Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

25. Juli 2026
USA 2024 Foto-Tagebuch

Liebe Leser, liebe Foto-Freunde,
Ich bin zurück, wenn auch noch aus der Zeit gefallen und etwas klimaanlagenkrank (der Unterschied Miami mit 33° zu 11° in Frankfurt und diesem harten Osterwetter hier, war dann doch zu krass).
Fast 4 Wochen durch: Nevada, Arizona, Utah, Californien, Florida

Hier die Karte des ersten Teils der Reise:

Nach einer vierwöchigen Reise mit den besten Kameras liegt jetzt vermutlich die Erwartung an “Klasse-Landschaftsfotos” an mich sehr hoch.
Das muß ich leider hier gleich entzaubern. Die habe ich nicht machen können.
DAS HAT VIELERLEI GRÜNDE.
Der erste gleich unumwunden vorweg, ich bin kein begnadeter Landschafts-Fotograf, war ich nie und werde ich nie.
 beeindrucken Landschaften sehr, aber ich brenne nicht dafür sie im spannendsten Licht unter größtmöglichen Strapazen festzuhalten. Und das muß man heute und vermutlich auch früher, wie ja am Beispiel A. Adams bekannt ist.
Ich brenne für Lebewesen und hauptsächlich für Säugetiere und die in einer tollen Landschaft gut abzulichten ist mein persönlicher Antrieb. Denn ihnen gehört zunächst einmal die Landschaft, Menschen treten da ja nur als oft zerstörerische Ordnungsgewalt auf.
Hinzu kommt, dass dort im Colorado-Plateau fast immer das gleiche Wetter mit sehr ähnliche Wolkenformationen vorliegen. Nicht ohne Grund sehen fast alle Fotos vom Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Arches, Monument Valley, Canonlands meistens sehr gleich aus. Wenn da nicht gerade Sturm und besonderes Wetter vorliegen ist es fast unmöglich frische Bilder dieser jährlich millionenfach fotografierten Landschaften zu bekommen.
Selbst die Vermillion Cliffs und verstecktere Slot Canyons sind inzwischen gut bekannt und werden von fiten jungen “Entdeckern” ständig abgelichtet.
Deshalb erwartet da bitte von mir keine “Wunder”, dazu reichen eine Mittelformat und ein geschultes Auge nicht – da braucht es viel Zeit an jedem Ort, besondere Ortskenntnis, Fitness und extreme Wander- und Hitze-Begeisterung. Ich war froh wenn ich überhaupt irgendwo den Sonnenaufgang- oder Untergang mit bekam und meine Tiere entdeckt habe.

 

Ich habe wieder versucht einiges anders zu machen. Ich kannte ja die Gegend von einigen früheren Besuchen, außer dem Death Valley und Santa Rosa war mir alles von früheren Reisen bekannt. So habe ich meine Tochter gerne Hotels und Versorgung anhand der groben Strecke suchen lassen. Denn es war mit großen Schwierigkeiten verbunden an den meisten Stellen preislich noch bezahlbare und freie Unterkünfte zu finden. Trotz dem März, der keineswegs eine Hauptreisezeit ist, die beginnt erst im Mai und oft sind im Juni erst wieder die Passstrassen frei. Aber wir hatten nicht mit “Spring Break” gerechnet, also 2 wilde Wochen für junge Leute, vergleichbar unseren Vor-Osterferien. Und wir hatten nicht wirklich im Bewusstsein wie sehr Corona dieses Land und seine Infrastruktur beschädigt hat. Doch dazu später mehr.

Es war ein wilder, sehr anspruchsvoller und teilweise wirklich schwieriger Tripp und er wurde im Verlauf am Pazifik nicht wirklich leichter.

