Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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28. August 2026
Neue Super-Tele in der Praxis

Wichtig für Sony-Fotografen
Sony hat wieder ein Super-Tele-Zoom, denn das 200-600 mm war ja allmählich langweilig geworden.
Canon ist inzwischen Konkurrent im Teleobjektiv-Portfolio und hat ein 200-800 mm Ausziehzoom!
Nikon hat bessere Preise und die richtigen Alternativen bei Festbrennweiten, 4.5/400 mm und 6.3/800 mm..

Meine Kritik am Canon RF 6.3-9.0/200-800 mm IS USM
Bei dem Verkaufspreis von 2500€ ist es keine L-Konstruktion, aber es wurde auch kein DO-Element verwendet. Es hat einen hochwirksamen Bildstabilisator und immerhin einen Nano-USM Antrieb.
Das klingt bei der Lichtstärke wenig verheißungsvoll, bietet aber dafür mehr Tele-Zoom.
Alle populären 150-600 mm und 180-600 mm Zooms mit f:6.3 sind genau doppelt so lichtstark – die Brennweite 800 mm zu erreichen kostet genau eine Blende Licht. Das ist viel!
Ich könnte jetzt gleich in den Ring werfen, OMDS mit seinem 4.5/150-400 mm kann das auch – 4x so lichtstark bei gleichem Gesamtgewicht von rund 2 Kilo. Allerdings bietet ja Canon auch die Option sein neues Telezoom an der R7 als 9/320-1280 mm bei 32 MP zu nutzen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit der R7 bei spätestens 3200 ISO die Freude am rauscharmen Bild verblasst, während ich meine OM-1 oft bis 6400 ISO nutzen kann. Allerdings kostet es bei OM Systems auch 7500€ und bei Canon nur 2500€!
Zur Lichtstärke: Von 300-450 mm = F:7.1 – von 450-600 mm = F:8.0 und bei 700-800 mm dann F:9.0
Blendenöffnung:
Ich gebe zu bedenken, wenn sich ein Tier oder Vogel oder sonst ein Motiv im Schatten setzt, wie gestern das Rotkelchen um 9.45 Uhr an meinem Balkon, dann sind meine Belichtungsdaten 1/1000 sec bei f:7.1 und 12.800 ISO an einer R7! Ja es wäre schön das Motiv noch dichter und detaillierter zu zeigen, aber f:9 bei 800 mm führt selbst wenn ich die Zeit auf 1/500 sec senke nicht zu einem richtig guten Bild!
Ganz anders ist es, wenn bei gutem Sonnenschein die Vögel am Himmel kreisen oder Tiere in der Sonne sitzen, dann fotografiere ich auch gerne mal mit dem 11/800 mm.
Am Ende sind immer die kurzen Belichtungszeiten entscheidend für bessere Fotos und die sind praktisch nicht erreichbar mit einer Lichtstärke von f:6.3 und weniger. Da nützen mir auch Entrauschung und höchste Push-Empfindlichkeiten nicht wesentlich. Ich fotografiere Tiere selten unter 1/1000 Sekunde und oft brauche ich 1/3000 Sekunde (z.B. beim Abflug, oder bei Aktion). Deshalb nutze ich mein Olympus 4.5/150-400 mm so häufig erfolgreich und wenn ich näher heran kommen kann, auch immer das 2.8/40-150 mm oder eben ein 2.8/70-200 mm und 2.8/300 mm.
Canon RF 200-800 mm ist lang, gut 2 Kilo schwer, hat einen Auszug und ist nicht mehr so leicht und einfach zu händeln. Es ist immer schön auch ein Zoom dabei zu haben, aber wenn ich weiß, ich möchte den Eisvogel, Rotkelchen, Zaunkönige und andere scheue Motive ablichten, dann nehme ich gleich eine 800 mm Festbrennweite (6.3/800 mm) mit und brauche kein Zoom, das ich ohnehin nur bei 800 mm nutzen würde. Allerdings finde ich mit 400 mm meine Motive viel schneller und zoome dann erst auf 800 mm – wir kennen das vom Fernglas, da ist ein 8x auch immer am schnellsten am Motiv!
Konkurrent:
Das Sony 8.0/400-800 mm ist ganz offensichtlich als Konkurrent für  das RF Canon 9.0/200-800 mm, das Fujifilm 8.0/150-600 mm und eben das Olympus 4.5/150-400 mm gedacht. Und es reicht gar an einer A1 bis zum Ausschnitt bei 1200 mm, was Fuji (900 mm) und Olympus mFT (800 mm) nur mit TC leisten können. Wobei an der OM-1 eben auch 5.6/1000 mm Ausschnitt und sogar 2000 mm Ausschnitt bei sehr guter Qualität bei gutem Licht verfügbar sind!
OM-1 mit 4,5/150-400 mm + TC1,25 + TC14 = 8.0/375-1400 mm bei 20 MP!
R6II mit 9.0/200-800 mm + TC 14 = 12,6/280-1120 mm bei 24 MP
R6II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 10 MP
R5, R5II mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 20 MP
mechanisch mit 9.0/200-800 mm x 1.6 = 9/320-1280 mm bei 32 MP
Ich sehe es häufiger, dass die R6II mit TC14 und späterem Ausschnitt am 9/200-800 mm verwendet wird.
Kann man machen, aber Lichtschwäche f: 12.6 hält mich fast immer davon ab!
Die R7 hat damit einfach Schwächen beim AF, beim Sucher und wegen des RS ist der elektronische Verschluss nur bei absolut ruhigen Motiven verwendbar.

