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Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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21. April 2026
Wald-Käuze 2024 – ROCHADE

Wir leben in der Versicherungs und Sicherheits-Blase – das sind alles nur Hirngespinste.
Wenn einer mit Macht und dicker Keule kommt, müssen wir uns bis auf’s Blut verteidigen.
In Wahrheit ist das Leben, unser aller Leben, in jeder Sekunde ein Überlebenskampf, ein Kampf um Stärke, einfaches Futter und Unversehrtheit!
Bei den Tieren ist das für geduldige Menschen auch jederzeit zu beobachten.
Weil ich den zappeligen Autofokus der Z9 leid war, habe ich sie auf manuelles Fokussieren eingestellt und zusätzlich die Farbe zurück genommen und nur das 6.3/800 mm verwendet. Allerdings lies das schwach Licht es nicht zu, wirklich kurze Zeiten zu wählen, meist mußte ich bei 1/500 oder maximal 1/1000 bleiben und RAW zusätzlich nutzen, um bei 20 BpS noch um 10.000 ISO zu bleiben.
Ich war früh um 5.30 Uhr bei den Wald-Käuzen und ihrem Nachwuchs, als sich folgendes entwickelte:

 

 

Ich habe mich an eins der schwierigsten Motive gewagt – Eulenvögel.
Nicht das sie meinen ich habe mich im Nordseestrand vergraben – ich habe ausgerechnet wieder ein neues Vogelprojekt begonnen, dem ich täglich bis zu 7 Stunden witme.
Nach Buntspecht, Grünspecht, Meise, Star, Bienenfresser, Rotkelchen, Haubentauchern, Eisvogel, Zaunkönig, Kleiber, Zwergtauchern, Austernfischer, Küstenseeschwalbe, Wasseramsel habe ich jetzt den Steinkauz im Visier.
Ausgerechnet ich, der mit Vögeln nie viel zu tun hatte und wie ein Pölking, Morris oder auch nur so gut wie die anderen Spitzen-Vogelfotografen, werde ich sicher nicht. Dafür weiß ich zu wenig, habe in der Jugend zu wenig über Vögel, Gesang, Reviere und Verhalten gelernt. Ich war immer Katzen- und jetzt auch Eichhörnchen-Mensch, das bleiben auch meine Lebens-Motive.
Aber ein Eulen-Vogel war immer ein Wunschprojekt.

Es ist vergleichsweise fotografisch gut zu aufzulösen, wenn wir bei wenig Licht fotografieren muss, immerhin stehen uns heute Teleobjektive mit f:1.2 und f:1.8 und dann noch f:2.8 und f:4.0 Lichtstärke und Empfindlichkeiten bis 6400 ISO plus Entrauschungssoftware zur Verfügung.
Und es ist auch nicht mehr so schwierig sehr lange Brennweiten für größere Distanzen zum Motiv zu verwenden, für gutes Licht gibt es 800 mm sogar schon unter 1000€. Nur jenseits 800 mm wird die Luft sehr dünn, dann helfen nur noch Konverter, Sensoren oder Spektive.
Jedoch die Kombination aus wenig Licht bei Entfernungen von 50-200m stellen eine weiterhin kaum überwindbare Hürde mit ständigen Kompromissen dar. Bewegungen sind fast gar nicht scharf einzufangen – außer mit Blitz oder Kunstlicht.