Doch an dieser Stelle erst einmal ein fotografischer Einwurf, ich hatte folgendes dabei:
Und das bitte immer vor dem Hintergrund, das ich es nicht mag nur mit einem System unterwegs und davon abhängig zu sein, dass ich eben nicht über alle wichtigen Objektive in vier Systemen verfügen kann. Ich habe mir meinen Traum erfüllt und bin das erste Mal seit 25 Jahren wieder mit Mittelformat gereist.
 Fujifilm GFX 100SII mit 4.0/20-35 mm, 4.0/45-100 mm, 3.5/50 mm, 2.0/110 mm, 4.0/250 mm
 Canon EOS R5 mit 4.0/14-36 mm, 7.1/100-500 mm, 1.8/35 mm
 Olympus/OMDS OM-1 mit 4.0/8-25 mm, 2.8/12-40 mm, 2.8/40-150 mm, 4.5/150-400 mm, TC 1.4x
 Fujifilm X100VI

Am Ende habe ich die X100VI kaum benutzen können und auch für Fuji 3.5/50 mm, 2.0/110 mm blieb keine Zeit sie einzusetzen – Motive hätte es schon gegeben.
Wenig verwendet wurde die Canon mit dem 14-35 mm und das 1.8/35 mm hatte ich für schöne Sonnensterne geplant, dazu kam ich gar nicht.
Beim MFT System hätte ich 8-25 mm und 12-40 mm zu Hause lassen können.
Man weiss das vorher nicht. Ich bin diesmal nicht in einen Slot Canon gekommen, was ich sofort sehr bereut habe, aber Wetter und Zeitaufwand machten das sehr schwierig.
Außer bei plötzlichen Tierbegegnungen habe ich kaum Muse gehabt, weil einfach aufgrund von Zimmersuche, Preisvergleichen, langen Fahrstrecken, kaum gutes Essen vor Ort (alles schloß zum Sonnenuntergang) war meine Fotografie diesmal noch mehr vom Zufall abhängig.
Ich hätte sehen wollen mit wie wenig Strecke und Fotos, Menschen die alles wie besessen vorher planen, zurück gekommen wären…
Ich habe einfach intuitiv alles, was ging, aufgezogen und versucht immer schöne Fotos in die Kiste zu bekommen.
Alles andere hätte mich wirklich gestresst, oder ich hätte den 4-6 fachen Zeitaufwand vor Ort gebraucht.
Und letztlich habe ich sehr viel Glück gehabt, viel versäumt und vielleicht noch mehr entdeckt.

 

1. Januar 2012
Mein Antrieb: Besser sein

Das ist für mich immer der Antrieb, wenn ich glaube ich kann etwas besser, wenn ich einen anderen Gedankenansatz, eine mir neue Idee habe, dann fange ich an etwas zu schaffen, etwas zu produzieren. So wie ich Blitz-Licht und InFocus schaffe, weil mir und vielen Lesern die Werbetexte aus anderen Publikationen oder das nörgelnde Geschreibsel einzelner Fotografen ohne Überblick in den Foren und Communitys nicht reichen. Weil die Redakteure in den Zeitschriften und Büchern, die immer schön alles allgemein halten und sich anstrengen jede persönliche Meinung raus zu killen. Und vorgaukeln sie seien damit objektiv – ich bekam mal vorgeworfen, ich schreibe zu sehr wie in einem Internet-Forum, zu persönlich.

Nur das ich vor 15 Jahren schon in Fotografie draußen und anderswo veröffentlicht habe – im gleichen Stil und das Fritz Pölking, Alexander Borrell, Herbert Keppler und viele andere geschätzte Schreiber auch immer in der ICH-Form ihre eigene Meinung zu Papier gebracht haben und es vor 10 Jahren noch praktisch keine Foren-Schreiber gab.

Es ist vielleicht wichtig sich irgendwie heute davon zu distanzieren, aber ich will doch bleiben wie ich bin und wie meine Leser mich schätzen. Die Kritik wurde laut, nachdem ich jemandem das Rohmaterial zu meinem Buch gezeigt habe.

