Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
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22. September 2026
Reise in die Vergangenheit – 80er Jahre – Nikon gegen Pentax 1.4/85 mm

 

Neben dem lichtstarken 35 mm Objektiv zählt fraglos ein 85 mm Tele zu den bis heute begehrtesten Objektiven der bildgebenden Kunst.

Ich bin in einer Welt aufgewachsen in der die Tele-Perspektive sehr begehrt und sehr starke Bildwinkel noch kaum möglich oder nur mit eingeschränkter Qualität realisierbar waren.
Heute sind Weitwinkel besonders wichtig, alles soll scharf sein und die eigene Person mittendrin.
Anfang der 80er Jahre kamen die zwei besten Kameras des Weltmarktes fraglos von Nikon: F3 (1980) und Pentax: LX (1980).
(Ja es gab auch bald eine Leica R4 (1980) und M6 (1984) mit sehr guten Summiluxen, beide teuer und trotzdem veraltet
es gab die Contax RTS II (1982) mit dem Planar, mir zu anfällig
die Canon F1N (1981) mit dem 1.2/85 mm L, mir zu altmodisch und grob
die Minolta XD7 (1977) mit dem 1.7/85 mm Rokkor ist einiges lichtschwächer,
Olympus OM4 (1983) mit lichtschwächeren 2.0/85mm, und später einem der wichtigsten OM-Objektive, dem 2.0/90 mm Macro – um nur die wichtigsten zu nennen.
Die waren alle spannend, aber sein wir doch ehrlich, damals wollte jeder eine F3 und die Aussenseiter träumten von der LX.

So weit zu den Kameras.
Bahnbrechend war die Entwicklung des hochlichtstarken Nikkor 1.4/85 mm, so dachte ich bisher. Doch ich mußte bei der Recherche einiges lernen, auch Leica hatte schon sehr früh hochlichtstarkes 1.5/85 mm für M39 Schraubgewinde, Canon hatte 52 noch sein S 1.5/85 mm fremd eingekauft, doch schon 1976 mit dem 1.2/85 mm S.S.C. für FD-Bajonett noch vor Nikon seine Bestmarke gesetzt. Zeiss hat sich schon 1975 für Contax und Rollei stark gemacht und 1981 auch Canon mit seinem 1.2/85 mm Paroli geboten.

Und dann gab es noch 1.0/50 mm L von Canon und das Zeiss 0.7/50 mm Planar!
Leica ging am liebsten eigene Brennweitenwege, wie mit dem M 1.4/75 mm.
Dann gab es hochlichtstarke f:1.2 Objektive für das halbe- und Viertel-Format:
Leica MFT 1.2/42,5 mm, Olympus MFT 1.2/45 mm, Fuji XT 1.2/56 mm, bei offener Blende unterscheiden sie sich jedoch in der Bildwirkung von Kleinbildobjektiven, denn sie würden bei MFT ein 0,7/45 und bei Halbformat ein 1.0/56 mm erfordern.
Immerhin gibt es Voigtländer (Cosima Japan) mit MFT 0,95/42.5 mm und 1.5/75 mm für Kleinbild.

Das 85er ist bis heute meine große Objektiv-Leidenschaft, auf alles könnte ich verzichten, aber darauf nicht.
Ich lasse sie alle schwärmen vom 50er, 35er oder gar 28er, nichts kommt meiner favorisierten Bildsprache eines 85er nah genug.
Nur das Nikon AF-S 1.4/105 mm hat mich schwach werden lassen und hätte ich gerne heute wieder als Z-Version.
Bei Blende f:1.4 im Porträt-Telebereich ist ein schneller Verfolgungs-Autofokus praktisch unverzichtbar oder man arbeitet mit sehr großer Ruhe und verlässt sich auf sein Glück. Sicherlich wurden auch vor Sony Alpha schon scharfe Aufnahmen bei offener Blende belichtet. Auch mir ist das schon gelungen. Aber sobald ich und das Modell ungezwungen, frei beweglich sein wollten, war ohne stärkeres Abblenden kaum ein scharfes Bild zu erzielen.

Was gab es nicht alles:
Canon S 1.5/85 mm (1952)
Canon FD 1.2/85 mm (1976)
Canon NFD 1.2/85 mm (1980)
Canon 1.2/85 mm L (1989)
Canon 1.2/85 mm L II (2006)
Canon 1.4/85 mm L (2017)
Canon R 1.2/85 mm L (2019)
Canon R 1.2/85 mm L DS (2019)
Leica 1.5/85 mm Summarex M39  (1943)
Leica R 1.4/80 mm Summilux
Leica M 1.4/75 mm Summilux
Leica 1.5/90 mm Summilux (2019)
Nikkor M 1.5/85mm (Anfang der 60er)
Nikkor AI-S 1.4/85 mm (1981)
Nikkor AF-D 1.4/85 mm (1995)
Nikkor AF-S 1.4/85 mm (2010)
Es handelte sich immer um die gleiche Version, bei der nur die Außenhülle, die Vergütung und beim AF-S die 9 Blendenlamellen abgerundet wurden.
Nikkor AF-S 1.4/105 mm (2016)
Nikkor Z 1.2/85 mm (2023)
Minolta AF 1.4/85 mm
Pentax A* 1.4/85 mm (1984)
Pentax FA 1.4/85 mm (1992)
Pentax DFA* 1.4/85 mm (2020)
Sigma 1.4/85 mm EX (2010)
Sigma 1.4/85 mm ART (2016)
Sigma 1.4/85 mm ART DN (2020)
Sony A 1.4/85 mm GM (2016)
Sony A 1.4/85 mm GM II (2024)
Zeiss – Contax 1.4/85 mm Planar (1975)
Zeiss – Contax 1.2/85 mm Planar (1981)
Zeiss 1.4/85 mm Milvus
Zeiss 1.4/85 mm Otus
Vivitar 1.4/85 mm
Meike AF 1.4/85 mm
TTArtisan 1.25/90 mm M

Einige habe ich vermutlich vergessen, aber die wichtigsten sind hier aufgelistet.

Heute gibt es vor allem eine Besonderheit, Nikon verzichtet auch in neueren Konstruktionen auf aspherische Linsenelemente, wie beim 1.4/85 mm (alle Versionen), beim 1.4/105 mm und sogar beim Z 1.8/85 mm. Erst das Z 1.2/85 mm S verfügt erstmals 2 aspherische Linsen – weil es alle machen und an den Bildrändern heute oft mehr Schärfe verlangt wird. Damit ist es jetzt auch vorbei mit dem einzigartigem Nikon-Look. Denn um absolute Schärfe über das komplette Bild, wie auch über komplette vignettierungs-freiheit ist es ja bei Porträts noch nie gegangen – also ich lehne das ab. Schon das Zeiss OTUS war viel zu scharf an den Rändern.

Doch das zielsichere Scharfstellen auf die Pupille mit f:1.4 war weit schwerer als erträumt. Bis heute ist es schwer an einer Spiegelreflex ohne elektronische Bildvergrößerung und farbigen Konturen ein superscharfes Bild bei offener Blende mit einem dieser Objektive einzufangen. Das liegt nicht alleine an der Blende, sondern daran, dass die Schärfentiefe aus 1-2 m Abstand so gering ist, dass schon kleinste Bewegungen von Modell oder Fotograf die exakte Schärfe zunichte machen. Da hilft nur, Stativ einsetzen und Modellkopf gegen eine Wand lehnen. Oder eben heute zur Not die Augenverfolgung bei Schärfennachführung und 5-10 BpSekunde verwenden. Oder auch das Bild am Monitor oder im Sucher so stark vergrößern, dass endlich auffällt wann die Schärfe nicht sitzt – trotzdem muss man dann unbeweglich bleiben.

Nur mit wenigen dieser Objektive habe ich bis heute nicht fotografiert.
Früher war die Farbzeichnung sehr wichtig, vor allem Zeiss Objektive und auch Canon Objektive waren eher ausgesprochene “Kaltzeichner” und überzeugten mich weit weniger als die optischen Konstruktionen von Nikon, Pentax, Minolta und Leica. Besonders mit Canon, deren Kameras mich jetzt seit immerhin fast 40 Jahren begleiten, war ich aufgrund der Farbsäume immer sehr unglücklich. Heute lassen sie sich endlich herausrechnen, doch Canon hat mir mit seinen Asphären und f:1.2 nie beim fotografieren die benötigte Sicherheit gegeben. Wenn es auf jeden Millimeter ankommt brauche ich die beste Linsenkonstruktion, die machbar ist. Zeiss war mit OTUS, der erste der eine neue Qualität brachte, sogar Sigma hat sich mit der ART-Serie angestrengt

Wenn ich mir für 2025 ein einziges Objektiv auswählen müßte, wäre es zweifelsfrei das 640g leichte und wunderbar abbildende Sony A 1.4/85 mm GM II. Denn Sony verfügt auch über den besten Pupillen-Erkennungs-AF aller modernen Kameras. Alle Objektive mit Lichtstärke f:1.2, die nur ½ Blende mehr Licht bringen und erheblich schwerer und dicker sind, führen aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Tatsächlich fotografiere ich am liebsten mit einer Fujifilm GFX 100II und dem 2.0/110 mm Menschen. Das ist das bei weitem beste Objektiv, die Kamera hat den besten Sucher aller Kameras und bittet mit 100 MP Sensor, was kein anderer so überzeugend bieten kann.

Was fällt im direkten Vergleich auf?
– Nikon baut deutlich dicker: 7,3cm und schwerer: 608g nackt
– Pentax bleibt schlank: 6,6cm und mit 545g nackt spürbar leichter
– Nikon verzichtet auf f: 22 und hat aber 9 Blendenlamellen
– Pentax kann auch f:22 und hat auch die 9 Lamellen
– beide verwenden eine gerundete 9 Lamellen-Blende, die vermutlich zugekauft wurde
– Nikon größter Glasdurchmesser: 8,0cm
– Pentax größter Glasdurchmesser: 7,32cm
– Nikons Hinterlinse ist etwas kleiner als die von Pentax
– Nikon nimmt sich 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer
– Pentax gravierte alles auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm
– Nikon braucht 72 mm Filter und Pentax kommt mit 67mm Filtern aus
– Nikon verwendet eine schöne, kompakte Einschschraub-Sonnenblende
– Pentax verwendete leider eine gut 2 cm breitere, lange Metallblende, die die ganze Erscheinung hässlich machte
– Nikon Hartplastik Blendenring nur in ganzen Stufen
– Pentax Metallring in halben Stufen

Hier erklärt sich auch, das ich die Bezeichnung oft anders angebe als heute oft praktiziert wird. Mit Pentax aufgewachsen, kommt bei mir immer zuerst die Lichtstärke un danach erst die Brennweite, Nikon graviert es umgekehrt.
– beide fokussieren zum Glück anders als Canon in die gleiche Richtung – Drehung nach links für mehr Naheinstellung!
Deshalb haben mich Canon, Tamron, Sigma und Co meistens genervt!

Das Material:
Beide Objektive sind sehr, sehr wenig gebraucht und man sieht nur kleinste Gebrauchsspuren und etwas feinen Staub zwischen den Linsen. Beide wurden offensichtlich bewegt, denn auch nach gut 40 Jahren ist kein Verschleiß, kein Ruckeln, kein Stocken und erst recht keine Verharzung feststellbar!
Beide Lichtriesen verwenden viel Metall (eine Aluminium- oder Magnesiumlegierung vermute ich).
Der Rand des inneren Tubus bei Nikon wirkt dicker und solider, er fährt aber nur 1,0cm aus und die schnell Drehung legt nur rund 120° zurück.
Pentax hingegen fährt um 1,8cm aus und vollzieht eine rund 160° Drehung.
Daraus lässt sich schließen, das dieses Pentax Objektiv sich genauer und etwas feinfühliger fokussieren lässt.
Speziell den Pentax Takumaren mit Schraubbajonett sagen Experten einen besonders seidenweichen Lauf nach. Ich habe ein SMC Takuma 2.5/135 mm da und gefühlt fährt dieses 1.8/85 mm A* noch zeitiger, noch flüssiger zur Schärfelinie. Dagegen läuft das Nikkor mit leichter “Delle” im letzten Drittel der Naheinstellung und in den ersten beiden Drittel weniger weich und gar nicht seidig.
Zum manuellen Fokussieren ziehe ich das Pentax A* in jedem Fall dem Nikon und allen anderen Pendants dieser Lichtstärke und Brennweite vor.

Nikon nimmt sich weiterhin 4 mm Platz für seinen Namen und die Bezeichnung NIKKOR 85mm 1:1.4 plus Seriennummer, alles ist vorne im Objektiv zu sehen, auch von jedem Modell. Pentax hatte früher genauso innen graviert, doch seit den M-Objektiven ist das anders. Alles wird auf den Fokussierung: SMC PENTAX-A* 1:1.4 85 mm graviert. Vom Modell aus gesehen ist kein Schriftzug mehr zu sehen, nichts kann reflektieren.

Beide verwenden einen genarbten, dicken Gummi anstelle der früher üblichen aus metall gefrästen Fokussierhilfe. Bis heute kann ich die Metall-Fokussierringe nicht leiden, auch nicht am modernen Voigtlönder. Sie zerkratzen zu schnell und sehen schnell gebraucht aus. Auch wenn Viele das reine Metall mehr schätzen, ich brauche meinen Gummiring!
Ganz anders sieht es mit dem Blendenring selbst aus. Pentax verwendete ihn noch sehr lange, Sony hat ihn wieder eingeführt, obwohl er Ende der 80er von Minolta und Canon verdammt wurde. Nikon mußte spät nachziehen und das zählt zu den Dingen, die einen gegen Nikon aufbringen können. Der heutige, programmierbare und gefühllose (knickfreie) Ring am Objektiv, den uns Canon und Nikon schön reden wollen, hat alles vom Charme eines Blendenrings, einer Präzision verloren! Hier noch mal ein Hoch auf Sony und Panasonic/Leica – die wissen wie es geht!
Schon damals waren Blendenringe häufig aus Hartplastik, Canon, Minolta und auch an diesem 85er Nikkor ist er plante und relativ gefühllos. Er rastet nur in ganzen Stufen ein – peinlich!
Pentax lässt außer beim größten und kleinsten Wert alle Blenden halbstufig einrasten – nur so kann es sein. (⅓ Stufen finde ich schon wieder lästig, man kommt nicht so schnell manuell auf den gewollten, richtigen Wert!). Nikon liefert hier keine Präzision, die Blende ratscht einfach laut hörbar durch. Der Plendenring am Pentax Objektiv lässt sich sanft, präzise und deutlich leiser einstellen. Auch verfügt Pentax über einen satten Stift, der die Blende in A-Stellung bringt. Bei Nikon “gilt” f:16 als A-Stellung und bei späteren Modellen kam ein kleiner Plasteschieber hinzu.
Aber Nikkor hat den von vielen geliebten Chromring, so ist es auffällig und leicht als Nikkor zu identifizieren. Das Pentax bleibt unauffällig und verzichtet auf jeden Chrom, nur der kleine grüne Stern mußte sein.
Zu den verwenden Farben:
Bei Pentax ist auch das gravierte A am Blendenring grünend ft und m Skalen haben unterschiedliche Farben, Ft in hellblau und m in zartem sandgelb. Im gleichen Farbton ist eine Halbkugel 2cm rechts von der orangeroten, sehr gut sichtbaren Arretierung angebracht. Die sandgelbe Knubbel (früher weiß) rechts am Objektiv dient der Orientierung des Daumens beim Ansetzen des Objektives. Mit ihm kann man sich bei wenig Licht orientieren, beim Ansetzen muß er auf einer Höhe mit dem Entriegelungsknopf rechts an der Kamera sein! Pentax lässt hier gar keinen Zweifel wo und wie das Objektiv an der Kamera arretiert werden soll, absolute Liebe zu Detail.
Nikon hat nur einen kleinen weißen Punkt zum ansetzen, sehr spartanisch.

Die Optik:

 

 

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alle 80er Jahre Objektive vergleichen und jüngere aus den 90ern oder vor Sony GM schon gar nicht, ab da wurde alles nur schlechter. Auch bei Pentax folgte nach der A-Serie, von den Limited-Objektiven abgesehen, nur noch Plaste. Und auch bei Canon, Minolta, Nikon und Co wurde es eher gruselig. AIS und A waren die mechanische Krone der manuellen SLR-Objektive.
Es lohnt sich auch nur selten noch ältere Objektive zu suchen, oft sind die Linsenrechnungen identisch, aber die Vergütung erheblich schlechter. Also begann gut auszusehen mit Pentax Takuma Super Multi Coating, davon war weitgehend Lichtverlust bis sogar neben im Sumpf. Das kann mal schön aussehen, erreicht man aber auch durch anhauchen, wie schon Herr Hamilton wußte.

 

31. Dezember 2021
Der Eichhörnchen-Kalender 2022 & Frohes neues Jahr!

Rotbraune, europäische Eichhörnchen – “BAUMTÄNZER” – Fotokalender in bester Foto-Papier-Qualität – mit 101 meiner besten Motive aus dem Fotojahr 2021
(also kein einfacher, “jede-Seite-ein-Bild-Kalender” – sondern Bildserien! Leider hat das Jahr nur 12 Monate und ein Wochen oder gar Tageskalender in schöner Größe ist nicht machbar)

Wer Eichhörnchen, die Wälder und unsere Natur liebt, kann den handgemachten, einzigartigen Kalender in 2 verschiedenen Größen bei mir bestellen.
Das komplette Design und alle Fotos sind von mir, er wird auf bestem Fotopapier ausbelichtet.
Der Erlös, abseits der Ausbelichtungskosten, kommt komplett der Erforschung, Erhaltung & Winter-Fütterung europäischer, roter Eichhörnchen zu Gute.

Ab jetzt bestellen:

DIN A3 für 70€  (42×30 cm)

DIN A2 für 95€ (61×40 cm)

(Zu den Preisen: Die Interessenten sehen immer wieder im Handel große gedruckte Kalender für 30-50€ – so etwas biete ich hier nicht an. Da verdienen Verlage 50%, Händler 25%, der Staat 7% und der Rest fällt auf die Druckkosten. Ich bin “so teuer” weil ich die Kalender auf echtem Fotopapier im Labor ausbelichten lasse und das kostet zwischen 40€ & 60€ plus Portokosten pro Stück, da bleibt gar nicht so viel für Nüsse, Obst und Mais oder irgendwelche Aufbauten übrig – meine Lebenszeit berechne ich gar nicht, weil es die pure Freude ist, den Tieren nahe zu sein)

Wie soll man das bloß schaffen? (der eine die Kalender – der andere den neuen Kobel…

“Hey ihr da, nicht rumsitzen und lesen – die Nüsse sind alle – los Kalender bestellen!”

Das ist einer der Gründe warum ich weniger geschrieben habe – ich habe weit mehr als 1200 druckreife Eichhörnchen-Fotos in 2021 realisiert. Und alles Herzblut in die Gestaltung dieses Kalenders und die Bearbeitung der Fotos gesteckt.
Ich liebe die bunte Vielfalt und das natürliche Chaos – ich mag keine Ränder und keinen ungenutzten Platz
wer lieber einen Kalender in einfacher Struktur möchte – 1 Bild pro Seite – kann sich seine Lieblingsbilder auswählen.
Jedes Photo auch als Poster ab 20×30 cm erhältlich!

Dieses Bild ist keine Komposition und nicht zusammengefügt oder abgesehen von Schärfe und Farben sonst irgendwie manipuliert!
Es entstand am 08.08.2020 mit einer Sony Alpha 7RIV & Sony 2.8/70-200 mm

 

Veröffentlicht in Favoriten - FOTOS, General

30. Dezember 2021
Jahres-Ausklang

Lassen wir 2021 in Frieden zu Ende gehen, es sind ja ohnehin nur menschengemachte Zahlen – genau genommen sind wir einfach im Winter, es endet nichts und beginnt nichts,
jede Minute zählt! 

Nur Zuversicht und gute Ideen zählen!
Ich hoffe wir haben davon reichlich in den kommenden Jahren und der Fotobranche fällt auch noch etwas ein und die Politik macht die Wege frei, um den Zustand der Natur- & Tierwelt zu verbessern.
Immerhin keine 
Knallerei, kein Feinstaub und ich hoffe es bleibt lange so.
Bleiben wir gesund und bewirken hoffentlich noch viel besseres!

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

28. Dezember 2021
Dezember Ergänzungen

Ich lebe hier im Wald – du auch? Scheint es mich zu fragen.

Ich bin gespannt ab wann erste Sony-Fotografen unbedingt zurück wollen in die Canon-Leibeigenschaft und sich eine teure R5 oder auch nur die R6 bestellen.
Canon sorgt für viel Geschwätz. Wenn nur ein wenig davon stimmt, könnten beide neuen R-Kameras für Fotografie ganz gut taugen und sogar etwas besser abschneiden als Nikon und Sony derzeit.
Ich finde Vergleiche zwischen R5 und Alpha 7RIV bisher nicht wirklich fair – wenn müßte mit der 7RIII verglichen werden und dann ist der Rausch und Dynamik-Vorteil von Canon gleich wieder Geschichte.
Die IV bietet 16 MP mehr, das sie etwas mehr rauschen kann, ist also nicht verwunderlich. Das es an Schärfeunterschied fehlen soll oder die Canon Farben besser seien, halte ich für irrelevant. Farben entstehen bei mir im PC und selbst die Schärfe generiere ich durch „unscharf Maskieren“ nach der Aufnahme.

Immerhin soll Canon beim Autofokus aufgeschlossen haben und Nikon jetzt im Hintertreffen sein – aber wenn alle drei auf neuem Niveau sind, ist ja alles prima und ein Ansporn für Sony noch einen Schritt weiter zu gehen.

Denn ganz egal wie Influenza, Canon-Fans oder Marketing die Situation jetzt darstellen – Sony hat einen Frühstart hingelegt und wird sich seinen Vorsprung kaum so schnell streitig machen lassen. Die Arbeit an den 7IV, 9III, 8 Gehäusen laufen sicher auf Hochturen – die wollen ihren Objektiv-Vorteil wahren.
Denn bei Canon sieht das ja noch sehr dünn aus und bei Nikon stellt die mögliche Auswahl auch noch nicht zufrieden.

Dieses permanente Lauern
Kennen Sie das, wenn Ihnen bewusst wird, das die Industrie nur unfertige, nicht wirklich in der Praxis getestete und überlegte Produkte bringt? Das begleitet mich fast ein Leben lang. Mit Sony bin ich so zufrieden wie fotografisch noch nie zuvor, denn es gibt die Objektive, die vieles leisten. Bei den Kameras gibt es noch einige Baustellen. Bei der 7RIII war das bis auf den Sensor noch stark ausgeprägt und auch jetzt die 9 und 9II sind noch nicht ganz da, wo ich sie haben will. Die 7SIII ist deutlich weiter, hat aber einen Sensor, den ich nur gut nutzen könnte, wenn ich mit schweren Objektiven sehr nah an die Motive heran komme und keine Ausschnitte mehr brauche. Das alles was die kann sollte jetzt in eine 7RV – doch das dauert noch etwas? Zuvor sollte eine 7IV erscheinen, hoffentlich mit besserem Sucher und vielleicht dem Sensor der 7RIII… ungewiss. Auch die RX100VI kann ein Update mit schnelleren Kartenschächten, Heif, besseren Sucher gut gebrauchen. Das ist die einzige Kamera, für die ich noch mehrere Akkus mitnehmen muss. Sie ist schnell und wird oft weit unterschätzt, denn sie kann mFT sehr oft die Hölle heiß machen. Der Preis ist stolz, aber sie liefert auch.

Bei Nikon stellen Z6II und Z7II einfach noch nicht zufrieden, der Prozessor ist zu schwach – warten auf Z500 und Z8/Z9. Auch gibt es bisher kaum ein echtes Teleobjektiv, das ohne Adapter auskommt – und dann die Preise….

Immer nur Kameras – wenn es keine neueren Sensoren/Prozessoren gibt nützen Kameras wenig.

FujiFilm hat bisher leider versagt, höhere Ansprüche zu erfüllen. Die vor Jahren erschienen spannenden Objektive sind heute überfordert. Fuji hat einen schwachen IBIS und der Autofokus ist auch in der X-T4 nicht auf der Höhe der Zeit. Mit Fujifilm ist es fast wie T.N. im Video feststellt – Fujis Objektive sind schon teilweise veraltet und der AF und IBIS sind bisher nicht gut genug um bei S/N/C mit zu halten. Die X-T4 ist ein Fortschritt beim Akku, aber sonst lässt vieles zu wünschen übrig. Da steige ich nicht ein, die X-H2 kommt frühestens 2021 und ob sie da dann vieles richtig machen? Und mal mehr Tele-Objektive bringen? Sie ruhen sich zu sehr in der Street und Studio-Scene aus und da sind sie auch richtig gut. Bei den Objektiven beschränkt sich Fuji bisher zu sehr auf Street und Studio/Portraits- wo sie auch wirklich kaum zu schlagen sind.Trotzdem könnten viele Objektive gepflegt erneuert werden. Und es müßten innovative Zooms her und mehr Teles. Wo bleibt ein 2.0/23-60 mm für Porträts etc. Fuji ist für mich ein langweiliges System geworden, sie waren klasse als Canon/Nikon noch nichts gezeigt haben und Sony experimentiert hat, doch jetzt sieht das anders aus. Fuji hat bei der Motiverkennung noch nicht so viel geleistet wie die anderen und die kommen jetzt mit frischeren Objektiven. Wenn N/C ihr Halbformat noch ausbauen und das werden sie, dann wird es noch schwieriger sich da zu behaupten – ein Bajonett für alles wie es S/N anstreben ist wichtig für viele Nutzer. Bei Fuji ist seit Jahren keine Kamera mehr akzeptabel, die einen nicht wegen dem Akku und die anderen weil sie trotz größerem Akku nicht alle technischen Möglichkeiten ausschöpfen. Für den Heim&Strassen-Lichtbildner ist alles ok, nur ich erwarte mehr Konsequenz und Excellence fürs Geld.

Panasonic/Leica/Sigma – da kommen immer spannendere Objektive, aber von den Kameras möchte ich bisher mit keiner einzigen fotografieren – das passt alles nicht zusammen.

Pentax, da hoffen einige sicher auf eine schöne kleine Profi-Holbformat – sie wurde ja auch schon gezeigt, nur ein großer Wurf wird das auch nicht. 

Microfourthirds – Panasonic wird bessere G10, G6 liefern müssen, aber der Sensor?