Extrem-Telefotografie
Wer noch denkt, 500-600 mm seien schon viel Brennweite und wer sich traut dann den Ausschnitt auf vergleichbar 900 mm zu nutzen, wähnt sich sicher am Ende der Telebrennweiten.
Doch trotz aller technischen Verbesserungen und hochauflösender Sensoren ist das Mitnichten das Ende der erhofften Reichweite.Auch 1200 mm, 1700 mm und sogar 2000 mm können bei kleinen Tieren mit hoher Fluchtdistanz durchaus wichtig werden – Ich sage nur Steinkauz!
Nur leider sind die Steigerungen der Vergrößerung und die sichtbaren Details keineswegs unbegrenzt steuerbar – zumindest nicht ohne Weltraum-Satelliten-Technik. Schon bei 600 mm kann kalte aufsteigende Luft, Fotos schnell unbrauchbar machen. Und auch die Unterschiede zwischen 1000 mm und 2000 mm sind vergleichsweise gering, viel geringer als die Zahlen vermuten lassen. Größtes Problem ist heute nicht mehr nur die ruhige Haltung der Kamera (da helfen IS, VR & IBIS sehr viel)sondern die vorhandene Lichtstärke, die noch kurze Belichtungszeiten und mittlere ISO-Push-Empfindlichkeiten zulässt. Ohne viel Licht gelingt meistens kein Telefoto. Nicht ganz umsonst werden die Objektive von Canon mit Anfangsöffnungen f:7.1, f:8 und f:11 so kritisch diskutiert und so oft als untauglich befunden. Das kommt aber zumeist von Fotomenschen, für die immer noch 800 ISO das Limit darstellt.
Trotzdem, für mein Projekt war die Canon R7 mit Canon 11/800 mm und erst recht mit 14x Konverter bei f:16 allenfalls an sehr klaren Tagen nach dem regen und sehr viel Licht brauchbar.
Denn bei der Kombination begegnen uns alle Hürden auf einmal. Die R7 rauscht wegen der 32 MP auf kleiner Fläche schon jenseits 1600 ISO stärker, f:11 lässt sehr wenig Licht durch und der RollingShutter der R7 kann durch Bewegungen des Objektivs oder Motivs schnell die Fotos verzerren.
Die anderen Eulenfreunde mussten mit 5.6/200-500 mm und 6.3/150-600 mm oft früher aufgeben, weil die Distanz von 60m bis 200m einfach zu groß war.
Ein 5.6/800 mm schien neben einem 4.0/600 mm plus TC die einzige Möglichkeit.

Ich hatte dann schnell die OM-1 zur Hand, denn bis zu 1600 mm bei f:4.5 sind konkurrenzlos. Aber nach ersten guten Fotos war ich trotzdem extrem limitiert durch fehlendes Licht, Abends nach 21.45 Uhr – da half dann auch irgendwann f:4.5 am kleinen MFT-Sensor nicht mehr und 800 mm sind noch deutlich zu wenig Brennweite um die scheuen und sehr kleinen Vögel nicht zu stören.
Weit entfernte Motive nah heran holen, klappt bestens, aber 16-20 cm kleine Vögel in mehr als 30-60 m Entfernung groß darzustellen und detailliert zu zeigen, ist etwas ganz anderes.
Deshalb wechselte ich notgedrungen auf Nikon Z9 mit 6.3/800 mm und 1.4x TC, Gleichzeitig eine gute Möglichkeit die Version 4.0 für die Z9 unter echten Wildlife-Bedingungen am Limit zu betreiben.
Eins wird sofort klar, ich weiß nicht, was die vielen anderen uns als Wildlife mit den tollen Nikon-Kameras verkaufen wollen, wo dann in Bildserien meist jedes Bild perfekt scharf auf dem Auge gespeichert wird – ich weiß nur, auch mit Version 4.0 habe ich weit mehr als 60% Ausschuss – wo der Fokus nicht sitzt. An schnelle Bildfolgen ist dabei gar nicht zu denken! Ganz oft wird ein Kauz gar nicht gefunden und erkannt, erst wenn ich auf Halbformat umschalte gelingt es etwas besser. Allerdings kein Vergleich zu OM-1 und erst recht nicht zu R7, R5 und 7RV, A1!
Wenn man an Menschen gewöhnte Vögel auf festgelegten Strecken abknipst, mag da mehr gehen – aber meine Steinkäuze geben einen Vogelschiss auf Internet, Nikon und Menschenvertrauen.
Mit allen 6.3/600 mm oder gar 7.1/500 mm Zoom-Objektiven braucht man da gar nicht anzutreten.
Somit bleiben für die Aufgabe aus meiner Sicht aktuell nur:
Sony A1 mit 4.0/600 mm +TC
Canon R5 mit 4.0/600 mm TC oder 5.6/800 mm – das 11/800 mm scheitert hier
Und das ist alles in der höchsten Preisschiene, da ist man mehr als 15-20.000 € los.
Deshalb kann hier nur die OM-1 mit 4.5/150-400 mm und die Nikon Z9 mit 6.3/800 mm in Frage kommen.
Die OM-1 zeigt Probleme bei 2x Digitalvergrößerung, wenn sich Motive schnell oder unregelmässig bewegen und wenn man jenseits 3200 ISO arbeitet – dann werden gute Fotos mehr zum Zufall. Und das Licht muß optimal sein.
Die Z9 zeigt immer wieder einmal seltsames AF-Verhalten, kann nicht folgen, bleibt nicht auf dem Motiv, findet die Augen nicht etc.
Wenn ich – wie sicher viele es tun – nur Vollformat nutze – dann versagt die Motiverkennung aus so grosser Distanz auf so kleine Motive häufig. Trotz der prägnanten Eulenaugen. Erst wenn ich in Halbformat wechsle und auch 1.4 x TC einsetze und das Motiv größer wird, ist der AF besser brauchbar – wenn auch weit entfernt von der “Werbe-Perfektion”.

