Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

24. Dezember 2025
Dezember 2025


Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!

Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden?
Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.

Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.

Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.

Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.

Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.

Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.

ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.

Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!

 

 

22. Dezember 2012
Canon – EOS – Cut – 2012/2013

Im Canon EOS-System hat ein Schnitt stattgefunden.

Mancher hat es noch nicht registriert, andere wollen es noch nicht wahr haben.
Seit der EOS 5D3 ist bei Canon alles anders.

Präziser AF – beste AF-Nachführung aller Kameras – neue JPEG-Wiedergabe – eigene Objektiv-Profile und vieles mehr.

Wem es nur um scharfe Fotos geht, die er in RAW entwickelt und wer ausschließlich unbewegte Motive ablichtet , kann auch mit den älteren EOS-Kameras noch froh werden.
Doch schon jetzt zeigt sich, die EOS 5D und 5D Mark II, die 7D werden haufenweise gebraucht verkauft. Und die EOS 60D und Eos 1D Mark III und Eos 1D Mark IV und die ganzen EOS 1Ds Modelle werden teilweise verzweifelt angeboten und alle, die sich auskennen und eine 5D3, 1DX oder 6D ausprobiert haben – wollen keine dieser älteren Kameras mehr haben – zu Recht.

Und das wird sich noch verstärken, wenn jetzt eine neue Halbformat-APS-C-Kamera erscheint, mit vergleichbarem Qualitätssprung.

Einen ernsthaften Grund zum Wechsel auf Nikon oder gar Sony gibt es nicht – die EOS-Objektive sind weiterhin in vielen Bereichen überlegen und es gibt ein viel größeres Gebrauchtsortiment.
Eine spiegelfreie Systemkamera kann eine tolle Ergänzung für Reisen sein – aber ein vollständiger Ersatz ist sie nicht immer.
Die Canon EOS-M ist leider noch 2 Generationen von einem ausgereiften Modell entfernt – sie lohnt sich nicht.
Die 7D ist gut, aber sie verdient eine Ablösung mit viel besserem Sensor und beweglichem Monitor – im Januar sollten wir dazu schon mehr erfahren.

Sowohl Canon EOS 5D3 als auch EOS 6D sind den bisherigen EOS 5D Kameras weit überlegen und disqualifizieren sogar die Eos 1D MKIV weitgehend.
Die 1DX ist eine Klasse für sich, aber sehr teuer und eher für den High-Speed Presse- & Sport-Bereich gemacht, ich brauche sie nicht.

Für 2013 wünsche ich mir von CANON:

Das 4,0/200-400 mm L IS zum glaubwürdigen Preis.

Neue Objektive:

den Anfang werden im Frühling zwei lange erwartete Objektive machen:

1,4/35 mm L II
2,8/14-24 mm L

Beide finde ich für meine Fotografie weniger wichtig – das 14-24 mm wäre nur als f:4,0 in kompakter Bauweise spannend.
Und beide werden zu teuer, damit lässt sich beruflich nicht schnell Geld verdienen und als Hobby sind sie kostspielig.

– 1,4/50 mm IS

– 1,8/85 mm IS

– 2,0/100 mm IS

– 2,0/135 mm L IS

– 4,0/300 mm L IS II (schneller, neuer IS)

– 4,0/400 mm L IS II (leicht und preiswerter)

– 5,6/600 mm L IS II

– 5,6/800 mm L IS II (leichter)

– 4,0/24-120 mm L IS

– 4,0/14-30 mm L IS

– 2,8/150 mm Macro L IS

 

 

Veröffentlicht in Kameras im Test, News-Blitzlicht

18. Dezember 2012
Sony 4,0/10-18 mm OSS NEX

Sony China-Ware

oder doch gefertigt von Tamron? Letztlich Nebensache, wenn die Qualität stimmt. Mit 850€ ist es nicht wirklich leicht zu bezahlen, doch vergleicht man mit Olympus 5,6/9-18 mm (600€) und Panasonic 4,0/7-14 mm (1100€) – dann scheint der Preis durchaus angemessen.

Das ist der Sprung – den Sony gebraucht hat – ein knackscharfes, schnelles, bildstabilisiertes und kompaktes Superweitwinkel-Zoom = 4,0/15-27 mm (KB).

Sony zeigt nach Panasonic (7-14 mm) und Olympus (9-18 mm) sein erstes Super-Weitwinkel-Zoom-Objektiv für spiegelfreie Kameras. Sony schöpft aus dem vollen, denn 18 mm Auflagemaß ermöglichen ganz neuartige Bauweisen und Kompaktheit. Es ist noch etwas kompakter und deutlich leichter als das 4,0/7-14 mm Panasonic.
Superweitwinkel-Zooms und Fisheye-Objektive sind der Tabasco in der Fototasche.

Ich bin bei Super-Weitwinkel-Objektiven sehr verwöhnt. Früher war nur ein Schneider-Kreuznach an der Großforamt-Kamera gut genug. Dann war ich unterwegs mit 14 mm Canon; 18 mm Zeiss und 7-14 mm Olympus. Bisher waren sie sehr groß und schwer und Sigma setzte seit mehr als 15 Jahren die Bestmarken mit 3,5-4,5/15-30 mm und 4,5-5,6/12-24 mm und 4,5-5,6/8-16 mm Halbformat.
Canon hat ein 16-35 mm und ein 17-40 mm und für’s Halbformat das 3,5-4,5/10-22 mm. Nikon bietet mit Verspätung: 14-24 mm; 17-35 mm und 16-35 mm und für Halbformat ein 10-24 mm.
Sony war in dem Bereich außer mit dem 16-35 mm Zeiss bisher nicht wirklich präsent und Pentax hatte ein Fisheye-Zoom 10-17 mm und ein 12-12 mm für Halbformat. Tamron bietet 10-24 mm und Tokina 11-16 mm und 12-24 mm für Halbformat.
Mit 670g und 12 cm Baulänge hält sigma den Bildwinkel-Rekord mit dem 12-24 mm.
Ich mag diese Extreme, sie setzen Ideen frei und wenn einem nichts mehr einfällt – damit geht immer noch etwas neues.
Die beste Bildqualität liefert bisher Olympus mit dem gewaltigen 4,0/7-14 mm FT.
Doch auch sein leichteres Panasonic Pendant muß sich keineswegs verstecken. Doch beide haben eine stark gewölbte Frontlinse, die schwer zu reinigen ist und jedes Staubkorn wird scharf im Foto abgebildet. Starke Krümmung der Frontlinse bedeutet auch immer Filterverzicht und Stummel-Sonnenblenden.

Auch das Sony 4,0/10-18 mm OSS ist gewölbt, aber nicht so dramatisch. Filter lassen sich mit nur 62 mm Durchmesser leicht einschrauben und die Sonnenblende ist relativ groß und bietet guten Schutz. Die Fassung ist mit glattem Aluminium verkleidet und das Zoom ändern seine Baulänge je nach gewählter Brennweite.
Mit diesem neuen Superweitwinkel ergeben sich endlich ganz neue Möglichkeiten für die Reisefotografie –  Sony 4/10-18 mm OSS + Tamron 6,3/18-200 mm VC + Zeiss 1,8/24 mm + Samyang 2,8/8 mm Fisheye – was braucht man mehr?

Was definitiv noch besser werden muß – bei allen Nex Kameras ist der Sucher – denn er rauscht bei weniger Licht schon sehr dramatisch – daß muß nicht mehr sein, wie Panasonic, Olympus und Fuji aktuell beweisen.
6,3 cm lang (9,5 cm mit Sonnenblende)  – 7 cm Durchmesser – 225 g leicht  (Panasonic 4,0/7-14 mm = 8,3 lang – 7 cm Dm – 300g leicht)

LICHT:
+ OSS Bildstabilisator
+ 62 mm Filter-Gewinde
+ leicht und handlich
+ große, wirksame Sonnenblende
+ nicht völlig überteuert
* durchgängige, hohe Lichtstärke
+ flotter, lautloser Autofokus
+ kaum CA
+ kaum Vignettierung

 

SCHATTEN:
– etwas kurzer Brennweitenbereich
– dem Panasonic 7-14 mm etwas im Bildwinkel unterlegen
– hoher Preis 850€

WIRD weiter ergänzt!

UMsehen
nachdem Olympus jetzt endlich einen sehr guten Sensor verwendet (von Sony) und nach seinem großen Misserfolg und teuren Investment für FT und dem gigantischen Finanzskandal jetzt preislich die Sau raus lässt – ist es nur logisch, daß sich bisherige Olympus-Fotogrfaen nach den Alternativen umsehen. Die Preise für Zubehör, für fehlende Sonnenblenden, für metallverkleidete Festbrennweiten, für wenig haltbare Retro-Kameras sind einfach sehr unverschämt und haltlos.Ich hatte die erste Sony Nex 5 – dann die 5N mit Sucher und jetzt die Nex 6 – da die Sensoren alle von Sony kommen – hat Sony den Vorteil des rund doppelt so großen Sensors wie mFT. Bei den bisherigen Objektiven war das aber auch von Nachteil, die Konstruktionen deutlich größer. Doch jetzt ändert sich das Blatt, mit 1,8/35 mm; 5,6/16-50 mm Pan und 4,0/10-18 mm – die alle sehr kompakt und sogar handlicher als die mFT-Pendants sind.
Bei Sony-Nex fehlt noch einiges: ein viel besserer Sucher, ein voll beweglicher Monitor und einige wichtige Objektive:

2,8/16-55 mm
2,8/40-135 mm
4,0/55-200 mm
5,6/60-266 mm
2,0/60 mm Macro 1:1

Doch schon jetzt ist absehbar, Sony Nex wird sich neben mFT durchsetzen und noch länger vor Samsung, Fuji, Nikon, Pentax und Canon positioniert sein.
Insgesamt ist Sony bisher knapp hinter Olympus die Nummer 2 im Segment der DSLMirrorless-Kameras.
Dicht gefolgt von Panasonic.



 

17. Dezember 2012
Olympus M.Zuiko Digital 1,8/17 mm MSC

Die 2 Seiten der Medaille

Heiß begehrt – die 35iger Brennweite

so wie jeder nach den zwei-drei Zooms mit 2,8er Lichtstärke strebt (16-35 – 24-70 – 70-200)
So halten die meisten Fotografen eine 35iger Festbrennweite für unentbehrlich.  Olympus hat deshalb jetzt ein 17er konstruiert, noch vor einem 25iger – denn auch die 50mm Brennweite ist bei Kleinbild sehr beliebt. Es ist eine alte Diskussion, der eine ist eher ein 50iger Typ – der andere ein 35iger. Ich war immer ein 35iger – dazu dann noch ein 90iger und ein 24iger und die meisten Motive sind gut im Kasten. Die 50iger Menschen brauchen dann meist noch ein 28iger und ein 90iger, wobei die 28 mm Brennweite mich nie überzeugt hat und mir immer zu langweilig war – mir ist ein 24iger oder 21iger lieber. So sind wir alle verschieden. Heute gibt es aber extrem lichtempfindliche Kameras, die die Lichtstarken 20 mm; 21 mm , 24 mm und 28 mm praktisch überflüssig machen. Denn ein 2,8/12-35 mm oder gar 4,0/7-14 mm ist auch nicht mehr groß und schwer und zeigt ebenfalls Leistung und eine etwas geringere Schärfentiefe spielt nur bei wenigen Motiven im Weitwinkelbereich eine Rolle – dann müsste man schon ein 1,4/24 mm einsetzen – am Vollformat und nah ans Motiv heran gehen – sonst gelingt Freistellung mit jedem 1,4/50 mm und vor allem mit 1,8/90 mm erheblich besser. Mir gefällt der Brennweiten-Zauber des 1,7/20 mm von Panasonic sehr gut – es verzeichnet noch etwas weniger und zeigt etwas mehr im Bild als das 25iger, bei sehr hoher Lichtstärke. Dazu das unverzichtbare 1,8/45 mm und ein Zoom (2,8/12-35 mm) und damit geht heute das Meiste und Malen mit Licht ist damit auch toll möglich.
Das 17er in allen Ehren – aber schauen Sie ob die Brennweite für Ihre Motive und Ihre Bildsprache auch das richtige ist.

Olympus hochwertige Zuiko-Objektiv-Festbrennweite

Das brandneue Olympus M.Zuiko Digital f: 1,8/17 mm MSC ist da.

Seine Auflösung und Schärfe beeindruckt schon bei Offenblende und abblenden führt nur zu einer Verbesserung der Randschärfe, doch schon bei f:4,0 erreicht es seinen Leistungszenith. Ab f: 2,8 verringert sich die Vignettierung auch an Panasonic-Kameras sichtbar.

Es ist herrlich modisch in silber gefertigt, fast schade, dass es nicht auch in weiß verfügbar ist. Klarer Vorteil, es ist nicht geschwärzt, ergo kann auch kein Lack verkratzen oder gar ablösen. Und zum Glück sind die Olympus mFT Kameras ja auch in silber verfügbar. Endlich ein wunderbar kleines, leichtes Standard-Objektiv höchster Lichtstärke. Die Metallkonstruktion wird ohne Sonnenblende geliefert. Die runde Metallsonnenblende ist wirksam berechnet und bietet excellenten Schutz. Es gibt sie mit klassischem Feststellrad passend in silber dazu. Sie lässt sich schnell und leicht auch verkehrt herum auf’s Objektiv drehen – sie hat kein Bajonett und klemmt in jeder Position. Damit ist die Kombination mit nur 140g ein Federgewicht. Es hat einen wunderbar kleinen Frontdurchmesser, dadurch weniger Gefahr von Fingerabdrücken und weniger Angriffsfläche. Es ist mit neuer Zero-Beschichtung versehen, die man nicht zum Putzen anhauchen sollte. Der Filterdurchmesser beträgt 46mm und hat ein Metallgewinde.

Der 1 cm breite Fokusring dreht nicht mit und ein sehr schneller AF ist dank MSC-Konstruktion lautlos sicher gestellt. Auch bei wenig Licht arbeiten die Olympus und Panasonic-Kameras hervorragend schnell mit dem 17er. Durch leichtes zurückziehen wird die eingravierte Entfernungsskala sichtbar und das Objektiv lässt sich butterweich manuell scharf stellen. Manueller Fokus steht also immer blitzschnell zur Verfügung. Das solide Metallbajonett schafft zusätzliches Vertrauen. Ein wertiger Metalldeckel zum Überstülpen (LC-46B) wird ebenfalls als Extra angeboten. Es braucht keinen Bildstabilisator – denn es wird in allen Olympus-Kameras besonders wirksam stabilisiert. Gemessen an anderen Plastik-Objektiven ist der Preis von 550€ völlig angemessen und garantiert höchste Abbildungsleistungen und präzise Serienfertigung.

 

Olympus neue China-Ware

Seine Auflösung und Schärfe sind sehr gut bei Offenblende und abblenden erzielt eine Verbesserung der Randschärfe, doch erst ab f:4,0 ist die Schärfe spitze. Vor allem an Panasonic-Kameras vignettiert es doch recht deutlich, ab f: 2,8 hält sich die Randabschattung in Grenzen. Im optischen Vergleich zeichnet es recht schön, doch findet es im 1,4/25 mm Leica DG Summilux sofort seinen Meister. Das Bokeh, die Farben, die Verläufe und die Schärfe des Leica sind einzigartig – damit kann sich das Zuiko nicht wirklich messen. Es ist eher in der Liga des günstigeren 1,7/20 mm Panasonic angesiedelt. Doch dem hat es den schnelleren AF und die Metallkonstruktion voraus.