Olympus lässt seit mehr als einem Jahr auf das 4.5/150-400 mm Zoom warten – die E-M1X wurde offiziell auf 2000€ im Preis gesenkt – wegen Misserfolgs. Doch das macht das schwere, klobige Gehäuse auch nicht erfolgreicher, nicht mit dem Sucher, da rettet auch die neue Vogel-Erkennung nichts, sie funktioniert lange nicht so gut wie bei Canon, Sony oder auch nur bei Nikon. Liebes Olympus-Team – es sind immer die Sucher an denen ihr zu leicht scheitert, seht euch bei Sony und Pentax mal an, wie man es machen kann.

Ich sollte jetzt alles von Fuji und Nikon und Olympus Verkaufen, nur weiß ich aus langer Erfahrung, das es für mich nicht sinnvoll ist, mich ganz auf ein System einzulassen. Da wäre ich dann gefesselt und verloren. Ich habe drei Sony Kameras und 11 Objektive, das sollte für alles reichen. Wenn Nikon endlich eine potente Halbformat bringt, wäre ich aus dem Schneider. Denn Halbformat ist was ich begehre – auch die Sony nutze ich wann immer es geht mit 26 MP HF, sonst ist sie viel zu langsam für meine Fotografie.
MFT ist öfter schon wieder zu klein und wie 1“ bisher nur bei guten Licht nützlich. Bei VF sind schwerste Objektive notwendig – der königliche Kompromiss ist deshalb Halbformat. Die Sony 6000 Baureihe nervt mich mehr als das sie mir passende Ergebnisse liefert. Fuji ist technisch nicht ausgefuchst genug. Canon bietet bisher nur Spielzeug und zusätzliches Bajonett. Alle Hoffnung ruht auf Canon R7, Nikon Z500 oder Sony Alpha 7000.

Wir sind fast klangheimlich in das Kamera-Smartphone-Zeitalter hinein gerutscht.
Heute ist keine R5 für gut 4000€ mehr das spannendste, sondern die Neuheiten von Samsung und Apple zwischen 1000-1600€.
Aufmerksame Leser wissen es längst, ich habe mich gewandelt vom Objektivtester zum Ratgeber.

Heute gibt es dutzende Videos und noch mehr „Erfahrungsberichte“ gleich am Erscheinungstag eines Objektives oder einer Kamera. Die Hersteller schlucken die Kritik zumeist oder korrigieren mit Preis und Marketing. Heute können, Erfahrung, Wissen und Leidenschaft vorausgesetzt, einige Fotografen Aussagen zur Güte eines Objektives treffen – früher war ich da neben wenigen Kollegen eine Ausnahme. Ich fotografiere lieber mit einem preiswerteren 6.3/70-350 mm am Halbformat, als mit einem schweren 6.3/100-400 mm am kleinen Sensor. Der Sensor macht den Unterschied. Und ich denke heute noch genauso wie früher – eine gute Mechanik ist der wichtigste Faktor bei einem Objektiv, doch am Ende muss ich ein gutes, scharfes Foto im Kasten haben – da ist es völlig unwichtig ob es theoretisch besser Objektive gibt.
Sicher leiste ich mir die besten Werkzeuge, die der Markt hergibt, alles andere wäre ja grenzdumm.
Aber bei den Glaubenskriegen, Canon, Nikon, Sony, Panasonic oder sonst wer – da kann ich heute nur den Vogel zeigen. Allerdings habe ich meine Sensor/Prozessor/Objektivkombination – die für mich alles andere aussticht. Und bisher kommt keiner an diese Kombinationsleistung heran – nur der Fotograf kann dann noch besser sein als ich. Aber wenn jemand mit MFT oder Canon neben mir steht, dann bin ich weiterhin sicher, dass ich eine bessere Bildausbeute bekomme.
Die Grenzen verwischen, ob sie 400 mm, 500 mm oder 800 mm oder 1000 mm oder gar mit 1200 mm Bildausschnitt fotografieren wird schnell einerlei – deshalb die Beschwörung der aufgravierten Brennweite auf den Objektiven finde ich heute zweitrangig. Entscheidend sind Lichtstärke und Sensorauflösung plus Prozessor. Deshalb macht es für mich nur sehr selten Sinn mit einer 12 MP oder auch 20 MP Kamera nach Dämmerung auf der Lauer zu liegen. Denn Ausschnitte sind damit nicht wirklich gut möglich.
Staubschutz und voll beweglicher Berührungsmonitor sind schöne Features. Canon ist der alte Daimler der Eltern und Sony ist Tesla oder Porsche Taican und Nikon sucht als alter Audi noch die Straße.
Canon hat nur die Chance sich bei den Objektiven zu bewegen, wie früher Wagnisse einzugehen und die Nutzen sie auch:

2.0/28-70 mm
2.8/70-200 mm in Kurzbauweise
4.0/70-200 mm in Kurzbauweise
7.1/100-500 mm
1.8/35 mm Macro
2.0/85 mm Macro
11/600 mm
11/800 mm
zeugen davon.

Auch die Beweglichkeit beim 1.8/35 mm und 2.0/85 mm mit Maßstab 1:2 ist neu. Daß sollte die letzten Systemfofografen glücklich machen – da es Nikon, Sony, Panasonic und die anderen zur Bewegung zwingt. Warum mag mir nur der Brei nicht schmecken?
Weil ein 2.0/28-70 mm Unsinn ist und heute nicht mehr gebraucht wird. Da nehme ich lieber gleich ein 1.4/24 mm, 1.8/50 mm oder ein 1.4/85 mm
Weil ein 2.8/70-200 mm nicht mehr mit Konvertern verwendet werden kann.
Weil die f:11 DO‘s ein gefährliches Potential für die letzten Tiere  von idiotischen Fotogragen und Knipsern bergen.

Wo begrenzt Sony sein Bajonett für andere Hersteller?
Ganz offensichtlich beim automatischen Fokussiertempo. Denn trotz aller Beteuerungen von Tamron und Sigma und Samyang, die die schnellsten und besten AF-Motoren eingebaut haben wollen – kommt in den Sony Kameras davon allenfalls gefühlt die Hälfte der AF-Performance eines Sony G oder GM Objektives an. Das merkt man nicht nur gleich im Laden, wenn ein Obkektiv von Nahpunkt bis Unendlich fokussieren soll, sondern auch erheblich im praktischen Umgang.

Sony A9II Staubschutz-Verschluss?

Ergänzung Leserbrief:

Ja das 85 mm Macro ist zwingend, ich hoffe das Canon damit Sony, Nikon und Panasonic wach rüttelt oder zumindest Tamron, Sigma. Und 1:2 ist auch immer eine super Hilfe! Ja auf Nikon warte ich auch, die Prozessoren von allen Z Kameras sind für mich zu lahm, das ändert sich jetzt mit der II-Klasse. Das Gehäuse gefällt mir von allen am besten.
Nur das mit dem großen bzw. kleinen Bajonett ist wieder so eine Internet Ente, genau wie die doppelte „Brennweite“ bei mFT – nicht mehr auszurotten und trotzdem schlichtweg falsch!
Es sind mindestens 2 Daten die eine Rolle spielen, bzw harmonieren müssen – Durchmesser und Auflagemass – Abstand!!!
Sony löst das mit veränderten Abstand. Und das sie kein 0,95 oder 1.2 bauen könnten oder dafür extremen Aufwand treiben müssen ist schlicht nicht richtig. Allerdings macht das übergroße Bajonett von Nikon den anderen, Sigma und Tamron extreme Probleme – wenn eine optische Rechnung für R, E, Z funktionieren soll – ich glaube fast, das wird sehr schwierig! Und es führt bei lichtschwächeren Objektiven zu extrem dicken, hässlichen Objektiv-Enden. Könnte dazu führen das S&T auch in Zukunft nicht für Z-Bajonett anbieten. Nikon braucht eben eine Z500 – dringend – zum fairen Preis – dann holen sie gegen Canon auf. Canon hält seine treuen Anhänger, aber die Jungen steigen bei Sony ein. Und Sony wird mindestens gleich verkaufsstark – Nikon muß da Gas geben, damit sie ⅓ Kuchen ab bekommen. Die Preise sind zu hoch!

Marketinglügen zu schwach. Olympus und Canon lügen am besten.
Und wir sollten betrachten, das der innovative Platzhirsch Sigma und der Aufstreber Tamron bisher beide nicht für Canon und Nikon entwerfen und sich nur an Sony orientieren (plus Sigma an L) – das hat sich um 180 Grad gedreht, weg von Canon – hin zu Sony – wo der größte Absatzmarkt gesehen wird! Die fetten Dominanzzeiten von Canon gehen endlich zu Ende – nicht mehr habe ich erwartet und gewollt. Sie müssen den Fehler mit M-Bajonett korrigieren – die 1DX3 war ein Fehler und die beiden Super-Tele für DSLR war ein schwerer Fehler, das wird sie viel Geld kosten und Kunden! Und jetzt der 8K Fehler – anstatt die Foto-Eigenschaften der R5 heraus zu heben und auch die 8-Stufen Stabi-Lüge fällt ihnen bald vor die Füße. Die Sensoren sind immer noch nicht auf Sony Niveau – außer FANatischer Gründe hat Canon jeden Kaufgrund eingebüßt. Olympus braucht man auch nichts Gutes mehr zu wünschen – es ist nur schade wenn mFT dadurch sterben sollte. Pentax wird immer kleiner.

So bleibt von der gigantischen Auswahl, die wir vor 2 Jahren noch hatten nur noch wenig übrig:

1. Sony E
2. Canon R
3. 
Nikon Z
4. Fuji XF
5. MFT
6. Panasonic-Leica-Sigma L
7. Canon M
8. Fuji GFX MF

DSLR stirbt ein weiteres Stück – schon durch den neuen Sony 9MP Sucher!

Da bleiben nur 

Nikon F
Pentax K & 645
Leica M

Wir erleben bei den Fotogeräten eine heftige Zäsur und ganz neue Verteilung.

Wenn ich nur die Objektive betrachte, sieht die Rangfolge der Systeme so aus:

  1. MFT
  2. Sony
  3. Canon
  4. Nikon
  5. Fuji
  6. Pentax
  7. Leica
  8.  

Sigma wird sich nicht bei den Kameraherstellern etablieren und immer ein kleiner Nischenanbieter bleiben, auch im L-Bajonett, das selbst mit drei Herstellern eine kleine Nische unter den 5 Großen belegt. Sigma muss aufpassen das Tamron nicht zu schnell zu übermächtig wird – denn die haben seit spiegelfrei mächtig überholt. Wenn Sigma und Tamron, Canon u Nikon nicht genügend mit preiswerteren Systemen unterstützen, werden diese Bajonette in der Publkumsgunst verlieren. Denn deren eigene Objektive sind bei weitem zu kostspielig. Bisher haben nur Sony und mFT einen großen Gebrauchtmarkt und gute bis sehr gute Auswahl.
Drei Zooms decken keineswegs den Gesamtbedarf ab.