Jeder Steinkauz kann seinen Kopf um bis zu 360° drehen – vor allem aber, er kann das schneller als eine Kamera es bisher festhalten kann – im kleinsten Bruchteil einer Sekunde wechselt der Blick von hinten nach vorne bei 180° Drehung des Kopfes.

Die Fotografie der 6 Steinkäuze unter schwierigsten Bedingungen… haben mein Wissen vertieft.
Ich weiß jetzt wieder, das alle optischen Objektivtests praktisch oft wertlos sind. Entscheidend ist nur das Licht.
Und heute auch der Sensor – mehr noch als das eigentliche Glas.
Das viel gescholtene Canon RF 11/800 mm kann ein ganz erbärmliches Objektiv sein, vor allem in hellem Sonnenlicht an der R7. Aber in anderer Lichtsituation eben auch ein sehr gutes, das den Vergleich mit 20 mal teureren Objektiven optisch kaum zu scheuen braucht.

Die OMDS OM-1 mit 4.5/150-400 mm überzeugt manchmal einfach nicht, schon gar nicht mit äußerster Brennweite und Bildausschnitt. Es hängt davon ab wie das Licht ist, der Bildstabilisator arbeitet und wie das Motiv oder ich selbst mich bewege/verwackle – dann kann es auch mal Mist abliefern. Aber meistens ist es fantastisch.

Die vielverbreitete Aussage, das Vollformatkameras immer bessere Qualität abliefert stimmt so einfach nicht. Es kann so sein, muß aber nicht – ich habe genug Beispiele mit OM-1, R7, Fuji X-H1 wo es nicht so ist und sehe fast jeden Tag Fotos mit der Nikon D500, die Vollformat sogar überlegen sind.

Ich habe inzwischen auch kein wirkliches Verständnis mehr für Menschen, die Tele-Fotografie und bewegte Motive mit Einzelbildmodus oder auch nur mit 5 B/Sec betreiben. Sie verpassen so viele atemberaubende Momente…

 

Erst wenn wir Menschen drastisch reduziert sind, wird es wieder mehr Tiere geben – das ist meine Erkenntnis.
Wo sollen die Tiere denn hin? Wenn wir alles betonieren oder fällen oder vergiften? Sicher gibt es jetzt spannende Begegnungen direkt in den Städten oder um unsere Häuser – aber dort wo die gebaut sind haben vorher viele Tiere und Pflanzen gelebt und jetzt suchen sich die letzten anderen Lebewesen nur einen Platz wo sie noch bleiben können.
Darüber können wir nicht froh sein!
Die Tierarten und Exemplare werden jetzt so schnell weniger, dass sich an jedem scheinbar spektakulären Motiv gleich dutzende Fotografen mit langen Tüten einfinden.
Und zu den langen Tüten gleich noch eins, Tamron, Sigma und Canon haben dafür gesorgt das Brennweiten wie 500 mm, 600 mm und jetzt sogar 800 mm und 1200 mm für fast jeden erschwinglich sind, der sich eine neue spiegelfreie Systemkamera kauft. Leicht, handlich, schnell, verwicklungsarm, scharf und preiswert – ist nur um 1000€. Was dazu führt, das Menschen wie ich immer mehr in der Horde stehen müssen und jedes Lebewesen schnell “totfotografiert” ist.
Es ist auch fast egal, welche Kamera dahinter ist, heute wird alles stabilisiert, enttäuscht und geschärft und fertig ist das Supi-Bild.
Schön ist das alles nicht mehr!

 

 

19. Dezember 2015
Visier & Superzoomer – bei diesen Kameras passiert noch was!

Von ambitionierten Fotofreunden werden Bridge- oder Super-Zoom Kameras mit einem fest integrierten hochleistungszoom-Objektiv häufig falsch eingeschätzt.

Doch, 16 MP sind 16 MP und die werden inzwischen von fast allen Super-Zoomern erreicht und Sony erreicht sogar 20 MP.

