Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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28. August 2026
Neue Super-Tele in der Praxis

Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..

Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für  das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.

Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto  und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)

Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:

SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil. 

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern

– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer

LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.

Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen

– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer

LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm

+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ***

 

 

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:

Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!

Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!

Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.

Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst  11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter

Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.

 

Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.

Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!

LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:



+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut

+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung

SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener

SPAßFAKTOR: von (******). **

Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.

 

6. Januar 2016
Spiegelreflexkameras 2016 – NIKON D500

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DSLR – Spiegelreflex-Kameras sind keineswegs am Ende und schon gar nicht tot!
Nach Canon und bald auch Pentax zeigt heute Nikon deutlich Flagge

Endlich erscheint eine neue NIKON D500 im DX-Halbformat –
ein Mitbewerber zur professionellen Canon EOS 7D II!
Es hat wieder fast 1 Jahr gedauert um Canon zu Folgen, doch die Entscheidung ist absolut richtig und wichtig. Canon-Fotografen werden sogar vielleicht etwas indisch auf den Klappmonitor mit Touchscreen und den Autofokus mit 153 AF Sensoren schauen.

D500 DX

– 55 auswählbare AF-Felder (153 gesamt), davon 99 Kreuz-Sensoren
– AF bis -4 EV!
– 21 MP
– Klappmonitor mit Touchscreen!!!
– Solides Gehäuse, teilweise aus Carbon
– Joystick-Taste für den AF
– AF-Gesichtserkennung (Augenerkennung?)
– runder 100% Sucher mit 1.0x Vergrößerung bei 50 mm und Verschluss
– 10 Bilder pro Sekunde sind möglich
– 79 RAW-JPEG Bilder in Folge möglich (200 JPEG)
– schneller Verschluss bis 1/8000 Sek und 1/250 Blitzsynchro
– 100-50.000 ISO – erweiterbar auf 50-1.500.000 ISO
– 4K Video & Fotos beim Filmen möglich
– beleuchtete Drucktasten
– AF und Auslösung auf dem Klapp-Monitor möglich!
– 860g leicht mit Akku
– 1.3x Ausschnitt wählbar
– wieder neuer Handgriff
– schnellere Bluetooth-Anbindung + WiFi
– 3.2″ Monitor mit doppelter Auflösung 2.3 MP
– keine gute Custom-Speicherung
– kein eingebauter Blitz!
– nur 1SD Karten-Schacht und 1 XQD Schacht
– EN-EL15 Akku – vertraut und bewährt
– Blendenring und AF der ersten Generation kann wieder verwendet werden
– 2330€ teuer
– Made in Thailand
– ab März 2016 im Laden oder bei mir

Ich erkenne noch nicht wo Nikon wirklich eingespart hat – doch beim eingebauten Blitz – es scheint sonst ein rundes Modell zu sein ohne große Fehler und Nachlässigkeit. Das der Monitor bei Live-View nur im Querformat nutzbar ist, sei einmal verziehen – allemal besser als unbeweglich (wie bei D5 oder Canon).
Ob der Live-View auch endlich schneller möglich ist – wird sich zeigen.
Also als Nikon-gebranntes Kind – könnte ich hier trotzdem in Versuchung kommen, ich bin allerdings noch nicht froh mit den Tele-Objektiven. Das 2.8/70-200 mm VR II & 2.8/300 mm VR II und selbst die ganz neuen Super-Tele-Konstruktionen sind allesamt nicht ganz so gut wie das Canon und verlieren etwas mit Konverter. Ein Superweitwinkel-Zoom mit hoher Leistung fehlt, immerhin ist das neue 2.8-4.0/16-80 mm VR ein guter Kompromiss. Das 4.0/300 mm PF VR hat mich total enttäuscht. Also es bleibt schwierig bei Nikon – für mich zumindest.

Hurra – Nikon hat es endlich erkannt!
Die vielen AF-Sensoren haben trotzdem keine breitere Streuung bekommen als sie Canon in der EOS 7D2 besitzt und wie gut und wie schnell sich die Datenmenge verarbeiten lässt, kann erst die Praxis zeigen.

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Neuer aufwendiger AF

Außerdem wird passend zur Sommerolympiade schon die Nikon D5 vorgestellt

und auch Canon wird bald die gründlich überarbeitete EOS 1DX II zeigen.