Das lange erwartete 17er ist ganz in silber gehalten, auffällig und an schwarzen Kameras muss man sich als ernsthafter Fotograf an den Zebra-Look erst gewöhnen oder man verzichtet dankend. Olympus hat inzwischen endlich auch eine schwarze Version angekündigt – deren Lack haltbar ist. Mit einer silbernen Kamera und silbernem Objektiv auf Motivjagd zu gehen wäre mir zu auffällig und zu wieder. Es ist mit f:1,8 relativ lichtstark – aber es entspricht am großen Format einem 3,5/35 mm mit einer großen Schärfentiefen-Ausdehnung. Doch im Reportage-Bereich spielt das eine untergeordnete Rolle, da ist Schärfentiefe ja oft sogar erwünscht. De facto ist es 1/3 Blende lichtstärker als die 2,0/35 mm Konstruktionen und nur 2/3 Blenden lichtschwacher als die lichtstärksten 35iger der Welt (Leica, Canon). Das 17er ist natürlich nur außen aus Metall, das Innenleben ist unschwer erkennbar aus Polycarbonat. Immerhin hat Olympus eine dünne Metallblende um die Frontlinse eingesetzt (vermutlich aufgeklebt) – die Rückseite zeigt ganz deutlich die Polycarbonat-Innenkonstruktion. Aber an hochwertigen Kunststoffen ist ja heute nichts mehr schlecht.

Leicht ist es, ein vergleichbares Canon 2,0/35 mm für KB-Format wog aber auch nur 210g. Die Einschraubfassung für Filter ist relativ klein, ist sie wirklich aus Metall und verbeult sie dann nicht bei leichtem Anschlagen? 46 mm Filterdurchmesser zwingen die meisten zum Neukauf von Pol- und anderen Filtern. Der schmale Fokussring lässt sich nach zurückziehen auch manuell betätigen, allerdings ist er Lichtjahre entfernt vom Leica oder Olympus Zuiko-Feeling der 80iger Jahre. Er ist gedämpft, hat aber 1 mm Spiel und läuft alles andere als butterweich. Das Drehen verursacht ein schleifendes Geräusch. Doch er wird kaum jemals gebraucht, den der schnelle MSC-AF kann praktisch immer sein Ziel sicher finden. Daher ist die manuelle Einstellmöglichkeit in dieser aufwendigeren Form kaum jemals notwendig.

Das Metallbajonett wird nur von 4 Schräubchen im Polycarbonat gehalten. Die silberne und runde Metallsonnenblende ist wirksam berechnet und bietet guten Schutz – doch sie kostet wahnsinnige 70€ (Made in China). Die dämliche Feststellschraube hatten wir alle gehofft nie wieder zu sehen, doch sie ist wieder da. Wie lange die Klemmung hält, wird sich zeigen. Die Blende LH 48B wiegt 26g, verfügt über kein Bajonett und lässt sich mit etwas Kraft abziehen. Mit der blöden Schraube ist die Gefahr groß überall hängen zu bleiben, bis sie ganz abreißt. Sie lässt sich nur mit 2 Händen befestigen und das keinesfalls wirklich schnell. Ein Bajonett wie das von Panasonic ist hier immer im Vorteil. Der billige Plaste-Deckel lässt sich innen nicht greifen und mit aufgesetzter Blende lässt sich der Deckel nur schwer vom Objektiv entfernen. Bei einem so teuren Objektiv wäre ein ausgeklügelter Metall-Deckel mit Polfilter Pflichtzubehör. Außerdem hätte man die Sonnenblende so konstruieren können, dass ein wertiger Metall-Deckel nach unten klappbar ist. Es verzichtet leider auf einen eingebauten Bildstabilisator und macht daher an Panasonic-Kameras etwas weniger spaß – nur letztlich kauft man die Lichtstärke ja auch um sie zu benutzen und Dank rauscharmen 6400 ISO Empfindlichkeit wird es sicher auch mit Lumix-Kameras selten zu Verwacklungsunschärfe kommen.