Gedankenaustausch ist essentiell, ich schreibe unter verschiedenen Namen auch in Foren, einfach um zu sehen welche Reaktionen kommen und ich weiß ja auch nicht alles spontan.

Ich habe jedoch oft einen besseren Überblick. Bei einigen großen Firmen vermisse ich dieses besser sein wollen… Jetzt können Sie mir vorwerfen, ich habe immer irgendeine Firma auf dem Kieker und das stimmt auch, das wechselt aber… Jahrelang habe ich Kritik an Canon geübt und die Leser auf Unzulänglichkeiten hingewiesen, dann habe ich über den Zustand des Olympus-Systems geschrieben, jetzt mache ich das verstärkt bei Sony und Nikon, sowie bei Pentax, Sigma und Tamron. Sicher kann mir mancher vorwerfen, dass ich ständig mein Hemd wechsle – wer kann schon die Systeme wechseln wie ich…

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Veröffentlicht in General, Praxis-Tests

22. Dezember 2011
Eine neue Foto-Zeit – die LEICA-Zeit

Leica hat es jetzt doch noch geschafft

Ich meine jetzt jedoch keine Leica Kameras, keine Leica S2, keine R, keine Leica Kompakt-Kameras und auch nicht die legendären Leica M Messsucherkameras!
Leica kann endlich durch die Hintertür tun, was ich immer verlangt habe, seine ungeschlagenen Leica M und Leica R Objektive für viele Kamera-Anschlüße zur Verfügung stellen.
Innerhalb der letzten 2 Jahre hat Leica seine Objektivproduktion der aktuellen M-Objektive mehr als verdoppelt und kann die Nachfrage damit noch nicht stillen. Häufig entstehen Wartezeiten von mehreren Monaten, bis der Kunde sein neues Objektiv in Händen hält. Und die Nachfrage nach den einzigartigen Summilux Konstruktionen wie dem 1,4/35 mm Asph. oder dem 1,4/24 mm Asph. und dem 1,4/50 mm kann schon gar nicht gestillt werden. Ein Großteil deutscher Konstruktion gehen gleich nach Fernost (China und Japan) und nach Nordamerika und deutsche Händler und Kunden brachen viel Geduld.

Es gab bisher zwei gute Gründe sich eine Messsucher-Leica-Kamera zu kaufen:

–       weil man das Messucherprinzip und seine mechanische Präzision schätzt

–       oder weil man mit den besten Objektiven der Welt arbeiten wollte

 

 

Die Objektive steigern deutlich die Abbildungs-Qualität eines Fotos – besonders wenn sie von Leica hergestellt werden.
Wenn wir über höchstmögliche optische Qualität reden, dann reden wir bitte nicht über Spiegelreflex, Vollformat, RAW, auch nicht über Canon oder Nikon und wir lassen auch Pentax 645D und Hasselblad aussen vor – dann reden wir von LEICA-Objektiven!

Es gibt kein Canon L, kein Nikon- und auch kaum ein Zeiss-Objektiv das an die optische Leistung eines LEICA.Objektivs heranreicht oder gar die mechanische Präzision und Langlebigkeit erreicht.

Wir reden von 18 mm bis 135 mm Brennweite, von Summilux,Summicron, Summarit, Elmarit. Noctilux und natürlich auch vom Tri-Elmar. Das sogar schon bei 16 mm beginnt.

Die beste Leistung dürfte meist vom Summicron erreicht werden, Summilux und Noctilux stehen für den Luxus der höchsten Lichtstärke, Summarit und Elmar für höchste Qualität bei gemäßigter Lichtstärke.

Da werden jetzt vielleicht die Zeiss-Fans nicht zu Unrecht meutern, weil natürlich auch Zeiss einige ganz herausragende optische Konstruktionen zu bieten hat (18mm; 25 mm; 50 mm).