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D5 FX

– 55 auswählbare AF-Felder (153 gesamt), davon 99 Kreuz-Sensoren
– AF bis -4 EV!
– 21 MP
kein Klappmonitor mit Touchscreen!!!
– Joystick-Taste für den AF
– AF-Gesichtserkennung (Augenerkennung?)
– 100% Sucher mit 1.0x Vergrößerung bei 50 mm
– 12 Bilder pro Sekunde sind möglich
– 200 RAW-JPEG Bilder in Folge möglich
– schneller Verschluss bis 1/8000 Sek und 1/250 Blitzsynchro
– 100-100.000 ISO – erweiterbar auf 50-3.500.000 ISO
– 4K Video & Fotos beim Filmen möglich
– 1.3x Ausschnitt wählbar
– schnellere Bluetooth-Anbindung + WiFi
– 3.2″ Monitor mit doppelter Auflösung 2.3 MP
– keine gute Custom-Speicherung
kein eingebauter Blitz!
– nur 1SD Karten-Schacht und 1 XQD Schacht
– Blendenring und AF der ersten Generation kann wieder verwendet werden
– 1415g mit Akku EN-EL4a – 225 g schwerer als D4s
– Preis: 7000€ ab März
– ab März 2016 im Laden oder bei mir

Wer sie braucht, wird sie kaufen. Das trifft fast nur auf erfahrene Nikon-Fotografen zu. Der Amateur braucht sie nicht. Sie ist wie schon die EOS 1DX deutlich schwerer geworden und jetzt im Leica-Preisniveau. Ich brauche sie nicht.

NEUER Blitz: Nikon SB5000

Beim Blitzen ist Nikon etwas komfortabler und weiter entwickelt als Canon und da muß jetzt auch endlich bei Canon ein neues System vorgestellt werden. Er wird rund 600€ kosten.

NIKKOR-Objektive
Die wichtigsten und besten Objektive für die D500 DX sind dann:
AF 3.5/10-20 mm Sigma
AF-S 1.8/35 mm
AF-S 1.8/85 mm
AF-S 2.8-4.0/16-85 mm VR oder AF-S 3.5-5.6/18-200 mm VR II
AF-S 2.8/105 mm Micro VR
AF-S 2.8/70-200 mm VR II
AF-S 5.6/80-400 mm VR II o. 6.3/150-600 mm VC Tamron
AF-S 2.8/300 mm VR
AF-S 4.0/500 mm VR II
AF-S 5.6/800 mm VR II

Enttäuscht bin ich vom:

AF-S 4.0/300 mm PF VR
AF-S 3.5-5.6/18-300 mm VR
AF-S 4.5-5.6/70-300 mm VR

Ausgesuchte Exemplare bitte bei mir bestellen: 

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

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5. Januar 2016
Tele-Konverter 2015 – Eine Einschätzung

Konverter-Neuheiten

Die Pentax- und Sony-Fotografen mögen mir nicht böse sein – doch auch im Tele- und Super-Telebereich ist die optische Leistung und AF-Geschwindigkeit von Canon unantastbar. Die Konverter der Serie III unterstreichen das noch einmal deutlich. Auch können nur sehr wenige Sony-Objektive und nicht viele Nikon-Objektive mit den Original-Konvertern eingesetzt werden. Die Olympus E-Konverter fand ich sehr gut, da sie mit fast jedem Objektiv einsetzbar sind und die AF-Geschwindigkeit praktisch nicht reduzieren. Nikon und vor allem Sony müssen hier nachbessern. Pentax hat ja nach 25 Jahren endlich wieder einen 1.4x Konverter mit AF-Übertragung verfügbar…
Inzwischen sind auch die beiden ersten neuen Konverter für spiegelfreie Systemkameras verfügbar, Olympus und Fujifilm haben jeweils einen 1.4x Konverter im Angebot.

Mehr Linsen = bessere Korrektur = bessere Bildqualität – diese Gleichung stimmt seit jeher bei den Konvertern.

Vom Drei- Linser zum Fünf- Linser hat Canon deutlich erhöht auf den Sieben-Linser und beim 2,0x Extender kommen jetzt sogar 9 Linsen zum Einsatz. Damit sind die Nachteile der Konverter praktisch nicht mehr existent, wenn das Grundobjektiv gut ist.
Wenn Sie mit neuen Canon Objektiven arbeiten wollen, sollten Sie auch die neuesten Konverter der Serie III verwenden um das Potential der Objektive und die AF-Geschwindigkeit der neuesten Kameras ausnutzen zu können. Die Unterschiede zur Serie II sind deutlich!

Problematisch ist nur weiterhin besonders bei Canon, dass die Konverter nicht mit allen Objektiven kombinierbar sind. Den Einsatz mit kürzeren Brennweiten wie 50 mm; 85 mm und 100 mm erlaubt Canon nicht, das ist mechanisch unmöglich, da der hintere Linsentubus bei beiden Konvertern vorsteht.

