Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..
Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.
Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)
Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:
SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil.

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°
– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer
LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene
+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz
SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.
Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:
SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen
– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°
– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer
LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene
+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ Spritzwasserschutz
SPAßFAKTOR: von (******) = ***

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:
Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!
Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!
Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.
Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst 11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter
Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.
Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.
Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!
LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:
+
+
+
+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut
+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung
SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener
SPAßFAKTOR: von (******). **







Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.
Ich arbeite an meinen besten Fotos und hoffe das ich auch dieses Jahr wieder mit neuen Kalendern von Januar 2023 fertig werde.
Ich kenne die Zurückhaltung vieler Fotografen – von anderen Fotografen kauft man keine Bildkalender, die macht man selbst.
Für mich stimmt das so gar nicht, ich habe jedes Jahr einige Kalender von Kollegen hier hängen – nicht nur weil ich Kalender und ihre Abwechslung sehr mag (ein einzelnes Foto aufhängen sehe ich da viel unentspannter) – sondern auch weil es ja viele Motive gibt, die ich gar nicht so intensiv fotografieren kann und Ansichten der Welt, die mich begeistern.
Ich versuche es dieses Jahr wieder, neben dem geliebten Eichhörnchen-Thema auch einen Vogel-Kalender fertig zu stellen.
Neue Systemkamera –
Jetzt haben wir sie fast überstanden die grausame, schwarzen Woche – der Handel blockiert uns den Weg und attackiert uns fast wie die Seeräuber, die unsere letzten Pfründe rauben wollen. Nur viel zu bieten haben sie im Tausch nicht, meist sind es Glasperlen, die keinen fotografisch weiter bringen. Jedes Jahr mehr wahnsinnige Angebote, mehr Mails und Werbung und ein wirklich nützliches, verlockendes Angebot geht darin fast unter.
OMDS scheint jetzt den Markt gesättigt zu sehen und der Druck von Panasonic (GH6 für nur 1600€) wird jetzt doch zu stark, also gibt es 200€ CB. Wer bis jetzt auf die spannendste Kamera 2022 warten konnte, wird belohnt.
Speicher ist wieder etwas im Preis gefallen oder zumindest Festplatten sind zum vergleichbaren Preis größer geworden.
Rollei bombardiert uns fast jeden Monat mit seinen Stativen, Filtern und Lichtern und einem Blitz für alle Kamera-Anschlüsse – doch seine Fertigung ist bisher eher lausig, deshalb besser Finger weg und Godox oder Original Blitz kaufen.
Canon lockt noch mit 0% Finanzierung, kann allerdings die begehrte R7 und auch die neue R6II nicht liefern.
Tamron und Sigma bieten nur 100€ CB auf einzelne Objektive, die ohnehin ambitioniert im Preis sind.
Ich habe mir ein neues MacBook Pro kaufen müssen und dazu fehlen mir jetzt noch ein 32″ Monitor und vieles Zubehör, von Software ganz zu schweigen – dann habe ich hoffentlich wieder 5-7 Jahre weniger Stress?
Also wer noch etwas spannendes sucht, bitte in meinen Flohmarkt schauen und neue Geräte besorge ich auch gerne, einfach kurze Mail an HarryPX@T-Online.de
Besonders erstaunlich auch hier,
Die Daten: OM-1 mit 4.5/150-400 mm – 800 mm – f:4.5 – 1/350 – ISO 3200 freihand
Der “Trick” liegt wie immer darin, ein Objektiv, ein System richtig zu nutzen. Den eingebauten 1.25x Konverter nur bei bestem Licht verwenden, da sofort die Lichtstärke auf f:5.6 sinkt und den Nutzen des Objektiv stört. Bei wenig Licht und großem Bildausschnitt lieber nur 400 mm ausreizen und dazu den 2x Digitalkonverter einsetzen – f:4.5 bei maximal 1600 mm und lieber etwas die Brennweite reduzieren. Nur Swarovski-Verwöhnte Federleser blenden hier noch weiter ab und verwenden ein Stativ.
Verrückt nach Objektiven:
Wer mich kennt oder mir ab und zu begegnet, merkt sehr schnell das ich verrückt nach Objektiven bin, nach Glas und Mechanik.
Ich bin nicht der, der stolz mit der Leica oder Nikon vor dem Bauch rumläuft. Aber ich habe meistens großes, langes Glas bei mir.
Auf der GDT war ich dieses Mal zuerst am Nikon Stand, einiges Objektivwissen noch einmal vertiefen. Ich hatte schnell das 0,95/58 mm Noct in der Hand und versuchte dem Glasbrocken etwas abzugewinnen – schwierig ohne AF. Spannend wird das Objektiv genau genommen für mich erst als 0,95/87 mm am 1.5x Ausschnitt der Z9. Und dann braucht man auch unbedingt die Z9 und ihren Hochformatgriff und Auslöser.
Ich lasse andere gerne Uhren, Schmuck und andere Dinge sammeln – die am Ende oft zu gar nichts Nutze sind – ich dagegen verwende immer wieder die bestmöglichen Objektive. Mit denen kann ich kreativ sein, Geld erwirtschaften und sie sind trotzdem auch Schmuckstücke.
Leider bin ich damit inzwischen oft in Preisregionen jenseits 3000€ bis hinauf zu 13.000€ und dann wird mir die Luft zu dünn.
Deshalb kann ich die Objektive nicht sammeln, ich muß immer wieder sagenhafte Stücke abgeben, weil ich andere möchte.
Das Zweitbeste kommt für mich nicht lange in Frage, womit ich keineswegs die Schärfe meine – das ist nur ein theoretischer Wert, vor Ort bei echtem Licht und echten Motiven, muß ein Objektiv ganz andere Dinge leisten, als höchste Schärfe/Auflösung.
Die letzten Jahre war ich viel mit Sony, mit 2.8/70-200 mm 2.8/400 mm, 6.3/200-600 mm und mit Canon 7.1/100-500 mm, 11/800 mm unterwegs.
Inzwischen habe ich Sony auf Eis gelegt, ich bin selbst gespannt, wie lange ich es ohne Sony-Kamera aushalte. Aber die 7RV und 9III habe ich ja im Frühjahr noch vor mir. Die Sony Objektive behalte ich – die gibt es so von keinem anderen – ich werde sie jetzt mit Adapter an der Nikon Z9 nutzen.
Nikon nicht, weil die Z9 besser oder auch nur gleich gut wäre – das ist sie auch jetzt noch nicht, sondern weil Nikon 4 Objektive hat, die es weder von Sony noch von Canon oder anderen so gibt und ich kann diese eben auch nicht an den anderen Kameras adaptieren.
Also am Ende landen wir mit allen Objektiven immer bei Nikon… war das Nikon’s Plan? 🙂
Ständig mit Nikon (wegen 2.0/40 mm – 4.0/24-120 mm – 4.5/400 mm – 6.3/800 mm) und Sony Objektiven herum zu laufen, ist mir zu schwer und aufwendig, zumal keiner der beiden Hersteller bisher ein Super-Tele-Zoom herstellt, wie ich es mir vorstelle.
Davon gibt es für mich nur zwei in der Fotowelt: Canon 7.1/100-500 mm und Olympus 4.5/150-400 mm.
Das Canon habe ich ja längst, aber hier stören immer noch die Kompromisse bei den Kameras (R7 = RS, Sucher; R5 = Akku, Hauptschalter, RS; R6II & R3 zu wenig Auflösung für meinen Bedarf).
Olympus habe ich seit mehr als 20 Jahren, seit der E1, aber für die weiter entfernten und kleinen Motive habe ich FT und MFT immer ausgeklammert wegen der schlechten Kameras. Das war die größte Veränderung 2022 – für mFT gibt es zum ersten Mal eine richtig gute Kamera, nicht perfekt, aber mit nur kleinen Kompromissen (Hauptschalter, Einschlafen im Standby, etwas erhöhtes Rauschen ab 6400 ISO).
Die Kombination aus OM-1 und 2.8/40-150 mm & 4.5/150-400 mm – wie ich sie jetzt täglich dabei habe, ist einfach eine Welt für sich.
Ich habe endlich fast unbegrenzte Reichweite bis 2000 mm Ausschnitt, wenn ich will, eine fantastische Naheinstellgrenze mit großen Abbildungsmaßstäben, LiveND-Technik, mehr Schärfentiefe trotz großer Blendenöffnung im Nahbereich und die bestmögliche Bildstabilisierung sowie erreichbare Bildqualität in einem Tele. Jetzt wird mancher einwenden, das die BQ doch sicher sichtbar bessere Ergebnisse zulässt, wenn er Vollformat und nicht das kleine mFT verwendet – ja das stimmt, wenn er mit den längsten Teles arbeitet, also meist 800 mm und 1200 mm und die Bilddatei später keineswegs beschneidet. In dem Moment in dem er das tun muss um seinen Ausschnitt fest zu legen, verliert jede Vollformat mit jedem 12-20.000€ Objektiv. Vom meist schöneren 3:4 Ausschnitt ganz abgesehen. Von 20-24 MP bleibt nach einem Ausschnitt kaum noch etwas übrig. Und selbst die 45-61 MP lassen ganz schön Federn, wenn man sich klar macht das eine OM-1 oder Fuji X-H2/X-T5 schon einer Auflösung von 80 MP am VF entsprechen – die dort gar nicht geboten werden. Der Spaß wird mit OMDS nicht billig, allerdings steht ja auch das 6.3/100-400 mm zur Verfügung für alle die es leichter, kürzer und preiswerter wollen.
Also 2022 bin ich im ersten Halbjahr viel mit Canon 100-500 mm unterwegs gewesen, im zweiten Halbjahr kamen dann Nikon Z400 und Z800 dazu.
2023 werde ich mit OM1 und Zooms und mit Nikon’s Festbrennweiten bestreiten. Das scheint mir vorerst die kompakteste und bestmögliche Lösung zu sein.
Was ist letztlich der Nutzen großer hochauflösender Sensoren?
Klar ich kann Ausschnitte in hoher BQ anfertigen.
Aber sonst? Wozu schleppen wir noch Vollformal und große, schwere Teles mit?
Ist es nicht an der Zeit eine sinnvolle Bremse reinzuhauen?
Blende F: 2.8 bei 400 mm oder f:4.0 bei 600 mm, brauchen wir das wirklich noch oft?
Oder ist das eher hinderlich, weil je nach Aufnahmedistanz nur noch 1-10 Millimeter Schärfebereich im Foto sichtbar sind?
Müssen wir nicht doch häufig sowieso ½ bis 1 Blende oder noch mehr abblenden?
Meine neue Nutzblende ist f:4.5 und nicht mehr f:2.8! Ich tausche 3 Kilo gegen 1,4 Kilo.
4.5/400 mm und 4.5/150-400 mm harmonieren gut und bringen genug Licht auf den Sensor, bleiben aber trotzdem schlank, handlich und leicht.
Es gibt keine einfachen Antworten – nur Abwägungen und Kompromisse.
Ich wage immer wieder das “Experiment” und drücke Foto-Affinen Menschen, die gerade mit mir unterwegs sind oder in der Nähe wohnen, die neuesten Kameras und Objektive in die Hand. Danach schaue ich mir mit ihnen die Bildergebnisse an und sortiere auf meine Art aus.
Dabei kommt oft Erstaunliches zu Tage und das trägt auch häufig zu meiner Meinung und meinen Urteilen über aktuelle Kameratechnik maßgeblich bei – denn, nicht nur ich bin entscheidend. Sondern vor allem auch die wenigen, die nicht ständig Kameras wechseln, die sonst eine DSLR, ein Smartphone eine Kompaktkamera zur Verfügung haben und nicht jeden Tag mit wilden Tieren oder Blumen im Wind und Insekten, Fröschen und Co zu tun haben.
Ein Gedanke drängt sich stärker auf, als je zuvor:
Seit heute die Kameraleistung viel stärker vom Prozessor und der Software bestimmt wird, ist offensichtlich, dass ein Hersteller mit einem neuen Gimmick oder auch mal einer sinnvollen Funktion oder neuem Kameraverhalten anfängt, ziehen oft alle anderen zeitverzögert nach.
Deshalb, am Anfang waren noch Sony und Olympus die Beleuchter des Weges, doch heute folgen Canon, Nikon, Panasonic, Fujifilm bei vielem sehr schnell und alle bleiben dicht beisammen.
Deshalb dreht sich alles um das Kamerasystem.
Beim Kauf ist es zunächst wichtig, wie fühlt sich die Kamera an und wie lässt sie sich bedienen. Der Geldbeutel und das eigene Bedürfnis entscheidet dann über die Kameraklasse, alleine bei Sony gibt es: 6100, 6400, 6600 im HV
und im VF: 7, 7c, 7r, 7s, 9, 1 und für Videoschwerpunkt dann noch ohne Sucher: ZV, FX und die kompakteren RX Kameras.