Voll gezoomt erhalten wir ein sehr langes Objektiv! Und hier fehlt ja noch die 9 cm lange ET-101 Sonnenblende vom 11/800 mm, die diesmal endlich mitgeliefert wird! Somit wird das gesamte Super-Tele-Zoom gut 50 cm lang! (schwierig im Tarnzelt, im Auto  und auch erschreckend für Wild. Und man braucht unbedingt eine Tarnung!)

Das Sony 6.3-8.0/400-800 mm G OSS hat leider einige Schattenseiten:

SONY 6.3-8.0/400-800 mm G
Design, Aussehen und Handhabung sind dem bewährten Sony 200-600 mm zum verwechseln ähnlich. Nur das höhere Gewicht von rund 2.500g ist eine markante Änderung.
Doch letztlich sind das alles gute Amateur-Linsen, wo bleiben die GM PRO-Zooms?
Es sieht fast ein bisschen langweilig aus, dem 200-600 mm sehr ähnlich, nur länger, dicker und die Stativschelle ist zu meinem Ärger hier fest installiert. Hier sind auch wieder die deutlich zusammengezogene Nahgrenze und der Bessere Abbildungsmaßstab das besondere: 1.70m Minimalabstand bei 1:4.4!
Damit liegt es nicht nur weit besser im Rennen als das Canon RF 11/800 mm Fernobjektiv, sondern schlägt auch das geniale Nikon 6.3/800 mm und ist sogar dem Canon 200-800 mm Zoom im Vorteil. 

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:8.0
– Gewicht 2780g
– nur bis 600 oder 700 mm richtig brillant
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern

– nur Griff umständlich zu entfernen, Schelle nicht
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– Abbildungsmaßstab variiert sehr je nach Brennweite
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige, schwere Sonnenblende – nicht einbebaut und ausziehbar
– 95 mm Filtergewinde
– weiße Ausführung
– 3000€ teuer

LICHT
+ ideal für Vollformat
+ Innenzoom-Konstruktion
+ sehr schnelle und leichte Brennweitenveränderung
+ endlich ein Bereich von 400-800 mm (oder 600-1200 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm
+ echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen
+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ****

Ihr lest, ich bin nicht komplett zufrieden oder sogar häufig eher unzufrieden mit dem Sony 400-800 mm. Konstruktion und vor allem Sonnenblende sind deutlich zu schwer geraten, um mir zu gefallen. Und auch sonst zeigt es viele kleine Mängel. Ich habe mir wie immer ein besseres Exemplar ausgesucht, optisch besser wird es also nicht. Ich vermute ich werde es nicht auf Dauer behalten, aus der Traum mit Sony Supertele-Aufnamen zu fertigen.
Wie ich schon öfter feststellte, hat Nikon als einziger bei 800 mm alles richtig gemacht; relativ leicht und noch handlich, beste Abbildungsleistung, schneller AF, schwarz und robust. Und wenn Motive weit entfernt sind, brauchen wir wahrlich kein Zoom.
Ich kaufe mir wohl lieber doch endlich das 2.8/300 mm, das ist dann wirklich ein G-Master.

