Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
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im Internet – Weltweit! 383 Tests!
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21. April 2026
Wald-Käuze 2024 – ROCHADE

Wir leben in der Versicherungs und Sicherheits-Blase – das sind alles nur Hirngespinste.
Wenn einer mit Macht und dicker Keule kommt, müssen wir uns bis auf’s Blut verteidigen.
In Wahrheit ist das Leben, unser aller Leben, in jeder Sekunde ein Überlebenskampf, ein Kampf um Stärke, einfaches Futter und Unversehrtheit!
Bei den Tieren ist das für geduldige Menschen auch jederzeit zu beobachten.
Weil ich den zappeligen Autofokus der Z9 leid war, habe ich sie auf manuelles Fokussieren eingestellt und zusätzlich die Farbe zurück genommen und nur das 6.3/800 mm verwendet. Allerdings lies das schwach Licht es nicht zu, wirklich kurze Zeiten zu wählen, meist mußte ich bei 1/500 oder maximal 1/1000 bleiben und RAW zusätzlich nutzen, um bei 20 BpS noch um 10.000 ISO zu bleiben.
Ich war früh um 5.30 Uhr bei den Wald-Käuzen und ihrem Nachwuchs, als sich folgendes entwickelte:

 

 

Ich habe mich an eins der schwierigsten Motive gewagt – Eulenvögel.
Nicht das sie meinen ich habe mich im Nordseestrand vergraben – ich habe ausgerechnet wieder ein neues Vogelprojekt begonnen, dem ich täglich bis zu 7 Stunden witme.
Nach Buntspecht, Grünspecht, Meise, Star, Bienenfresser, Rotkelchen, Haubentauchern, Eisvogel, Zaunkönig, Kleiber, Zwergtauchern, Austernfischer, Küstenseeschwalbe, Wasseramsel habe ich jetzt den Steinkauz im Visier.
Ausgerechnet ich, der mit Vögeln nie viel zu tun hatte und wie ein Pölking, Morris oder auch nur so gut wie die anderen Spitzen-Vogelfotografen, werde ich sicher nicht. Dafür weiß ich zu wenig, habe in der Jugend zu wenig über Vögel, Gesang, Reviere und Verhalten gelernt. Ich war immer Katzen- und jetzt auch Eichhörnchen-Mensch, das bleiben auch meine Lebens-Motive.
Aber ein Eulen-Vogel war immer ein Wunschprojekt.

Es ist vergleichsweise fotografisch gut zu aufzulösen, wenn wir bei wenig Licht fotografieren muss, immerhin stehen uns heute Teleobjektive mit f:1.2 und f:1.8 und dann noch f:2.8 und f:4.0 Lichtstärke und Empfindlichkeiten bis 6400 ISO plus Entrauschungssoftware zur Verfügung.
Und es ist auch nicht mehr so schwierig sehr lange Brennweiten für größere Distanzen zum Motiv zu verwenden, für gutes Licht gibt es 800 mm sogar schon unter 1000€. Nur jenseits 800 mm wird die Luft sehr dünn, dann helfen nur noch Konverter, Sensoren oder Spektive.
Jedoch die Kombination aus wenig Licht bei Entfernungen von 50-200m stellen eine weiterhin kaum überwindbare Hürde mit ständigen Kompromissen dar. Bewegungen sind fast gar nicht scharf einzufangen – außer mit Blitz oder Kunstlicht.

Extrem-Telefotografie
Wer noch denkt, 500-600 mm seien schon viel Brennweite und wer sich traut dann den Ausschnitt auf vergleichbar 900 mm zu nutzen, wähnt sich sicher am Ende der Telebrennweiten.
Doch trotz aller technischen Verbesserungen und hochauflösender Sensoren ist das Mitnichten das Ende der erhofften Reichweite.Auch 1200 mm, 1700 mm und sogar 2000 mm können bei kleinen Tieren mit hoher Fluchtdistanz durchaus wichtig werden – Ich sage nur Steinkauz!
Nur leider sind die Steigerungen der Vergrößerung und die sichtbaren Details keineswegs unbegrenzt steuerbar – zumindest nicht ohne Weltraum-Satelliten-Technik. Schon bei 600 mm kann kalte aufsteigende Luft, Fotos schnell unbrauchbar machen. Und auch die Unterschiede zwischen 1000 mm und 2000 mm sind vergleichsweise gering, viel geringer als die Zahlen vermuten lassen. Größtes Problem ist heute nicht mehr nur die ruhige Haltung der Kamera (da helfen IS, VR & IBIS sehr viel)sondern die vorhandene Lichtstärke, die noch kurze Belichtungszeiten und mittlere ISO-Push-Empfindlichkeiten zulässt. Ohne viel Licht gelingt meistens kein Telefoto. Nicht ganz umsonst werden die Objektive von Canon mit Anfangsöffnungen f:7.1, f:8 und f:11 so kritisch diskutiert und so oft als untauglich befunden. Das kommt aber zumeist von Fotomenschen, für die immer noch 800 ISO das Limit darstellt.
Trotzdem, für mein Projekt war die Canon R7 mit Canon 11/800 mm und erst recht mit 14x Konverter bei f:16 allenfalls an sehr klaren Tagen nach dem regen und sehr viel Licht brauchbar.
Denn bei der Kombination begegnen uns alle Hürden auf einmal. Die R7 rauscht wegen der 32 MP auf kleiner Fläche schon jenseits 1600 ISO stärker, f:11 lässt sehr wenig Licht durch und der RollingShutter der R7 kann durch Bewegungen des Objektivs oder Motivs schnell die Fotos verzerren.
Die anderen Eulenfreunde mussten mit 5.6/200-500 mm und 6.3/150-600 mm oft früher aufgeben, weil die Distanz von 60m bis 200m einfach zu groß war.
Ein 5.6/800 mm schien neben einem 4.0/600 mm plus TC die einzige Möglichkeit.

