts nutzen und ablichten. Es steht eine Vergrößerung von 4:1 – 5:1 zur Verfügung und es können die Blenden f:11; f: 16; f:22; f:32 verwendet werden und dank ISO Empfindlichkeiten von 100-6400 ISO steht Überall ausreichend Licht zur Verfügung. Meist bekommen Sie hervorragend scharfe Fotos ohne Stativ und größeren Aufwand. Das gab es so noch nie.Es läßt sich manuell Scharfstellen und braucht keinen Autofokus und hat keine elektronischen Kontakte.

Das NANOHA X5 läßt Sie ein neue Welten zu entdecken, die Sie mit bloßem Auge kaum wahrnehmen würden. Sie können sehr schnell Ihre Umgebung erforschen, Pflanzen, Schmuck, Sand, Steine, Briefmarken, Federn, kleine Hologramme etc.  Es ist besonders wertvoll im medizinischen und wissenschaftlichen Bereich zur Dokumentation.

Hier bei mir bestellbar: 550 € einfach E-Mail an HarrysInFocus@T-Online.de

CANON EOS M
MicroFourThihrds (mFT)
SONY Alpha

zuzüglich 8 € Verpackung & versicherter Versand
auf Wunsch zuzüglich 12 € bei Paypal-Zahlung.
Bitte geben Sie bei Bestellung den Kamera-Anschluß an.

Leih- und Test-Exemplare auf Anfrage!

Raikko 5200 USB-Accu – das Energiepacket für die Hosentasche – zusätzliche Energieversorgung für Unterwegs:
– Leistungsstarker, wideraufladbarer Akku mit 5200mAh
– 150g leicht- 5200 mAh
– Mobile Stromversorgung für NANOHA X5 Objektiv, Handys, Smartphones, MP3-Player, Navigationsgeräte, Tablet-PCs uvm.
– Inklusive Adapter für alle gängigen Handy- und Smartphone-Marken sowie Geräte mit USB-Schnittstelle kompatibel
– An jeder Steckdose oder am PC aufladbar
– Modernes, edles Design in schwarz oder weiß

Zum Preis von 39 € gleich mit bestellen. einfach E-Mail an HarrysInFocus@T-Online.de

YASUHARA Tube-Set

Für alle die noch näher rang wollen gibt es jetzt endlich die 3 Zwischenringe von Yasuhara, auch sie werden für mfg und Sony Alpha/Nex-Kameras angeboten.
Mit jedem aktuellen Objektiv der Panasonic, Olympus und Sony Systeme (mFT & Alpha/Nex) einsetzbar. Ab sofort ebenfalls bei mir erhältlich  zum Preis von 150€

Sie können Yasuhara sofort bei mir bestellen.

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

11. September 2015
Objektiv & Kamera-Zukunft…

Canon hat diese Woche mutig in NY auf seiner eigenen Canon EXPO Messe (!) die Zukunft der Super-Tele-Fotografie enthüllt:

EF 4.0/600 mm L IS DO BR

Noch ist das ein Prototyp, wie einst das 4.0/400 mm DO IS vor 14 Jahren, wann es erscheinen wird und wie es dann tatsächlich aussieht ist noch völlig offen.
Neu ist die DO-Technik mit Fresnel-Linse ja für Canon nicht mehr – aber die DO-Objektive bekamen immer den grünen Ring und wurden nicht als L-Objektiv mit rotem Ring ausgelegt.
Dieser Prototyp zeigt erstmals DO in L-Ausführung mit roten Ring – offensichtlich ist es Canon jetzt erstmals gelungen die volle optische Leistungsfähigkeit mit DO auszuschöpfen. Neu ist aber zusätzlich das BR-Element (Blue spectrum refractive Optics) – ein neuer “Hightech-Kunststoff” der 2 unterschiedliche Glaselemente verbindet. Er wird jetzt erstmals im neuen 1.4/35 mm L II zum Einsatz kommen. Zusammen elementaren beide neue Glastechniken (über die bisher so nur Canon verfügt) wirksam die Farbfehler (chromatische Aberrationen), die besonders bei Teleobjektiven sehr störend auftreten können.
Daher fand ich es auch nie wirklich ratsam ältere Super-Teles zu verwenden, weil Farbsäume stören mich ungemein.
Die spannende Frage bei der Super-Tele-Neuheit ist: Wird es für das EOS Bajonett erscheinen – so wie der Prototyp zunächst einmal impliziert oder wird es für ein neues Bajonett mit zumindest deutlich verkürztem Auflagemaß erscheinen –
denn auch Canon wird in absehbarer Zeit Vollformat-Kameras ohne Glasprismensucher, ohne Spiegel und ohne mechanischen Verschluss produzieren. Die Objektive hierfür werden nicht mit dem EOS EF-Anschluß kompatibel sein. Die große Frage ist, wie lange werden professionelle DSLR-Kameras sich noch gegen die neue Technik behaupten können – noch 5 Jahre oder gar noch 10 Jahre?
Da ein solches Supertele für mindestens 8 Jahre gefertigt wird… entscheidet es auch über die Zukunft der Kameras.
Auch ein EF 5.6/800 mm L IS DO BR ist denkbar und natürlich auch ein 2.8/300 mm, 2.8/400 mm und 4.0/500 mm. Mich erstaunt, dass ausgerechnet das 4.0/600 mm in verkürzter und leichterer Bauweise kommt und nicht das 2.8/400 mm – das letztlich das optisch überragende Teleobjektiv ist und heute auch für viele Anwender das wichtigste. So bekommt das 600 mm dank DO und BR Technik praktisch die Abmessungen des 2.8/400 mm bei noch etwas weniger Gewicht – schätze ich.
Es könnte 2016 oder 2017 Serienreif werden und als noch teurere Alternative für Reisefotografen zum Portfolio dazu kommen. Das bisherige 4.0/600 mm L IS II gibt es erst seit 2011 – das wird es wohl auch weiterhin geben.

