Indian Wildlife – Eye to Eye Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
Willkommen!
Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage. Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln. Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik. Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal. Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht. Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen. Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein.Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit… wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide. Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe. 2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen. Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seitenmit massenhaft Fotos und Text gefüllt.
Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!
Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…
Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen! Seien Sie lieber selbst kreativ!
Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig. Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.
Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung
Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
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Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)
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Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!
Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden? Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.
Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.
Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.
Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.
Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.
Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.
ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.
Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!
Ich habe Zweifel ob dieses Jahr noch mehr Kameras auch tatsächlich lieferbar sind, die bisher noch nicht vorgestellt wurden. Deshalb wo stehen wir jetzt?
Was ist zu empfehlen?
Canon EOS R8 für Weitwinkel und Porträtfotografie – noch etwas handlicher ist die R6II
Canon EOS R7 für Telefotografie
(R, RP, R6, R5 scheinen mir weitgehend veraltet – auch wenn die R5 sehr gut ist und noch keinen Nachfolger hat)
Nikon Z5 preiswerter Einstieg in Nikon’s VF
Nikon Z8 für Weitwinkel und Porträtfotografie
Nikon Z9 das schwere Pro-Gehäuse für alles
(Z6, Z6II, Z7, Z7II sind veraltet)
Leica, Panasonic, Sigma L – keine Empfehlung von mir.
Die neue Panasonic G9II, auf die wir jetzt trotz des verstörenden Serien-AF ohne Phasenerkennung, gut 6 Jahre warten mussten wird hoffentlich Microfourthirds neu beleben. Panasonic hat seine ersten Kameras erst 2001 vorgestellt. Sie waren im September 2008 mit der G1 der “Erfinder” von spiegelfreien Systemkameras mit Autofokus: MFT. Es baut auf dem FT-System von Olympus auf und führte dieses spiegelfrei fort – das Bajonett war immer gleich seit 30 Jahren. Die G9 von 2017 war ein relativ großer Erfolg bei Fotofreunden und hat heute noch einen weitgehend guten Ruf – wenn auch nur bei allen Hobbyfotografen, die nicht einen sehr zuverlässigen, schnellen Serien-Autofokus brauchen. Denn der Verzicht auf Phasenerkennung beim AF brachte das System schnell in Verruf und mich dazu die G9 schon nach einem Jahr genervt wieder zu verkaufen. Einen großen Beitrag hatten die Leica-Objektive, die bei Panasonic in Fernost hergestellt wurden. Doch die Inkompatibilität mit dem MFT-System von Olympus nervten von Anfang an. Die Blendenringe funktionieren an keiner Oly-Kamera, viele elektronische Sonderfunktionen die Olympus erfunden hat können nicht mit Panasonic-Objektdiven genutzt werden (u.a. Pre-AF)
Wer tolle Farben und beeindruckende Fotos mit der Kamera und ohne viel Bearbeitungsaufwand erhalten will, wird hier bestens bedient.
Wer kein 2.8/400 mm, 4.0/600 mm, 6.3/800 mm, 5.6/1200 mm oder schwere Zooms wie 4.0/200-400 mm oder lange Zooms wie 6.3/150-600 mm zu seinen Motiven tragen, überm Kopf halten oder tief auf dem Boden einrichten will, wer nicht gleich von Tieren entdeckt und von Menschen als “Profi” einsortiert werden will – ist bei MFT richtig.
Wer die beeindruckenden Macro- & Nahaufnahmen leichter erreichen will, braucht MFT-Kameras und Objektive.
Auf Reisen mit einem oder mehreren Objektiven ist MFT unschlagbar.
Mehr Reichweite und ähnliche Schnelligkeit würden nur Kameras mit 1″ Sensor (¼ kleiner als MFT, 1/8 vom VF) wie die Kameras von Sony RX100 und RX10 erreichen. Nikon und Samsung waren mit ihren 1″ Systemen erfolglos.
Es ist kein System mit dem unbedingt Geld eingespart wird.
Und auch die abenteuerlichen Berechnungen, dass Vollformat ja 4x lichtstärker ist und viel mehr Reserven bei Dämmerung hat stimmen einfach in der Praxis nicht.
MFT ist kaum das beste System wenn jemand Landschaftsfotografie auf höchstem Niveau für Ausstellungen betreiben will. Und auch der Event- oder der Porträt-Fotografen sind mit einer Fujifilm GFX oder Vollformat mit lichtstärksten Objektiven besser ausgestattet.
Was ist MFT – microfourthirds?
Das bei weitem größte und vielfältigste Foto-Video-Wechsensystem von allen.
Weder Sony, noch Canon, Nikon Fujifilm und andere reichen da heran.
Am 15. Februar 2022 erschien die OM System Kamera: OM-1
Sie stellte in vieler Hinsicht alles in den Schatten, was es bis heute für MFT gegeben hatte.
Der Sensor war erstmals ein rasend schneller “Stacked-Sensor” von Sony. Panasonic konterte im Videobereich mit der GH6 mit einem frischen 25 MP Sensor, der in Sachen Dynamik und Bildrauschen jedoch viele enttäuschte. Und das ist auch in der G9II trotz geringer Verbesserungen noch so.
Aus meiner 18 monatiger Praxis der OM-1 im Vergleich mit Nikon Z9, Canon R5, R7, Sony A1, Sony A7RIV, Panasonic GH5, G9, Fujifilm X-H1, XH2s
bleibt die Sony A1 die Kamera mit der höchsten AF-Trefferquote. Mit wenig Abstand gefolgt von der Canon R5. Auch mit der OM-1 erhalte ich inzwischen relativ viele Treffer und erst die Z9 fällt stärker ab. Fujifilm und Panasonic konnten mich bisher nicht überzeugen.
Für Abenteuer in allen Bereichen ist MFT-das passende Foto-System.
Die OM-1 hat ihre Schwächen und man muß sich an einiges gewöhnen.
The G9 II is equipped with a 25.2MP sensor, the same one found on the GH6 (although tweaked at a hardware and software level, according to Panasonic).
The OM-1 features a 20.4MP sensor. Although the resolution sounds familiar from previous-generation cameras, the chip is newly developed, with a stacked BSI design and a Quad Pixel Bayer pattern. Neither camera has a low-pass filter.
The Panasonic sensor works with dual output gain, which means it uses the two native ISO circuits at the same time on each pixel to improve dynamic range, and this applies to both photos and videos. The same technology is found on the GH6; however, various reviews found disappointing results for still images below ISO 800. According to Jordan and Chris at PetaPixel, the G9 II seems to work better in that respect.
Concerning the ISO, the Lumix ranges from 100 to 25600. The OM-1’s normal range starts from 200, but it offers more extended values.
Fotos Normal-Bereich:
G9II: 100-25.600 ISO
OM-1: 200-25.600 ISO Erweiterter Bereich:
G9II: 50 ISO
OM-1: 80-102.400 ISO
2. Autofocus
The G9 II comes with 779 AF points and, more importantly, phase detection, the first time for a Lumix Micro Four Thirds camera. In S-AF, it still uses the DfD contrast detection system (315 points) but switches to phase detection in continuous mode.
The OM-1 also has phase detection with 1,053 cross-type points that cover the entire sensor. The quad-pixel sensor design means that each pixel is composed of four photodiodes that can be read independently, allowing the camera to analyze the scene in four directions. It can also use contrast detection with the same number of points.
In low light, the G9 II has a minimum sensitivity rating of -4EV (measured at f/2 and ISO 100). The OM-1 has a much better rating of -8EV at f/1.2 and ISO 100, which equals -6.5EV at f/2.
Both cameras have advanced subject detection capabilities and can track various types of subjects, including animals and vehicles. The OM-1 is limited to face and eyes for humans, whereas the G9 model can also recognize the entire body of a person. The OM camera has a wider range for vehicles, extending to planes, helicopters, and trains, whereas the G9 can track cars and motorbikes.
3. Continuous Shooting Speed
The G9 II offers serious drive speed. With the mechanical shutter, it goes up to 14fps in S-AF and 10fps with C-AF. Move to the electronic shutter, and it delivers 60fps with continuous AF or 75fps with Single AF.
If you think those speeds are not enough, then the OM-1 can deliver 120fps in S-AF (with C-AF, it’s 50fps). And if those frame rates are too fast for you, you can switch to the mechanical shutter with a more moderate 10fps (Single and Continuous AF). At 25fps and 50fps (SH modes), the OM-1 offers live view and no blackouts. The same should apply to the G9 II at 60fps, but I will double-check this once I can test the camera.
With the electronic shutter, both cameras offer a pre-shooting mode, where images are loaded into the buffer memory before the shutter is pressed all the way down, a great function to capture unpredictable action. It is called Pre-Burst on the G9 and Pro Capture on the OM-1.
The buffer appears to be better on the Lumix model: it can work at 60fps for just over three seconds, saving 200 RAW or JPG files. By comparison, the OM-1 saves 96 RAW or JPGs at 50fps before slowing down.
4. Viewfinder and Monitor
The G9 II has a decent 0.5-inch OLED viewfinder with 3.69M dots and a magnification of 0.78x.
The OM-1 has a better-spec’d EVF with larger magnification (0.83x) and higher resolution (5.76M dots).
They both have an eyepoint of 21mm and a maximum refresh rate of 120fps.The rear LCD is slightly larger on the Lumix camera and has a bit more resolution too: (3.2-inch, 1.84M vs. 3.0-inch, 1.62M dots). They both have the standard multi-angle mechanism and are touch-sensitive. That said, the G9 II offers more touch functionalities, including navigating the menu.
