Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

1. November 2022
November 2022 – Nikon Z9 V3 – 4.0/600 mm TC14 – Canon R6II – RF 1.8/135 mm


NIKON Z9 V3.0
Ich war 3 Tage mit der Z9 mit neuer Firmware Version 3.0 und Teleobjektiven Z400 & Z800 bei mir gut bekannten Tiermotiven. Schnelle Vögel, Luchse in Bewegung mit 800 mm, Rotwild im Wald, Libellen, Kaninchen, Eichhörnchen, Wasservögel etc.
Nikon ist wieder da – ganz vorne und entzaubert Canon und sogar Sony ein bisschen.
Selbst 60 B/s (im Halbformat!) machen jetzt manchmal Sinn und bringen viele scharfe Serienfotos. Auch durch dichtes Geäst und langsam vorbei schreitenden Hindernissen, bleibt der AF jetzt auf dem Motiv – sagenhaft. Nikon war fleißig.
Meine Hoffnung zunächst mit Nikon weiter zu machen, wurde erfüllt.
Jetzt hat die Z9 für mich den weit besseren Sucher (weil grieselfrei bei 1.5x) als Sony, die spannenderen Objektive jenseits 200 mm und macht die etwas komplizierteren (AF Einstellungen, Farbeinstellungen), stromhungrigen Canon Kameras (R5/R3) wett. Wenn jetzt noch eine Z500 kommt…
Das umbenannte Tamron 70-180 mm könnte auch rasch erscheinen – schon um Canon eins auszuwischen.
Die anderen Objektive haben Zeit. Denn sie müssen nicht gegen Canon, sondern gegen Sony GM bestehen.
Canon hat es aus meiner Sicht gut gemeint früh L Objektive zu liefern, aber nicht auf der Timeline gehabt, dass sie schon so schnell von Sony GM II deklassiert werden.
Bei den f: 2.8 Zooms ist Canon schon deutlich im Hintertreffen.
Mal sehen wie Nikon sich da durch rettet, Tamron ins Boot zu holen.
Was man optisch sieht ist die eine Seite und die ist inzwischen sehr abhängig davon was Menschen sehen wollen und was sie tatsächlich auch sehen können und wie sie es sich ansehen.
Mich interessiert daher viel stärker, was kann ich mit dem Objektiv machen, welche Möglichkeiten gibt es mir, wie sehr kann ich optisch ans LIMIT und trotzdem tolle Aufnahmen realisieren, wie ist das Objektiv mechanisch, sind große Abbildungsmaßstäbe bei noch guter BQ möglich, ist es leichter, handlicher, kleiner, zweckmäßiger konstruiert.
Ein 2.8/12-24 mm hat sonst noch keiner, schon gar nicht in der möglichen BQ – wer nur 15 mm braucht, ok, der kann auch das Canon RF nehmen.
Ein so leichtes, kompaktes und schnelles 2.8/24-70 mm, das so randscharf ist, hat sonst keiner.
Ein so handliches, leichtes, mit Konverter einsetzbares 2.8/70-200 mm – dass bei 200 mm und Offenblende noch so schön und scharf zeichnet, den schnellsten AF auch mit Konverter – hat sonst keiner.
Bei Nikon ist es ganz ähnlich, von den F: 2.8 Zooms reizt mich keines. Und auch ein langes: 1.8/20 mm, 1.8/24 mm, 1.8/35 mm, 1.8/35 mm,  1.8/85 mm kann mich nicht locken. Einfach nur optisch scharf abzubilden reicht heute längst nicht mehr. Die Sony Objektive sind auf ihre Art sexy, kurz, knackig, mit und ohne Klick nutzbarer Blendenring, sehr schneller AF – da macht außer in Einzelfällen Sony keiner etwas vor!
Auf der Suche nach etwas besonders hatte ich auch wieder das 2 Kilo schwere 0,95/58 mm Noct in den Händen und im Vergleich zum 1.2/50 mm – die Unterschiede sind optisch gar nicht so gewaltig, aber Gewicht manuelles Fokussieren sprechen gegen das Noct. Zur Fokussierung muß der Ring einmal um das ganze Objektiv gedreht werden und die Fotografie vom soliden Dreibeinstativ ist sehr ratsam um scharfe Fotos zu erhalten.
Nikon’s Stärke liegt derzeit nur im Telebereich und Nikon wird durch Tamron aufgewertet.
Ob man deshalb das System wechseln muß?
Eher nicht, aber gut, wenn man noch die Wahl hat…

Und wieder ein Tele-Wunder von Nikon – hier wird erneut Canon und Sony gezeigt wo der Hase lang läuft:

Das Nikon 4.0/600 mm x1.4 S VR erscheint bald – (schön wäre auch hier der Mut zu einem leichteren f:4.5 und dafür bei 2,5 Kilo gewesen) – macht Sinn für Fußball WM – zumal das letzte Nikon sehr alt u schwer ist und Canon u Sony mit neuen, leichten Konstruktionen antreten.
Das Schöne ist im Nikon System sind 2.8/400 mm und 4.0/600 mm mit eingebautem Konverter wunderbar für bestimmte Aufgaben und Fotografen, aber eben keineswegs zwingend notwendig. Sie bringen keine schärferen Fotos, als die etwas lichtschwächeren Festbrennweiten Z400 und Z800 mm. Wenn ich 2.8/400 mm brauche, komme ich da so nicht hin und verliere 1 ⅓ Blende aber wenn ich Reichweite brauche, ist mein 6.3/800 mm kaum zu schlagen.
Ich habe die Info, dass Zoom 200-600 mm wird erst im Laufe 23 fertig.

LICHT:
+ kompakter & noch leicht (3260g) incl. TC14 eingebaut
+ hohe Auflösung und Kontrast – wie vom Supertele gewohnt
+ auch im “Nahbereich” aus 6-10 m sehr gute Abbildungsleistung
+ praktisch wenig CA
+ günstige Balance-Verteilung
+ Einschwenkhebel rechts scheint mir meist von Vorteil
+ Funktionstasten, Blendenring vorhanden
+ sehr geringe Leistungseinbußen mit TC14 Konverter
+ Aufwendig gummiert – weniger kratzempfindlich
+ Neue Filterschublade
+ Sonnenblende ohne Drehschraube
+ leichte Weich-Tasche mitgeliefert
+ Kamera passt mit Objektiv in Tasche (Blende umgedreht)
+ Stativfuss gummiert, liegt eng an
+ Nanovergütung, staubvermeidend
+ Aufwendige Abdichtung

Schatten:
– Preislich mit 17.250 € kein Leichtgewicht!
– AF und VR nur wirklich gut und schnell an der Nikon Z9
– Blendenring klickt nicht
– 
an der Z7II fühlt es sich behäbig an
– Alles macht Geräusche
– mit TC14 zu kurz gesprungen, TC17 oder TC20 wären hilfreicher
– Nur 6,0m Naheinstellgrenze – 1:4.6
– kein Einstellbereich 6-10 m!
– starkes atmen/Veränderung des Bildausschnitts  bei Verschiebung der Schärfe
– Rucksacktasche sehr dünnwandig, bietet wenig Schutz
– Schwere, große Schutzhaube
– Rastet nicht im 45° Winkel – nur Markierung
– Keine Arca-Swiss-Führung!
– Schlecht platzierte Tasten
– kein VR-Schalter
– Synchro-VR (Kamera & Objektiv) nur mit Nikon Z9
– Nachschlagen des VR – schwierig Bildausschnitt einzuhalten (nur VR Sport bringt etwas Linderung)

Die Konkurrenz:
Jetzt haben Sony und Canon das Nachsehen, denn sie haben ihre beiden Super-Tele bereits vor 3-4 Jahren berechnet, ohne Konverter. Daher wird es vermutlich weitere 3-4 Jahre dauern, bis sie sich an diese Neurechnung wagen. Oder sie kontern mit 2,8/300 mm oder 4.0/500 mm mit eingebauten Konvertern – auch denkbar. Denn diese Brennweiten werden ja seit vielen Jahren nicht mehr neu gerechnet, Nikon 2015 und Canon 2011.

SuperTelebrennweiten mit eingebautem Tele-Konverter:
Canon war der erste, der das anbot und Jahre später zog Nikon mit dem sehr spannenden F 2.8/120-300 mm x1.4 F und Z 2.8/400 mm x1.4 nach und überholt jetzt alle mit dem Z 4.0/600 mm x1.4.
Canon ist jetzt faktisch auf lange Jahre im Hintertreffen, denn im Sportbereich wird jeder diese TC14 Objektive nutzen wollen und die Z9 sowieso!
Canon bleibt nur eine Antwort, rasch mit leichteren 2.8/300mm x1.4 und 4.0/500 mm x1.4 zu antworten – aber das kann dauern. Überhaupt lässt Canon wieder das 2.8/300 mm bisher vermissen und bringt anstatt dessen nur ein langes, überteuertes 1.8/135 mm.
Sony ist an der Reihe hier mal Dampf unter dem Kessel zu machen und mit eigenen Ideen mit zu ziehen.
Also für Sport und gut verdienende Tier-Fotografen und Filmer ist seit heute NIKON die Nummer 1.
Mir sind diese Objektive heute zu schwer, 3,2 Kilo plus 1,4 Kilo Kamera lassen sich nicht lange genug aus der Hand halten – für mich sind 4.5/400 mm und 6.3/800 mm aber die beste Lösung und den 1.4x TC bekomme ich auch noch angeschraubt.


Aktuelle PRO-Kameras
ich denke viele Fotofans sind auf der Suche nach einem soliden Standard. Da Canon und vor allem Nikon sehr spät und zögerlich dem Beispiel von Sony gefolgt sind, gibt es da bisher noch einiges aufzuholen.
Daher kommt die Unzufriedenheit mit R, Z6, Z7 – die ist von den Herstellern verursacht und nicht von unserer Ungeduld.
Logischerweise möchte nicht jeder mit Sony oder Leica oder auch nur Canon fotografieren.
Und die Vormachtstellung, die bisher Canon inne hatte, will hoffentlich niemand mehr. Schlimm genug, dass Pentax nicht mehr nachkommt und Olympus fast alles an die Wand gefahren hat und Panasonic so unbeholfen rudert.
Jede aktuelle Kamera hat für mich einen großen Pferdefuß.
Die Canon R3 würde ich sofort kaufen, es ist die beste Kamera am Markt – wenn nur die magere Auflösung nicht wäre.
Die R5 bleibt der bessere Kompromiss, aber Akku und Bedienung sind hier sehr hinderlich.
Sony A1 hat genau genommen 3 Pferdefüße, die Kleinheit, der extreme Preis und vor allem der Sucher. Da wünschte ich mir den 7RIII Sucher zurück und eine neue 7RV mit dem gleichen Sucher kommt daher bei mir nicht auf den Wunschzettel.
Mit der Nikon versöhne ich mich langsam, denn 3.0 hat einiges sehr positiv verändert – jetzt wird in der Z9 fraglos am meisten gute Technik für „nur“ 6000€ geboten. Pferdefuß für mich bleiben nur Größe & Gewicht. An allen anderen Nikon Z-Kameras finde ich außer der Bauform kaum positives.
Die Kameras im L-System werde ich nicht weiter werten, sie kommen für mich aus verschiedensten Gesichtspunkten nicht in Frage.
Auch Leica M Kameras berühren mich nicht, weil ich ja M-Objektive sogar mit Autofokus an Sony nutzen kann.
FujiFilm krankt weiterhin etwas an fehlenden Tele-Objektiven und dem etwas unterlegenen Autofokus, daran ändern auch die X-H2 Kameras nichts.
Sony Halbformat ist für mich Kameraseitig grausam,  Canon-M eine Sackgasse und Nikon Z-DX übt sich noch.
Kommen wir zu OMDS, da fällt mir für die OM-1 tatsächlich kein schwerwiegender Pferdefuß mehr ein, die Bedienung kann nerven, aber Haptisch und technisch stimmt da alles. Dafür fällt die OM-5 leider wieder negativ auf.

Ganz ehrlich, ich würde jetzt auch gerne sagen, mit der Kamera und dem System gehe ich in den Vor-Ruhestand und kaufe mir die nächsten 5-10 Jahre nichts Neues mehr. Doch selbst mit den neuesten Kameras, die ich habe, sehe ich da noch deutlich Luft für Verbesserungen. Nicht nur den Akku für die R5, die Gewichtsersparnis an der Z9, den Sucher der A1.
Zugegeben, bei dem Sensor wird sich nach dem BSI-CMOS Aufbau so bald nicht mehr viel Entscheidendes tun.
Auch eine Auflösung jenseits 50 MP wird nicht mehr wirklich wichtig, ohne die Verwendung größerer Sensoren.
Wobei mich wundert, dass Landschaftsfotografen immer noch eher auf Nikon D850 (also Vollformat Kleinbild) als auf FijiFilm GFX mit 70% mehr Fläche und 100MP setzen.
Bildstabilisierung und sogar AF-Motiverkennung sind jetzt bei praktisch allen Fotosystemen sehr weit fortgeschritten. Bei Bedienung und Ergonomie sollte sich jeder etwas passendes suchen. Es lassen sich praktisch alle wichtigen Objektive adaptieren. Ich gebe zwar reichlich Anregungen für kleine und wichtige Verbesserungen, aber an der erreichbaren Bildqualität werden die nichts mehr ändern.
Also wer eine der von mir gelisteten Top-Kameras hat, dem wird nichts fehlen. Wichtig ist jetzt Geld in inspirierende und bestaugliche Objektive zu stecken. Nur die Entwicklung schreitet hier rasanter voran als je zuvor. 

Nicht zuletzt können mehr als 94 manuelle und verschiedene Vollformat Objektive aus China-Korea-Fertigung von Samyang, 7Artisans, Laowa, Voigtländer und TTArtisans verwendet werden.
Da rollt eine Lawine an, die C,N,S, P, L, S, T wohl noch gar nicht richtig einschätzen. Objektive werden heute beinahe im Handumdrehen berechnet und produziert. Kritik daran scheint oft meckern auf höchstem Niveau.
Schon haben selbst Tamron und Sony innerhalb 4-9 Jahren ihre zweiten Generationen vor gestellt.
Einen Schutz vor noch besseren, kompakteren, leichteren Objektiven mit schönerem Bokeh und besserer Vergrößerung gibt es nicht! Lassen wir uns nicht von scheinbar günstigen Kamera-Preisen locken, wir werden damit kaum jemals zufrieden sein:

Canon EOS R, R6,
Nikon Z6, Z7, Z6II, Z50,
Olympus E-M1X, E-M5, OM-5
Panasonic G9, GH5,
FujiFilm X-T3, X-T4, X-H1
Sony 7III, 7RIV, 9

Der sicherste Kauf aus meiner Erfahrung sind derzeit nur OM-1 und Z9 und A1. Eine Preisspanne von 2200€ bis 7300€ – die fast ausschließlich der Sensorgrösse und dem System geschuldet ist.
Wenn wir 2022 noch einmal eine neue Kamera kaufen, die uns noch jahrelang zufriedenstellen soll, dann am ehesten eine dieser drei. Und bei Canon eben die Kompromisse R7 und R5.

Preiswertere manuelle Objektive auf China und Fernost:
Den Macro-Hype der chinesischen Anbieter verstehe ich jedoch kaum und kann die Leidenschaft dafür auch selten teilen. Vermutlich entsprang es der immer noch häufigen manuellen Arbeitsweise ohne AF und mit Stativ.
Es klingt zunächst spannend, ein Objektiv bis 2:1 verwenden zu können. Doch heute kann eine digitale Systemkamera mit hoher Auflösung, durch Bildausschnitte, schnell auch 2:1 erreichen.
Spannend ist auch die Verwendung modernster Smartphones, die sowohl bei vergleichbar 12 mm bis hin zu 120 mm Macro bieten.
Auch die zahlreichen Superweitwinkel scheinen mir kaum dem hiesigen Bedarf geschuldet. Ich finde sie nur spannend, wenn sie zum großen Bildwinkel auch hohe Lichtstärke und große Abbildungsmassstäbe erreichen.
Manuelle Tele-Objektive finde ich jenseits 50 mm nur sehr selten zufriedenstellend. Denn mit kleiner Schärfentiefe zu fokussieren, ist aufwendig und erfordert oft ein Stativ. Das ist eher etwas für Videofilmer.
NISI liefert mit 4.0/15 mm (Vollformat) und 2.8/9 mm (Halbformat) zwei besondere Objektive, die auch schöne Blendensterne beherrschen.
Heute bekommt jeder eine große Schärfentiefe und oft sogar große Bildwinkel und extremes Makro im Smartphone geschenkt. Jeder kann das nutzen, was bis vor wenigen Jahren Foto-Experten vorbehalten blieb.
Sogar extreme Lichtstärken wie 0,95, 1.0 und 1.2 sind heute für viele Fotoamateure durch die Chinalinsen bezahlbar. Die Exotik ist gestorben. Heute werden Trends schneller ausgelöst und Viele nutzen schnell die möglichen Techniken und springen auf.

Bald reisen zahlreiche Foto-Menschen in die Antarktis zu den letzten Pinguinen, die Arktis zum letzten Eis, zu den verschwindenden Eisbären, Madagaskar zu den letzten Lemuren – nach Südamerika zu den letzten Papageien, nach Afrika zu den letzten Grosstieren, nach Indien zu den letzten Tigern – aber es sind von allem die letzten. Bleibt zu hoffen, das einiges wiederkehrt, wenn die letzten Menschen dann leben.

GDT – Lünen 2022
Die ausgestellten Fotos, die wohl oft in der Pandemie entstanden, sind ausgesprochen schwach und oft wirkungslos. Die vielen Landschaftsbilder reflektieren zwar eine Sehnsucht nach Vollkommenheit, haben mir aber wenig zu geben. Siegerbild und vieles andere sind zu sehr um Kunst und Ordnung bemüht.

Es fehlen einfach das Wilde, das Ursprüngliche, auch das scheinbar Chaotische – so wie die Natur wirklich ist und auch wahrgenommen werden, kann. Die Serie der Fuchsbilder in den Dörfern war deshalb die beeindruckendste Serie mit vielen tollen Einzelbildern. Lost places und auch die arrangierten Verwischungen sind für mich unpassend und wirken auch deplatziert bei der GDT.

Ich habe dieses Jahr kein Buch gekauft und das kam bisher noch nie vor. Das lag auch an den Preisen und auch daran, das ich oft meine berühmten Vorbilder in Neuinterpretation sah und mich das selten wirklich beeindruckt hat.


Foto Hamer aus Bochum hat mich wieder irritiert- ein kleiner 2 Mann Stand und beide waren etwas überfordert mit Preisangaben und Internetverfügbarkeit. Viel Ware habe ich nicht erblickt. Dafür allerdings das Sponsoring mit Zielfoto – ich finde den Menschen dahinter, der so viele Internetz-Auftritte hinlegt, bisher eher als Störfaktor. Und nach dem Life-Erlebnis im Sommer habe ich mir da eine Meinung gebildet.
Das Gegenteil bei AC-Foto, lange Theke, hohe Preiskompetenz und auch ganz brauchbare Angebote, dank der vorgezogenen Hersteller-Aktionen. Inzwischen vertritt AC aus Aachen auch zahlreiche Firmen hier, Panasonic, Pentax und sogar exotischere Anbieter wie Taschenhersteller f-Stopp.
Aber ausgerechnet Nikon und auch Fuji, OMDS waren hier nicht vertreten. Nikon konnte man hier allenfalls bei der Apotheke Calumet kaufen. Ganz anders Canon – omnipräsent und mit vielen Preisnachlässen.
Bei Calumet kann man aber gut Kleinigkeiten ansehen und Kaufen.
Mein Schraubenfreund Harald von XHIA war sogar auch hier vertreten. Leider fehlte mir die Zeit mit ihm zu fachsimpeln. Trotzdem, wer etwas konstruieren will, was Kameras und Objektive hält und in Position bringt, ist bei ihm perfekt aufgehoben.
Herr König mit seinen durchdachten Koffern und Berlebach, Augenblicke-eingefangen und die zahlreichen anderen, waren auch vertreten.
Sigma war viel zu klein vertreten und fast peinlich gemessen an Tamron, die ja neuerdings immer klotzen anstatt kleckern. Und jetzt bekommt Tamron noch mehr Luft unter die Flügel, durch die Kooperation mitFuji und vor allem mit Nikon. Die „Heiligen“ f:2.8er Zooms für Nikon zu bringen ist sicher eine sehr gute Idee und Ergänzung für Nikon.
Auch wenn ich Tamron bisher nicht wirklich schätzte, zumindest nicht an Sony, so werden sie umso interessanter an Nikon. Allerdings nur, wenn Nikon die Preise nicht zu krass gestaltet. Dann könnte mich das 2.8/70-180 mm tatsächlich zum ersten Mal wirklich interessieren.

CANON EOS R6II
Nach dem relativen Misserfolg erscheint bald die neue R6II mit anderem Sensor = 24 MP und geändertem Gehäuse.
Endlich hat Canon ein Einsehen und der linke Hauptschalter ist Geschichte.
Mehr dazu ab morgen.
Da haben jetzt alle wieder ihr Fett weg  – Canon stellt seine schnellste Kamera, die R6II für stolze 2900€ vor.

Auch das Canon RF 1.8/135 mm L IS erscheint endlich – ich bin auf die Daten gespannt und ob es Sony GM irgendwo schlagen kann.
Nicht wirklich, denn noch schärfer als das Sony bei 50 MP ist,  scheint nicht vorstellbar. Auch schnelleren Fokus kann ich mir nicht vorstellen.
Canon schafft es nur 10g leichter – 940g, bei 82 mm Filterdurchmesser und ist aber 13 cm lang!
Der Abbildungsmaßstab reicht bei beiden bis 1:4 aus 70 cm Distanz (ab Sensor) – also Sony setzt hier weiter die Bestmarke und Canon kommt nur mit Mühe in die Nähe. Und es bietet leider keinen Mehrwert außer IS und mehr Linsen, SA-Control oder wenigstens Konverter-Nutzung? (muss ich noch prüfen).
Und dafür fordert Canon 2700€.
Der fehlende IS war bei Sony nie ein Problem, schließlich kauft die Brennweite kaum jemand um damit bei f:11 zu fotografieren. Und da Sony beim kamerainternen AF nachgelegt hat, ist in neueren Kameras ohnehin kaum noch Objektiv-OSS notwendig.



Außerdem noch rechtzeitig zum Jahresende neu:
FUJIFILM X-T5

Fehlen noch Tamron und Sigma…

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

25. Oktober 2022
SONY Alpha 7RV – Alles richtig?

Sony bringt bisher alle wichtigen Neuerungen immer zuerst in der 7R-Kamera!
Doch die 7R bleibt wegen des Rolling Shutter eine Kamera für Landschaften, Studio, vielleicht extreme Porträts und Scenen – aber sie ist heute kaum noch für schnelle Action und insbesondere kaum für schnelle Tierfotografie geeignet.
Und maximal 10 B/S mechanisch sind eben heute nicht mehr Stand der Technik.

Was mich weiter sehr aufwühlt, es wird immer mehr, heute erscheinen am Tag der Vorstellung einer neuen Kamera ein dutzend Mails von Fotogeschäften wo immer mehr bärtige und unbehaarte “Deppen” eine verkaufsfördernde Meinung abgeben – das versucht, was ich seit mehr als 30 Jahren mache.
Nur höre, sehe und lese ich häufig nach dpreview keine eigene Meinung mehr – keine die Substanz hat und überlegt ist, keine mit neuem Denkansatz.
Aber es drückt mich irgendwie immer stärker in die Sackgasse an die Wand. Früher waren es nur ein paar Fotozeitschriften, aber seit jeder ein SP bedienen kann, ufert es total aus.
Und so ist das mit sehr vielem – immer mehr gelangweilte und auch geldgeile Menschen müssen sich irgendwie um jeden Preis produzieren.
Da warte ich fast schon auf einen Stromausfall… nur bin ich dann natürlich auch weg…

Sony wird zum zweiten Male als einziger mit einer Viel-Pixel-Kamera im fälschlich “Vollformat” genannten Wettbewerb antreten.
Richtig spannend wird es deshalb erst, wenn kurze Zeit später Canon R5R und Nikon Z8 beginnen ihre mögliche Position auszuloten.
Ich war mit der 7RIII bei Sony eingestiegen und habe mich über 9II und 7RIV zur A1 hochgeschaukelt – was soll mir also eine V mit ein paar Pixeln mehr schon bieten?
Und wenn Sony einen besseren AI-AF hat, der mehr Motive, zuverlässiger erkennt, dann muß der auch als Firmware in die A1 – sonst sind wir keine Freunde mehr!
Deshalb täte Sony gut daran, seine “nur” 61MP in ein etwas weniger kompaktes Gehäuse
mit weiter optimiertem Sucher,
veränderter, lautloser Aufhängung des Gurtes,
Diebstahlsicherung (UNBEDINGT!),
und einem gut überlegten, neuen Berührungs-Monitor in Smartphone-BQ und sinnvoller Aufhängung anzubieten.
Das sind für mich die wahren Themen, denn mit einer etwas verbesserten Geschwindigkeit und etwas besserer BQ rechnet ohnehin jeder.
Auch das teure CFX-Speicherkarten-Problem muss gelöst werden und eine große Karte solte der Kamera beiliegen. Ich weiß, das werden wir jetzt noch nicht erleben, dafür einen Preis, der die Kamera schnell als weniger wichtig disqualifiziert und Anwender auf echte Neuheiten warten lässt.
SONY muß jetzt liefern, denn 7IV, 7SIII, 7RIV, 9II sind nicht mehr zwingend die Anführer im Kamera-Angebot, von 6100, 6400, 6600 ganz zu schweigen.
Wird in den kommenden Tagen, durch Gedanken und Fotos fortgesetzt.

Das ist wirklich neu in der 7RV: 

+ neuer Prozessor für AF, jetzt 693 Messfelder und Gestalterkennung bei Menschen
+ Motiverkennung und AF-Geschwindigkeit jetzt viel besser bei wenig Licht
+ bis zu 8 Stufen Verwacklungsfreiheit
+ großer interner Speicher mit CFX A Karten praktisch ohne im Crop Mode lässt bis zu 250 Serienbilder mit 10B/s zu
+ der Sucher löst nun auch 9,4 Mio. Pixel (3 Schichten a 3,4 MP) aber nur bis 120B/Sec Darstellung
+ neuer AI-AF auch im Videomodus
+ komplett neuer, größerer Monitor – neben Z9 der beste bewegliche Monitor bisher, der nicht mehr stört!
+ 8K Video bis 40 Minuten
+ Pixel-Shift Mehrfachbelichtung mit Bewegungskorrektur

Das ist gleich geblieben:

– 4500€ Preis-Ticket
– der ISO-Bereich und die Auflösung und der Sensoraufbau
– Serienbildgeschwindigkeit von 10 Bildern/s
– der Akku
– der Hochformat-Griff


Was ist für mich weiter Murks:

– der noch immer etwas unruhige Sucher, bei Faktor 1.5x störendes Grieseln
– die Berührungsbedienung
– die Kleinheit der Kamera – vor allem rechts zwischen Bajonett und Griff
– hoher Preis
– CFE A Preise und schlechte Verfügbarkeit
– hoher Rolling Shutter
– nur 10 B/Sekunde mechanisch – mit RAW nur 7 B/sec
– weiterhin keine RAW-Entwicklung in der Kamera möglich

Innovationsführer Sony gibt bei den Kameras fast alles und wenn ein neues GM Objektiv kommt sind sie sogar konkurrenzlos.

Wer 2.8/12-24 mm – 2.8/24-70 mm – 2.8/70-200 mm – 1.8/20 mm – 1.4/24 mm – 1.4/35 mm – 1.2/50 mm – 1.4/85 mm – 1.8/135 mm – 2.8/400 mm – 4.0/600 mm nutzen will, kommt derzeit automatisch zu Sony – denn diese ganzen Objektive sind ungeschlagen und oft unerreicht.
Doch genau da setze ich an und Canon und Nikon platzieren ihre Stachel mit 4.0/14-25 mm – 2.8/100 mm SA Macro – 100-500 mm L – 5.6/800 mm und 4.0/24-120 mm – 2.8/400 mm x1.4x – 4.5/400 mm – 6.3/800 mm sehr geschickt.
Und alle die mit preiswerten Objektiven aller Art fotografieren wollen, fühlen sich bei Sony bisher weiterhin am besten aufgehoben und Filmer neben der GH6 ebenfalls. Auch ziehen Sony in erster Linie junge Käufer an, was Canon und Nikon anscheinend noch schlechter gelingt.

Wir warten jetzt schon 2 Jahre auf weitere, innovative Sony Teles es wird höchste Zeit.
An der 7RV können wir jetzt klar ablesen wohin sich die nächste 9III und eine zukünftige A1 bewegen – sie werden hoffentlich auch diesen aufwendigeren Monitor und seine trickreiche Bewegungsmöglichkeit bekommen – der neue, stärkere IBIS – Stabi wird auch dort eingesetzt werden müssen und der neue AF-AI Prozessor sollte dann auch denen zu Nutze kommen.
Ich persönlich brauche diese 7R Kamera nicht, weil meine Motive nicht danach rufen und es tatsächlich wieder ein Abstieg von der A1 wäre.
Und der Unterschied zwischen 50 und 61 MP zu gering ist. Selbst als Zweitkamera finde ich sie viel zu kostspielig, da fehlt Sony wirklich eine Art R7 und genau beim Halbformat-Sucherkonzept macht Sony weiterhin viel kaputt.
Ich will auch nicht zurück zur mechanischen Rappelkiste, die dann nur 10 B/Sec (7 bei RAW) schafft – also da bringt das Update der Nikon Z9 jüngst zusätzlich 60 B/Sec ohne RS.
Nikon hat für mich den besseren Sucher, auch einen guten Akku und kann die Klapp-Technik auch schon seit einem Jahr.
Nur eine Z7II – die eigentlich die Konkurrenz zur 7RV wäre, kann nicht punkten und wird bald eine neue Version brauchen.
Auch die Canon R5 bleibt mit nur 45 MP etwas zurück, mit dem schwachen Akku und dem deplatzierten Hauptschalter sowieso und der Monitor ist nicht mehr länger auf Niveau von Sony und Nikon. Beim AF wird man sehen, ob die Sony 7RV wirklich so viel sicherer ist und mehr kann und ob Canon und Nikon das nicht nachliefern können.
Zusätzlich rechne ich damit das 2023 eine Nikon Z8 und Canon R5R Sony im High-Megapixel-Rennen überholen.
Auch wenn Sony noch der Anführer ist, sie werden gehetzt.
Genau genommen ist die 7RV ein gelungenes Update – allerdings bei Sensor-Auflösung und Vermeidung vom Bildrauschen kann sie nicht punkten, daher wird erst in 3-4 Jahren eine 7RVI hier mehr Leistung zeigen können.

Will mir auf den ersten Blick nicht gefallen, das jetzt programmierbare Belichtungskorrektur-Rad ist nicht mehr mit Ziffern gekennzeichnet!

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht

24. Oktober 2022
Kamera-Sucher 2022

Wo stehen wir bei den Suchern?
NICHTS ist so einfach wie es den meisten scheint – nicht AKW-Technik, kein Krieg, keine Klimapolitik und erst recht keine moderne Kamera- & Sucher-Technik!
Mir ist das wichtig, deshalb hier einmal mehr für alle, ein Dialog, den ich ausgefochten habe:

A. sagt:
Der Sucher der kommenden Sony A7RV muss ein Genuss sein 9,44 Millionen Bildpunkte – wenn der optische Teil davon einen großen Einblick gewährt dann ist das alleine schon ein Kaufgrund. Das Sony Kameras/Objektive bauen kann weiß jeder – das neue Prozessoren schneller sind ist auch klar – besserer IBIS ist ok – Autofokus und Software weiterentwickelt ist eben der Fortschritt.

B. sagt:
Ich wette, dass man die 9,44 Millionen Punkte wie bei der A1 nur in der Bildwiedergabe, nicht aber im Live View hat.

C. sagt:
So so, was der B. nicht alles weiß… Dann kann er sicher folgendes beantworten…
Welche Sucherauflösung haben wir denn da bei der A1 bei den Einstellungen:
Hohe Qualität und Bildfrequenz standart?
Hohe Qualität und Bildfrequenz hoch?
Hohe Qualität und Bildfrequenz höher?
und dann alles noch einmal mit der Qualitätseinstellungen Standart?
Und wie funktioniert das genau bei der Bildwiedergabe, bzw. wo soll der Sinn darin sein, wo das eingebettete JPG das da ja angezeigt wird, gar keine >= 9MP hat sonder eher um die 2MP hat!?
Danke für Deine Antworten im Voraus…

C. fügt nach einer Weile hinzu
Also, da Du die Fragen nicht beantworten kannst …, ich wollte damit eigentlich nur mal Deinen Wissenshorizont bzgl. deiner Aussage abchecken…
naja, mit dem Horizont war das wohl nichts, das Ergebnis war eher ein Horizont mit dem Radius = NULL und das ist ein Punkt…
Zitat: „Ich wette dass man die 9,44 Millionen Punkte wie bei der A1 nur in der Bildwiedergabe, nicht aber im Live View hat.“ beantworte ich Dir das mal in Kürze:
bei 60B/s = Einstellung Bildfrequenz standard => ist die Auflösung des Sucherbildes 2.048 * 1.536 = 9,4 MP
bei 120B/s = Einstellung Bildfrequenz hoch => ist die Auflösung des Sucherbildes 2.048 * 1.536 = 9,4 MP
bei 240B/s = Einstellung Bildfrequenz höher => reduziert sich die Auflösung des Sucherbildes auf unglaublich wenige =>1.600 * 1.200 = 5,7 MP sowie der Vergrößerungsfaktor Faktor auf ca. 0,7 (1.5x) was ungefähr dem einer CANON R3 bzgl. R5 entspricht die aber gar keine 240B/s können und die Qualitätseinstellung hoch oder standard, hat mit der Auflösung nichts zu tun, hoch geht nur mit 60B/s und die eingebetteten JPG’s im RAW haben wie geschrieben eine viel kleinere Auflösung und müssen für den Blick durch den Sucher hoch skaliert werden, somit ist es eigentlich Banane ob man sich die Bilder auf dem Display oder durch den Sucher anschaut, der Qualitätsunterschied ist minimal …

D. sagt:
Habe ich da was nicht Verstanden ?? 2048 x 1536 = 3,15 MP !!! Wo kommen dann die 9,4 MP her ?? Laut Deiner Theorie!

C. antwortet
hup, um ein farbiges Bild auf einem Display, Sucher oder sonst was mit LED’S OLED’S abbilden zu können benötigt es 3 Pixel für RGB(rot, grün, blau) und somit sind 3*3,15MP = 9,4MP sowie dann auch richtigerweise 1.600*1200=1,92*3=5,7MP
Ich hab es nicht erfunden das man hier immer die physikalische Zahl der LED oder OLED Punkte angibt und nicht die eigentlichen Anzahl der Farbpixel des Bildes welche jeweils aus 3 physikalischen Pixel gebildet werden..
aber sorry war wenn man es nicht weiß oder darauf achtet missverständlich geschrieben.
Zu A: Ja das ist ein Genuss!
Die hohe Auflösung in Verbindung mit Faktor 0,9 ist wirklich genial. Jeder der bei mir mal durch die A1 geschaut hat war begeistert.

HARRY:
Aber nur so lange er nicht auf 1.5x umschaltet – dann wird es gruselig. Und bei allen anderen Kameras nicht.

C. antwortet:
Hallo, was meinst Du genau mit „1.5x“ ?
Ich nehme an Du meinst die Umschaltung zwischen hohe Qualität und Standardqualität.

HARRY:
Das was die, die einer deutschen Sprache überdrüssig sind, mit dem hässlichen Wort: “Croo-Faktor” beschreiben!
Dann ist der A1 Sucher schlechter als alle aktuellen Sucher auf dem Markt.
Und da ich die A1 nicht für Landschaften u Presse brauche, sondern für Tiere und Sport, ist 1.5x zu 70% aktiviert.

 

C. antwortet
Hallo, ich mach eigentlich nur Naturfotos, da ist das anspruchsvollste für die Kamera ja BIF.
Zu 90% hab ich 60B/s mit hoher Qualität eingestellt, solange keine extremen schnelle Schwenks/Mitzieher macht geht das auch sehr gut bei sich bewegten Motiven (BIF mit Greifen und dergleichen).
Nur bei extremen BIF, z.B. Schwalben die am Sommerabend im Zickzack um einen herumfliegen, welche man mit einem Tele irgendwie einigermaßen groß im Sucher erhaschen will oder Libellen im Flug, schalte ich direkt auf 240 B/s um.
120B/s benütze ich nie, da mit 240B/s der Benefit einer fliesenden Anzeige im Sucher bei schnellen Schwenks gegenüber 60B/s am größten ist.
Das der Sucher dann „nur“ mit 5,7MP arbeitet, ist meiner Meinung in diesem Falle nicht so tragisch, die Pixelgröße/-auflösung bleibt ja, der Blickwinkel ändert sich von was über 40 auf etwas über 30 Grad und somit der Vergrößerungsfaktor auf ca. 0,7.
Somit wird das Sucherbild halt etwas kleiner, aber ist dann auch nicht schlechter als bei anderen DSLM’s mit der gleichen Auflösung, nur halt wesentlich schneller und fliesender.
Man muss hier auch bedenken, das bei dem genannten Beispiel beim erhaschen einer Schwalbe unser kognitives Sehvermögen gar nicht mehr mit kommt um signifikante Details zu erkennen. Man sieht die Schwalbe oder Libelle für einen kurzen Augenblick im Sucher drückt den Auslöser für Dauerfeuer und versucht mit zu ziehen.
Das Auffälligste fürs Auge sind da noch die grünen Fokusanzeigen über dem Motiv. Wie die Serie bzw. die einzelnen Bilder dann wirklich geworden ist sieht man erst danach.
Was Du sicher meinst und kritisiert ist der Effekt, wenn das Licht schlecht und/oder das Objektiv lichtschwach und langsam ist und der AF dann noch heftig zu tun hat, das Sucherbild dann manchmal so ein Rauschen bekommt.
Hier kommt halt auch die Performance der A1 an Ihre Grenzen!
120B/s zu analysieren/berechnen und den AF nachzuführen und parallel dazu noch ein hochauflösendes aufgehübschtes Sucherbild (entrauscht, geschärft, usw. …) je nach den Einstellungen entsprechend in ähnlicher Frequenz darzustellen geht da halt nicht mehr.
Und hier wird dann, in dem Augenblick solange der AF arbeitet, die Resourcenverteilung zu Gunsten des AF und zu Ungunsten des Sucherbildes verteilt.
Was zu einer scharfen Bilderserie ab zu einem zeitweiligen Qualitätsverlust im Sucher führt!
Mein Tipp in so einem Fall wenn das stört:
Schalte bei solch schwierigen Bedingungen auf 240/Bs (fbs H+) mit 5.7MP im Sucher um, da reicht scheinbar die Gesamtperformance besser aus bzw. es matched zusammen besser. Auf jeden Fall konnte ich da diesen Effekt so noch nie beobachten bzw. reproduzieren.

HARRY:
Also ich habe auch öfter Schwalben als Motiv und ziehe so gut es geht mit und da sie nicht so selten ähnliche Kurven fliegen, steigen auch die Chancen.
240B/s habe ich immer eingestellt – das andere interessiert mich gar nicht.
Das Grieseln im Sucher siehst du dann sofort, bei jedem Licht, mit jedem Objektiv, sobald du auf 1.5x Ausschnitt umschaltest. Ich habe das auf die Taste am Daumen programmiert und sehe auch den schnellen Vergleich.
Und das handhabe ich mit Nikon und Canon genauso und beide zeigen im Unterschied zur A1 ein super Sucherbild, auch bei 1.5x oder 1.6x.

C. antwortet:
Hallo tut mir leid, irgendwie kann ich Dir leider nicht folgen …
Ich weiß nicht was Du mit „1,5x“ genau meinst und somit kann ich das nicht nachvollziehen! Solltest Du den APS-C Mode meinen ist die Angabe mit Faktor 1,5 natürlich nicht korrekt denn wir haben es mit einer Fläche zu tun und da ist der korrekte Wert 2.25 sprich 1.5 im Quadrat = 2.25.
50MP/2.25=22MP aber das weißt Du ja sicher selbst.
Des weiteren benutze ich den auch sehr oft bei kleine Motive am Tele, wie z.B. Singvögel usw.
Und da ist die Qualität im Sucher genauso perfekt, somit kann es das auch nicht sein.
Was muss ich wo wie einstellen damit ich das reproduzieren kann?

HARRY:
Ja genau das meine ich, wobei APS-C ja auch eine Bezeichnung ist, die schon seit 2 Jahrzehnten nicht mehr in die Fotowelt passt.
Ich will im Sucher sehen, was ich bekomme, zumindest den Ausschnitt.
Aber genau dann wird in der A1 der Sucher sehr unruhig bis fast unbrauchbar. Und das solltest du auch beim raschen Umschalten schnell sehen – aber jeder Mensch hat andere Augen, ein anderes Seh-Empfinden. Mich stört es sehr, habe vorhin noch mal zwischen den 3 Bilddarstellungen umgeschaltet, das ändert nichts daran, egal ob 240B/s oder weniger. Aber wenn es dich nicht stört ist es ja kein Problem, nur ist für mich der A1 Sucher eben nicht Spitzenklasse und einer der wenigen Schwachpunkte der Kamera.

C. antwortet:
Jetzt bin ich aber sehr erstaunt!
Ich hab an den APSC Mode schon ganz am Anfang kurz gedacht, als Du oben Deine erste Kritik mit dem Faktor 1,5 gepostet hast, aber sofort wieder verworfen da ich hier definitiv nie was Negatives festgestellt habe!
Und Du kannst mir glauben, ich sehe sehr gut und bin daher extrem kritisch was sowas angeht!
s.o. meine Beschreibung bei AF unter kritischen Situationen, dass ist bisher keinem aufgefallen dem ich das gefragt habe.
Ich sehe definitiv beim Umschalten zwischen Normalmode und APS-C Mode keinen Unterschied, außer dass der Bildausschnitt sich wie gewünscht verändert und vergrößert dargestellt wird.
Auch bei Schwenks und den unterschiedlichen Bildwiederholfrequenzen, hab ich gerade nochmals getestet, ist nichts nachteiliges feststellbar. Wäre ja auch komisch, da im APS-C Mode die Kamera bildlich gesprochen, vor Langeweile in der Nase popelt. Somit gehe ich davon aus, dass bei Dir irgend eine oder mehrere Einstellungen, welche bei mir anders sind, sich hier negativ auswirken. Dies sollte man untersuchen !
Ich würde mal folgenden Test machen:
Ausgangssituation:
Alles wie Pre-/Vorfokus, Fokusvergrößerung, Menüanzeige verkleinern und der gleichen deaktivieren.
Bildfrequenz auf Standard (60Hz) und Qualität auf hoch.
Kamera auf Einzelbild und AF-S stellen
Kamera auf M manuell einstellen
Belichtungszeit 1/250 oder kürzer
Ein Motiv einmalig mit Auslöser anfokusieren und Auslöser wieder loslassen. Die Sucheranzeige sollte nun wie gewohnt perfekt sein.
So nun nicht über Deinen programmierten Knopf sondern über das Menü->Aufnahme->Bildqualität->APS-C S35 Aufnahme auf Ein stellen. Ist da im APC-S Mode immer noch die Qualität im Sucher schlechter?
Wenn ja würde ich mal die Kameraeinstellungen auf SD speichern und einen Kamera Reset durchführen und gleich danach ohne groß was zu verstellen wie oben testen. Irgendwas muss da sein!

HARRY:
Hallo C. das habe ich gerne Nachvollzogen:
Pre-Vorfokus, Fokusvergr. nutze ich nie.
Bildfrequenz spielt dabei keine Rolle, denn es taucht bei allen 3 Einstellungen gleich auf – denn die hatte ich auch von Anfang an in Verdacht.
Einzelbild un AF-S??? Wer fotografiert denn jemals so? Mit Sony keiner – aber gut, habe ich gemacht – kein Unterschied! Auch beim Weißabgleich, Kreativmodus etc – kein Unterschied!
Kamera steht immer auf M – durch alle Belichtungszeiten gleich, bei Unterbelichtung logischerweise noch deutlich stärker zu sehen.
Reset habe ich natürlich schon häufiger gemacht.
Wenn ich sehr genau und ruhig vom Stativ durchschaue, sehe ich das Rauschen oder Grieseln sogar im Vollformat – vor alem in grauen (aber auch in allen anderen nur auf grau sieht es jeder sofort), ruhigen Bildteilen!
Also es ist immer da und wird bei 1.5x mit vergrößert!!!
Wenn ich die Kamera auf SW stelle, fällt es am wenigsten auf – aber es ist immer vorhanden und es ist der „extremen“ Auflösung des Suchers geschuldet und ich habe es auch in den A1 Kameras der Kollegen gesehen und in meiner A9II, A7RIV ist es nicht.
Ich bin nächste Woche bei Sony – dann bespreche ich das noch einmal, aber ich denke das liegt eben einfach an diesem Sucher und nicht an meinen Einstellungen.
Und wenn du mal gezielt im Grau darauf achtest, wirst du es auch sehen und diese Unruhe wird natürlich größer, wenn du Tiere in bewegung bei weniger Licht und mit langen Brennweiten ansiehst…

C. antwortet:
Hallo, sorry, die Angaben zu den Einstellungen waren nur einer definierten Ausgangssituation ohne automatisierten Interaktion der Kamera zu einem möglichen definierten Vergleich geschultet, da braucht es dann aber keinen blöden Kommentar „wer fotografiert denn so denn…“
OK, Deiner neusten Aussage zur Folge siehst Du die Probleme ja jetzt schon im Vollformat nur um den Faktor zu dem APS-C verkleinert. Falls ich das richtig verstanden habe.
Somit ist das von Deinerseits eine komplett neue Aussage und Ausgangssituation. Ich denke das solltest Du wirklich mit Sony direkt diskutieren, dafür ist mir dann doch bei dem hin und her Deiner undefinierten Aussagen meine Zeit zu schade.