Konverter sind in erster Linie gedacht um den Bildausschnitt von Tele-Objektiven mit fester Brennweite zu verbessern. Nur sehr wenige Zoom-Objektive mit Lichtstärke f: 2.8 und f:4.0 sind mit Konvertern sinnvoll einsetzbar. Dabei sollten sie zumindest um eine Stufe abgeblendet werden.
Mit den neuesten Kameras kann bei Canon nun endlich auch bis Ausgangslichtstärke f:8.0 fokussiert werden. Bei den meisten Canon-Profi-Kameras nur mit dem mittleren Sensor. Erst die neue EOS 1DX II kann mit 41 Messfeldern bis f:8 fokussieren.

Lichtschwache Super-Zooms wie 6.3/16-300 mm; 6.3/18-200 mm; 5.6/28-300 mm sollten Sie gar nicht mit Konverter verwenden und lichtschwache Tele-Zooms wie: 5.6/70-300 mm; 5.6/100-400 mm; 6.3/50-500 mm; 6.3/150-600 mm lassen praktisch selten gute Bild-Ergebnisse erwarten. Bei den reinen Tele-Zooms könnten Sie auf f:11 abblenden und durch gezielte Nachbearbeitung Kontrast und Schärfe anheben, um zufrieden stellende Bildergebnisse von kleinen Tieren oder weit entfernten Objekten zu erhalten. Dabei sollten Sie immer ein Stativ einsetzen und ISO-Empfindlichkeiten von 1600 ISO und mehr verwenden. Besser und preiswerter ist dann auf jeden Fall die viel schnellere Panasonic FZ1000 (2.8-4.0/25-400 mm) die auch bei f: 4.0/800 mm Bildausschnitt noch scharfe, gut aufgelöste Bildergebnisse bringt, solange genug Licht da ist.

Der Extender 2.0x arbeitet nur bei Objektiven der Grundlichtstärke bis f: 8.0 mit EOS 1DX, EOS 5D3 & EOS 7D2 mit Autofokus , sonst ist er manuell zu fokussieren. Manuelles arbeiten ist jedoch im Super-Telebereich sehr schwierig und zeitraubend und nicht unbedingt zu empfehlen.

Wer Erfahrungen mit einem ausgesucht guten 2.0x Konverter hat, braucht allenfalls selten einen 1.4x Konverter. Außerdem ist Faktor 1.4x oft bei kleinen Motiven noch zu wenig.
Optisch besteht beim 2,0x Extender nur ein unwesentlicher Auflösungsunterschied, je nach Objektiv. Es ist allemal besser eine scharfe Aufnahme mit 2x Konverter zu erzielen, als Bild-Dateien um Faktor 2x heraus zu vergrößern.

Der Autofokus wird etwas langsamer und braucht guten Motivkontrast. Bei wenig Licht fokussiert man sicherer manuell.

Die neuen Canon Extender (Konverter) der Serie III unterstreichen noch einmal deutlich, im Tele- und Super-Telebereich ist die optische Leistung und AF-Geschwindigkeit von Canon ungebrochen. 

Sigma Kon

Sigma hat seine beiden Tele-Konverter ebenfalls neu bearbeitet und mechanisch verbessert und mit Staub- und Spritzwasser-Schutz versehen. Doch inzwischen sind sie auch praktisch genauso teuer wie die von Canon und sie sind ebenfalls so gefertigt, dass die inneren Tuben überstehen. Sie können also auch nur mit speziellen Objektiven verwendet werden. Wenn man einige Sigma-Tele-Objektive nutzt, kann die Anschaffung vielleicht angebracht erscheinen, aber ich würde immer die Konverter von Canon oder Nikon vorziehen.

Kenko PRO 300 DGX

Kenko konstruiert noch seine sehr guten PRO 300 DGX Konverter ohne vorstehende Gläser! Ich hoffe das bleibt auch so, denn dadurch sind sie flexibel einsetzbarer (mit fast allen Objektiven) wie auch dem 2.8/100 mm Makro oder 1.8/85 mm. Die Kendos sind mit 200€ sehr günstig und trotzdem optisch sehr gut. Nur vom AF sollte man keine Höchstleistung erwarten.

CANON-TIPP:

Mit den neuesten Kameras (Eos 7D2 und 70D) funktioniert der Konverter auch sehr gut mit dem Kontrast-AF im Live-View über den Monitor, dann sind sogar Kombinationen mit AF mit: 5.6/100-400 mm L IS II oder 5.6/70-300 mm L IS und Tamron 6.3/150-600 mm VC möglich.

Ich möchte nicht auf Festbrennweiten und Konverter verzichten, aber durch das Tamron 150-600 mm bin ich heute deutlich flexibler und manchmal schneller, vor allem an der EOS 7D2 macht es Konverter fast überflüssig.