Sicher uns stören winzige Sensoren. Der meistens verbaute ⅔ ” Sensor ist nur 4,5 x 6,2 mm klein (Faktor 7,4x zu KBVF) und somit hat er nur ein Fünftel der Fläche eines 1″ Zoll Sensors (8,8 x 13,2 mm mit Faktor 2,7x zu KBVF).
1 Zoll Sensoren klingen wie ein idealer Kompromiss. Doch schon dieser Sensor bedingen gewaltige Kompromisse, das Objektiv wird erheblich größer und schwerer, lange Brennweiten sind nicht leicht kompakt zu bauen.
Das heißt aber heute nur, dass Empfindlichkeiten von 800 ISO und mehr bei wenig Licht und Fotos ohne Blitz kritisch rauschen können und viel Auflösung im Rauschen untergeht. Und sicher sind sie keine perfekten Landschaftskameras, wenn jemand hohe Auflösung, schönste Tonwert- und Farbtrennung erwartet und für tolle Porträts sind sie oft etwas zu lichtschwach. Mehr nicht.

Doch es tut sich etwas, die japanische und koreanische Fotoindustrie muß schmerzlich verstehen, dass die Käufer für kleine Taschenkameras weg gefallen sind und die immer lieber zum Smartphone greifen.

Die Idee mit dem simplen Visier ist wirklich gut und sollte rasch in System-Kameras umgesetzt werden. Denn in dieser kompakten 50x Superzoom-Kamera bleibt leider kaum Bildqualität sichtbar übrig und ohne Stativ schon gar nicht. Das Visier letzt sich allenfalls nützlich einsetzen, wenn man die kleine Kamera auf ein stabiles Dreien-Stativ mit Kugelkopf schraubt, diesen nicht festzieht und versucht so sein Motiv zu finden und zu folgen.

Die Brennweite 1200 mm wird gerne überschätzt, klar klingt es besser als 800 mm und 600 mm – in Wahrheit wird das Motiv aber nicht erheblich größer abgebildet und wenn ich mit eine Olympus mFT-System-Kamera und dem 75-300 mm Superbere (vergleichbar 600 mm Ausschnitt) eine verdoppelte Ausschnittvergrößerung anfertige, dann ist der Bildausschnitt mit dem der SP100 EE identisch – aber die mFT-Kamera schafft mit ihrem größeren Sensor ein viel schärferes, detailreicheres Bild als es bei irgendeiner Brennweite mit der SP100EE je gelingen könnte.
Und das trifft noch stärker zu, wenn ich eine Vollformatkamera mit 300 m Brennweite einsetze und heraus vergrößere.

 

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht

6. Dezember 2015
Scanner Ausleihen: Nikon Coolscan 5000 ED

Scanner:

Nikon Coolscan 5000 ED

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Veröffentlicht in General, Kameras im Test

2. Dezember 2015
Klare Aufteilung: Spiegelfrei gegen Spiegel

Leider trauen sich jetzt erst Hersteller von spiegelfreien Kameras richtig an ein Super-Teleobjektiv.

Spiegellos = beschränkt?

Hier ein paar Tatsachen die zeigen wo praktisch alle spiegelfreien Kamerasysteme noch beschränkt sind im Vergleich zur DSLR-Kamera mit Spiegel:

– die Kameras sind bis zu 2,5cm dünner = weniger Auflagemaß und dadurch ohne Adapter nicht kompatibel mit SLR-Objektiven
Erst ein Adapter kann das ändern – sonst brauchen alle spiegelfreien Kameras neue Objektive mit verändertem Auflagemaß – die dann teilweise deutlich kürzer und schlanker ausfallen können

– höherer Energiebedarf – besonders bei Kälte kaum ideal
die Kameras sind alle abhängig vom Monitor oder vom elektronischen Sucher, mechanisch funktioniert letztlich nur noch der Verschluss und einige Bedien-Rädchen/-Schalter die Kameras können meistens zwischen 300-400 Fotos mit einer Akkuladung realisieren – einzige Ausnahme: Panasonic GH3/GH4 die dank größerem Akku und geringerem Energiebedarf praktisch die doppelte Auslösezahl mit einem Akku erreichen – bis 800.
Dadurch sind alle Kameras (außer GH3/GH4) ohne Spiegel auch im Winter und in kalten Gegenden kaum eine Freude, die Akkus lassen dann noch viel schneller nach.

– fehlende Griffigkeit & Gewicht
Selbst mit Griff sind weder die Olympus-EM, noch die Fujifilm RX Kameras besonders griffig. Von den kleineren Sony-, Nikon-, Pentax-, Leica-, Canon-Kameras ganz zu schweigen. Mit Ausnahme der Panasonic GH3/GH4 und Samsung NX1 sind Teleobjektive ohne Stativ praktisch nicht bequem und sicher einsetzbar. Kleinere, leichte Kameras sind für die Tele-Fotografie ein erheblicher Nachteil. Die Kameras brauchen praktisch ein “Gegen”-Gewicht zu den Objektiven von zumindest 800-1000g. Die GH4 wiegt mit Griff, 2 Akkus, SD-Karte und Gurt 910g – für meine Hände perfekt. Eine Canon 7D2 bringt es auf 1300g – im Dauereinsatz ebenso perfekt, aber zum rumschleppen in der Stadt einfach schon recht schwer und groß.