Also ein Preisbereich von 600€ bis 7300€ alleine für die Kamera.
Kameras ohne Sucher: 7c; ZV, FX, oder mit schwachem, kleinen Sucher: RX, 6100, 6400, 6600 scheiden für mich meistens gleich aus. Weil sonst könnte ich ja vieles auch mit dem Smartphone aufnehmen!
So bleiben bei Sony und den anderen Anbietern von VF-Kameras 5 Baureihen übrig und die Kosten ab 2500€ bis 7300€. Sony bietet nichts Aktuelles für kleine Geldbeutel, man müßte auf ältere Generationen ausweichen. Das bedeutet heute auf schwächere Haptik, Technik und Ausstattung.
Es gibt viel zu viele Kameras.
Modernste Sensoren:
Canon, Nikon Sony, Panasonic verwenden kaum die neueste Sensor-Technologie, sondern Standard-CMOS wie sie seit Jahrzehnten gefertigt werden.
Sogenannte “Stacked” oder Rückseitig belichtete Sensoren (BSI) produziert nur Sony, Canon hat die Technik bisher nur in der R3.
SONY hat 2015 mit der 7RII und A99II die BSI-Technik eingeführt,
BSI für hohe Lichtausbeute – also meistens besonders viele Pixel auf dem Sensor:
Leica M11 BSI
Fujifilm X-H2 & X-T5 & X-T30 II, X-T4 alle BSI
Fujifilm GFX 100s, 100 BSI
Nikon Z6, Z6II BSI
Sony A7IV, 7RV, 7RIV, 7RIII, 7SIII, 7III alle BSI
SONY hat 2017 mit der A9 die STACKED-Technik eingeführt, Canon folgte erst 2021 mit der R3 – die bis heute aufwendigste und beste Sensor-Technik.
STACKED für besondere Schnelligkeit bis 50 MP:
OMDS OM-1 Stacked
Canon EOS R3 Stacked
Fujifilm X-H2s Stacked
Nikon Z9 Stacked
Sony A1, A9II, A9 Stacked
Daraus folgt: Canon R5, R6, R6II, Nikon Z7II, Z5, Pentax K-1 II, Panasonic haben alle die ältere, preiswertere CMOS-Konstruktion/Technik!
Trotzdem hält Canon oft gut mit, braucht aber deutlich mehr Energie (außer R3) und hat Mühe mit Sony und Nikon mit zu halten.
Schlussfolgerung zwei: Nikon Z7II und Z9 verwenden keineswegs identische Sensoren, OM-1 und GH6, GH5II, EM-1X, EM-1III haben da ebenfalls keine Gemeinsamkeiten ausser der Auflösungszahl.
Kamera-Baureihen Vergleich Vollformat:
BASIS-Vollformat:
Sony A7IV – 30 MP
Canon R6II – 24 MP
Canon Rp – 26 MP
Nikon Z6II – 24 MP
Nikon Z5 – 24 MP
Panasonic S1 – 24 MP
Panasonic S5 – 24 MP
Der beste Sensor: Sony
Das beste System: Sony
Die beste Ausstattung: Canon
Die beste Preisleistung: Nikon
Die beste Kameraempfehlung: Canon
HOCHauflösend:
Sony A7RV – 61 MP
Canon R5 – 45 MP
Nikon Z7II – 46 MP
Panasonic S1R – 48 MP
Der beste Sensor: Canon
Das beste System: Sony
Die beste Ausstattung: Sony
Die beste Preisleistung: Canon
Die beste Kameraempfehlung: Sony/Canon
SCHNELL:
Sony A9II – 24 MP
Canon R3 – 24 MP
Nikon
Panasonic
Der beste Sensor: Canon
Das beste System: Sony
Die beste Ausstattung: Canon
Die beste Preisleistung: Canon
Die beste Kameraempfehlung: Sony/Canon
PRO-Klasse:
Sony A1 – 50 MP
Canon
Nikon Z9 – 46 MP
Panasonic
Der beste Sensor: Sony
Das beste System: Sony
Die beste Ausstattung: Nikon
Die beste Preisleistung: Nikon
Die beste Kameraempfehlung: Nikon
DSLR – Vollformat:
Noch nicht die Resterampe, aber viele Kameras lohnen sich da heute nicht mehr. Die Wichtigsten sind nicht mehr preiswert:
Canon 5DIV – 30 MP
Nikon D850 – 46 MP
Pentax K1II – 36 MP
Der beste Sensor: Nikon
Das beste System: Nikon
Die beste Ausstattung: Nikon
Die beste Preisleistung: Pentax
Die beste Kameraempfehlung: Nikon D850 – Pentax K1
Panasonic, Olympus, Sony und Fujifilm hatten bisher zu viele Kameras mit effektivem Sensor (MFT – HF) für Wechselobjektive.