Das Canon 6.3-9.0/200-800 mm IS USM hat aber nicht weniger Schattenseiten:

SCHATTEN:
– Lichtstärke f:9.0
– Gewicht 2050g
– keine Innenfokus-Konstruktion
– keine L-Konstruktion
– Artefakte/Ringe der gepressten Asphären, besondern beim Abblenden
– Katzenaugen-Reflexe – starke Beugung an den Rändern
– kein echter MF-Fokus-Ring zum sofortigen Eingreifen! (programmierbar auf Einstellring ganz hinten!)
– Zoom-Weg relativ lang und etwas langsamer durch mehrmaliges Umgreifen

– Stativgondel nicht zu entfernen
– nur 3 gepresste UD-Linsen (100-500 mm = 1 SUD + 6x UD)
– f:7.1 nur bis 450 mm
– kein IS-Schalter mehr
– keine Fluor-Beschichtung
– 10 cm dick und 31 cm lang
– keine Rastpunkte bei 90°

– keine Arca-Swiss-Schiene
– wird sehr lang: 31,4 cm für Reisen fast zu lang
– Entfernungsbereiche nicht zufriedenstellend
– mächtige Sonnenblende ET-101 vom 11/800 mm
– 95 mm Filtergewinde
– 2500€ teuer

LICHT
+ fast ideal für Vollformat
+ endlich ein Bereich von 200-800 mm (oder 360-1280 mm)
+ Immerhin Abbildungsmaßstab 1:4 aus 0,80 m ab Sensorebene

+ verträgt trotzdem beide Konverter (jeweils 1)
+ Sonnenblende schwarz und immerhin mitgeliefert
+ Ösen für Gurtbefestigung
+ 5,5 Stufen IS bei 800 mm

+ Spritzwasserschutz

SPAßFAKTOR: von (******) = ***

 

 

Mein Olympus 150-400 mm habe ich seit gut einem Jahr immer bei mir, ich sehe da noch keine Gefahr. Erst wenn Canon bessere, schnellere Sensoren anbietet, könnte meine OM-1 ins rutschen kommen.
Eine R7 ist meiner OM-1 bei Sensor und Prozessor noch keineswegs ebenbürtig, allenfalls die R3/R5II. Trotz des kleinen MFT-Sensors sind mit der hohen Lichtstärke f:4.5 in der Praxis nie Nachteile zum Vollformat erkennbar und f:4.5 reicht mir oft noch nicht um schnelle Zeiten mit maximal 1600 ISO zu verbinden – das gelingt dann mit diesem Canon 200-800 mm erst recht schwierig. Denn entgegen allen Marktschreiern, müssen auch Canon-Kameras bisher bei 6400 ISO und spätestens 10.000 ISO eingefangen werden und außer bei der R3 kommt immer ein starker Rolling Shutter dazu. Einzige Ausnahme jetzt die R5II!
Der Preis 2500€ ist heiß und eindeutig eine Kampfansage an OMS, Fujifilm und Sony.
Ich lese überall das Feixen von Canon-Jüngern, die jetzt OMS eine lange Nase zeigen wollen, weil sie ja viel billiger an ihre Fotos kommen. Beim Rechnen sind die allerdings meist schwach. Um sich an die Leistung einer OM-1 mit 4.5/150-400 mm TC anzunähern, braucht es bei Canon mindestens die R5II oder R3 plus dieses Zoom – also 7500-8500€. Dafür bekommen Ihr eine ausgewachsene Kamera mit guten Features und ein Amateur-Super-Tele der Lichtstärke f:9! Ich finde daher weiterhin das Angebot von OMS fairer, Profi-Kamera, mit vielen Sonderfunktionen und Profi-Objektiv, dass seine Baulänge immer behält (31 cm) und von Hand gefertigt ist und noch einen Schärfe- und Brillanz-Gegner unter allen Tele-Zooms des Weltmarktes sucht!
Vergessen wird auch der 1.25x Konverter der eingebaut ist und ein 5.6/1000 mm ergibt. Also in der Praxis kann Canon da erst punkten wenn eine Stacked R7II erscheint, die viel leistungsfähiger ist oder die R5II Wünsche erfüllt.
Mal abwarten wie bald Sony und auch Nikon darauf reagieren! Oder Tamron könnte ja auch ein 200-800 mm bringen.
Mein Tipp für Canon Super-Tele-Fotografie:

Bei Canon das 7.1/100-500 mm mit der R5II kaufen und vielleicht auf eine schnelle R7II hoffen, als dieses 200-800 mm Tele-Zoom. Wer noch mehr braucht, kauft sich den sehr guten TC14 Konverter dazu, auch wenn das nervig ist, weil das 100-500 mm nicht mehr komplett zurückgezoomt werden kann und immer lang bleibt – das ergibt ein: 10/220-1120 mm mit schnellerem AF und besserem Gehäuse bei weniger Gewicht (1600g!).
Das 11/800 mm mit nur 1280g lohnt sich auch weiterhin bei gutem Licht! Leichter und schneller kann man mit keinem Super-Tele sein!

