Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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28. August 2026
Neue Super-Tele in der Praxis

Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..

Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für  das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.

Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto  und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)

Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:

SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil. 

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern

– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer

LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.

Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen

– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer

LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm

+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ***

 

 

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:

Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!

Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!

Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.

Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst  11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter

Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.

 

Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.

Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!

LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:



+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut

+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung

SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener

SPAßFAKTOR: von (******). **

Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.

 

3. September 2023
Tele-Limit – Versuche mit 100-500 mm & 11/800 mm plus Konverter

Großtrappen – Canon R5 & Canon 11/800 mm plus RF1.4x = 1120mm x1.6 = 1800 mm vergleichbare Brennweite

Es ist bestimmt aufregend mit 1120 mm, 1800 mm (x1.6x Kameraintern) oder gar jenseits 2500 mm zu fotografieren.
Das Menschen Teleobjektive völlig falsch einschätzen, kennen wir sicher alle. Ferngläser zeigen meistens Bildausschnitte von rund 500 mm Brennweite (10x), erst Spektive und astronomische Geräte zeigen dann Vergrößerungen ab 2000, 3000 mm und mehr Brennweite.
Auch einem 2.8/400 mm schreibt der normale Betrachter entweder erstaunliche oder stark beängstigende Fähigkeiten zu – er irrt, wenn ich die Sonnenblende abschraube und auf die Lichtstärke verweise, bleibt kein Tele-Monster mehr übrig. Trotzdem gerate ich mit 2.8/400 mm immer häufiger in Verdacht, vom noch längeren 4.0/600 mm oder gar 6.3/800 mm ganz zu schweigen. Nur ein Canon 11/800 mm oder Olympus 4.5/150-400 mm wirken zum Glück weit weniger bedrohlich und fallen oft auch nicht so auf. Dazu trägt auch eine schwarzgraue Außenhaut einiges bei.
Ich hatte kurze Tests mit 2x RF Konverter gemacht – das stellt mich in den allermeisten Lichtsituationen nicht mehr zufrieden – auf weite Entfernungen bleibt der 1.4x Konverter an modernsten Tele-Objektiven weiterhin das höchste der Gefühle und selbst der führt nicht selten – je nach Licht – und Verwacklung – zu Pixelmatsch.
Je nach Licht und Luftverschmutzung ist es sehr schwer die Fokussierung im Sucher zu beurteilen und vor der Belichtung auf dem Monitor noch einmal schwerer, bis unmöglich.
Bisher lassen sich die beiden teuren RF Konverter leider nur sinnvoll mit 11/800 mm – 11/600 mm – 7.1/100-500 mm – 8.0/100-400 mm verwenden. Jedesmal resultiert daraus Blende f:11-16. Früher hätten wir keinen Gedanken daran verschwendet mit solchen Blenden bei den Brennweiten zu fotografieren. Allenfalls einige Könner blendeten ihre Super-Tele auf dem stabilen Stativ auf diese Werte ab (Art Wolfe).
Heute werden mit der R5 die Ergebnisse aus freier Hand bei kurzen Zeiten mindestens genauso scharf, wenn nicht gar schärfer (je nach Zeit) als vom Stativ. Zumindest bei mir, wobei dazu einiges an Erfahrung und optimierter Handhabung gehört.
Die erreichbare Schärfe hängt dank der effektiven Bildstabilisierung fast ausschließlich vom Fotografen und den Licht- wie Luft-Bedingungen ab!
Wer sagt, das 11/800 mm kann gar keine scharfen Aufnahmen, wie die älteren 4.0/600 mm oder 5.6/800 mm liefern – redet unerfahrenen Unsinn. Nur hatten wir diese Objektive immer auf schweren Stativen mit schweren Köpfen, haben mit Selbst- oder Fernauslöser ausgelöst und den Atem angehalten, mit Sandsack beschwert und ein Gewicht unten ans Stativ gehängt.
Auch aus der Hand oder vom Einbeinstativ ist eine gute Konzentration und das Wissen, was man da tut und Erfahrung notwendig – aber Schärfe und Auflösung werden geliefert.
An diesen Fotos der Großtrappen können Sie jedoch auch sehen, das große Entfernungen ein gewaltiges Problem sind. Dabei kommen ganz andere Fotos heraus als bei einem kleinen Motiv aus 20 m Entfernung.
Das hier war eine Fluchtdistanz von 150-250m! Das da die Luft am frühen Morgen oder späten Abend eine wesentliche Rolle zwischen Motiv und Objektiv spielt, sollte jedem klar sein.
Hier sind keine besonderen Foto-Highlights entstanden, sondern eher Bestimmungs-Bildchen.
Deshalb betone ich immer wieder, dass besonders tolle Fotos fast immer aus der Nähe zum Motiv entstehen. Hätte ich die beeindruckenden Großtrappen aus 20-30 m Entfernung neben einem Bussard ablichten können, oder sogar Details aus noch kürzerer Entfernung, wären die Fotos viel beeindruckender.