Bei Canon arbeitet der 2x Konverter mit Autofokus nur an folgenden Objektiven:

2.0/135 mm L

3.5/180 mm L Macro

2.0/200 mm L IS

2.8/300 mm L II

2.8/300 mm L IS

2.8/400 mm L IS II

2.8/70-200 mm L IS II

Sigma 2.8/300 mm

Sigma 2.8/120-300 mm

 

und mit den Kameras: Canon EOS 1DX; EOS 5D3; EOS 7D2 mit AF, nur mittlerer Sensor:

4.0/300 mm L IS

4.0/400 mm DO IS II

4.0/500 mm L IS II

4.0/600 mm L IS II

4.0//70-200 mm L IS

4.0/70-200 mm L

4.0/200-400 mm L IS x1,4 Ext

Sigma 4.0/500 mm

(und bauähnliche ältere Objektiv-Varianten ohne iS und II)

 

Bezahlbare Alternativen zum Konverter?
Wenn Sie fotografisch nicht in höchsten optischen Tele-Sphären (um 16 fache Vergrößerung – also 800 mm Bildausschnitt) schweben müssen (bedeutet: EOS 1DX und 5.6/800 mm oder EOS 7D2 mit 4.0/400 mm L IS II mit 1.4x oder 4.0/500 mm L IS II)und auch nicht die mindestens 5000€ extra für eine DSLR plus Super-Tele-Zoom abzweigen können:

Nicht viel schlechter ist die Panasonic FZ 1000. Sie verfügt über ein Zoom von 2.8-4.0/25-400 mm Brennweite  und kann sogar bis zum Bildausschnitt 800 mm bei gute Bildausbeute verwendet werden. Sie ist sensationell schnell, schneller als alle DSLR-Kameras und sichert die Chance auf Motive, die man sonst schnell verpasst. Für rund 800€ bekommt man bei Panasonic heute die weltweit beste und schnellste Fototechnik. Wie das möglich ist?
Durch einen kleineren Sensor = 1“ Zoll, der etwa 1/8 der Fläche des Vollformats (Canon Eos 5D3) bietet, oder ein Drittel der Fläche des APS-C Formats (Canon EOS 7D2) ist eine sehr gute Schärfe und Auflösung der Details sicher gestellt.
Nur Kameras mit dem 1 2/3“ Sensor sind noch einmal um Faktor 4x kleiner als 1“ Zoll (z.B.: Panasonic FZ300) und können die Qualität einer FZ1000 nicht bieten. Selbst der Brennweitenvorteil von 600 mm, 1200 mm und gar 2000 mm kann den Vorteil des größeren 1“ Sensors nicht aufwiegen – daher besser FZ1000 mit Bildausschnitt, als irgendeine Kamera mit kleinerem Sensor.

Ich kann auch die Panasonic GH4 mit mFT-Sensor 16 MP und dem 6.3/100-400 mm einsetzen – der Sensor ist beinahe doppelt so groß wie der 1“ Sensor und bringt 800 mm Bildausschnitt. Aber, die Fokussierung ist langsamer und der Unterschied f:4.0 gegen f:6.3 bringt manchmal auch die schärferen, verwacklungsärmeren Fotos für die FZ1000.

Selbst ein Vergleich zur Nikon 1 hinkt – die 1 J5 (20 MP) von Nikon kostet 400€ plus Nikon 1 5.6/70-300 mm = 900€ ergibt 1300€ – ohne Sucher und Griff (beides ist kaum verzichtbar für solide Tierfotografie) und sie ist auch nicht so schnell wie die Panasonic FZ1000. Erst mit einer Nikon V4 mit Sucher könnte Nikon die Leistung der FZ1000 einholen – zum doppelten Preis von 1900€…

und eben nicht bei f:4.0 – sondern bei f:5.6 – erst wenn man das durchdenkt, zeigt sich wie weit voraus die FZ1000 ist. Nikon und Canon sind viel zu teuer.

Nikon Kon

Bei Nikon wurden ebenfalls die beiden TC14E und TC20E auf das Level III angehoben, mit mehr Linsen, besserer Korrektur, Vergütung und Staub-& Spritzwasserschutz versehen. Sie sind sehr teuer und mir fällt auf, das sie mit praktisch allen Objektiven langsamer fokussieren, als es die Canon-Kontrahenten tun. Das Nikon Sortiment ist noch dünner, konverter-kompatibel sind nur:

2.8/105 mm VR Macro    (AF nicht zuverlässig)

2.0/200 mm VR

2.8/300 mm VR II

4.0/300 mm VR

4.0/300 mm PF VR

2.8/400 mm VR II

4.0/500 mm VR II

4.0/600 mm VR II

2.8/70-200 mm VR II

4.0/70-200 mm VR

5.6/80-400 mm VR II

5.6/200-500 mm VR

4.0/200-400 mm VR II

Olympus Konverter

Bei Olympus FT können alle Objektive mit den beiden Konvertern mit Autofokus-Betrieb eingesetzt werden, auch die Macro-Objektive! Beim Fisheye und den Superweitwinkel-Konstruktionen macht dies aber keinen Sinn.

Für Olympus mFT gibt es bisher nur den MC14 Konverter und der passt mechanisch nur auf das 2.8/40-150 mm und das kommende 4.0/300 mm.
Er verursacht leider leidliche AF-Geschwindigkeits-Verluste. Von Olympus hatte ich mehr erwartet. Offensichtlich macht der Kontrast-AF mit dem Einsatz von Konvertern noch erhebliche Probleme. Es bleibt abzuwarten ob sich Olympus auch an einen MC20 2,0x Konverter traut. Wichtig wäre das auch Panasonic endlich stärker im Tele-Bereich aktiv wird.

Sony Kon

Sony hat seine Preise gesenkt. Bisher gibt es nur 2 Konverter für die Alpha SLT-Objektive und Kameras, für alle spiegelfreien Sony-Kameras sind bisher keine Konverter in Sicht. Die Konverter können nur mit 4 Objektiven genutzt werden:

2.8/135 mm STF   (nur manuell)

2.8/300 mm SSM

2.8/70-200 mm SSM

5.6/70-400 mm SSM

Weder die Zeiss-Objektive noch die Macro-Objektive können von den Sony-Konverter profitieren, da sie nur für SSM-Ultraschall konzipiert sind.

Konverter sind in erster Linie gedacht um den Bildausschnitt von Tele-Objektiven mit fester Brennweite zu verbessern. Nur sehr wenige Zoom-Objektive mit Lichtstärke f: 2.8 und f:4.0 sind mit Konvertern sinnvoll einsetzbar. Dabei sollten sie zumindest um eine Stufe abgeblendet werden.
Lichtschwache Super-Zooms wie 6.3/18-200 mm; 5.6/28-300 mm sollten Sie gar nicht mit Konverter verwenden

und lichtschwache Tele-Zooms wie: 5.6/70-300 mm; 5.6/100-400 mm; 6.3/50-500 mm lassen praktisch keine guten Bild-Ergebnisse erwarten. Bei den reinen Telezooms könnten Sie auf f:8 abblenden und durch geziehlte Nachbearbeitung Kontrast und Schärfe anheben um zufriedenstellende Bildergebnisse von kleinen Tieren oder weit entfernten Objekten zu erhalten. Dabei sollten Sie immer ein Stativ einsetzen und ISO-Empfindlichkeiten von 1600 und mehr verwenden.

Kenko und Sigma bieten zumindest recht gute und flexibel einsetzbare (Kenko mit fast allen Objektiven – Sigma nur mit weniger Tele-Festbrennweiten und Tele-Zooms) 1.4x Konverter.
Die 2,0x und der 3,0x Konverter von Kenko sind ihr Geld selten wert und erst recht nicht mit Zoom-Objektiven der Lichtstärke f: 5.6 oder gar weniger!

Pentax Kon

Der Pentax DA 1.4x AW Konverter ist ein Exot, der 25 Jahre zu spät kommt. Dennoch ist er sicher auch im heutigen Portfolio von Pentax sehr wichtig. Er bietet Staub- und Spitzwasser-Schutz und sowohl den halten Kurbel-AF und neueren Ultraschall-AF. Doch beide Arten arbeiten gemessen an Canon relativ langsam. Der Preis von gut 500€ scheint mir da kaum gerechtfertigt, aber er ist teuer wegen der deutlich kleineren Pentax-Zielgruppe.

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test, Praxis-Tests

1. Januar 2016
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Sylvester 15 - Urknall IMG_1492 kl

2015 war ein tolles, ein volles, ein lebendiges Jahr für mich – viel mehr als man erträumen kann.
Nur der Fotobereich, das Berichte schreiben, die Tests – waren schwierig und auf manchen Plattformen gab es viel zu ärgerliches Feedback.

Ich hoffe Sie haben 2015 glücklich erlebt und schöne Erinnerungen gespeichert! Und wenn doch leere Löcher geblieben sind…
2016 ist da – schauen Sie nach vorn, schauen Sie auf HEUTE und ich wünsche Ihnen von Herzen – das sie 2016 zufriedener, glücklicher, gesünder, geliebter sind!

 

Für mich war das ein Jahr an das ich noch gerne und lange positiv zurück denken werde.

Wie so oft, lag die Ursache weniger in dem was zu einem kommt – sondern viel mehr im eigenen Blick auf die Welt, in der eigenen Öffnung für Menschen, für die Natur der Dinge!

Man wünscht sich Gewinne, Geld, Liebe, Gesundheit – doch all das kommt fast nie zu einem, wenn man selbst es nicht in die Hand nimmt und etwas dafür tut!