Ich hatte dann schnell die OM-1 zur Hand, denn bis zu 1600 mm bei f:4.5 sind konkurrenzlos. Aber nach ersten guten Fotos war ich trotzdem extrem limitiert durch fehlendes Licht, Abends nach 21.45 Uhr – da half dann auch irgendwann f:4.5 am kleinen MFT-Sensor nicht mehr und 800 mm sind noch deutlich zu wenig Brennweite um die scheuen und sehr kleinen Vögel nicht zu stören.
Weit entfernte Motive nah heran holen, klappt bestens, aber 16-20 cm kleine Vögel in mehr als 30-60 m Entfernung groß darzustellen und detailliert zu zeigen, ist etwas ganz anderes.
Deshalb wechselte ich notgedrungen auf Nikon Z9 mit 6.3/800 mm und 1.4x TC, Gleichzeitig eine gute Möglichkeit die Version 4.0 für die Z9 unter echten Wildlife-Bedingungen am Limit zu betreiben.
Eins wird sofort klar, ich weiß nicht, was die vielen anderen uns als Wildlife mit den tollen Nikon-Kameras verkaufen wollen, wo dann in Bildserien meist jedes Bild perfekt scharf auf dem Auge gespeichert wird – ich weiß nur, auch mit Version 4.0 habe ich weit mehr als 60% Ausschuss – wo der Fokus nicht sitzt. An schnelle Bildfolgen ist dabei gar nicht zu denken! Ganz oft wird ein Kauz gar nicht gefunden und erkannt, erst wenn ich auf Halbformat umschalte gelingt es etwas besser. Allerdings kein Vergleich zu OM-1 und erst recht nicht zu R7, R5 und 7RV, A1!
Wenn man an Menschen gewöhnte Vögel auf festgelegten Strecken abknipst, mag da mehr gehen – aber meine Steinkäuze geben einen Vogelschiss auf Internet, Nikon und Menschenvertrauen.
Mit allen 6.3/600 mm oder gar 7.1/500 mm Zoom-Objektiven braucht man da gar nicht anzutreten.
Somit bleiben für die Aufgabe aus meiner Sicht aktuell nur:
Sony A1 mit 4.0/600 mm +TC
Canon R5 mit 4.0/600 mm TC oder 5.6/800 mm – das 11/800 mm scheitert hier
Und das ist alles in der höchsten Preisschiene, da ist man mehr als 15-20.000 € los.
Deshalb kann hier nur die OM-1 mit 4.5/150-400 mm und die Nikon Z9 mit 6.3/800 mm in Frage kommen.
Die OM-1 zeigt Probleme bei 2x Digitalvergrößerung, wenn sich Motive schnell oder unregelmässig bewegen und wenn man jenseits 3200 ISO arbeitet – dann werden gute Fotos mehr zum Zufall. Und das Licht muß optimal sein.
Die Z9 zeigt immer wieder einmal seltsames AF-Verhalten, kann nicht folgen, bleibt nicht auf dem Motiv, findet die Augen nicht etc.
Wenn ich – wie sicher viele es tun – nur Vollformat nutze – dann versagt die Motiverkennung aus so grosser Distanz auf so kleine Motive häufig. Trotz der prägnanten Eulenaugen. Erst wenn ich in Halbformat wechsle und auch 1.4 x TC einsetze und das Motiv größer wird, ist der AF besser brauchbar – wenn auch weit entfernt von der “Werbe-Perfektion”.

Jeder Steinkauz kann seinen Kopf um bis zu 360° drehen – vor allem aber, er kann das schneller als eine Kamera es bisher festhalten kann – im kleinsten Bruchteil einer Sekunde wechselt der Blick von hinten nach vorne bei 180° Drehung des Kopfes.

Die Fotografie der 6 Steinkäuze unter schwierigsten Bedingungen… haben mein Wissen vertieft.
Ich weiß jetzt wieder, das alle optischen Objektivtests praktisch oft wertlos sind. Entscheidend ist nur das Licht.
Und heute auch der Sensor – mehr noch als das eigentliche Glas.
Das viel gescholtene Canon RF 11/800 mm kann ein ganz erbärmliches Objektiv sein, vor allem in hellem Sonnenlicht an der R7. Aber in anderer Lichtsituation eben auch ein sehr gutes, das den Vergleich mit 20 mal teureren Objektiven optisch kaum zu scheuen braucht.