– praktisch kaum Super-Teleobjektive
Nur Panasonic hat ein 6.3/100-400 mm (x2.0), Fuji ein 5.6/100-400 mm und Olympus hat neuerdings ein 4,0/300 mm (x2,0). Nikon versucht Käufer für ein Serie 1 4,5-5,6/70-300 mm (x2,7) zu finden. Canon, Sony, Samsung halten sich hier auffällig zurück. Allenfalls lichtschwache f:5,6er Zooms werden bis 300 mm angeboten. Es scheint als haben sich alle verständigt, die modernen Kameras nur mit “Normalen-” und Weitwinkel-Objektiven zu füttern. Sicher sind Superteles nicht wirklich leicht und kompakt zu machen – doch die meist kleineren Sensoren mit schnellem Autofokus würden wirklich eine Bereicherung sein.

Die Industrie scheint auf den Marktführer CANON zu warten. Die haben sich auf die Fahne geschrieben bis 2017 auch Marktführer im Bereich der spiegelfreien Kameras zu sein – bisher sind Sony, Olympus und Panasonic erheblich erfolgreicher. Die M3 ist ein erster Schritt, es fehlen aber zumindest eine besser ausgestattete Kamera mit eingebautem Sucher und eine preiswertere Einsteigerlinie. Und Canon kann kaum ignorieren, das viele Fotografen von Canon auch Vollformat erwarten, sowohl mit höchster Auflösung, als auch mit höchster Empfindlichkeit – so wie Sony das bisher vormacht. Sony bietet das zweifellos kompletteste Angebot an spiegelfreien Kameras. Während alle Hersteller auf APS-C-Halbformat (Canon, Samsung, Fuji, Sony, Leica), mFT-Viertelformat (Panasonic, Olympus) oder gar 1 Zoll-Achtelformat (Nikon, Samsung, Ricoh-Pentax) Sensoren festsitzen hat Sony 4 verschiedene Vollformat-Kameras und 3 Halbformat-Kameras.

Zumindest Canon und Nikon sind herausgefordert auch bald Vollformat-Spiegelfreie Kameras mit neuen Objektiven anzubieten. Bei Olympus, Panasonic, Fuji, Samsung ist diese Notwendigkeit kaum zu erkennen.

Canon ist bisher besonders restrikt.
Das EOS M 4,5-5,6/55-200 mm STM IS zeigt – nicht einmal 250mm wird den EOS M Nutzern gegönnt. Da bleibt dann nur der Adapter und EOS-Objektiv verwenden, aber der AF ist noch nicht schnell genug.
Auch Sony zeigt keinerlei Pläne für die 3 spiegelfreien Alpha-Profi-Kameras über 135 mm hinaus zu gehen.
Und auch für die ehemalige NEX-Baureihe mit kleinerem Sensor gibt es nur peinliches bis 210 mm.
Nikon müht sich mit seiner Serie 1 , hat jetzt immerhin mit der V3 eine schnelle Kamera mit gutem Sucher und Griff, der der 1 Zoll Sensor ist auch microFourthirds weiter unterlegen und das teure Kamerakonzept wird jetzt sogar von der Panasonic FZ1000 (2,8-4,0/25-400 mm Objektiv) entzaubert.

Als Tierfotograf ärgert mich das alles besonders. Erst wenn es für eine Sony Alpha 7 ein eigenes schnelles Tele mit mindestens 4,0/300 mm gibt oder wenn sich Panasonic/Olympus zu Objektiven wie: 2,8/300 mm; 4,5/400 mm; 2,0/35-100 mm; 4,0/25-150 mm; 2,8/80-250 mm  – passiert etwas.
Meine Hoffnungen ruhen auf Olympus und Panasonic und vielleicht setzt Panasonic ja in Zukunft auch noch zusätzlich auf einen Vollformat-Sensor im quadratischen Format…

Bei Brennweiten über 200 mm bin ich weiterhin gezwungen mit Canon oder Nikon DSLR-Technik zu reisen.

Nikon V3 mit 2,8/190-540 mm – nett gemeint, aber weder griffig noch sind Sensor und Handling gut genug

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht