Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

1. Januar 2012
Foto-Workshops 2012

Foto-Workshop

Ich bin seit 30 Jahren mit allen möglichen Kameras und Objektiven unterwegs, fotografiere und teste. Vor 20 Jahren habe ich mein Studium als Phototechniker abgeschlossen Aufgewachsen in Trier an der Mosel, in Belgien, Frankreich, Bonn, und USA meine Jugend verbracht, in Berlin zum Phototechniker gereift und seit nun schon 20 Jahren wohne ich wieder an der Mosel in der Nähe von Koblenz. Heimat ist ein großes Wort, ich fühle mich an vielen Platz wohl und reise gerne, ich lebe am liebsten am Fluß.

In Berlin habe ich mehr als einen Koffer und meine Sehnsucht führt mich oft nach Bayern und an die Ostsee.
Seit über 15 Jahren veranstalte ich regelmäßig Workshops, früher für Minolta und andere Firmen, danach selbstständig. Viele Teilnehmer waren mit mir in etlichen deutschen Tierparks, in Süd-Tirol, in der Normandie, in der Bretagne, in der Mecklenburgischen Seenlandschaft, auf Helgoland und zahlreiche haben häufiger teilgenommen und die leichte, unbeschwerte Fotografie genossen. Fotografie soll Spaß machen.

Ich fotografiere überall, Canada, USA, ganz Europa und sehr gerne auch vor der Haustüre.

Dieses Jahr bietet mir und uns allen die Bundesgartenschau in Koblenz einen ganz besonderen fotografischen Reiz – da lag es nahe spezielle Foto-Workshops anzubieten.

Erleben sie mit mir das Weltkulturerbe Mittelrheintal und die blühende Vielfalt an Motiven.

Lernen Sie die beste Bildgestaltung von Nah- und Macro-Aufnahmen, den Einsatz der Technik und die vielen Möglichkeiten der Fotokameras kennen.

Die Nah-Fotografie bietet viel mehr Möglichkeiten als weithin bekannt und es muß heute nicht mehr teuer und aufwendig sein und sogar Stative sind öfter verzichtbar.

Macro-Aufnahmen mit Autofokus und ohne, mit Stativ und ohne, mit Bildstabilisator, mit langen und kurzen Belichtungszeiten, mit Bewegungseffekten – Fotografie ganz nah oder mit viel Umgebung.

Nah-Fotografie mit kompakten Digicams, mit Superzoom-Digicams, mit spiegellosen Systemkameras, mit Spiegelreflexkameras
Den Einsatz von Kit-Zoom-Objektiven, Tele-Zooms, Macro-Objektiven und Tele-Macro-Objektiven.
Das Spiel mit der Blende, Offenblende und weit abgeblendet, mit der Brennweite, vom Weitwinkel bis zum Super-Tele-Objektiv.

Sie können mit mir einen langen Nachmittag – einen ganzen Tag und sogar ein ganzes Wochenende mit den tollsten Fotomotiven verbringen.

Sie können einzeln teilnehmen, gerne kostenfrei Ihre Familie mitbringen (damit die alleine die Stadt unsicher machen können), Sie können mit fotografisch interessierten Freunden und Bekannten kommen (Preise bitte anfragen).

Zusätzlich zum weitläufigen ehemaligen BUGA-Gelände wird eine Fahrt mit der Sesselbahn oder dem Steil-Aufzug geboten und auf Wunsch auch ein Altstadt- und Schloß- Rundgang.

Auch ein Ausflug zu den Burgen an Rhein, und Mosel sowie ein Besuch des bezaubernden Schmetterlingsparks Bendorf-Sayn sind möglich. Ich passe mich da ganz Ihren Wünschen und dem Wetter an.

Im Workshop-Preis enthalten ist mein Manuskript zur Macro-Fotografie und eine InFocus-DVD.

Foto-Ausrüstung (Objektive, Kameras, etc aller Marken) kann eventuell von mir zusätzlich gestellt werden, wenn ich genug zeitlichen Vorlauf habe.