Die OMDS OM-1 mit 4.5/150-400 mm überzeugt manchmal einfach nicht, schon gar nicht mit äußerster Brennweite und Bildausschnitt. Es hängt davon ab wie das Licht ist, der Bildstabilisator arbeitet und wie das Motiv oder ich selbst mich bewege/verwackle – dann kann es auch mal Mist abliefern. Aber meistens ist es fantastisch.

Die vielverbreitete Aussage, das Vollformatkameras immer bessere Qualität abliefert stimmt so einfach nicht. Es kann so sein, muß aber nicht – ich habe genug Beispiele mit OM-1, R7, Fuji X-H1 wo es nicht so ist und sehe fast jeden Tag Fotos mit der Nikon D500, die Vollformat sogar überlegen sind.

Ich habe inzwischen auch kein wirkliches Verständnis mehr für Menschen, die Tele-Fotografie und bewegte Motive mit Einzelbildmodus oder auch nur mit 5 B/Sec betreiben. Sie verpassen so viele atemberaubende Momente…

 

Erst wenn wir Menschen drastisch reduziert sind, wird es wieder mehr Tiere geben – das ist meine Erkenntnis.
Wo sollen die Tiere denn hin? Wenn wir alles betonieren oder fällen oder vergiften? Sicher gibt es jetzt spannende Begegnungen direkt in den Städten oder um unsere Häuser – aber dort wo die gebaut sind haben vorher viele Tiere und Pflanzen gelebt und jetzt suchen sich die letzten anderen Lebewesen nur einen Platz wo sie noch bleiben können.
Darüber können wir nicht froh sein!
Die Tierarten und Exemplare werden jetzt so schnell weniger, dass sich an jedem scheinbar spektakulären Motiv gleich dutzende Fotografen mit langen Tüten einfinden.
Und zu den langen Tüten gleich noch eins, Tamron, Sigma und Canon haben dafür gesorgt das Brennweiten wie 500 mm, 600 mm und jetzt sogar 800 mm und 1200 mm für fast jeden erschwinglich sind, der sich eine neue spiegelfreie Systemkamera kauft. Leicht, handlich, schnell, verwicklungsarm, scharf und preiswert – ist nur um 1000€. Was dazu führt, das Menschen wie ich immer mehr in der Horde stehen müssen und jedes Lebewesen schnell “totfotografiert” ist.
Es ist auch fast egal, welche Kamera dahinter ist, heute wird alles stabilisiert, enttäuscht und geschärft und fertig ist das Supi-Bild.
Schön ist das alles nicht mehr!

 

 

1. Dezember 2021
Scanner Nikon Coolscan 5000 ED ausleihen

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Scanner Nikon Coolscan 5000 ED Ausleihmöglichkeit:

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Das Kleingedruckte: Sie haften für Funktion, Funktionsschäden, Unfalle, Stürze, Diebstahl und Post-Rückversand.

Das Gerät muss als ausreichend versichertes Paket (bis 5ooo €) bezahlt und zurück gesendet werden.

 

Veröffentlicht in Fotogeräte-Flohmarkt, General

30. November 2021
VERGLEICH Profi-Kameras 2021

Ich habe verschwendeten Platz nie gemocht und eine Kamera muß für mich auch nichts hermachen.

Mancher Kollege nennte es “aufgeräumt” – das Oberdeck der Z9 – ich finde es ist Platz Vergeudung und
unser Planet ist in dem Zustand, weil wir alles aufgeräumt und viel zu sehr ausgebreitet haben!

Canon, ich weiß nicht, mir sind Räder immer lieber ,als Drucktasten und der Sucher mit Augensteuerung ist schon riesig.

Sony Alpha A1, Canon EOS R5  können gut gegeneinander antreten, aber schon bei der R3 und erst recht bei der Nikon Z9 wird das vergleichen schwierig.

Auch eine Canon R3 kann da mit 24 MP nicht nahe heran kommen und wird eher gegen eine A9II antreten müssen. Die Distanz zu Panasonic, Leica und Sigma ist technisch groß. Was nicht heißt, dass Sie mit genialem Licht, tollen Motiven und viel Kreativität nicht bessere Fotos mit allen anderen Systemen machen können!
Daher hier einmal ein Überblick zu meiner Praxiserfahrung.
Problematisch mit fast allen anderen Kamera-Besprechungen (Tests) ist aus meiner Sicht, daß es sich praktisch immer um Momentaussagen handelt. Selbst beim fair gemeinten Vergleich, da hat man eine fremde Kamera einen Tag oder eine Woche – meist keine vergleichbaren Objektive und das Vertraute gewinnt fast ausschließlich. Dazu kommt, daß die neue Kamera ja noch keine optimierte Firmware hat und die eigenen Kosten für daß eigene System ja eine Rechtfertigung finden müssen. Ich habe die Alphas gerne und ich keinen die Vorzüge der EOS RF Kameras. Ich habe eben wieder 3 Kameras mit Supertele auf dem Beifahrersitz liegen gehabt und Grünspechte, Rehe, Kaninchen fotografiert, jeweils mit beiden Systemen und dann erst sieht man genau wann welche Kamera wie reagiert.