Wer endlich die besten Objektive der Welt nutzen will, kann heute auch eine MicroFourThirds, Sony Nex oder Samsung-Kamera kaufen und die Objektive nutzen.
Da Leica bisher mit Objektiven fast nur auf Vollformatsensoren setzt, beginnen die möglichen Bildausschnitte erst mit einem Bildwinkel, vergleichbar 27 mm Brennweite. Voigtländer bietet mit seinem 12 mm Objektiv sogar schon vergleichbar 18 mm an Nex und Samsung Kameras.

Für microFourThirds sind alle M-Objektive auch einsetzbar, erreichen aber nur Bildausschnitte ab 36 mm wegen des kleineren Sensors mit Faktor 2,0x. Für Pen und Lumix-Fotografen gibt es aber auch bereits 29 verschiedene Objektive, von denen 10 Objektive optisch beinahe auf Leica-Niveau liegen.

Wenn Sie bereit sind auf Autofokus zu verzichten – bekommen Sie dafür hochpräzise Mechanik und wertvolle Gehäusefassungen von langer Haltbarkeit und dank Vergrößerung eine excellente Scharfstellhilfe.

Das Fokussieren der manuellen Objektive macht besonders an den Nex-Kameras aber auch an allen mFT und NX-Modellen erheblich mehr Spaß als mit dem alten Messsucherprinzip.

 

Auch wenn Ihnen die Leica M-Kameras und die Ableger von Voigtländer und Contax bisher nicht zusagten oder zu teuer waren – jetzt gibt es eine neue Zeit – eine neue Leica-Zeit

Was kann vom Kauf eines Leica-Objektives abhalten?

Der Preis?

Leica hat feste Preise – was ich persönlich gut finde – denn dadurch ist es Unsinn über Leica-Preise zu diskutieren und der leidige Preisvergleich und die zeitraubende Suche entfallen = geschenkte Lebenszeit.

Es hat einen großen Vorteil, sich gleich das beste Equipment zu kaufen, man braucht nie wieder über die mögliche optische und mechnische Qualität nachzudenken, denn man hält sie in Händen. Auch andere Produkte interessieren schlagartig nicht mehr. Ich habe das bei dem Kauf eines Apple Handys erlebt, seit 3 Jahren habe ich keine Tests und Vergleiche mehr zu Handys gelesen und Preise und alle Angebote interessieren mich einfach nicht mehr.

So ist es auch mit Leica-Objektiven, wenn Sie sich ein 24 mm; 35 mm oder 50 mm Leica Objektiv leisten, dann könnten Sie allenfalls die Lichtstärke optimieren, wenn Sie sich nicht gleich ein Summilux geleistet haben.
Leica bietet im Wesentlichen drei Serien an mit unterschiedlicher Lichtstärke und Abmessungen:

Summilux = f: 1,4
Summicron = f: 2,0
Summarit = f: 2,5
Der Preisunterschied beträgt stolze 2400 Euro zwischen Summilux und Summarit beim 35 mm.
Das Summarit ist etwas kompakter und leichter als das Summicron und optisch meist mindestens ebenbürtig und nur 2/3 Blendenwert lichtschwächer, aber es wird kaum gesucht, die meisten Leica-Fotografen kaufen lieber ein gebrauchtes, älteres Summicron oder Summilux als ein neues Summarit, selbst wenn das gebrauchte teurer ist. Ergo ist es auch schwieriger den zukünftigen “Wert” eines Summarit abzuschätzen und es zu verkaufen.

Leica ist nicht billig – es geht überhaupt erst ab 1100 € los – aber Leica ist preis-wert – denn Leica ist wertstabil – im Gegensatz zu fast allen anderen Objektiven sind Leica Objektive auch gebraucht noch sehr gesucht.

Der zweite Grund, das Preisverhältnis scheint nicht zu stimmen…
ein gutes Canon 1,4/24 mm L II ist für rund 2000 € zu haben – das Summilux M 1,4/24 mm Aspherical will mit 5000 € bezahlt werden. Das geniale Summilux 1,4/35 mm Asph. will mit 3750 € ausgelöst werden, Nikon und Canon haben recht gute 1,4/35 mm AF-Objektive im Sortiment für 1500€ bis 1800€. Das relativ neue Nikon G 1,4/35 mm AF-S wiegt 600g und ist 9 cm lang – das optisch deutlich bessere Summilux wiegt nur 307g und ist 4,6 cm kurz!
Wenn Sie nur einige Male im Jahr fotografieren, sind sicher beide Summen um ein Vielfaches zu hoch, schließlich bekommen Sie schon mit Digicam-Superzoomkameras 24 mm Bildwinkel für unter 400 € und es gibt lichtschwächere Objektive die auch nicht mehr kosten und gute Bildqualität liefern.
Leica lohnt sich nur wenn Sie viel und gerne fotografieren und dann zeigt sich auch die Beständigkeit, Haltbarkeit und die Extraklasse der Leica-Objektive. (bezieht man die ganzen Autofokusprobleme und Bildfehler mit in die Rechnung mit ein, lohnen sich Canon, Nikon und Sony-Objektive für 1/3 des Preises kaum jemals.)

Die wichtigsten Leica-Brennweiten an Leica M-Kameras und anderen Vollformat-Digital-Kameras sind:

21 mm
35 mm
90 mm
24 mm; 28 mm; 50 mm und 75 mm sind letztlich nur “Lückenfüller”
Wenn Sie aber 50 mm brauchen, ergänzen Sie am besten mit 21 mm 28 mm und 90 mm

Somit stehen an einer Sony NEX- und Samsung- Kamera folgende Leica Brennweiten in verschiedenen Lichtstärken zur Verfügung:

Vergrößerungs-Faktor: 1,5x

Leica   18 mm Bildausschnitt = Sony 27 mm

Leica   21 mm Bildausschnitt = Sony 31 mm

Leica   24 mm Bildausschnitt = Sony 36 mm

Leica   28 mm Bildausschnitt = Sony 42 mm

Leica   35 mm Bildausschnitt = Sony 52 mm

Leica   50 mm Bildausschnitt = Sony 75 mm

Leica   75 mm Bildausschnitt = Sony 112 mm

Leica   90 mm Bildausschnitt = Sony 135 mm

Leica 135 mm Bildausschnitt = Sony 202 mm

 

Zeiss   15 mm Bildausschnitt = Sony 22 mm

Zeiss   25 mm Bildausschnitt = Sony 37 mm

Voigtländer   12 mm Bildausschnitt = Sony 18 mm

Voigtländer   40 mm Bildausschnitt = Sony 60 mm

 

Es lohnen sich besonders:

Zeiss 15 mm   == 22 mm Bildausschnitt

Leica 21 mm  == 31 mm Bildausschnitt

Leica 28 mm  == 42 mm Bildausschnitt

Leica 35 mm  == 52 mm Bildausschnitt

 

Für microFourThirds stehen folgende Leica Brennweiten in verschiedenen Lichtstärken zur Verfügung:

Vergrößerungs-Faktor: 2,0x

 

Leica   36 mm Bildausschnitt (18 mm)

Leica   42 mm Bildausschnitt (21 mm)

Leica   48 mm Bildausschnitt (24 mm)

Leica   56 mm Bildausschnitt (28 mm)

Leica   70 mm Bildausschnitt (35 mm)

Leica 100 mm Bildausschnitt (50 mm)

Leica 150 mm Bildausschnitt (75 mm)

Leica 180 mm Bildausschnitt (90 mm)

Leica 270 mm Bildausschnitt (135 mm)

 

Zeiss   30 mm Bildausschnitt (15 mm)

Zeiss   50 mm Bildausschnitt (25 mm)

 

Voigtländer   24 mm Bildausschnitt (12 mm)

Voigtländer   80 mm Bildausschnitt (40 mm)

 

Es lohnen sich besonders:

Leica 24 mm  ==   48 mm Bildausschnitt

Leica 50 mm  == 100 mm Bildausschnitt

Leica 90 mm  == 180 mm Bildausschnitt

 

Als Kamera-Adapter kommen letztlich nur die Produkte von Novoflex in Frage, die sie hier direkt bei mir bestellen können, E-Mail an : HarrysInFocus@T-Online.de genügt.
Alle anderen Adapter die ich ausprobieren konnte, hatten Spiel, das Objektiv hat gewackelt, der Entsperrhebel hat gestört, waren aus billigem Metall und schlimmeres.
Deshalb besser gleich Novoflex, bevor Sie sich ärgern.  Die Novoflex-Preise liegen je nach Anschluß zwischen 119 € und 165 € je nach Anschluß

 

Warum Spiegelreflex-Technik ausgereizt am Produktions-ENDE steht:

– weil die elektronischen Sucher und Monitore sie nicht mehr notwendig machen

– weil der Autofokus durch die SLR-Technik immer wieder zu Fehlfokussierungen führt

– weil es Leica M-Objektive jetzt für jede Systemkamera gibt aber nicht für DSLR

– weil Kameras mit kürzerem Auflagemaß ganz neue und bessere Objektive ermöglichen

– weil die meisten Menschen kompaktere, leisere, leichtere und unauffälligere Kameras bevorzugen

– weil endlich die Erschütterung und Geräusche von Spiegel und Verschluß eliminiert werden können

 

 

Veröffentlicht in Objektive im Test, Praxis-Tests

20. Dezember 2011
Objektiv – Bindungen

Alle schwärmen immer von Kameras –
da schwärme ich lieber von Objektiven und den Fotos die mir nur mit  ihrem Einsatz damit gelingen konnten.

Die allerbesten Objektive zu finden ist eigentlich sehr einfach – die neuesten Leica Summiluxe, Summicrone und Elmare!
Da brauchen wir dann nicht über Zeiss, Olympus, Canon, Nikon, Sony, Pentax und Co zu sprechen.
Wer es sich leisten kann, kauft einmal im Leben Leica Objektive und braucht sich nie wieder über Objektiv-Qualität Gedanken zu machen, sondern nur darüber, wie er selbst seine Technik verbessern kann.
Nur verzichtet man dann auf schnellen Autofokus und Leica bietet seine Objektive derzeit nicht für jeden Aufnahmezweck an.
Man bekommt die mechanisch besten und kleinsten Objektive des weltmarktes die meist lange wertstabil sind.

Heute komme ich nicht ohne Canon-EOS-Kamera aus, weil ich nicht auf 2 einzigartige Objektive versichten kann und will:

Canon EF 4,0/400 mm DO IS

Es ist unvergleichlich leicht und handlich – dabei trotzdem scharf und schnell und mit Konvertern einsetzbar, das Super-Tele mit dem ich dank hohen ISO-Empfindlichkeiten viele Fotomotive aus freier Hand festhalten kann. Weder Nikon, noch Sony, noch Olympus, Sigma oder sonst ein Hersteller hat etwas vergleichbares im Sortiment.

Canon EF 5,6/100-400 mm L IS

Es ist unvergleichlich schnell, sowohl im Focus als auch im Bildausschnitt wählen und bleibt trotzdem kompakt. Auch wenn ich immer Angst vor mangelnder Dichtigkeit bei Regen und Staub habe und den Verriegelungsmechanismus für die Brennweite immer behutsam behandeln muß und ich viele Exemplare hatte, die bei 400 mm nichts getaugt haben, ich habe jetzt ein gutes und das tausche ich allenfalls gegen den Nachfolger. Weder Nikon noch Sigma können ein Objektiv in dieser Schnelligkeit und Performance liefern. Das Sony 70-400 mm klingt zwar reizvoller, ist aber wesentlich langsamer im Fokus und billiger verarbeitet.