 

2015 war mein Jahr der vielen Reisen:

Florida: Key, West, Sanibel Island, Miami

Spanien: Barcelona, Gaudi

Tschechien – Deutschland: Prag – Dresden

England: London, Cornwall, Brighton

Wilhelmshaven – Bremerhaven – Osnabrück

Frankreich: Bordeaux – Biarritz

Spanien: Bilbao

Münsterland: Münster – Herford – Rheine

Deutschland, Österreich, Schweiz, Lichtenstein: Feldkirch – Bregenz – Lindau – Zürich – Chur – St. Gallen – Vaduz – Eschen – Schaan

 

MUSIK 2015:
(gute Musik ist für mich Power und Melancholie, mir sind Texte sehr wichti

Für mich sind das zuerst einmal:

Sarah Connor “MUTTERSPRACHE”
Anspieltipp: Deutsches Liebeslied – Bedingungslos

und dann ADELE mit ihren grandiosen “25”
Anspieltipp: Million Years Ago & Water Under The Bridge

Alben, auf denen fast alle Songs großartig sind. Richtig laut auf Kopfhörer.
Mein all time favorite: Billy Joel – An Innocent Man

FILME 2015:
(gute Filme sind für mich: Thriller, Agenten, Science Fiction, Melancholische Dramen)

1. KINGSMAN

2. Codename UNCLE

3. Dritte Person

4. The Bridge America Serie

5. Ein Tag in Middlton

6. Der große Trip – Wild

7. Ex Machina

8. Blackhat

9. LUTHER  Serie

Der Fortsetzungswahn setzt sich fort, an Mad Max Furt Road konnte ich mich gewöhnen, Mission Impossible 5 war einer der besten Filme der Reihe, Star Wars war eine peinliche Zeitverschwendung, SPECTRE hat einfach nicht richtig funktioniert, war zu lang, hatte einen entsetzlich schwachen Christoph Walz und noch blassere Lea Seydoux.

Mein all time favorite: “Blade Runner” von Ridley Scott

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Was hat das Jahr 2015 gebraucht und welche Aussichten haben wir?

Welche Kameras haben mich angeregt? Womit habe ich gerne fotografiert 2015?

Begleitet haben mich als wichtigste Kameras:
Canon EOS 5DSR – Canon EOS 7D2 – Canon G5X -Leica T – Fujifilm X-T1 – Nikon D7200 – Nikon D750 – Olympus E-M5II – Olympus E-M1 – Panasonic FZ1000 – Panasonic LX100 – Panasonic GH4 –
Samsung NX 1 – Sony Alpha 7II – Sony Alpha 6000

Welche davon haben mich sehr beeindruckt und habe ich behalten?
1. Canon EOS 5DSR
2. Canon EOS 7D2
3. Panasonic FZ1000
4. Panasonic GH4
5. Canon G5X
6. Fujifilm X-T1

Letztere (Fuji X-T1) mit etwas Bauchschmerzen, weil ich drei Ausfälle (Speicherkarte 2x nicht beschreibbar, einmal Fotos nicht aufgezeichnet) hatte – Fuji habe ich nur behalten wegen der unglaublich guten Objektiven und weil ich Lichtstärke will, wo andere verrückte Preise fordern oder schwere Glasblöcke anbieten oder nicht überzeugen – da kann Fujifilm mit 1.4/16 mm – 1.4/23 mm – 1.2/54 mm – 2.0/90 mm punkten.

Die Canon G5X hat letztlich als kleinere, leichter verstaubter Kamera mit 1.8-2.8/24-100 mm auf 20 MP 1″ Sensor mit eingebautem Blitz, voll beweglichem Touch-Screen und Objektiv-Verschluß noch mehr überzeugt als die haptisch bessere Panasonic LX100, die dank größerem Sensor ab 800 ISO weniger rauscht und mit einem helleren, besseren Sucherbild überzeugender ist.
Die Panasonic GH4 ist mir einfach in Hand und ans Herz gewachsen, ein sehr verlässliches Kamerawerkzeug, das immer spaß macht. Ich vermisse hier noch lichtstarke Teleobjektive und noch überzeugendere Sensoren.
Die FZ1000 ist weiter konkurrenzlos und immer dabei – zwar nicht klein und nicht für die Jackentasche, aber so rasend schnell habe ich mit keiner Kamera 800 mm Bildausschnitt scharf gestellt und in guter Qualität verfügbar.
Die Canon 7D2 ist einfach klasse und schnell, sicher ist sie ab 3200 ISO wieder limitiert und Sony Sensoren sind einen Hauch besser und haben etwas mehr Spreizung in der Dynamik bis 400 ISO – aber who cares – wenn ich Canon Objektive einsetzen kann. (dann nehme ich freiwillig keine von Zeiss, keine von Nikon und erst recht keine von Sony)
Die EOS 5DSR war für mich die Überraschung des Jahres, die mich selbst Lügen straft – einen solchen Sensor mit dieser Bildqualität hat es noch nie gegeben – da können Sony/Nikon-Anhänger jetzt so laut schreien wie sie wollen. Und seltsamerweise arbeitet Sony seit Sommer fieberhaft an einem 50+ Sensor mit verträglicheren Eigenschaften – warum wohl – weil Canon hier einfach die Nase zu weit vorne hat – von den EOS-Objektiven einmal ganz abgesehen.