Es wird in dieser Zeit, jede Information so lange verwässert bis keine echte Information mehr übrig bleibt – zu viele Meinungen ersticken die aktuell erkennbaren Fakten. (Das trifft für Covid19-Masken, wie Mobilität, Regierungen und auch Fotoprodukte gleichermaßen zu!)

Was habe ich mir dabei gedacht?
Bevor ich immer lang und breit aufdrösele was mich bei welcher Kamera stört und was ich toll finde, hier eine Schnellübersicht.
Mindestens 100 Punkte sollte eine Kamera, die ich kaufen will, schon erreichen.
Der Preis ist wichtig – aber ich lasse ihn trotzdem nicht in die technische Wertung mit einfließen – weil er alles verzerrt.
Das einzige Wesentliche, was ich mir hier gespart habe, SIND DIE BILDFEHLER. Also Rolling Shutter, Banding und starkes Helligkeit- oder Farb-Rauschen – da überlege ich noch, hier fließt das bei Prozessor und Autofokus mit ein. Nur wenn ich noch mehr differenziere, führt das vermutlich eher zu Verwirrung.
Von Links nach Rechts habe ich persönlich gewertet, wie wichtig mir eine Spalte ist.
Was nützt mir ein behaupteter 5-8 Stufen IBIS in 5 Achsen, wenn ich ohnehin kürzer als 1/500 belichte oder vom Stativ filme? Wer Nachts unterwegs ist und unstabilisierte Objektive verwendet, wird das anders gewichten.
Ohne Sucher ist es für mich keine vollfertige Foto-Kamera – auch das sehen Vilmer naturgemäß oft anders.
Sicherlich rauscht eine VF-Kamera mit 12-24 MP etwas weniger (1 Stufen bis 2 Stufen jenseits 6400 ISO) aber dafür bekomme ich kleinere Dateien und verliere oft die Möglichkeit das Motiv zu beschneiden. Deshalb ist für meine Fotografie und sicher für die Mehrheit aller Fotografen, ein Sensor mit 61 MP oder zumindest 45 MP die Königsklasse – wenn man bereit ist dafür zu zahlen u
BQ – Power – Prozessor hängen eng zusammen, ist die Kamera bei einem der drei schwach (Nikon, teilweise Canon) fällt die Kamera in meiner Gunst stark ab.
Genau genommen gehört das Objektiv-System in Spalte eins – aber es geht hier zuerst um Kameras und bei den Objektiven stehen ja alle Firmen bis auf Sony noch ganz am Anfang.

Erläuterungen zu den Zahlen:

Bild-Sensor-Technik:
A1 = 50 MP + schnellster Prozessor bis 30 BpS – 21 MP im Halbformat 1.5x
R5 = 45MP + schneller Prozessor bis 20 BpS – 17 MP im Halbformat 1.6x
R3 = 24MP + schneller Prozessor bis 30 BpS – 10 MP im Halbformat 1.6x
Z9 = 46MP + schneller Prozessor bis 30 BpS – 18 MP im Halbformat 1.5x
GEWINNER: SONY A1

Bedienung:
Sony setzt auf viele, frei programmierbare Knöpfe und Räder, Sony fremdelt noch mit dem Berührung-Monitor
Canon reichen weniger Knöpfe und bietet ein Display auf der Kamera, Canon setzt auf Berührung-Monitor

Sony positioniert den Hauptschalter perfekt und schnell erreichbar
Canon positioniert ihn komplett langsam, die zweite Hand wird gebraucht oder die Kamera muss permanent in Standby bleiben (schluckt Akkustrom!)

Sony hat sein Menü aufgeräumt und neu gestaltet, es ist nicht perfekt aber gut nutzbar.
Canon hat sein althergebrachtes Menü, gut aber letztlich nicht weniger Komplex, nur offenbar für viele vertrauter.

GEWINNER: SONY A1

Stromversorgung:
In der Praxis hält eine A1 3x so lange durch wie die Canon R5
GEWINNER: SONY A1

Monitor:
Sony machte einen Fehler, der A1 nicht den vollbeweglichen Monitor der 7SIII zu schenken und noch schlimmer, sich nicht an die Aufhängung unten wie bei der A99 zu halten! Er bleibt klein 3″ und niedrig auflösend.
Canon macht alles wie wir es kennen und erwarten. Das ist nicht perfekt, aber meistens gut nutzbar. Die R5 löst höher auf, kann zum Schutz umgedreht werden und bietet ein etwas größeres Bild 3,2″
Allerdings zeigen beide nur aufbereitete JPEGs auf dem Monitor, daher ist die Auflösung genau genommen nachrangig.
GEWINNER: Canon R5

SUCHER:
Sony löst mit 9 MP höher auf, zeigt aber auch schneller grieseln, hat dafür aber auch keine Zeitverzögerung, kein Blackout und erlaubt bei Einzelbild einen Blick wie durch eine DSLR:
Canon löst 5 MP auf, unangenehm sind die leichte Zeitverzögerung und Blackout bei schnellen Serien.
Sony: kein Rolling-Shutter – Canon hat Rolling Shutter.
GEWINNER: SONY A1

SPEICHER:
Sony setzt auf kleine CFE A Karten, die kaum verfügbar und sehr teuer sind. Aber der interne Speicher ist groß und schnell genug, das auch mit schnellen SD-Karten problemlos preiswert fotografiert werden kann. 2 schnelle Schächte für SD.
Canon bietet den sehr guten und schnellen CFE B Schacht und einen schnellen SD Schacht – in der Praxis nutze ich nur noch CFE. Der interne Buffer ist Sony sehr unterlegen (60 Canon – über 100 = Sony)
Canon verliert bei fliegenden Vögeln ganz klar viele scharfe Bilder, die Sony bis 30 BpS mehr bietet.
GEWINNER: SONY A1

FARBWIEDERGABE:
In der Praxis mit JPEG ist Canon der Sony dramatisch unterlegen, hat mehr Farbsprünge bei Auto-WB und mußte von mir erst aufwendig angepasst werden.
Für mich sehen Hauttöne mit Sony heute mindestens so gut aus, wie mit Nikon und besser als mit jeder Canon.
GEWINNER: SONY A1

BILDSTABILISIERUNG:
Bei Fotos ist Sony etwas unterlegen, je nach Brennweite und Objektiv und deutlicher bei Video.
Canon kann etwas stärker stabilisieren und ist für Video im Vorteil.
GEWINNER: Canon R5

Empfindlichkeit:
Sony sieht im Sucher für mich etwas schlechter aus bei höchsten Push-Empfindlichkeiten 

Schärfe und Dynamik:
Bei beiden Disziplinen liefert die Sony bei gleichem Canon-EF-Objektiv etwas mehr, keine Welten, aber sichtbar!
GEWINNER: SONY A1

AUTOFOKUS:
Es wird gerne behauptet, dass die R5 Vögel schneller erkennt und schnell zwischen den einzelnen Tierarten selbst unterscheiden kann. Das mag am Anfang in Einzelfällen gestimmt haben, als die A1 das Update noch nicht hatte, doch das ist Geschichte. Selbst wenn ich Vögel ausgewählt habe und dann ein Eichhörnchen, Hund oder ein anderes Tier vor dem Objektiv habe, wird sein Auge zuverlässig erkannt. Wenn ich Tier ausgewählt habe, werden allerdings nicht immer auch Vögel so schnell identifiziert. Bei tausenden Fotos in Serie bin ich jedoch sicher, das es mit der R5 viel zu viele Ausreißer gibt, die im Sucher scharf aussahen, es aber nicht sind.
Worauf sich die Kollegen beziehen ist immer die kleine blaue Kästchen-Anzeige im Sucher – die mag bei Canon schneller und eindeutiger auf den Augen liegen, das ist aber nur eine Anzeige – aber bei den echten Bilddateien ist es dann umgekehrt, da hat Sony deutlich die Nase vorn.
Nur bei Video ist der R5-AF besser implementiert, Sony stellt bisher nur einen älteren-AF zur Verfügung, da fehlt wohl noch ein Update.

AF-Empfindlichkeit:
Sony sieht im Sucher für mich etwas schlechter aus bei höchsten Push-Empfindlichkeiten

Resümee:
Für einen Video-Schwerpunkt würde ich die Canon R5 empfehlen.
Für den Foto-Schwerpunkt gewinnt die Sony A1 ganz eindeutig und für Video werden ja auch die 7SIII und andere Kameras angeboten.