Die Lichtstärken werden endlich flexibler. Und wegen der gewollten kleineren und leichteren Bauweise werden plötzlich Objektive mit f:6.3, 7.1 und beinahe auch f:11 salonfähig. Auch bei den Supertele, wird dank der gestiegenen Auflösung einerseits, der sehr gesteigerten Lichtempfindlichkeit (Sensor & ISO) andere Konstruktionen unser Leben verändern. Anders als früher spricht heute nichts mehr gegen:

3.2/300 mm
4.0/400 mm
4.5/400 mm
4.5/500 mm
5.6/600 mm
8.0/600 mm
8.0/800 mm
2.0/35-135 mm
4.0/50-250 mm
4.5/100-300 mm
6.3/50-500 mm
7.1/100-500 mm

Die hochlichtstarke Festbrennweiten und Zooms werden weniger werden und sind oft auch nicht mehr notwendig, da sie zu schwer und zu dick sind. Objektivgewichte mit 4-7 Kilo Gewicht sind heute praktisch unverkäuflich.

Sony

Ich mag gar nicht so viel über die neueste Kamera-Innovation von Sony nachdenken oder schreiben – ich fürchte sonst entsteht zu leicht Bedarf eine dritte Sony Pro-Kamera anzu schaffen. Sicher sprechen das ganze Videogedöns und 12 MP massiv dagegen. Nur hat sie leider auch viel auf der Habenseite und zeigt weit mehr Innovationspotential als Canon, Nikon und Panasonic.

  • mit 9 MP der bei weitem beste Sucher
  • Endlich schnelle, professionelle Speicherkarten + SD-Schacht + Heif und neue Datenverwaltung
  • Neuer, noch schnellerer Doppelprozessor
  • Komplett andere Sensor-Architektur – BSI jetzt auch bei 12 MP
  • Endlich voll beweglicher Berührungs-Monitor
  • Neues Menü
  • Extra-Filmtaste
  • Staubschutz (?)
  • ISO 40 ist möglich
  • Bis 400.000 ISO
  •  

Also für Sony ist das fast ein kompletter Neubeginn. Sie wollen jetzt mit Macht alle Berufsfotografen und die Besten sein.
Die Zielgruppe für die 7s sind jung gebliebene Filmer, die mit den Bildstolen von YT und den Streaming-Diensten nacheifern wollen. Sie wollen es kompakter und preiswerter. Nur diese Preise heute – 2500€ wäre sie mir vielleicht als Foto-Ergänzung wert, aber sicher nicht 4200€. Und für erfahrene Filmer existieren seit langem weit praktischere Geräte-Lösungen.

Was passiert jetzt in naher Zukunft?
Dieses Jahr könnten die Sport-Events nachgeholt werden. Dann wäre also eine bei Prozessor, Menü, Speicher und Sucher noch weiter optimierte 9 oder 8 der richtige Schritt. Außerdem greifen Nikon und bald auch Canon das halbierte Sensor-Format wieder auf und Sony würde da auch eine Kurskorrektur gut stehen. Aber ich glaube nicht mehr an eine Alpha 7000. Die A5 Vollformat, für alle die nicht mehr als 1500€ für eine Kamera aufbringen wollen, scheint der nächste logische Schritt. Sony hat jetzt den Lichtverstärker vorgestellt! Die 7SIII sammelt mehr Licht als jede andere Handels-Kamera die bis heute existiert. (Es gibt für Forschung u Überwachung noch besseres)
Sie wird einer Canon R6/1DX3 und sogar Mittelformat deutlich überlegen sein.
Wie kann man das gewonnene Licht nutzen?
Immer dann wenn man keine Ausschnitte braucht und mit der idealen Brennweite unterwegs ist. Mehr Schärfentiefe und ein Quentchen mehr Bildschärfe an den Rändern durch Abblendung.
Die Streitfrage, ob die Kamera wirklich preiswerter produziert werden könnte ohne die Video-Kunststücke, bleibt. Ich vermute aber, das Hauptkostentreiber bei der S sind Prozessoren, neuer Sensor, Sucher, Kartenschächte und sicherlich der Entwicklungsaufwand. Für mich stellt sich die Frage, lohnt es sich vielleicht die 9 aufzugeben und sie durch die S zu ersetzen?
Wenn ich viel mit Motiven beschäftigt wäre wie: Astro-, Presse, Event, Hochzeits, Porträt, Dämmerungs & Nacht-Fotografie – dann ganz sicher.  Nur habe ich mir angewöhnt das Motiv häufig in der Bildmitte zu behalten und in den weitaus meisten Situationen mit Ausschnitten zu arbeiten. Ich brauche die 61 MP seltenst immfertigen Foto – aber 20-26 MP hingegen immer. Es kommt wirklich auf einen Versuch an , ab ich so tief zurück gehen kann, immerhin stehen ja bis zu 800 mm Brennweite zur Verfügung. Sie zu kaufen würde mich nicht so arm machen, aber sie zusätzlich immer dabei zu haben und auch im richtigen Moment am Objektiv zu haben – ist schon mit der 9 schwierig. Bisher nutze ich die Ausrüstung so:

1/3 Alpha 9
2/3 Alpha 7RIV

Selbst von dem großartigen Sensor-Kompromiss der 7RIII habe ich mich getrennt weil ich sie kaum noch nutzen konnte, sie war erheblich langsamer als die 9 und hat nicht die Reserven der IV. Keine billige Lösung.

 

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