Ich sehe das als harten Schlag gegen Nikon und Sony und alle anderen Anbieter. Nikon beginnt erst mit Do-Linsentechnik und braucht da noch viele Erfahrungen, wie ich jüngst im Test festgestellt habe und Sony und Co sind noch Lichtjahre davon entfernt. Und für mich zählt immer die Marke, die Optisch vor den anderen die Innovationen im langen Telebereich bringt – da ist Canon seit den 90iger Jahren einsame Spitze.

Kameras:
Wer sich heute schon fragt, wozu er 51 Megapixel-Kameras einsetzen soll – wird verwundert sein, das Canon just heute die Produktion einer professionellen 120 Megapixel-Kamera beginnt.
60 der bisherigen EOS-Objektive sollen auch damit einwandfrei nutzbar sein.
Außerdem bekennt sich jetzt auch Canon ganz offen zur Produktion von 8 K Filmkameras und entwickelt sogar einen 8K Monitor.
Zusätzlich gab Canon die Entwicklung eines APS-H Sensors (Faktor 1,3x) mit 250 Megapixeln bekannt – der dürfte wohl mehr für Überwachungs- und Wisssenschaftskameras gedacht sein – aber man weiß ja nie…

So, jetzt verdauen wir das erst einmal.

Wer also denkt, dass Canon nichts mehr einfällt, Canon nur hinter Sony herhechelt, das 20 MP völlig ausreichen – hat sich geeirt.

Die Canon Eos 5DSR mit 51 MB ist fraglos die beste (nicht die schnellste) Kamera mit der ich je gearbeitet habe und eine Nikon D810 oder Sony Alpha 7RII möchte ich dagegen nicht geschenkt und deren Objektive noch viel weniger. (Die neusten Nikon Supertele sind auch nach 5 Jahren nicht identisch scharf und brillant wie die von Canon und die Sony-Tele-Objektive kann man dagegen ganz vergessen. Auch Nikons DO-Objektiv 4.0/300 mm PF konnte mich leider nicht überzeugen)

Pixel satt - EOS 50,6 MP Kameras

Pixel satt – EOS 50,6 MP Kameras

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

10. September 2015
Stativkopf für das Super-Tele: GimpPro

Einzigartiger Tele-Neiger aus Süd-Afrika

– moderner als Wimberley
– schnell und flüssig
– innovatives Design
– absolut sicher im Handling
– hält höchste Gewichte locker in Bewegung – auch 6Kilo-Objektive
– auch auf dem Einbeinstativ verwendbar
– mit Arca-Swiss-Stativplatte
– Höhenverstellbar

– 1,45 Kg leicht
– 25 cm hoch, 22cm breit; 8cm schlank

Er hat sich in meiner Fotopraxis absolut bewährt, ich habe ihn sogar vom Einbein mit dem Canon 4,0/200-400 mm eingesetzt, schnell und immer das Motiv im Sucher.

SONDERPREIS:
Sie können ihn für 330€ incl. Versand und 15 cm Adapterplatte und Tasche bestellen.

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung klicken.