PRO-Klasse:
Panasonic GH6 – 25 MP
Panasonic GH5 II – 20 MP
Panasonic G9 – 20 MP
OMDS OM-1 – 20 MP
OMDS OM-5 – 20 MP
Sony A6600 – 24 MP
Sony A6400 – 24 MP
Fujifilm X-H2 – 40 MP
Fujifilm X-T5 – 40 MP
Canon R7 – 33 MP
Canon R10 – 24 MP
Nikon Z50 – 21 MP
Nikon Zfc – 21 MP
Der beste Sensor: OM-1 / Fuji X-H2
Das beste System: OMDS MFT
Die beste Ausstattung: OMDS OM-1
Die beste Preisleistung: Panasonic GH6 / OMDS OM-1
Die beste Kameraempfehlung: OMDS OM-1 / Canon R7
Was lohnt sich nicht mehr zum Kauf:
Canon M-Kameras (bald Produktionsende) – Canon R – R6 – Nikon Z6, Z7, Z50 – Sony 7III, 7RIV, 6400, 6300 – sind alle im Abverkauf
Ich könnte mich immer trefflich über bunte, silberne und kleine, fummelige Kameragehäuse aufregen. Aber das ist sinnlos, weil ja keinesfalls alle Kameras für Deutschland oder auch nur für Europa gedacht sind und Asiaten ganz andere Vorlieben haben. Kameras sind eben heute leider auch Modeartikel. Und wir sollten noch froh sein, dass bei uns fast alles angeboten wird und nicht wie schon bei Smartphones, Autos und vielen anderen Produkten , die nur in Asien zum Kauf stehen.
Kameras, für die es bestimmte Objektive gar nicht oder nur lichtschwächer oder unausgereift gibt, oder die nicht gut mit Blitz- oder Studio-Licht zurecht kommen, sollte jeder von uns aussortieren.
Pentax spielt bei modernen Systemkameras gar nicht mehr mit.
Leica bleibt letztlich weniger Kamera-Werkzeug, als eine Sammel-Ikone.
Panasonic fährt die Video-Autobahn oder versucht schwere, größere Studiokameras im VF zu erschaffen.
Fujifilm verweigert sich immer noch dem Tele- und schnellem AF-Bereich, weswegen ich Fuji und Panasonic nur noch stiefmütterlich nebenbei behandle.
Nur Sony, Canon und Nikon und OMDS im kleineren Sensorformat bieten die Universalisten.
Irgendwann, irgendwo sollte jeder diese Erkenntnis haben: Mir reicht das! in Sachen Bildqualität…
Das gilt für alles, aber für unsere Kameras, Sensoren und Objektive im Speziellen.
Es wird immer eine Steigerung, ein Schneller, ein Mehr, ein Schärfer, ein Hochauflösender, ein geringeres Bildrauschen geben und auch einen noch größeren Sensor.
Deswegen hier wieder der Vergleich mit OM-1 & 4.5/150-400 mm bei 400 mm – also 800 mm Ausschnitt in KB-Dimensionen, f:4.5 bei 2800 ISO
und dann Faktor 2.0x – 1600 mm Ausschnitt – mir reicht das in Sachen Schärfe, Auflösung, Rauschen – für die Tiermotive und Vögel im speziellen.
Ich kann zwar auch noch bessere Werte und schärfere Fotos gemacht mit A1 & 4.0/600 mm genießen – aber ich brauche das dafür weder zu schleppen, noch zu bezahlen.
Sony hat einen ganz neuen Autofokus und einen dafür eigenen Prozessor entwickelt und erstmals in die A7RV gebaut. Damit dürfte die A7RV allen anderen Sony Kameras und auch allen weiteren Kameras am Weltmarkt überlegen sein. Inwieweit sie damit dem Flaggschiff A1 auch seinen AF-Rang streitig macht, muß sich in der Praxis zeigen.
Die A7R wird jetzt Vorteile bei Insekten haben, aber ich vermute das wird sich auf Vögel, Säugetiere und Menschen kaum stark auswirken.