Canon EF 2,8/70-200 mm L IS II

Ein solches lichtstarkes Reportagezoom gibt es zwar praktisch von jedem Hersteller – doch keins ist so scharf, so schnell, so gut bei Offenblende und Konverternutzung wie dieses neue Canon-Zoom.

Wer noch mehr einzigartige Objektive von Canon braucht, sollte sich folgende Objektive zulegen:

EF 4,0/8-15 mm Fisheye

T-SE 4,0/17 mm L

MP-E 2,8/65 mm Lupe

EF 2,0/135 mm

EF 2,0/200 mm L IS

EF 4,0/300 mm L IS

EF 2,8/400 mm L IS II

EF 4,0/600 mm LIS II

EF 5,6/800 mm L IS II

EF 4,0/70-200 mm L IS

EF 5,6/70-300 mm L IS

Canon hat natürlich noch viel mehr spannende Objektive, aber die sind dann entweder nicht einzigartig, oder es gibt sie mit gleicher oder gar besserer Leistung von anderen Herstellern. Objektive wie das 1,4/24 mm L II; 1,2/50 mm L; 1,2/85 mm L II – von denen ich früher begeistert war, gibt es inzwischen besser oder die Farbsäume sind bei großen Blendenöffnungen so stark, das mir der Einsatz keinen Spaß mehr macht.

Analog war die Canon Eos 1V zweifelsohne die Krone der Fototechnik, digital ist für mich derzeit die Eos 7D der geeigneteste Kompromiss.

 

Ich brauche immer eine Olympus-Kamera. Denn so kompakte, farbechte und scharfzeichnende Objektive bietet kein anderer Hersteller:

2,0/12 mm mFT

1,8/45 mm mFT

5,6/9-18 mm mFT

 

2,0/50 mm Macro FT

2,0/150 mm FT

2,8/300 mm FT

4,0/7-14 mm FT

5,6/9-18 mm FT

2,8-3,5/11-22 mm FT

2,8-4,0/12-60 mm FT

2,0/14-35 mm FT

2,0/35-100 mm FT

2,8-3,5/50-200 mm FT

2,8/90-250 mm FT

und beide Konverter funktionieren mit praktisch allen Objektiven gleich schnell und zuverlässig.

 

Panasonic kann’s auch – unentbehrlich sind:

3,5/8 mm Fisheye mFT

1,4/25 mm Leica mFT

2,8/45 mm Macro Leica mFT

4,0/7-14 mm mFT

 

1,4/25 mm Leica FT

5,6/14-150 mm Leica FT

 

Voigtländer:

0,95/25 mm mFT

 

Früher musste ich Pentax-Gehäuse haben um folgende außergewöhnlich gute Objektive einsetzen zu können:

1,8/31 mm FA*

1,9/43 mm FA*

1,8/77 mm FA*

1,4/85 mm A*

4,0/200 mm Macro FA*

4,0/300 mm DA*

2,8/80-200 mm FA*

5,6/250-600 mm FA*

 

Auch Nikon Kameras brauchte ich um einige einzigartige Objektive einsetzen zu können:

AF 2,8/14 mm

AF 2,0/105 mm DC

AF-S 2,8/17-35 mm

AF-S 5,6/18-200 mm VR II

AF-S 4,0/200-400 mm

Die Nikon-Tele-Objektivwelt fand ich je doch die letzten 30 Jahre fast immer unterlegen, das 4,0/200-400 mm war anfangs toll, aber letztlich nicht praktisch und gut genug, die Super-Teles waren Canon technisch immer unterlegen und selbst optisch nie wirklich besser. Auch jetzt ist die aktuelle Serie viel schwerer als die von Canon.