5. Video
The G9 II comes with serious video capabilities:
5.8K “open gate” (4:3 aspect ratio) up to 30p
5.7K up to 60p (17:9 aspect ratio)
4K / DCI 4K up to 120p
Full HD up to 240p
Anamorphic format
Internal 10-bit 4:2:2 (5.8K and 5.7K in 10-bit 4:2:0)
Internal Prores recording
Bitrate up to 800Mbps with All-Intra
The OM-1 can record in 4K and DCI 4K up to 60p, with the option of 8-bit 4:2:0 or 10-bit 4:2:0.
Neither camera crops the sensor, nor do they have restrictions concerning the recording duration, so it comes down to battery life and ambient temperature.
Advanced image profiles include V-Log for the G9 II and OM-Log400 for the OM-1, as well as an HLG option.
Note that in video mode, the maximum ISO range available is 12,800 on both cameras.
SSD Recording
One very nice feature you’ll only find on the G9 II is the possibility to record photos and movies straight into an SSD drive, via the USB port. This means you can record long video clips without worrying about running out of space on your SD cards, and you can then plug the drive into your computer and start editing straight away. No need to transfer all the movie files first.
Battery Life
The G9 II has an estimated battery life of 370 images (when using the LCD monitor) or 390 images with the viewfinder (CIPA rating).
The OM-1 should do better on paper, with 520 images per charge (EVF or LCD not specified). As always, real-life use will lead to higher numbers than these.
Both cameras can be charged or powered with a power bank using the USB-C port.
Bedienungs- & Größen-Unterschiede
The G9 II is slightly taller and deeper, and slightly heavier as well. Its design and shell are exactly the same as the S5 II full-frame camera. They are both weather-sealed, and the OM-1 even has an IP53 rating.
G9 II: 134.3 x 102.3 x 90.1 mm, 658g
OM-1: 134.8 x 91.6 x 72.7mm, 599g
Die G9II ist eine massige Kamera geblieben, zwar etwas schmaler und leichter als die G9, aber trotzdem ein Klotz neben einer OM-1.
They offer a similar number of controls, obviously designed and distributed a bit differently. These include an AF joystick at the rear, exposure dials, and plenty of function buttons.
Concerning the physical connections, the G9 II has a full-sized HDMI port versus the smaller Type D port found on the OM-1. Both come with a microphone input, headphone output, and a USB-C port.
MEINE Fototipps zum Umgang mit MFT:
Kurze Belichtungszeiten! Vor Allem bei Tieren in Bewegung.
Ich verwende als Basis immer 1/1600 Sekunde – nur bei schlechtem Licht (hohe ISO) nehme ich längere Zeiten, wenn ein Motiv sich halbwegs ruhig präsentiert.
Besser ist 1/3000 Sekunde und noch kürzer. Eichhörnchen und Vögel sind verflixt schnell in ihren Bewegungen.
Dann braucht man mehr Licht oder Lichtstärke, dann sind das 2.8/40-150 mm oder auch das 2.8/200 mm in ihrem Element. Alles versuchen um näher heran zu kommen, ohne das Motiv zu ängstigen und Faktor 2x verwenden – dann stehen 600-800 mm Bildausschnitt zur Verfügung. Bei kleinen und scheuen Motiven ist das 4.5/150-400 mm fast immer die beste Wahl aller Objektive.
Ich stehe auf Kriegsfuß mit einigen Konzernen, die mit A beginnen, vor allem wenn sie mir Vorschriften machen, wie ich zu leben und zu arbeiten habe!
Ich kaufe meist nur alle 10 Jahre neue Bearbeitungs-Software. Ich finde es auch müssig diese zu testen. Für alle Fotos verwende ich immernoch Photoshop CS2 und eben kameramarkeneigene Software. Neue Entwicklungen machen es längst erforderlich die Fotos stärker zu entrauschen. Trotzdem war ich bisher mit den auch nicht so preiswerten Zusatz-Programmen von DXO oder Topaz begeistert und habe mich immer gebremst. Zumal jedes Jahr deutliche Verbesserungen vorgestellt werden und die Umgewöhnung schlimmer ist, als bei allen Kameras.
Jetzt hat Adobe endlich die Klaut-Bindung, die ich immer abgelehnt und bekämpft habe, für Lightroom beendet! Zusätzlich gibt es über Angebote die Möglichkeit für mehrere Jahre das Software-Abo zu bezahlen, was sich dann zu 6.66€ monatlich reduziert. Denn auch Abo-Systeme lehne ich hier ab. Für alle Gleichgesinnten gibt es zur Zeit für 80€ eine Jahreslizens und man kann problemlos mehrere Jahre gleichzeitig aktivieren!
Das scheint mir die einzig vernünftige Alternative, wenn man nicht komplett umlernen will. DXO bietet eben auch einen Sack voll Möglichkeiten- ich habe da nur die Furcht mich immer wieder zu verrennen und noch mehr Zeit am Mac zu verbringen, als sowieso schon.
Ich bin lieber draußen bei den Motiven. Das fotografieren ist mir immer wichtiger geworden als die Endergebnisse.