HARRY:
Hallo, ich wollte dir keinesfalls auf die Füße treten, nur Ironie versteht man oft in ungekennzeichneten Texten nicht.
Sicher kann jeder gerne in AF-S und Einzelbild fotografieren – allerdings ist dann eine Sony A1 ein ziemlicher Overkill dafür. Aber egal.
Nach meiner Überzeugung liegt es am Sucher und keinesfalls nur an meinem. Ich habe gestern bei 2 Kollegen noch durch geschaut – da war es für mich ähnlich gut sichtbar – die haben das aber erst gesehen, als ich darauf hinwies und es beschrieb. Ich will ja keine schlafenden Hunde wecken, nur den besten Sucher hat die A1 nur auf dem Papier und darum hoffe ich, wenn mir Sony die Woche die 7RV in die Hand gibt, dass sie einen andere Suchertechnik oder zumindest eine Verbesserung bringen.
Es ist klasse wenn man ein Gerät hat, wo es nicht so auffällt, ansonsten muß man sich eben dran gewöhnen.

C. antwortet:
Hallo, deine Angabe
Zitat:„…das Rauschen oder Grieseln sogar im Vollformat – vor allem in grauen (aber auch in allen anderen nur auf grau sieht es jeder sofort), ruhigen Bildteilen! Also es ist immer da und wird bei 1.5x mit vergrößert!!!“ hat mir jetzt die endlich die Erkenntnis gebracht es zu sehen, je dunkler desto stärker!
Ich würde mal vermuten, das ist nicht der Sucher sondern das ist der Sensor und das Verstärkerrauschen nach dem Motto „WYSIWYG => What You See Is What You Get “
Du hast es Dir oben schon selbst korrekt beantwortet, dass das kognitives Sehen bei Menschen unterschiedlich ist.
Dein Sehen hat sich in diesem Falle schon deutlich darauf geprägt und sensibilisiert, so dass es Dir sofort auffällt. Bei mir und andern wird es zuerst einmal als nicht relevant einfach komplett ausgeblendet es ist ja auch sehr fein, erst wenn es allzu deutlich zu sehen ist oder wie durch Dich, man darauf hingewiesen wird auf was man achten muss, sieht man es als feines Rauschen in der grauen Fläche.
Im Vollformat ist es dann logischerweise feiner und wenn man auf hohe Qualität schaltet sieht man es noch schwächer da halt noch etwas geschönt/gefiltert wird, was fast schon beweist, dass es das Sensorrauschen sein müsste. So ich schau jetzt auf jeden Falle nicht mehr bei schlechtem Licht mit der A1 auf graue Flächen. Denn ich möchte Deine Prägung nicht haben!!!

HARRY:
Hallo,
ich denke nicht, das es etwas mit dem Sensor zu tun hat und auch nicht mit dem Rauschen (also Verstärkung des Sensorsignals), sondern alleine mit der „extrem hohen“ Auflösung und Signalverstärkung des Suchers. Mit 1.5x sieht man es auch bei gutem Licht, keinesfalls nur bei schwachem.
Aber bei mir ist es stark auffällig, weil ich ja häufig Tiere im letzten Licht mit langen Brennweiten und 1.5x beobachte und fotografiere.
Was ich mir noch ansehe, ob der Sucher der A7sIII genauso aussieht – was er ja müßte.
Beweißt eben auch, Sony baut seine Sucher komplett selbst oder hat einen Partner, der bisher exklusiv für sie konstruiert (Epson) und alle anderen verwenden weitgehen einheitliche Suchertechnik von Epson und setzen anderes Okularglas davor ein.
Und: Viel heißt keineswegs immer “BESSER”.
Aber ich wünschte mir auch, das damit klar ist, dass ich mir nichts technisches einbilde und mich lange mit Technik auseinandersetze und nichts schreibe und sage, um damit Herstellern zu schaden oder gar andere im besseren Licht darzustellen.
Ich will zuerst einmal die Marketing- und Technik-Abteilungen sensibilisieren – keine falschen Versprechungen abzugeben und bitte stettig bessere Produkte und „Fehler“ zugeben!

Ein sehr guter Motivfinder oder Sucher ist unverzichtbar!
Wenn ich das den Smartphone-Nutzern sage, verstehen die oft gar nicht, was ich meine und für das hobbymäßige Filmen ist ja ein Sucher sogar oft störend und SP zeigen ein viel kontrastreicheres HDR-Bild – davon träumen wir in allen Systemkameras noch!
In so fern ist das SP auch eine erhebliche Verbesserung, bei fast jedem Licht sein Bild klar beurteilen zu können – wenn auch am langen Arm.
Wichtig sind vor allem auch Bildaufbau und Bildwiederholrate.
In den Kameras sieht es durch den Sucher betrachtet am Ende 2022 so aus:
Panasonic GH6 und die Vollformat S-Baureihe überzeugen mich bisher nicht wirklich.
Auch mit Leica fremdele ich bei den Suchern, das geht besser.
Fujifilm hat ein sehr großes Sucherbild und seine Qualität immer weiter gesteigert. Für Halbformat ist der X-H2 Sucher sehr gut.
OMDS OM-1 und vermutlich auch die kommende OM-5 haben endlich einen sehr guten Sucher.
Bei der Sony A1 und 7sIII hat man es überzogen und auch 7RIV, 7IV und andere Sucher geben keine Bestleistung ab.
Nikon ist in der Z9 spitze, aber auch Z7II, Z6II und Z5 können sich sehen lassen.
Bei einer Canon R6, R5 gibt es nichts wirklich zu beanstanden, aber die R3 hat den derzeit besten Sucher.
Naturgemäß fallen die Unterschiede erst im unmittelbaren Vergleich und bei der täglichen Nutzung mehrerer Kameras bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen auf.

Kommen wir zum nächsten Problem:
Nikon’s Z9 Sucher zeigt die Fotos im Sucher immer dunkler, als sie tatsächlich aufgezeichnet werden und als in der sofortigen “Bildvorschau” sichtbar ist!
Einfach mal ausprobieren,
Kamera auf Stativ, Bild genau betrachten, auslösen und sofort die Wiedergabe Taste drücken!
Siehe da, das Bild im Sucher das eine Live-View sein soll ist deutlich dunkler!
Da hilft keine Korrektur!
Wenn man bei wenig Licht versucht Tiere abzulichten und man ja die “richtige” – will meinen “einzig passende Belichtung” einstellen will, kann das praktisch nur durch Zufall gelingen.
Und wenn man dann D-Lightning erhöht – wird das Problem, richtig gravierend.
Immer für euch alle am Ball…

 

 

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