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht

26. November 2021
Kaufen 2021 zum Weihnachts-Fest – Erweitert

Jetzt aber schnell mal etwas kaufen – zum Wohlfühlen…

Weihnachts-Wünsche

Ich war bis eben bei einigen Fotohändlern und habe sie gefragt wie die Geschäfte laufen und womit. Dabei haben mich Hauptsächlich die großen japanischen Firmen und ihre Vollformat-Systeme interessiert. Einhellige Meinung, wer seine Wünsche jetzt aufschiebt – verliert – verliert Geld.
Nicht weil es am schwarzen Freitag besonders günstig wäre oder gar weil die Lager für neue Modelle geräumt werden müssten – im Gegenteil, die Lager sind allenfalls mit älteren, Auslaufmodellen voll. Canon, Fujifilm und Nikon liefern kaum, Panasonic und Olympus müssen eine Aktion nach der anderen fahren um etwas los zu werden.
Sony ist schon bedeutend länger in dem VF-Markt und kann auch exotische Objektive in kleinen Stückzahlen liefern.
Letztes Jahr wurde alles teuer, wegen dem Stopp der Steuersenkung – 2022 wird alles erheblich teurer wegen der mächtig gestiegenen Fracht und Ölkosten.
Besonders große Geräte wie Büro-Drucker, Kühlschränke und große TVs bleiben in Asien, die Fracht lohnt sich nicht mehr. Vor allem bei Multifunktionsdruckern von Canon fällt auf, das es fast keine mehr im Handel gibt – obwohl Canon Milliarden mit den Tinten verdient – immerhin ist aber in den USA ein Prozess anhängig, weil die Drucker selbst dann nur Scannen oder Faxen wenn alle Tintenpatronen voll sind. Dazu noch meine persönliche Erfahrung: Nie wieder Epson Drucker, weil selbst die teueren, Nachfüll-Tintendrucker eintrocknen und schon nach 2-3 Jahren nicht mehr funktionieren. HP mag ich nicht wegen dem Druckbild und von Brother hört man auch nicht viel positives. Und Canon – da habe ich inzwischen das gleiche Problem wie mit Epson, nach 2-3 Jahren verweigern sie jeden Druck und das Einsenden verschlingt über 200€. Also wenn sie jede Woche einiges zu drucken haben, mag das noch eine Weile funktionieren, aber sonst nicht, da hilft auch Nachfülltinte nicht. Und Laser-Drucker möchte ich nicht in meinem Arbeitsraum stehen haben zumal man sich da wieder für SW oder ein schwaches Druckbild in Farbe entscheiden muß. Heute noch selbst etwas ausdrucken ist wie leben in einem Käfig der monatlich enger wird.
Und auch auf lange Objektive, Stative etc. kann sich das auswirken, ob sich Nikon also mit einer großen, schweren Kamera einen Gefallen getan hat?
Die Kunden sind unzufrieden mit der Canon EOS R3 – nicht wenige warten lieber auf eine R1, die in 8-10 Monaten in den Handel kommt, wenn nicht früher, um Canon und Sony nicht zu viel Vorsprung zu lassen. Mal sehen wie angetan die Nikon-Fans dann schließlich von der Z9 sind. Die A1 verkauft sich jedenfalls weiter sehr gut. Bei Canon ist der beste Kauf ganz klar die R5.
Alles aus Asien wird deutlich teuer, die 1€ und 5€ Artikel werden endlich zwangsläufig verschwinden – ich hoffe ich muß diese grässlichen Läden auch bald nicht mehr sehen und billiger Mode wünsche ich das gleiche Schicksal. Ich hoffe wir sehen auch in Folge eine neue Produktion von Waren in Europa – allerdings wird die für den Endkunden sicher nicht preiswerter.
Meine Empfehlung, wenn Sie noch ein tolles Objektiv wollen, egal von wem, kaufen Sie jetzt oder begnügen Sie sich mit gebrauchten Waren.
Neue Kameras und Objektive kommen schon mit verrückt hohen Preisen in die Werbung und Produkte die 2022 erscheinen dürften noch teurer werden und bald wird der erste Hersteller den Anfang machen und die Objektivpreise noch weiter erhöhen.

Ich habe heute das neue Sony 2.8/70-200 mm GM II mit bekommen und werde es jetzt ausgiebig mit Konvertern testen.
Eins ist aber schon auf den ersten Eindruck klar, mit diesem Objektiv sehen Canon, Nikon, Panasonic, Tamron sofort alt aus, auch wenn deren Konstruktionen gerade erst seit 1-2 Jahren verfügbar sind und doppelt, weil für die Bajonette die kommenden 5 Jahre keine neueren, schnelleren, leichteren Konstruktionen mit Innenfokussierung erscheinen. Nur Sigma ist noch offen und verarbeitet den Schock durch das Tamron und jetzt das Sony. Optisch ist der Unterschied zum GM Vorgänger bei 200 mm Offenblende deutlich kleiner als von Vielen herbei geredet. Der AF ist etwas schneller.
Ich hatte vor das Sigma 6.3/100-400 mm C zu kaufen, dank nur 1150g und einem Preis knapp unter 1000€ ist es spannend.
Aber neben dem 3x so teuren Sony 2.8/70-200 mm GM II fällt seine AF-Geschwindigkeit merklich ab – auch wenn ich an das Sony den 2x Konverter setze. Der Abbildungsmaßstab ist erheblich schwächer, denn Sony schafft 1:3,3 und mit Konverter sogar 1:1.7! Daneben sehen sogar das Canon RF 2.8/70-200 mm L – das keine Konverter erlaubt und nur 1:4.3 bietet und auch das 8.0/100-400 mm, das immerhin 1:2.4 bietet sehr blass aus. Man könnte glatt zum Sony-Fan werden, so sehr werden hier Bestleistungen geboten – aber keine Angst, das wird bei mir nicht passieren.
Alles weitere demnächst im Test.