 

Mit Sony fällt mir die Auswahl noch am schwersten, ich konnte die Alpha 900 mit den meisten wichtigen Objektiven testen und danach war sie für mich nicht mehr spannend.

Ich würde von Sony allenfalls haben wollen:

Zeiss 3,5-4,5/16-80 mm  (Zeiss 2,8/16-35 mm wenn unbedingt Vollformat)

Zeiss 1,8/135 mm

Sony 5,6/70-400 mm Apo

 

Sigma war neben Canon und Olympus fraglos der innovativste Objektiv-Anbieter der letzten 20 Jahre. Sieht man einmal von der weniger Belastbaren Mechanik, den höheren Produktions-Schwankungen und Offenblendunterschieden ab, sind folgende Objektive heute besonders herausragend:

DG 1,4/50 mm EX

DG 1,4/85 mm EX

DG 2,8/150 mm Macro OS EX

DG 4,5/500 mm EX

DG 3,5/10-20 mm EX

DG 2,8/120-300 mm OS EX

DG 6,3/50-500 mm OS EX

DG 5,6/300-800 mm EX

 

 

Foto Copyright by: Canon Europe

Früher war alles ganz einfach, Objektive aus Metall ohne Autofocus und Elektronik zauberten aus jedem Motiv ein scharfes und schönes Foto. Doch halt, so einfach war es nicht, wenn Sie mit Objektiven der Lichtstärke f:2,8 oder lichtstärker arbeiteten, hatten Sie vielleicht häufig keine präzise scharfen Fotos. Da halfen auch nur Einstellhilfen, die beste bot Leica mit dem Mess-Sucher Prinzip.

Dann “erfanden” Canon und Sigma die Scharfstell-Probleme – Backfocus-Frontfocus – Kameras und Objektive harmonieren oft nicht, schon gar nicht bei großen Blendenöffnungen.

Heute gibt es eine Lösung – wieder manuell auf dem Monitor fokussieren, mit Luper-Vergrößerung oder mit Kantenschärfung am Motiv – das ist präzise und gelingt relativ schnell. sowohl beim Supertele, beim Lichtriesen und auch beim Macro-Objektiv. Dazu eignen sich am besten und am angenehmsten die wirklich manuellen Objektive, wie sie meist vor 1985 vorgestellt wurden und die neueren Konstruktionen von Leica, Zeiss und Voigtländer.
Die modereren AF-Objektive lassen häufig durch einen zu kurzen Schneckengang und fummelige Bedienung keine angenehme manuelle Fokussierung zu.
Besonders Canon, Nikon, Minolta und Olympus FT-Objektive fallen hier oft unangenehm auf.
Die aktuellen Zoom-Konstruktionen sowie die modenen Superteles über 135 mm sind heute viel besser als früher. Deshalb lohnen manuelle Objektive nur von 15-200 mm eine Anschaffung!
Die Objektive für den Einsatz an System-Kameras haben idealerweise noch einen Blendenring!

Deshalb besser die MF-Festbrennweiten-Konstruktionen, aber von denen nur die BESTEN:

 

Die BESTEN Olympus OM-Objektive:

2,0/21 mm

2,0/28 mm

2,0/35 mm

1,2/50 mm

2,0/50 mm Macro (1:2)

3,5/35 mm Macro

2,0/90 mm Macro (1:2)

2,0/100 mm

 

Die BESTEN Pentax K-Objektive:

4,0/20 mm

2,8/24 mm

2,0/35 mm

1,8/85 mm

1,8/135 mm

4,0/200 mm Macro

 

Die BESTEN Nikon AF-S Nikkore:

4,0/20 mm

1,4/28 mm

1,4/35 mm

2,0/35 mm

2,8/55 mm Micro

2,0/85 mm

1,4/85 mm

2,8/105 mm Micro

4,5-5,6/70-180 mm Micro

4,5/80-200 mm

 

 

 

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