Das man keinen breiten Scharfstellring vorne am Objektiv hat, geht für die meisten gar nicht, ganz egal wie gut der AF-C inzwischen meistens funktioniert! Und dass man mit dem schmalen Ring ganz hinten fokussieren kann, den man kaum mit den Fingern erreicht, ist ein konstruktives Unding!
Auch das die nicht selten unerwünschte Stativgondel nicht entfernt werden kann – ist kaum zu verzeihen. Das Objektiv würde ohne vermutlich gut 250g leichter.
Die Schärfe ist da, doch der Microkontrast und die Detailzeichnung sinken ab 600 mm. Der Einsatz von Konvertern kann also nur Notbehelf bei sehr kontrastreichen Motiven bei bestem Licht sein!
Es ist nicht wirklich schnell beim Einstellen der Brennweite, denn es braucht fast 180° Drehung um von 200 auf 800 mm zu wechseln – das ist im Vergleich zu Nikon, Olympus, Sony sehr viel, die kommen meist mit 90° Drehung und weniger aus. Das macht uns erheblich schneller beim anpassen an das Motiv!
Also Kauftipp?
Ja für Vollformat, eher nein für Halbformat aber in beiden Fällen immer mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort und Bedienung.
Ich nutzte trotzdem viel lieber mein Olympus 4.5/150-400 mm an der OM-1 und auch das Nikon Z 6.3/180-600 mm an der Z9!

Der Kampf zwischen Vollformat und dem spiegelfrei-Erfinder MFT geht jetzt in die nächste Runde, bei Allen SWW und WW Objektiven liegen die meisten Vorteile schon beim VF und jetzt schicken sich auch die Super-Tele an. Nur beim Macro sieht VF keinen Stich und auf Reisen ist jede VF-Kamera praktisch immer unterlegen.
1.8/8 mm – 4.0/8-25 mm – 4.0/12-100 mm – 2.8/12-40 mm – 2.8/40-150 mm oder noch kleiner oder lichtstärkere Festbrennweiten sprechen da eine klare Sprache Zugunsten MFT.

Canon hat als erster begonnen microFourThirds vom Vollformat-Tele-Bereich aus zu torpedieren. Nachdem das vorher Fuji vergeblich versucht hatte (mit 8.0/140-600 mm) hat Canon erst  11/800 mm, 11/600 mm und dann ein 9.0/200-800 mm speziell gegen die Daseinsberechtigung von MFT platziert.
Jetzt kommt Sony und bald sicher auch Tamron und vielleicht auch Sigma und Nikon mit Zoom-Objektiven die bis 800 mm am Vollformat erreichen.
Doch wir sollten vor unserer Trennung oder Missachtung von MFT beachten: Ein Zoom-Objektiv besteht aus weit mehr als aus Brennweite und Lichtstärke!
Wer die Gelegenheit hat, ein 4.5/150-400 mm auf den Naturfoto-Festivals in die Hand zu nehmen, sollte dies tun. Ja es ist mit rund 7500€ sehr kostspielig, fast der dreifache Preis des Canon 9/200-800 mm.
Aber es ist auch ein Ausnahmezoom und das Canon ist nicht einmal eine L-Konstruktion.
Vorteile Olympus:
+ eingebauter Konverter

Ich würde an Stelle von OMD eine günstiger Version ohne zuschaltbarem Konverter anbieten, die braucht nicht mehr als 4000€ zu kosten. Oder ich würde das Zoom bei gleicher Qualität in ein 4.5/150-400 x TC1.5 – also ein 5.0/225-900 mm – das dem Bildwinkel eines 450-1800 mm entspricht.
Aber der Vergleich zwischen Olympus 4.5/150-400 mm und Canon 9/200-800 mm ist total unfair – Canon kann da in keiner Disziplin, außßsser beim Preis mithalten. Vergleichbar ist das Canon nur mit dem Olympus 6.3/100-400 mm IS II und das ist 800g leichter und kostet 1100€ weniger. Und es ist erheblich kompakter.

 

Sony ist fast immer der erste, der mit leichteren Neu-Konstruktionen an den Markt tritt. Hier wär mal Canon der Herausforderer und bekommt dann auch jetzt den kompletten Arschtritt. Im Vergleich verliert das Canon 9/200-800 mm (außer bei Brennweitenbereich) praktisch in jedem Punkt. Bei Canon wird man immer auf 5 stelligen Kosten durch PRO-Zooms angewiesen sein.
Allenfalls das neue Sigma 4.0/300-600 mm könnte interessanter sein, aber es ist sehr schwer.
Nur, welche Sony Kamera kaufen? Für Normal-Fotografen ist alles vorhanden, aber wer es sehr schnell will wird einen sehr hohen Preis bezahlen müssen. Alternativ können nur die Sony-Objektive auf die besseren und preiswerteren Nikon-Kameras adaptiert werden.
Außer Sony A1, A1II, A9III ist keine schnelle Kamera verfügbar.