Kaufen Weihnachten 2021 

Es kam wie es kommen mußte und ich hatte es ja gleich zum Erscheinen schon geschrieben:
Tamron zeigt zum Fest den wahren Geldwert seiner neuen Sony-E-Objektive:
Tamron 2.8/70-180 mm VC = 1130€ (1800€ Uvp)
Tamron 6.7/150-500 mm VC = 1260€ (2000€ Uvp)

Das sind nur die zwei spannendsten Zooms für Sony E-Kameras heraus gegriffen – denn mich locken 28-200 mm, 70-300 mm und für Halbformat:  17-70 mm oder 2.8/11-2o mm noch weit weniger.
Nur das neueste Zoom fehlt noch, das 2.0-2.8/35-150 mm soll noch 1800€ beim Händler bringen. Ich konnte es mangels Lieferbarkeit noch nicht testen.

Ich kann mir Tamron leider nicht leisten! Auch wenn sie noch billiger werden, nicht.
Was außer dem jetzigen Preis spricht für die Objektive: 5 Jahre Garantie.
Die lockt ganz sicher viele von uns garantieverliebten, Vollkaskofahrern mit Lebensversicherung und Bausparvertrag – die Garantie ist uns Deutschen heilig (dass diese ganzen Traumpolicen nur Milliardengeld in die Taschen von Großkonzernen spült, die dafür nur Sicherheit vorgaukeln, sollte man durchschauen).
Ich war Tamron immer wohl gesonnen bis sie die Geldwerte wie keine andere Firma im großen Stil vernichtet haben. Ein für 700€ günstig (300€ unter eVK) gekauftes Zoom ist bei Tamron nach weniger als einem Jahr für unter 500€ neu zu bekommen und gebraucht dann nur noch 330€ wert – wenn es jemand will. Und so machen die das immer – wie im übrigen auch Tesla und Co bei den Elektroautos, nur das da auch noch jeder Einwohner hier im Land den Wahnsinn bezuschusst.
Ich verstehe da die Filmchendreher und Modellfotografen nicht, die eine solche Marke hochjubeln.
Bei mir war die Liebe auch schnell tiefgefroren, als alle paar Monate eine deutliche Staubschicht in die “Luftpumpen”-Objektive einzog – da hilft dann auch eine Garantie nicht mehr wirklich. In Köln wird das vielleicht 2-3 mal gesäubert, aber das Problem kann ja nicht behoben werden.
Also die Preise liegen jetzt fast bei ⅓ unter denen der Premium-Kamerahersteller, die für ein modernes 2.8/70-200 mm oder 7.1/100-500 mm  rund 3000€ verlangen. Und die sind saugeizig mit Garantie, lassen aber auch bisher kaum Staub in ihre aufwendigen Zooms.
Und das Thema Autofokus habe ich ja an Sony schon hinreichend erklärt, schnell ist nicht genug, es muß eben auch präzise sein und auch bei schnellen Serien noch funktionieren.
Daher bleibe ich trotz der frohlockenden Preise dabei – wer bei Tamron früh kauft, verbrennt Geld und wird sich jetzt veräppelt vorkommen. Und wer seine Objektive viel und auch mal am Limit einsetzt, spart besser viel länger oder wartet auf gebrauchte Sony-Objektive.
Nur wer die Tamron Zooms mal im Familienurlaub und sonst ab und zu Sonntags an die Sonne holt wird sicher froh wenn er jetzt zu den Preisen zuschlägt. Oder wer seine Objektive gut gegen Witterung und so gut es geht gegen Staubeinschlüsse schützt wird sich sicher regelmäßig über die
Ein echter Erfolg scheinen die Zooms bisher nicht gewesen zu sein, denn sonst wäre es wie bei Sony, Canon, Nikon, Sigma – dann wären die Lager leer und die Händler hätten lange Bestell-Listen.
Tamron kaufen?
Nur wenn man keine Kamera in der 4000-7000€ Preislage hat und wirklich nur ab und zu unter guten Bedingungen fotografiert oder filmt.
Meine ausführlichen Tests dazu finden Sie hier bei den Objektiv-Tests.

CANON bringt ab Dezember offensichtlich ein bedeutendes Update, dass seine Kameras in Sachen AF fast auf das R3-Niveau holt.
Nachdem Nikon vorgelegt hat, konnte Canon da nicht weiter zögern und ich vermute das auch Sony da noch etwas bringt.


Was sollten wir heute noch kaufen?