Foto-Workshop-Kosten:

½ Tag 240 €

1 voller Tag 450 €

1 Wochenende (2 Tage) 750 €

Anfragen und Anmeldung bitte per E-Mail an:

HarrysInFocus@T-Online.de

 

Veröffentlicht in General, Workshops

1. Januar 2012
Alle Autofokus-Objektive im Praxis-Test

Einfach per E-Mail bestellen:

HarrysInFocus DVD – alle Systeme = 99 Euro (105 Euro Europa-Versand)
(CANON – LEICA – NIKON – PANASONIC – PENTAX – OLYMPUS – SAMSUNG – SONY – SIGMA – TAMRON – TOKINA)

HarrysInFocus CANON-System = 79 Euro

HarrysInFocus NIKON-System = 79 Euro

HarrysInFocus microFOURTHIRDS – FOURTHIRDS-System = 79 Euro

HarrysInFocus PENTAX-System = 79 Euro

(Jeweils 84 Euro je DVD bei Versand in die europäischen Nachbarländer)

 

Veröffentlicht in Objektive im Test

1. Januar 2012
Adaptiert – manuelle Objektiv Oldies

Früher war alles ganz einfach, Objektive aus Metall ohne Autofocus und Elektronik zauberten aus jedem Motiv ein scharfes und schönes Foto. Doch halt, so einfach war es nicht, wenn Sie mit Objektiven der Lichtstärke f:2,8 oder lichtstärker arbeiteten, hatten Sie vielleicht häufig keine präzise scharfen Fotos. Da halfen auch nur Einstellhilfen, die beste bot Leica mit dem Mess-Sucher Prinzip.

Dann “erfanden” Canon und Sigma die Scharfstell-Probleme – Backfocus-Frontfocus – Kameras und Objektive harmonieren oft nicht, schon gar nicht bei großen Blendenöffnungen.

Heute gibt es eine Lösung – wieder manuell auf dem Monitor fokussieren, mit Luper-Vergrößerung oder mit Kantenschärfung am Motiv – das ist präzise und gelingt relativ schnell. sowohl beim Supertele, beim Lichtriesen und auch beim Macro-Objektiv. Dazu eignen sich am besten und am angenehmsten die wirklich manuellen Objektive, wie sie meist vor 1985 vorgestellt wurden und die neueren Konstruktionen von Leica, Zeiss und Voigtländer.
Die modereren AF-Objektive lassen häufig durch einen zu kurzen Schneckengang und fummelige Bedienung keine angenehme manuelle Fokussierung zu.
Besonders Canon, Nikon, Minolta und Olympus FT-Objektive fallen hier oft unangenehm auf.
Die aktuellen Zoom-Konstruktionen sowie die modenen Superteles über 135 mm sind heute viel besser als früher. Deshalb lohnen manuelle Objektive nur von 15-200 mm eine Anschaffung!

 

Ich finde, die allermeisten Autofokus-Objektive der 80iger und 90iger Jahre machen keine Freude beim manuellen scharfstellen. Meist sind ihre Scharfstellringe sehr dünn und haben kaum Kontour und laufen viel zu leicht und haben keinen geeigneten Verstellweg.
Daher scheiden sie für mich in dieser Betrachtung aus und ich widme mich nur völlig manuellen Objektiven ohne automatische Scharfstellung (AF).
Die Objektive für den Einsatz an System-Kameras haben idealerweise noch einen Blendenring!

“Aufgewachsen bin ich mit Objektiven von Pentax, Tokina, Leica, Nikon, Tamron, Zeiss, Hasselblad, Schneider-Kreuznach, Rodenstock
– alle anderen Marken wurden für mich erst mit Aufkommen des Autofokus interessant: Canon, Minolta, Sigma, Olympus
Deshalb bin ich weniger vertraut mit den Canon FD-Objektiven; den Minolta MD-Objektiven und alten Sigma-Konstruktionen, ich fand sie allerdings auch im Vergleich zu meinen Pentax, Nikon, Leica, Tokina Objektiven auch weniger wichtig und hochwertig.

Jede Marke hat ihre Eigenheiten – zum Glück und zum Leid.
Es beginnt schon bei der Gummierung, setzt sich fort bei der Drehrichtung, bei den verwendeten Materialien – ganz abgesehen von den Gläsern.
Wenn ich blind alle manuellen Objektive in die Hand nehme kann ich sie schon an ihrer Gummierung (also dem Kautschuk-Material des Scharfstellrings) erkennen.
Pentax: hartgenobt und grob

Nikon: weich genobt und fein

Olympus: hart genobt rautenförmig und fein

Tokina: schräg genobt und hart

In den 70iger Jahren war es modern, die Objektive mit silbernem Rand anzubieten, heute werden diese Objektive liebevoll verklärt “Silbernasen” genannt. Mir hat das nie gefallen, es macht die Objektive auffälliger – was ich generell nicht will.
Bei Pentax waren das die Pentax M-Konstruktionen und bei Olympus die OM-Objektive der 70iger.
Zu bedenken ist, die optischen Rechnungen warten häufig jahrzehntelang identisch, viele Festbrennweiten die in den 60iger, 70iger und 80iger Jahren von einem Hersteller angeboten wurden waren optisch meist identisch. Doch mit Anfang der 80iger wurden die Vergütungen und teilweise der Blendenkörper deutlich verbessert. Wer also einen bestimmten “Look” sucht, wird vielleicht die Objektive der 60iger und 70iger zu schätzen wissen, wer aber eine bessere Durchzeichnung und Brillanz sucht, wird erst mit den Objektiven mit Mehrfachvergütung (MC – Multi-Coating) besonders froh.

Von wem Sie jetzt ein 50 mm Objektiv auswählen, bleibt ziemlich gleich, alle bieten auch heute noch eine sehr gute Leistung.
Es gab 50 mm Normalobjektive in den Lichtstärken: 1,2 – 1,4 – 1,7 – 1,8 – 2,0
Für mich die wichtigste war immer f:1,4 – ein glatter sehr hoher Lichtwert.

Die Objektive mit f:1,2 leisteten, Nikon, Canon, Olympus waren durchweg schwächer und weicher zeichnend.

Wir können unvoreingenommen aus allen großen manuellen Systemen wählen. Ich habe hier die empfehlenswertesten Objektive aufgelistet von:

Canon, Contax, Leica, Minolta, Nikon, Olympus, Pentax, Tamron & Tokina

Die Objektive von Nikon sind deutlich häufiger anzutreffen.

Ich beschränke mich hier im Wesentlichen auf einen Bereich von 18-105 mm, da es die Superweitwinkel-Konstruktionen sowie die Telekonstruktionen heute in optisch deutlich besserer Qualität mit geringeren Abmessungen gibt. Auch fast alle Zoom-Objektive, bis auf die letzten bahnbrechenden Konstruktionen von Leica sind heute deklassiert. Außerdem finde ich die automatische Fokussierung besonders ab 85 mm und großen Blendenöffnungen sehr Vorteilhaft, manuelles Fokussieren ist dann extrem mühsam und zeitraubend. Die neuen Kameras erleichtern das, indem sie das elektronische Sucher – oder Monitor bis zu 15 fach vergrößern können oder bei richtiger Scharfeinstellung den Kantenkontrast deutlich hervorheben (Sony).

Im Gegensatz dazu macht mir manuelles Fokussieren mehr Freude im Bereich von 18-50 mm und ich kann gezielt mit dem Blendenring arbeiten und ihn beispielsweise fest auf F: 1,4 oder f:2,8 einstellen.

Deshalb besser die MF-Festbrennweiten-Konstruktionen, aber von denen nur die BESTEN:

Die BESTEN Olympus OM-Objektive: zuletzt im Angebot: mehr als 51  verschiedene OM-Konstruktionen

Besonders interessant für den manuellen Einsatz an modernen System-Kameras sind die Normal-Objektive (50 mm) und sowohl besonders lichtstarke als auch besonders kompakte Konstruktionen von 18 mm – 135 mm Brennweite.

Alle Arten von Macro-Objetiven und manche Tilt und Shift Konstruktion sind besonders reizvoll!

 

Lichtstark:            Gewicht – Länge  – Nah                  Bestleistung:

3,5/18 mm                           250g –  4,3 cm – ∞-0,25 cm  Zeiss

2,0/21 mm                           250g –  4,4 cm – ∞-0,20 cm

2,0/24 mm                           275g –  4,8 cm – ∞-0,25 cm  LeiM

2,0/28 mm                           245g –  4,3 cm – ∞-0,30 cm  PKA

2,0/35 mm                           240g –  4,2 cm – ∞-0,30 cm  PKA, LeiM

2,0/40 mm                           140g –  2,5 cm – ∞-0,30 cm

1,2/50 mm                           285g –  4,3 cm – ∞-0,45 cm  PKA

1,4/50 mm                           230g –  4,0 cm – ∞-0,45 cm LeiR

2,0/50 mm Macro            320g –  5,5 cm – ∞-0,24 cm

2,0/90 mm Macro            550g –  7,1 cm – ∞-0,40 cm

2,0/85 mm                         260g –  4,8 cm – ∞-0,85 cm LeiM

2,0/100 mm                      500g –  7,2 cm – ∞-0,70 cm

2,8/35-80 mm                  650g –  9,9 cm – ∞-0,60 cm

4,0/65-200 mm               730g –  15 cm  – ∞-1,20 cm  PKA

 

Kompakt:

3,5/21 mm                            180g –  3,1 cm – ∞-0,20 cm

2,8/24 mm                           185g –  3,1 cm – ∞-0,25 cm

3,5/24 mm Shift                  520g –  7,5 cm – ∞-0,30 cm

2,8/28 mm                           170g –  3,2 cm – ∞-0,30 cm

2,8/35 mm                           175g –  3,3 cm – ∞-0,30 cm

1,8/50 mm                           165g –  3,2 cm – ∞-0,45 cm

3,5/50 mm Macro             200g –  4,0 cm – ∞-0,23 cm

2,8/100 mm                        235g –  4,8 cm – ∞-1,00 cm

 

 

Die BESTEN Pentax K-Objektive:

PENTAX – KA

Lichtstark:            Gewicht – Länge  – Nah                  Bestleistung:

2,8/20 mm                           245g –  4,3 cm – ∞-0,25 cm

2,0/28 mm                           215g –  4,1 cm – ∞-0,30 cm

2,0/35 mm                           205g –  4,1 cm – ∞-0,30 cm

2,0/40 mm                           140g –  2,5 cm – ∞-0,30 cm

1,2/50 mm                           245g –  4,7 cm – ∞-0,45 cm

1,4/50 mm                           235g –  3,7 cm – ∞-0,45 cm

2,8/50 mm Macro             220g –  5,0 cm – ∞-0,24 cm

1,4/85 mm                           555g –  6,6 cm – ∞-0,85 cm

2,8/100 mm Macro          470g –  9,3 cm – ∞-0,31 cm

1,8/105 mm                       580g –  8,8 cm – ∞-1,00 cm  OM

2,0/85 mm                        260g –  4,8 cm – ∞-0,85 cm

2,2/85 mm   Soft             235g –  5,1 cm – ∞-0,57 cm

1,8/135 mm                      865g –  9,7 cm – ∞-1,20 cm

4,0/70-210 mm              680g –   12 cm – ∞-1,20 cm

 

Kompakt:

4,0/20 mm         M                  150g –  3,0 cm – ∞-0,25 cm

2,8/24 mm                           205g –  4,1 cm – ∞-0,25 cm  OM

3,5/28 mm Shift                  610g –  9,2 cm – ∞-0,30 cm  OM

2,8/28 mm                           170g –  3,6 cm – ∞-0,30 cm

2,8/35 mm                           170g –  3,6 cm – ∞-0,30 cm

1,7/50 mm                           165g –  3,1 cm – ∞-0,45 cm

4,0/50 mm Macro         165g –  4,2 cm – ∞-0,23 cm

2,0/85 mm         M                  250g –  4,6 cm – ∞-0,85 cm  OM

2,8/100 mm                  260g –  5,6 cm – ∞-1,00 cm  OM

4,0/100 mm Macro         340g –  7,8 cm – ∞-0,45 cm

4,0/200 mm Macro         880g –  14 cm  – ∞-0,55 cm

 

 

Pentax bot leichte und handliche Objektive, die trotzdem sehr robust und hoch vergütet waren. Pentax führte als erster die SMC (Super-Multi-Coating) Vergütung ein. Pentax war aber auch sehr zurückhaltend mit Zoom-Objektiven und bot auch nicht so viele hochlichtstarke Varianten und Spezial-Objektive an wie Nikon, Olympus und Canon. Als die innovative Automatik-Kamera Pentax Super A erschien, kamen fast zeitgleich 20 neue Objektive auf den Markt – heute ist das leider undenkbar. Mit Aufkommen der Autofokustechnik verpasste Pentax dann den zügigen Ausbau der Objektivpalette völlig.
Minolta – MD: zuletzt im Angebot – nur 28 verschiedene manuelle  MD-Rokkor-

Konstruktionen

 

 

Lichtstark:            Gewicht – Länge  – Nah                  Bestleistung:

2,8/20 mm                           240g –  4,3 cm – ∞-0,25 cm  OM

2,0/28 mm                           265g –  5,0 cm – ∞-0,30 cm  KA

2,0/35 mm                           240g –  4,2 cm – ∞-0,30 cm  KA

1,4/50 mm                           230g –  4,0 cm – ∞-0,45 cm

2,0/85 mm                           285g –  5,3 cm – ∞-0,85 cm  OM

4,0/24-50 mm                  390g –  6,9 cm – ∞-0,70 cm

3,5-4,5/28-85 mm         470g –  8,6 cm – ∞-0,80 cm

4,0/70-210 mm                  635g –  15 cm  – ∞-1,10 cm  KA

 

Kompakt:

2,8/24 mm                           200g –  3,9 cm – ∞-0,25 cm  OM

2,8/24 mm Shift                  340g –  5,0 cm – ∞-0,30 cm

2,8/28 mm                           185g –  4,3 cm – ∞-0,30 cm  OM

2,8/35 mm                           170g –  3,8 cm – ∞-0,30 cm  OM

1,7/50 mm                           165g –  3,6 cm – ∞-0,45 cm

3,5/50 mm Macro         200g –  5,5 cm – ∞-0,23 cm  OM

2,5/100 mm                  310g –  6,5 cm – ∞-1,00 cm  OM

4,0/100 mm Macro         285g –  8,8 cm – ∞-0,23 cm  PK

 

Minolta konnte in den siebziger und achziger Jahren von der Kooperation mit Leica profitieren und entwarf und fertigte mit Leica gemeinsam Objektive und ermöglichte Leica die Zoom-Konstruktionen.

Nikon – F zuletzt im Angebot: mehr als 71  verschiedene manuelle  Nikkor-

Konstruktionen

Lichtstark:            Gewicht – Länge  – Nah                  Bestleistung:

3,5/18 mm                           350g –  7,2 cm – ∞-0,25 cm  OM

2,8/20 mm                           260g –  5,4 cm – ∞-0,25 cm  OM

2,0/24 mm                           300g –  6,3 cm – ∞-0,30 cm  OM

2,0/28 mm                           360g –  6,8 cm – ∞-0,35 cm  KA, OM

1,4/35 mm                           400g –  7,4 cm – ∞-0,30 cm  BEST

2,0/35 mm                           280g –  5,9 cm – ∞-0,30 cm  OM

1,2/50 mm                           380g –  5,9 cm – ∞-0,50 cm  KA, OM

1,4/50 mm                           250g –  5,0 cm – ∞-0,45 cm  OM

2,8/55 mm Micro                  280g –  7,0 cm – ∞-0,25 cm

2,8/105 mm Micro         515g –  9,1 cm – ∞-0,41 cm  KA

1,4/85 mm                           620g –  7,2 cm – ∞-0,85 cm  KA

2,0/85 mm                           310g –  6,0 cm – ∞-0,85 cm  OM

1,8/105 mm                  580g –  8,8 cm – ∞-1,00 cm  OM

4,0/25-50 mm                  600g –  11 cm  – ∞-0,60 cm

3,5/50-135 mm                  700g –  13 cm  – ∞-0,60 cm

2,8/80-200 mm               1900g –  23 cm  – ∞-2,50 cm

4,0/80-200 mm                  810g –  16 cm  – ∞-1,20 cm  KA; OM

4,5/50-300 mm               1950g –  25 cm  – ∞-2,50 cm

4,0/200-400 mm               3650g –  34 cm  – ∞-4,00 cm

 

Kompakt:

3,5/20 mm                           235g –  5,0 cm – ∞-0,30 cm  OM

2,8/24 mm                           250g –  5,7 cm – ∞-0,30 cm  OM

3,5/28 mm PC Shift         380g –  6,9 cm – ∞-0,30 cm  OM

2,8/28 mm                           250g –  5,3 cm – ∞-0,20 cm  OM

2,8/35 mm                           240g –  5,4 cm – ∞-0,30 cm  OM

1,8/50 mm                           165g –  3,2 cm – ∞-0,45 cm

2,5/105 mm                  435g –  7,7 cm – ∞-1,00 cm  OM

2,0/135 mm                  860g –  10 cm  – ∞-1,30 cm

4,0/200 mm Micro         800g –  18 cm  – ∞-0,71 cm  KA

Die 8 Objektive der E-Serie, die erstmals einen billigen Einstieg in das Nikon-System erlaubte, habe ich hier nicht aufgezählt. Damals war Nikon noch in vielen Bereich einzigartig und Pionier. Es gab alleine 6 verschiedene Konverter bevor das AF-Zeitalter richtig begann.  Nur von Nikon gab es zeitgleich drei verschiedene Fischaugen, 5 Superweitwinkel-Objektive, Nikon besaß schon ein 1,4/35 mm und ein 1,4/85 mm plus 1,8/105 mm, ganz zu schweigen von legendären Telekonstruktionen wie 2,0/200 mm und 2,0/300 mm; Superteles wie 4,0/600 mm; 5,6/800 mm und 11/1200 mm waren im Programm. Dazu drei Spiegellinsen-Objektive, 500 mm; 1000 mm und 2000 mm; drei Micro-Objektive; 2 PC-Objektive; das Noct; das Medical und 14 Zoom-Objektive bis zum 11/360-1200 mm ED! Das war die beste Zeit, die Nikon je erlebt hat – das Angebot für Berufsfotografen war nie größer. Allerdings waren lichtstarke Zooms, wie sie heute in fast jeder Fototasche zu finden sind: 2,8/14-24 mm; 2,8/24-70 mm und 2,8/70-200 mm noch nicht in Sichtweite und von den Vorgängern 2,8/20-35 mm; 2,8/35-70 mm und 2,8/80-200 mm war nur letzteres realisiert und die anderen erschienen erst nach 1985 mit Autofokus-Anschluß. Nikon wurde bis dahin viel gerühmt für seine Kompatibilität, die dann leider im AF-Zeitalter verschwand, der Bajonettdurchmesser blieb zwar bestehen, aber das brachte viele Probleme mit sich, durch die Nikon dann den Anschluß verlor. Die Nikkore galten als unverwüstlich, waren schwer und massiv und ließen sich auch meist nach einem Sturz noch gut einsetzen. Sie waren mit Ausnahme der Leica R und Contax-Konstruktionen schwerer und massiver als alle anderen Objektive des Marktes.

Im heutigen Vergleich wirken fast alle Nikon Objektive zu schwer und zu groß – besonders wenn man sich die genial kompakten und lichtstarken Konstruktionen von Olympus OM ansieht. Dabei sind die OM-Objektive keineswegs weniger langlebig oder robust. Wer es gerne schwer und groß mag ist bei Nikon richtig – OM-Objektive sind an System-Kameras aber oft vorteilhafter und meist schärfer, da es sich um neuere oder bessere optische Konstruktionen handelt. Die Nikkor-Konstruktionen sind nur meist bekannter und weit verbreitet.

Doch die Legende, dass Nikon F-Konstruktionen Vorteile bei der Abbildungsleistung bietet stimmt mit der realen Foto-Praxis nicht überein.

 

 


Canon – FD

Lichtstark:            Gewicht – Länge  – Nah                  Bestleistung:

4,0/17 mm                           360g –  5,6 cm – ∞-0,25 cm  OM

2,8/20 mm                           305g –  5,8 cm – ∞-0,25 cm  OM

1,4/24 mm                           430g –  6,8 cm – ∞-0,30 cm  OM

2,0/24 mm                           285g –  5,0 cm – ∞-0,30 cm  OM

2,0/28 mm                           265g –  4,7 cm – ∞-0,30 cm  KA, OM

2,0/35 mm                           245g –  4,6 cm – ∞-0,30 cm  OM

1,2/50 mm                           380g –  5,0 cm – ∞-0,50 cm  KA, OM

1,4/50 mm                           235g –  4,0 cm – ∞-0,45 cm  OM

2,8/105 mm Micro         515g –  9,1 cm – ∞-0,41 cm  KA

1,2/85 mm                           680g –  7,1 cm – ∞-0,90 cm  KA

2,8/85 mm         Soft                  375g –  6,9 cm – ∞-0,80 cm

1,8/105 mm                  580g –  8,8 cm – ∞-1,00 cm  OM

4,0/80-200 mm                  675g –  15 cm  – ∞-0,95 cm  KA; OM

4,5/50-300 mm               1820g –   25 cm  – ∞-2,50 cm

 

Kompakt:

3,5/20 mm                           235g –  5,0 cm – ∞-0,30 cm  OM

2,8/24 mm                           240g –  4,3 cm – ∞-0,30 cm  OM

3,5/28 mm PC Shift         380g –  6,9 cm – ∞-0,30 cm  OM

2,8/28 mm                           170g –  4,0 cm – ∞-0,30 cm  OM

2,8/35 mm                           165g –  4,0 cm – ∞-0,35 cm  OM

1,8/50 mm                           170g –  3,5 cm – ∞-0,60 cm

3,5/50 mm Macro         240g –  5,7 cm – ∞-0,23 cm  OM

1,8/85 mm                           350g –  5,3 cm – ∞-0,85 cm  OM

2,0/100 mm                  450g –  7,0 cm – ∞-1,00 cm  OM

4,0/100 mm Macro         455g –  9,5 cm – ∞-0,45 cm  OM

2,0/135 mm                  660g –  9,0 cm – ∞-1,30 cm

4,0/200 mm Macro         780g –  18 cm  – ∞-0,58 cm  KA

4,0/20 mm

2,8/24 mm

2,0/35 mm

1,8/85 mm

1,8/135 mm

4,0/200 mm Macro

Die BESTEN Nikon AF-S Nikkore:

4,0/20 mm

1,4/28 mm

1,4/35 mm

2,0/35 mm

2,8/55 mm Micro

2,0/85 mm

1,4/85 mm

2,8/105 mm Micro

4,5-5,6/70-180 mm Micro

4,5/80-200 mm

 

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test