2000 mm mit der OM-1 (freihand!)

Inzwischen arbeite ich viel mit Brennweiten (& Ausschnitten in der Kamera) jenseits 800 mm.
Das 6.3/800 mm Z-Nikkor setze ich häufig mit 1.4x TC und auch mit 1,5x Vergrößerung-Faktor ein.
Das OMDS 4.5/150-400 mm hat den internen Konverter, der mir 500 mm und somit 1000 mm Ausschnitt gibt und die OM-1 schafft noch einmal eine Verdopplung auf 2000 mm Ausschnitt. In der Ferne sind die Kameras dann häufiger überfordert, aber aus kürzeren Distanzen, mit Singvögeln, Kleinsäugern, Nagetieren gelingen Fotos sehr gut.

Hier scheitert jede Augen-Erkennung – da hilft auch eine Canon R3 nicht:

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

27. August 2023
Bildrauschen und Bild-Details – sind neue Sensoren wirklich besser?

Nikon Z9 & Nikkor 6.3/800 mm plus TC14


Super-Tele-Fotografie Bildrauschen & Bildschärfe:

Die reicht mir…
Zurück in der Zeitmaschine ins Jahr 2017!
Die Sony Alpha 7RIII war damals die beste Vollformatkamera ohne Spiegel. Dazu trug maßgeblich ein außergewöhnlicher Sensor mit 42 MP bei.
Kann die heute noch ausreichen?
Heute verlangen die Kamerahersteller meist einen Eintrittspreis von verrückt hohen 4500€ um eine hohe Auflösung im Vollformat zu erwerben. Und ein Stacked-Sensor ist zu dem Preis erst in 2 Kameras von Nikon zu haben. Nur OMDigitalSystem und Fuji unterbieten dank kleinerer Sensoren diesen Preis um gut 2000€.

Was war schon damals schon gut in der Sony A7RIII?

Licht:

+ 42 MP im VF und 18 MP im Halbformat
+ bester Akku und hohe Nutzzeit von allen Kameras
+ guter Sucher 3,7 MP
+ interner Bildstabilisator
+ Hochformat-Akkugriff optional
+ Sony hat schnell das größte und beste Objektivsystem aufgebaut
+ Blendenring-Bedienung bei allen GM Objektiven und einigen G Objektiven
+ 110 Aufnahmen in Serie im Halbformat möglich ohne Unterbrechung

Schatten:

– Noch kein Real-Time-Tracking-AF
– Meldung: „Schreiben auf Speicherk. Bedienung nicht möglich“ ist häufig
– kein Staubschutz vor dem Sensor
– extrem eng an der rechten Hand – kurzer Abstand zwischen Bedienung zum Sucher
– Nur 1 schneller SD Karten-Schacht, plus 1x langsam – kein CFE
– Karten verkehrt herum, schneller Schacht ist unten
– Akku passt anders als in anderen Kameras nur gedreht
– bei jeder neuen/anderen SD-Karte – bitte warten auf Datenbank!
– maximal 10 BpS – max. 40 B in schneller Serie
– nicht immer gute Ansprechempfindlichkeit
– erste Fokussierung auf nahe Motive meist sehr schwierig
– Fummelige Kartenklappe
– Altes, komplizierteres Menü
– Nicht viel über Monitor bedienbar
– Nur Klappmonitor
– Kleiner, kurzer Handgriff
– Schwächerer IS mit nur maximal 5 Stufen
– Nur 3“ Monitor (heute 3.2“)- starke Rolling-Shutter Effekte mit dem elektronischen Auslöser
– in der Breite decken die AF-Felder nur 74% des Sucherbildes ab
– weiterhin nur 8 Bit oder 14 Mit RAW
– anderer Batteriegriff als 7RIV
– linke Kameraseite leer
– Gutaufhängung…

Was gefällt mir bis heute nicht?
Jedes System hat auch für den Anwender seine „Systemfehler“ – Unzulänglichkeiten, die nicht jeden, aber doch viele stören.
Nikon hat eine tolle Update-Politik, aber dafür auch weiterhin einen weniger schnelle und präzise Motiverkennung und AF-Nachführung.
Canon hält es ähnlich – beseitigt nur Fehler und verbessert wenig und eher selten.
Bei Sony ist es genau umgekehrt, Motive werden sehr schnell und präzise erkannt und der AF sitzt oft und bleibt dran. Dafür hat aber auch diese 7RIII ihr letztes Update schon 2019 bekommen und wurde seither nicht gepflegt und mit anderen Sony Kameras ist es mindestens genauso nachteilig.
Also reicht heute noch eine 7RIII zum Gebraucht-Preis von rund 1500€ – also ⅓ der Kosten, die heute für ein aktuelles Gehäuse 7RV verlangt werden? Der Preisunterschied ist gewaltig.
Auch ich bin von meinem Hoch in 2022 längst abgestürzt, habe überteure Kameras, für die es keine Updates gab, wieder verkauft: Sony A1, A9II, A7RIV, Canon R5, Panasonic G9.
Mehrere Kameras in der Preisliga jenseits 4000€ sind einfach zu teuer und unsinnig. Das Geld ist wahrlich besser in Reisen und Objektiven aufgehoben. Und wenn man fair vergleicht, was uns von der OM-1 für weniger als den halben Preis geboten wird…
Ich weiß das auch Vielen, wenn es denn Vollformat sein muss, eine R6, 7IV, Z5 ausreicht. Das muß ich für mich und meine Motive verneinen, das würde mich technisch zu sehr beschränken und meine Kreativität ausbremsen.

Was sind die Hauptgründe für eine vor 7 Jahren konzeptionierte 7RIII?
Preiswert, klein, leicht, unbeschwert mit bestem Sensor.
Höchste Detailschärfe bei relativ geringem Bildrauschen bis 12.800 ISO!
Wie ist denn das Bildrauschen? Definitiv geringer als in der 7RIV und 7RV und auch geringer als in der A1.
Bisher ist der Champion die Canon R5 mit 45 MP.
Es klingt vielleicht komisch von mir, ich denke jedoch ernsthaft die Schmerzgrenze für neue VF-Kameras bester Technik und Auflösung sollte bei maximal 3000€ liegen. Und eine superschnelle Pro-Kamera sollte vielleicht 500-1000€ mehr kosten. Trotzdem sehe ich dass viele nicht mehr erwerbstätige für Kameras weit mehr ausgeben und auch Leica ein sehr hohes Preisniveau für „Schmuck-Kameras“ erreicht – von denen sich häufig die Käufer eine deutliche Aufwertung ihrer selbst erwarten. Es ist wie bei Fjällräven, Rolex, Gucci, Porsche, Harley und dem anderen Luxus-Irrsinn – ohne sie biste nix. Wo sollen die, die weit mehr Geld haben als wi je verdienen würden auch hin mit ihrem Zaster? Mein OMDS, Vaude, Omega, Mazda, Honda gilt in dieser Welt nichts – sagt mir aber technisch-funktional weit mehr zu. Und strapaziert meinen kleinen Geldbeutel schon mehr als genug. Wir lassen uns alle von Marken und Marketing verrückt machen, alles scheint so hell im Lichte, was wirklich dahinter steckt, die im Dunklen, die sieht man nicht!

Vor 10 Jahren waren Canon und Nikon noch die Preistreiber, heute ist es zweifelsfrei Sony. Und am anderen Ende auch Panasonic, die verzweifelt versuchen ihr schweres Vollformat durchzusetzen. Auch wenn weitere Mitbewerber für alle positiv sind, kann ich trotzdem keinen praktischen Nutzen im L-Anschluss-System sehen. Leica-Panasonic-Sigma klingt für Manchen sehr vielversprechend- bisher ist es aber nur schwer, klobig, teuer und technisch nicht auf der Höhe.

Also bei diesem Neutest der Sony Alpha 7RIII – sie war die erste Sony Kamera die ein gutes Leistungsgleichgewicht hatte (7, 7II, 7R, 7RII kann ich gar nicht empfehlen!) – aber eins hatte ich gewaltig unterschätzt, diese 7R braucht 1-2 Sekunden bis sie überhaupt fokussiert. Auch mit den schnellsten GM Objektiven ist sie der nächsten Generation in diesem Punkt gnadenlos unterlegen. Der beste Sensor auch 2023 – aber nur, wenn die Motive geduldig warten!
Wir sollten zum Bildrauschen bedenken:
Unter exakt gleichen Bedingungen vor Ort fällt das Helligkeit-, Farb- und Kontrast-Rauschen sehr unterschiedlich aus und ganz anders als bei den üblichen Studio-Bilder, wie sie z.B. Der und andere verwenden! Ich vergleiche nur auf gleiche Endgröße/Bildausschnitt, ganz egal wieviele Pixel die Kamera hat – dann ist auch jedem klar, das selbst 12 MP und 24 MP VF Sensoren sich kaum an 42 MP und 50 MP oder 60 MP Sensoren messen lassen können, denn sie verlieren an Details.
Die Canon R5 und vor allem eine OM-1 sehen in der Rangfolge eher schlecht aus – in der Praxis ist das aber ganz anders, da würde ich die R5 immer noch zu den besten Kameras bis 10.000 ISO zählen und die OM-1 hält bis 6400 ISO gut mit VF mit.

Meine Rangfolge für Wildlife in der Dämmerung:

Ich habe die letzten 5 Jahre intensiv alle neuen Pro-Kameras verglichen.
Alle Kameras von Fujifilm, Olympus vor OMDS, Panasonic, Leica, Sigma haben hier noch nicht den Anschluß an die Top 10 gefunden.
11. Canon R7
10. OMDS OM-1
09. Nikon Z9 & Z8
08. Canon R3 & R6II
07. Sony A9II
06. Sony A9III
05. Sony 7RV
04. Canon R5
03. Sony A1
02. Canon R5II
01. Sony 7RIII

Der Gewinner rauscht nicht nur weniger bei Dämmerung (aber das Farbrauschen ist ausgeprägter) sondern zeigt vor allem mehr Details als alle außer der A1. Bei Sony 7RIV und 7RV werden die 60 MP vom Helligkeit und Kontrastrauschen wieder deutlich angeknabbert, der beste Kompromiss liegt derzeit bei maximal 50 MP.
Obwohl die Nikon Z8 & Z9 angeblich den gleichen Sensor wie die Sony A1 verbaut haben, zeigen beide Kameras jedoch erheblich weniger Details und das Bild wirkt schneller durch das Kontrastrauschen zerfetzt. Einen noch guten Kompromiss findet sonst nur die Canon R5.
Die sinnvolle Grenze bleibt also auch heute noch bei 42 MP.

Missverständnis oder Märchen?
Jeder weiß, das bei spiegelfreien Kameras die Bildergebnisse bei wenig Licht mit mechanischem Verschluss erheblich weniger rauschen als elektronisch ausgelöst.
Seltsam, ich weiß das nicht und es scheint mir auch wenig schlüssig. Und seit eine Z9 auf dem Markt ist, die gar nicht mehr mechanisch Verschlusslamellen bewegen kann scheint mir die Behauptung komplett absurd.

Sony baut zu klein!
Wenn man einmal die Z9 oder Z8 oder  eine Canon R5/R3 am Auge mit der Sony A1 und A9II als Pro-Kameras vergleicht, hat Sony sofort verloren. Sony wollte von Anfang an die kleinsten Vollformat-Kameras herstellen und das ist gelungen und im Pro-Segment zugleich misslungen! Wenn jetzt die A9III und die kommende A1II nicht im deutlich größeren Gehäuse erscheinen – macht sich Sony lächerlich. Das Gegenbeispiel sind Panasonic S5II, S1 wie Leica SL Kameras, die viel zu groß, zu schwer und fast protzig-klotzig in keine Fototasche wollen sondern mehr nach dem Regal schreien.

Wenn man dieses Bild groß aufruft, sieht jeder sofort was mich an der Z9 gewaltig stört und das ist noch nicht in der Dämmerung!

Immer diese verflixten Kompromisse!
Niemals kann ein Mensch alles haben. Nicht einmal bei der Foto-Ausrüstung und Ausstattung.
Lieber ein flexibles Vario-Zoom oder die bessere Festbrennweiten, die auch Konverter gut verträgt?
Lieber mehr Tele-Reichweite oder mehr Lichtstärke?
Lieber geringeres Bildrauschen oder die schnellere Kamera?
Lieber die haptisch beste und schwerste Kamera oder lieber klein und preiswerte Kameras?
Was ist sinnvoll für Reisen und Erkundung zu Fuß?
Was darfst denn sein, Bitteschön?

Nach 11 Jahren will ich 2024 noch einmal eine lange Fernreise in die USA wagen. Auch wenn ich weiß, das heute noch viel mehr Menschen unterwegs sind, die Natur auch dort spürbar zurück gedrängt wird und die Kosten explodiert sind. Arizona, Californien und Florida will ich doch einmal vertiefend erleben. Nachdem Flüge, Mietwagen und Stadthotels gebucht sind und ich das ganze mit einem Auftrag verknüpfen kann, mache ich mir Gedanken um die Fotoausrüstung.

Ich glaube nicht, dass mir Nikon bis dahin eine Z500 liefern kann, OMDS wird keine wichtige neue Kamera haben, die Panasonic G9II vielleicht nicht halten, was ich erhoffe, Canon wird die R7 so bald nicht mit neuem Sensor ausstatten und Sony hat ja dem Halbformat gerade wieder eine nachdrückliche Absage erteilt.
Nikon scheidet mit der großen Z9 und dem langen 800 mm aus.
Neben der OM-1, die ich auf jeden Fall mit dem 150-400 mm
Mitnehmen, kann nur noch Canon mit der R5II einen Joker bringen oder ich mir eine Z8 in den USA kaufen.

Tamron bringt ein 4.0/17-50 mm für Sony Vollformat.
Wer denkt sich solche Brennweiten aus?
Ich habe ein 4.0/14-35 mm Macro von Canon, das schien mir besonders auch wegen dem Nahbereich logisch.
Mit allem was bei 17 mm beginnt habe ich schlechte Erfahrungen. Das 4.0/20-70 mm Sony mag für einige eine Berechtigung haben, aber 17-50 mm reizt mich null. Mal sehen wie es mechanisch und bei offener Blende umgesetzt wurde. Von Sony selbst kommt doch noch ein 2.8/16-35 mm GMII, damit ist das Trio komplett überarbeitet. Nur das 1.2/85 mm GM liegt weiter in irgendeiner Konstruktionshalle versteckt. Im Telebereich hat sich Sony hoffnungslos von Nikon und Canon abhängen lassen. Da würde ich ein 6.3/100-500 mm erwarten und auch ein Zoom bis 800 mm. Auch die Brennweiten 300 mm, 500 mm, 800 mm müßten endlich lichtstärker bedient werden.

Hunderte Vergleiche und Versuche später:
Das Bildrauschen ist keinesfalls einfach bewerten und zu beschreiben! Auch ich bin mir da nie komplett sicher und teste in vielen Situationen Motiv und Licht neu.
Auch werden hier immer wieder RAW und JPEG, Bearbeitung durcheinander geworfen.
Ich beziehe mich ausschließlich auf JPEG ohne Entrauschungs-Nachbearbeitung! Denn am PC sitzen kann jeder – ich will das Kameras gleich so gut wie möglich liefern und setze mir je nach Kamera und Licht unterschiedliche Limits. Ich mache öfter auch RAWs parallel, brauche diese aber höchst selten.
Mit Nikon und Sony kann man einmalige Vergleichs-Tests an Digitalkameras machen.
Hier kommt das identische Sony 2.8/70-200 mm GMII – das anerkannt beste/schärfste Reportagen-Zoom der Fotowelt bis heute – an der Sony 7RIII (42 MP) und der Nikon Z9 (46 MP) zum Einsatz.Sony Sensor, 6 Jahre alt, Nikon Sensor 1 ½ Jahre alt.
Warum habe ich das gemacht?
Weil ich sehr unzufrieden war mit meinen Steinkauz-Fotos im letzten Licht.
Ich habe extra viel mit der Nikon Z9 und dem 6.3/800 mm aus dem Auto fotografiert un die OMDS OM-1 weniger eingesetzt, weil ja alle sagen, Vollformat ergibt immer die besseren Fotos.
Doch ich war mit dem automatischen Weißabgleich der Nikon gar nicht einverstanden, sie ist immer etwas zu rot und in Serie zeigen sich große Farbunterschiede. Das ist bei der OM-1 und auch bei Sony viel weniger problematisch.
Noch schlimmer war das harte, unruhige Bildrauschen bei JPEG ab 6400 ISO. Die Z9 bildet etwas kontrastreicher ab, aber dafür unschärfer, weniger Details und das Rauschen Frist zu viel auf.
Deshalb habe ich mir den bis heute besten VF-Sensor besorgt, der in der Sony 7RIII verbaut ist. Er ist seinen Nachfolgern in der Rauscharmut bei Empfindlichkeiten ab 6400 ISO sichtbar überlegen und zeichnet noch viele Details. Selbst eine Sony A1 kann da nicht mehr mithalten und A9II, A7RIV oder 7RV schon zweimal nicht.


Nikon Z9

Sony 7RIII

Nikon Z9

Sony 7RIII

Nikon Z9 nach meiner Schärfung und Farbangleich

Sony 7RIII nach meiner Schärfung und Farbengleich

Was fällt auf den ersten Blick auf?
Nikon zeichnet etwas rötlicher, leuchtender und scheinbar eine größere Tiefe, das Blümchen wirkt weniger blass. Nikon setzt bewußt den Kontrast herauf, um dadurch knackiger wirkende Fotos zu erreichen, das geht stark zu lasten des Bildrauschens und der Bild-Details.
Trotzdem missfällt mir der Rotstich und ich tendiere eher zum Sony-Bild und hier kann ich ja den Kontrast erhöhen.
Trotz geringem Sensor-Auflösungs-Vorteil für Nikon und dem neueren Sensor, fällt stark auf, dass hier bei ISO 25.600 die Detailschärfe erheblich leidet, die Sony zeichnet noch die feinen Häarchen am Blütenstängel problemlos auf.
Diese Unterschiede zeigen sich auch bei 6400 ISO!
Der 7 Jahre alte Sensor lässt Nikon in Sachen Details peinlich aussehen.
Das Bildrauschen scheint bei beiden hier nicht angenehm zu sein. Doch bei Unterbelichtung, bei Käuzen im dunklen Baum, bei wenig Licht und vielen weiteren Praxissituationen hat sich die letzen Wochen ein klarer Sensor-Vorteil für die Sony 7RIII entschieden!

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht, Praxis-Tests

25. August 2023
KI – Künstliche Intelligenz in der Fotografie – in unserem Leben

Alle Motive unseres Lebens finden sich am Meer – hier Blick von De Haan auf Ostende (Belgien)

KI soll viele Vorteile für unsere Gesellschaft, für die Forschung, die Medizin, die Umwelt-Technik und unzähliges mehr bringen.
Sicherlich wird sich davon längerfristig einiges bewahrheiten.
KI – scheint mir aber Keine Intelligente Fotografie und Texte zu werden!
Es ist alles nur geraubt…
Die großen Internet-Konzerne berauben jetzt ganz offiziell jeden einzelnen, der bei Facebook, YouTube, Instagramm, WhatsApp und Co Bilder, Filme und Beiträge einstellt. Sogar auf allen anderen Homepages kann sogenanntes “Mining” auf Bilder, Filme, Stimmen und Texte abgewendet werden.
Wir wissen ja das Minen schon immer zu den schlimmsten Ausbeutern der Erde gehören und Raubbau an der Welt im gigantischen Ausmaß betreiben.
Es kommt wie es kommen mußte, auch die berühmten Fotografen, die dort nur Geld verdienen und neue Kundschaft einsammeln wollten, werden jetzt ausgeplündert- ChatGPT, Dall-E2 und andere KI-Software klauen sich jetzt einfach alle Bilder und Texte zusammen. Und schöpfen daraus eigenes, scheinbar neues, für das wir vermutlich bald zur Kasse gebeten werden.
Freien Journalismus gibt es dann bald nicht mehr, Nachrichten schreiben sich selbst (ab) und erfinden sich. Auch die Musik ist betroffen, man klaut sich einfach die Stimme eines bekannten Sängers und mischt sie unter sein Geduddel mit neuem Text, Schauspielstars droht Ähnliches mit Stimme, Gestik und Aussehen.
Damit ist das Ende erreicht, ich war noch nie auf der Geisterbahn Instagramm und habe die letzten Jahre fast keine Bilder mehr in FB geladen und halte mich von YT fern.
Es wird höchste Zeit diesen Raubzug zu stoppen!
Ich denke man muss das so drastisch und absolut ausdrücken, denn wir sind dem bisher schutzlos ausgeliefert.
Gesetze kommen nicht zur Anwendung und KI zu nutzen um Fotos und Informationen aus allem vorhandenem zusammen zu stückeln kann keiner wollen. Es entsteht eine komplette falsche Kunstwelt.
Die Vielzahl an jungen Menschen verstehen ja vielleicht gar nicht worum es geht und was sie die letzten 20 Jahre unbedarft falsch gemacht haben. Der Krieg gegen das Individuum, gegen alles Echte ist im vollen Gange.
Was an diesen KI-Generierten Bildern/Stimmen/Filmen/Fakten und Fantasien dann creativ oder positiv sein soll, kann ich mir bisher nicht denken. Ich würde ja kein Licht und keine Motive mehr aus unserem täglichen Leben nehmen, sondern dass, was bereits fotografiert ist, neu mischen.
Im Einzelfall lassen sich störende Elemente leichter entfernen oder einfach weggelassen.
Die Farben der Objekte können leicht, wie bisher auch, immer wieder schnell verändert werden.
Letztlich ist das alles Maschinenlernen, das begann schon sehr früh mit aufkommen der ersten Computer. Und auch Lightroom hat da von Anfang an fett mitgemischt!
Und selbst bei Fotokameras erinnere ich mich an zwei Zündstufen, Nikon‘s Matrix Belichtungsmessung für die FA und dann die Minolta Dynax 7000i mit einer frühen Form von Apps, die man zusätzlich auf Speicherkarten kaufen konnte und der Kamera viele neue Tricks beibrachte.
Die Idee war eigentlich super und ihrer Zeit weit voraus. Doch Fotografen waren in der Masse nicht bereit für „intelligente und denkende“ Kameras.
Canon kam mit einem BarCode Reader. Dem allen war in den 80ern wenig Erfolg vergönnt.
Und obwohl Nikon zigtausende Fotos analysiert und eingelesen hat, die Matrixmessung ist bis heute kein Durchbruch, weil sie Motive nicht erkennt, gewichtet und entsprechend partiell belichtet.

Jedes Smartphone errechnet ja Bilder weit mehr, als das damit noch fotografiert wird. Es werden immer zig Bilder geschossen und daraus ein einziges errechnet (auch “stacking” genannt). Und die Ergebnisse sind umwerfend, gemessen an den winzigen Linsen.
Überhaupt sind SPs ein sehr gutes Beispiel für MFT Kameras und oft gegen Vollformat und Mittelformat.
Denn MFT, wie die OM-1, bietet eine 4x kleinere Sensorfläche als Kleinbild, selbst 1 Zoll Sensoren sind 8x kleiner als KB und viele SPs haben Sensoren, die sind 16x kleiner. Und trotzdem entstehen damit sehr gute, oft fertige Bilder.
Und wer von seinem hohen Vollformat-Ross argumentiert, um die gleiche Lichtmenge und eine gute Qualität zu liefern, müßte es ja 1.4/150 mm oder 1.4/12-40 mm und so fort geben – f:1.4 wäre ja eine Standard-Lichtstärke. Nur dann wären Objektive vergleichbar groß, dick und schwer.
Hier liegt ein grobes Missverständnis aller kleineren Sensoren als KB-VF vor und die Smartphones beweisen eindrücklich, dass es weder extremste Lichtstärken, noch größte Sensoren braucht!
Das ideale Kompromiss bleiben auch weiterhin 1“ große Sensoren.

Jede moderne Foto-Software und Klaut-Anwendung ist nicht was sie scheint – keine wertvolle Hilfe, sondern öffnet ein Tor zu Steuerung u Gleichschaltung von uns allen.
Alle Diktatoren lehren uns zuerst, freie Meinungen, Presse und individuelles Denken sind höchst unerwünscht!
Nur im Gleichtrott sind wir ihnen wertvoll.
Und so ist es auch in der Bildbearbeitung – die neuen, ach so wunderbaren Software-Lösungen, Bild-Optimierungen sind letztlich nur Gleichmacherei. Errechnet aus Millionen von Pixeln in Millionen von Bildern, die die Dümmsten schon Milliardenfach zur Verfügung gestellt haben.
Wir können noch mit Schiebereglern und Knöpfen und Pinseln eingreifen, werden aber schon längst immer stärker im Kopf gleichgeschaltet, wie ein gutes Foto heute auszusehen hat.
Alles was nicht überscharf mit mindestens 12 Stufen Dynamik daher kommt, fällt gleich durch – ungeachtet der emotionalen Ebene oder der Bildaussage.
Das erlebe ich täglich überall!
Individualität ist nicht gewollt und ein scheinbar neuer „Dreh“ wird gleich millionenfach kopiert und zum Standard.

Jetzt werden besonders die Fotografen bestraft, die immer schön brav ihre Fotos mit GPS verortet, perfekt mit Benennung archiviert und mit Akribie bewertet haben – die machen es der KI kindereinfach an Fotos und Daten für die Gewinnoptimierung zu kommen – ich hatte immer davor gewarnt!
In meinem „Chaos“, das nur ich verstehe, wird sich jede Suchmaschine sehr schwertun und mit Orten verknüpft ist da ganz bewusst gar nichts.
Das ist leider so eine Manie geworden, genau wie RAW und Entwickeln im Lightroom – als wäre man nur dann professioneller Bildanbieter und würde damit erfolgreicher Fotograf. Das ist eine schöne Einbildung und Zeitvergeudung, mehr nicht.
Ja die letzten Topfotografen mit guten Einnahmen haben Leute, die das für sie machen, aber sie selbst brauchen ihre Zeit für anderes.

Doch wo führt das hin?
Nicht mehr zur wirklichen Auseinandersetzung mit der Natur und unserer Umwelt, den Mitmenschen und Mitgeschöpfen.
Sondern nur wie in sinnlosen Computerspielen zur Beschäftigung mit Computern, Tron, HAL und alle anderen lassen grüßen.
Das Mining lässt sich kaum kontrollieren, trotzdem gehört auf jede Seite im Netz unter jedes Bild und jeden anspruchsvollen Text eine Formulierung – die unser Einverständnis erfordert (welches ich allerdings nicht geben werde).

Es scheint mir unbedingt notwendig, das wir sehr besonders vorsichtig reflektierend und nachdenklich die neuen AI-Software Lösungen mit unseren Daten, Fotos und Filmen nutzen.
Es ist gefährlicher Irrsinn, sich und andere Menschen im PC zu benennen, alles zu verorten, überhaupt mit Klarnamen zu operieren, damit kann die Software uns lenken, leiten, ausschalten, kontrollieren – uns Dinge und „Wahrheiten“ unterstellen – die nie stattgefunden haben.
Man lese nur eins von Phillip K. Dicks Büchern! Oder schaue sich kurz noch mal „Minority Report“ an.
Also bitte etwas Fantasie, was mit unseren Daten, Namen, Fotos und Orten alles machbar ist!
Viele im Nordwesten leben schon so stark der Natur entfremdet in Blasen, das kann schnell viel schlimmer werden.
Es ist für mich auch total unsinnig und gefährlich seine Wohnung, sein Handy, sein Auto mit Sprache zu steuern!!!

AI sollte niemals entscheiden dürfen, von anderen verwendet werden dürfen um Menschen zu manipulieren!

AI wird menschliches Aussehen und Stimmen kopieren, imitieren und für erwünschte Zwecke missbrauchen und nicht vorstellbare Standards von Verhalten, Schönheit und Würde der “political correctness” unterwerfen. Schon jetzt haben Fotojournalisten und Redaktionen damit begonnen Gesichter, Häuser, Bauwerke, Kunst, Flaggen, Emblem durch Bild importieren und generieren zu erstellen und nicht mehr zu fotografieren. Und andere wiederum nutzen dieses Material um jede nur mögliche Meinung zu erzeugen und die Wahrheit um 180° zu verdrehen.

Von manchem Leser könnte ich jetzt als verwirrter Mann mit Silberhütchen wahrgenommen werden.
Ich habe das alles im letzten halben Jahr immer wieder durchdacht, dutzende Berichte und Meinungen gelesen und versucht nachzuvollziehen. Was ich hier schreibe ist für den einen kompletter Blödsinn – weil er sich nie tiefer damit beschäftigt und für den anderen vielleicht teilweise denkbar.
Ich will keinen beeinflussen – ich möchte nur zum Nachdenken anregen und in diesem Falle auch warnen.
Was da auf uns zurollt könnte uns schnell überrollen und sehr viel kosten.
Wenn wir alles “smart” machen, zahlen wir einen hohen Preis dafür, gleiches gilt für kostenloses Lesen, Filme und Bilder schauen und Musik wie Filme nur noch streamen.
Es gilt immer Nutzen und Gefahren abzuwägen.
Wer nur glaubt:
In der Klaut ist alles sicher;
soziale Netzwerke bereichern das Leben, machen viel Freude und machen einen schnell bekannt;
mit seiner Stimme lässt sich alles viel schneller und effektiver steuern;
Passwörter müssen nur lang und kompliziert sein, damit keiner mehr an die eigenen Daten kommt;
das Geld ist virtuell auf dem Bankkonto oder in der BitcoinMiningFestplatte sicherer als im privaten Tresor oder auch nur unterm Kopfkissen;
wer gerne alles im Internet bestellt, ausprobiert und die Hälfte zurücksendet und sich nicht über sterbende Innenstädte und die vielen LKW und Transporter wundert;
wer Artensterben und lange Hitze- oder Regenperioden, deutlich und schnell ansteigende Temperaturen, das Verschwinden von Blumen, Insekten, Bienen, Vögeln nicht für erschreckend hält;
wer Adobe, Amazon, Google, Apple, Meta-Facebook-Instagram, Samsung, X-Twitter, Tesla, unsere Politiker und jede Versicherung für Wohltäter hält;
die Demokratie, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit für unangreifbar;
der möchte bitte einfach unbedarft und unbelastet noch ein wenig weiter leben!
Ich wollte nur warnen – das wir bald ganz im Getriebe zermahlen werden könnten.

Hiermit ist jegliche NUTZUNG durch Kopien, Abfotografieren, Scannen, Abschreiben, Mining, KI-Verarbeitung aller Fotos, Videos und Texte aller bisherigen und künftigen Artikel dieser Webseite, komplett untersagt.
Genehmigungen können ausschließlich von Harry P. (Autor, Fotograf, Filmer, Tester) erteilt werden!
Insbesondere Text- Foto- und Daten-Mining im Sinne von §44b UrhG behältsich der Urheber ausdrücklich vor!

 

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