Etwas, daß mir weniger gefällt ist der kleine Glasdurchmesser, der heute bei vielen neuen Objektiven angewendet wird. Die Objektive wirken nicht mehr wie hochwertige, lichtstarke Festbrennweiten, obwohl die kleinere Frontlinse natürlich weniger empfindlich ist und preiswerter zu produzieren.

Im Vergleich: Es bildet relativ groß ab – Maßstab 1:6,25 bezogen auf Vollformat – doch 1,4/25 mm Leica bildet größer ab (1:4,5) – 1,7/20 mm Panasonic (1:3,8) noch erheblich größer – 5,6/14-42 mm (1:3) noch einmal größer und 0,95/17,5 Voigtländer schafft sogar 1:2. Für alle die gerne ungewöhnliche Aufnahmen schaffen, wird hier ein Zoom von Vorteil sein.

Für satte 550€ bekommt der Olympus-Fan hier das richtige „Seht her ich bin toll“ – Objektiv – nicht modisch sondern banal old-fashioned.

Es wird als Premium-Objektiv angepriesen – doch Premium scheint hier nur der Preis zu sein.

Autofokus-Alternativen für mFT:

2,8/17 mm Olympus – langsamer Focus, nie besonders scharf

1,7/20 mm Panasonic – langsamer AF, aber klein und preiswert & sehr scharf

1,4/25 mm Leica – teuer, groß, tolle, unvergleichliche Abbildung & sein Geld wert

2,8/19 mm Sigma – poor mens lens, aber sehr scharf

und MF 0,95/17,5 & 0,95/25 mm Voigtländer

Sieben Möglichkeiten seinen Reportage-Stil zu vervollkommnen und alle klein und relativ unauffällig – lang lebe MicroFourThirds!

Abbildungsleistung:  ****
AF-Funktion: ****
Fassung: ****
Preis-Leistung: **
Zubehör: *
Objektiv im Vergleich: ***

LICHT:
+ klein und handlich
+ sehr schneller, lautloser Autofokus
+ große, wirksame Sonnenblende nur Optional
+ sehr hohe Schärfe schon bei Offenblende
+ sehr geringe Vignettierung
+ schöne Farbqualität
+ in Schwarz oder Silber zu haben

SCHATTEN:
– nur an Olympus Kameras bildstabilisiert
– dem Panasonic etwas im Bildwinkel unterlegen
– zum Freistellen an mFT nicht lichtstark genug
– hoher Preis 550€
– wird nackt verkauft, ohne Sonnenblende und Beutel
– gewisses Misstrauen in China-Produktion und Qualität

Der Preis ist für mich immer zweitrangig, wenn ich herausragende Qualität und Eigenschaften bekomme oder einfach bekomme, was sich mir wünsche.

Über den Preis würde ich kein Wort verlieren, wenn es in schwarz mit Sonnenblende und wertigem Deckel verkauft wird – dann fände ich sicher dafür einen Platz in meiner Fototasche.

Olympus Premium-Festbrennweiten:
2,0/12 mm – 1,8/17 mm – (1,8/45 mm) – 1,8/75 mm
es fehlen: 4,0/10 mm – 1,4/25 mm – 2,8/150 mm – 4,0/300 mm

unbedingt empfehlenswert und wichtig finde ich bisher nur das 1,8/45 mm.
Das 2,0/12 mm braucht man zu selten und es gibt jetzt das 2,8/12-35 mm. Das 1,8/75 mm ist dem einen zu lang und dem anderen zu kurz, es gibt nicht so viele Motive, die es zwingend erfordern.