Warum sind die anderen Kameras nicht geblieben?
Sie Sony-Kameras sind für mich immer noch Mogelpackungen, die Alpha 6000 ist nett und behauptet den schnellsten AF zu haben, doch es gibt ja kein brauchbares Tele dafür – also sind alle Behauptungen geschenkt und das APS-C System letztlich langweilig. Sony hat auch hier radikal abgebremst, kein Nachfolger, keine neuen Objektive und volle Konzentration auf Alpha 7.
Und was Sony hier seinen Fans und Kaufinteressenten zumuten ist schon ein starkes Stück: 7 Kameras in rund 1 Jahr…. alle Vollformat, keine davon wirklich einwandfrei ausgestattet, alle mit zu kleinem Akku und alle mehr Geschrei als Lieferung von BQ.
Die Alpha 7S ist allenfalls für Filmer interessant, die Alpha 7 – 7II sind Einstiegskameras – den Preis beileibe nicht wert. Nur die Alpha 7RII für 3500€ kann etwas punkten – aber für den Preis kann ich nur jedem die EOS 5DSR raten.
Immerhin gab es einige neue Objektive, auch sehr gute von Zeiss – nur damit steigen auch die Kosten für ein System sehr schnell auf 10.000€ und zu dem Preis, warte ich dann lieber auf Fujifilm Mittelformat oder kaufe eine Pentax 645Z. Sony hat seinen Käuferkreis erweitert und macht Druck – das ist gut für alle Canon, Nikon, Pentax-Fotografen – denn dann kommen da auch wieder Innovationen. Aber für mehr – ist Sony für mich nicht gut. Keine Alpha 7 würde mich auch nur annähernd zufrieden stellen

Mit Olympus habe ich ein Problem, die mFT-Objektive hauen mich nicht vom Hocker (wie das alle FT-Objektive taten)

LÄSTIGES CASHBACK überall. Was Canon, Nikon, Pentax, Olympus und Co da ständig anbieten, dient letztlich mehr der Kundenbeschäftigung und Kundenbildung – als das es zu irgendwas gut ist. Ungleich fairer wird man mit echtem Rabatt bei Fujifilm versorgt, 100€ gleich beim Kauf abgezogen – das ist verführerisch.

 

Welche Kameras und Objektiven lohnen den Kauf?

Ich kaufe und verkaufe viele Kameras und Objektive und beobachte den Gebrauchtmarkt seit 25 Jahren sehr intensiv. Ich habe mir da keine Listen gemacht, denn ich finde Listen mit erzielten oder erzielbaren Verkaufspreisen sehr irreführend und dumm. Das es ein Angebot wie folgendes gab: Canon Eos 5D3 – wie neu für 1700€ heißt eben nicht, das wenn das Angebot verschwindet, die Kamera auch für den Preis verkauft wurde, den Preis wert war, oder ob nicht der Anbieter erkannt hat, dass das Angebot viel zu günstig war und er auch problemlos 2100€ hätte bekommen können. Natürlich gibt es Notverkäufe und auch einfältige Menschen, aber die können ja nicht als Maßstab für einen Preis gelten. Dafür lässt sich nur der aktuelle Neupreis heran ziehen – davon 1/3 sollte jedes brauchbare Foto-Equipment im guten Zustand wert sein.

Wer sich da aber an Fujifilm, oder Sony, oder Samsung oder Nikon 1 bindet, kann mit dem Angebot, den Preisen, der Zusammenarbeit mit Kamera, der Objektive bisher kaum zufrieden werden.

Und selbst bei Olympus ist es so, dass viele der bisherigen mFT-Objektive den klangvollen Namen Olympus gar nicht und die hohen Preise noch weniger, verdient haben – vor allem dann nicht, wenn man sie nicht ganz gezielt und aufwendig aussucht. Ich habe so viele Olympus-Pro-Objektive retourniert wie noch nie zuvor, nur um ein paar sehr gute zu finden. Olympus versucht jetzt mit den PRO-Objektiven wieder mehr Qualität zu liefern, aber die Preise bleiben im Verhältnis sehr hoch. Ich bin auch da insgesamt bisher enttäuscht.
Anders bei Panasonic und Canon, beide liefern überwiegend sehr gute Objektivkonstruktionen zum noch akzeptablen Preis und verfolgen offensichtlich bisher eine ganz andere Strategie.