Abraten ist ja immer leicht, wenn man es aus Erfahrung gut begründen kann und wärmstens empfehlen sowieso.
Ich halte nichts davon heute noch Exoten zu kaufen, damit tut man weder seinem Geldbeutel keinen Gefallen und auch nur selten seinem Talent.
Ich bin froh mit meinen Entscheidungen für Sony, für Canon und meine Olympus-Ausrüstung arbeitet auch noch brav.
Die Exoten, Leica, Panasonic (abgesehen Filmer und mFT), Sigma-Kameras, Pentax kommen bei mir nicht mehr gut weg, auf weitere Erfahrungen kann ich da verzichten.
Und selbst Fujifilm und Nikon sind ja heute schon fast exotisch. Fuji hat immer zu viel versprochen, letztlich aber nur viele Nikon-Hobby-Fotografen überzeugt, auch nach 10 Jahren haben sie noch nicht den Podest von Canon oder gar von Senkrechtstarter Sony erreicht.
Nikon, ich habe D500 und D850 geliebt und auch die Z5 bietet viel für ihr Geld und vermutlich auch die Z9 – aber ich war schon nach 2 Monaten das gefiepse und Gequatsche von den AF-S Nikkoren an der Z5, Z7 mit Adapter leid – die leise Soundkulisse ist einfach nicht schön und sie erinnert mich an die D2x, D3, D200, D300, die plötzlich nach AF-S Objektiven verlangte und die Motoren aller Vorgängerobjektive nur allzugerne himmelte.
Wenn sie frisch in ein neues System einsteigen – berechnen Sie bitte auch die neuen Objektive dazu…
Ich bleibe dabei, Finger weg von Canon RP, R, R6 – bei Canon lohnt bisher nur die R5 für rund 4000€ wirklich.
Auch bei Sony würde ich keine 7III, 7RII, 9 mehr kaufen und gleich auf 7IV, 9II oder A1 setzen und auch die 6600 wird fraglos mehr Freude machen als alle anderen 6000er, schon alleine durch den Akku.

 

So, für die Hersteller und die Produzenten hat die heisse Zeit längst begonnen – doch die wichtigsten 8 Wochen – in denen mehr als 2/3des Jahresumsatzes verdient werden – könnten noch schwieriger und unbefriedigender für alle werden, als 2020 schon war.
Jetzt kommt zusätzlich zur sehr schlechten Liefersituation und dünnen Vorräten von neuen Modellen bei Händlern, vermutlich noch ein „Schließ-Unter“ oder zumindest erschwerte Einkaufsbedingungen.

Und noch eins sollten wir keinesfalls unterschätzen – auch die „armen“ Verbrecher, der Abschaum unserer Gesellschaft, leidet „Not“ und versucht alles aus den leichtgläubigen und technisch schlecht geschützten Kaufwilligen heraus zu SPRENGEN, was nur geht. Schon waren die ersten Betrugsangebote überall präsent, auf Ama jüngst eine Sony Alpha 6600 für 750€ anstatt 1350€ – so etwas kann nur Betrug sein! Fallt bitte nicht auf Schnäppchen herein – es gibt dieses Jahr praktisch keine. Mal abgesehen von dem China-Ama-Schrott den sowieso niemand ernsthaft braucht!

Überall die miesen Tricks mit den CashBack – nicht nur das die Hersteller damit locken und Werte vernichten – auch die Händler setzen auf saudumme Schnäppchenjäger und ziehen das CB gleich vom Angebotspreis ab – wodurch das Produkt noch billiger scheint.
Hinzu kommen Hersteller wie Sony, die CashBack nicht gewähren, wenn die Ware bei Ama oder zahlreichen kleineren Internet-Händlern gekauft wird.
Vor allem Vorsicht bei EbayKA und Ebay (verschiedene Firmen!) und auch Paypal besser nur bei kleinen Summen verwenden, denn auch vor denen kann ich nur warnen und Verkäufer sind sowieso immer die Dummen. Vorsicht auch vor allen Geschäften mit den britischen Inseln – besser gar nicht in Erwägung ziehen! Auch Fotos von Ausweisen sind keinesfalls sicher – denn die Ausweise werden mittlerweile häufig gefälscht, Adressen und Bankverbindungen sowieso. Ganz ehrlich, es ist fast nichts mehr wirklich sicher – wenn man den Verkäufer oder Käufer nicht im öffentlichen Raum (in Begleitung) persönlich trifft und Ware gegen Geld übergeben wird!!! Das ist leider, die digitale Welt, in der wir alle leben müssen. Es war noch nie so einfach an große Mengen Geld zu gelangen, wie heute, Keule und Einbruch sind längst nicht mehr notwendig und wie WireCard und CumEx und vieles mehr zeigen, werden auch dumme Staaten (Deutschland) im Handstreich jahrelang verarscht und abgezockt. Das kostet uns alle Geld, weil Behörden chronisch unterbesetzt und technisch selten auf dem Stand der Technik sind.

Wenn ihr heute etwas teures kaufen wollt, müßt ihr euch leider noch viel mehr Gedanken machen, als sonst schon. Ihr könnt jederzeit mich Fragen, ich kenne Preise, Werte und viele Händler. Bitte nicht einfach spontan kaufen und bloß nicht etwas kaufen, nur weil es billig zu sein scheint.
Anders als viele uns einreden wollen, ist der Zeitpunkt Anfang Januar für technische Geräte ohnehin etwas günstiger. Generell wird aber dieses Jahr vieles nicht lieferbar sein, was 2021 vorgestellt wurde. Fragt mich, ich muß nichts verkaufen, habe kein Lager, weiß aber was gespielt wird.

 

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