Es ist heute am klügsten, eine neue Kamera gleich mit neuen Objektiven zu kaufen. Sicher Exoten wie Superteles, Macros und hochlichtstarke Festbrennweiten brauchen nicht unbedingt neu gekauft werden, aber alle Zooms und Weitwinkelobjektive profitieren sehr von neuesten Entwicklungsstandards – da sehen selbst 3-5 Jahre alte Objektive meistens sehr blass aus.

Deshalb mein Rat, wenn der Kauf einer Eos 7D2; Nikon D750, Alpha 77II ansteht, kalkulieren Sie bitte auch die aktuellen Zoom Objektive mit ein. Sonst laufen Sie Gefahr unzufrieden zurück zu bleiben.

Ich rate ja gerne auch mal vom Kauf ab – denn ich erkenne oft, wenn ein Produkt noch unausgereifter ist, wie andere. Das traf im letzte Jahr auf folgende Kameras zu, die alle inzwischen schon veraltet oder gar kurz vor der Ablösung stehen:

– Alle Nikon 1 Kameras (bis auf V3 – die einfach nur zu teuer ist)
– fast alle Fujifilm Kameras, selbst die X-T1 hält nicht wirklich für jeden, was sie verspricht
– Nikon D7100
– Nikon Df
– Nikon D610
– Canon EOS 6D
– Canon EOS 1DX
– Canon EOS 5D3
– alle Samsung NX-Kameras
– Panasonic GM5
– fast alle Pentax Kameras bis auf K3 und 645Z
– alle Olympus Pen-Kameras + E-M5
– alle Sony Alpha 7 Kameras
– Leica T

Die sind alle nicht ausgereift, teilweise schon durch Nachfolgemodelle disqualifiziert und mit dem Erwerb haben die Käufer meist viel Geld verbrannt – wenn sie die Kameras nicht wenigstens 4 Jahre einsetzen.

26 Kameras für Wechselobjektive sind 2015 erschienen.

Kamera: Wer nicht nur tolle Bilqualität erwartet, sondern auch eine wunderbare Kamera für die Jackentasche mit Wechselobjektiven will: PANASONIC GM5 –  Man glaubt es kaum, woran Olympus Pen, Nikon 1, Pentax Q und unzählige andere zuvor gescheitert sind, der GM5 gelingt es scheinbar mühelos. Sie müssen Sie in die Hand nehmen um zu begreifen wie sie klein sogar mit Sucher ist. Die Baby-Panasonic mit 12-32 mm Objektiv und optionalem Handgriff macht einfach Spaß. “Die Perfektion ist den Göttern vorbehalten” sagen die Japaner demütig und der Hersteller verweigert mir hier leider den beweglichen Monitor und vor allem den Touch-Screen. Das ist der einzige Pferdefuß, die kleine Kamera lässt sich nur wie ein Smartphone über den starren Monitor nutzen. Außerdem hat sie starke Konkurrenz durch die hauseigene LX100.

KALENDER: Ich mag den Tisch-REISE-Kalender mit täglich neuen Fotos und Tipps von Harenberg, den habe ich seit vielen Jahren auf dem Schreibtisch.

BUCH: Art Wolfe EDEN – ein Highlight in leuchtenden Farben – man mag es oder wird blind.

KAMERAGURT: einen Eddycam aus Elchleder – den sollten Sie haben, sie können ihn gleich per Mail bei mir bestellen, in vielen Farben und drei verschiedenen Breiten und Längen verfügbar.
Jetzt auch in Gelb/schwarz und rot/schwar für Nikon oder Canon.

FOTOGESCHÄFT des Jahres 2015: Vielen Dank nach Worms für die gute Zusammenarbeit an Foto Oehling und nach Bad Laapse an M. Achatzi!

FOTOTASCHE: Für Systemkameras mit vielen kleinen Objektiven: LowePro Messanger 250, schmal am Körper sicher und groß genug für alles, auch auf Reisen.

SPEICHER: Hat man nie genug und werden endlich auch richtig schnell. Mein Tipp: Sandisk Pro
und Sie sollten wichtige Foto-Sessions und Reisen immer auf der Speicherkarte belassen und dieser zur dauerhaften Speicherung verwenden. Keine Festplatte, keine DVD, keine Blu-Ray, kein USB-Stick und auch kein anderes Speicherverfahren ist derzeit so Datensicher wie die CF oder SD-Speicherkarte! Verwenden Sie Speicherkarten wie früher die Filme, sie sind sehr preiswert geworden, es lohnt sich nicht sie zu überschreiben.

SPEICHER-LESEGERÄT: Lexar USB 3.0

 

 

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