Es geht ja doch:
SIGMA stellt ein 4.0/300-600 mm OS Sports vor!

LICHT – Sigma 4.0/300-800 mm:



+ Innenzoom
+ 1.4x TC nur von Sigma für L-Anschluß
+ gut sitzende Sonnenblende
+ abschraubbarer Handgriff
+ mit 7.500€ noch moderater Preis
+ Arca-Swiss-Führung im Fuß eingebaut

+ AF-Stopp-Tasten
+ Gurtbefestigung
+ sehr gute Abdichtung

SCHATTEN:
– schwer und dick, wie gewohnt sehr unhandlich
– Bildstabilisierung bisher nur an A1II und A9III
– langsame, schwergängige Änderung des Brennweitenbereichs
– sehr kopflastig
– etwas kleiner Bereich, 300-800 mm oder 200-800 mm wären willkommener

SPAßFAKTOR: von (******). **

Doch bei aller Freude, haben sie es beim Gewicht auch etwas zu gut gemeint, knapp 4 Kilo ist tatsächlich heftig.
Aber es stimmt eben auch, ein solches Objektiv gab es bisher nie (es gab ein Pentax 5.6/250-600 mm und ein Sigma 5.6/300-800 mm, die jeweils schwerer waren) und auch die 4.0/200-400 mm xTC14 wogen knapp 4 Kilo und hatten den aufwendigen, internen Konverter um auf 560 mm zu kommen. Von denen möchte ich heute schon längst keins mehr haben. Ich besass das Canon und bin froh, das ich es für gutes Geld los wurde.
Bei 3 kg muß man schon ganz schön schleppen und es ist fast nur gut nutzbar, wenn man sein Auto motivnah parken kann, bei 4 kg ist es noch heftiger.
Trotzdem bei einem Preis um 7.000€ reizt es schon sehr. Das ist allerdings etwas heftig, 1000€ Aufschlag zur USofT (United States of Trump).
Bei 300 mm wird es abgesehen vom Sony 2.8/300 mm Spitzenklasse sein, aber schon die MTFs verraten, das es bei mehr Brennweite wie 500mm bis 600mm Auflösung verliert. Deshalb vermute ich, es wird sich kaum mit Nikon, Sony oder Canon 4.0/600 mm Festbrennweiten messen können und die sind rund 1 Kilo leichter.
Es wird für L-Bajonett angeboten, doch bisher gibt es keine schnelle Kamera mit Stacked-Sensor! Immerhin passen dann 2 Sigma Konverter.
Es wird auch für Sony angeboten, aber dann sind alle Konverter tabu – bzw passen weder Sigma noch Sony Konverter.

 

25. Juli 2015
Die Podiums-Plätze: Die wichtigsten KAMERAS 2015

Ab jetzt regelmäßig – die aus meiner Praxis und meiner Fotografie technisch besten und wichtigsten System-Kameras – mit denen der Fotograf keine Ausreden mehr hat und nur noch tolle Motive suchen muss.

Da die erreichbare Bildqualität in der Hauptsache vom Fotografen, dem Licht, dem Objektiv, der Bildstabilisierung oder Stativ und letztlich erst danach vom Sensor abhängt – werte ich nicht nach theoretischer Sensor-Auflösung oder gar Sensor-Größe.
Entscheidend sind für mich die Gesamt-Abstimmung – Gesamt-Geschwindigkeit – das Gesamt-System.
Die Preise spielen eine untergeordnete Rolle, vergleichbare Technik zum günstigeren Preis – gewinnt (solange eine einfache und logische, nicht zu fummelige Bedienung sicher gestellt ist).

Marken-Namen und Sponsoring spielen bei dieser Wertung nicht mit.

Panasonic-Lumix-DMC-FZ1000-lens

Kompakte Alltags- und Reise-Kameras mit Zoom:

1. Panasonic LX100 – Leica D-Lux = mit weitem Abstand vor den Mitbewerbern!

2. Sony RX100 IV

3. Canon G7X

4. Olympus TG4 (tauchtauglich)

Bisher war hier eine flache, leichte und möglichst kompakte Bauweise am wichtigsten, weil die erreichbare Bildqualität ohnehin durch die winzigen 2/3 ” Sensoren begrenzt war. Wenn Sie heute noch so etwas suchen, dann ist die Panasonic LX7 die kleinste, lichtstärkste und schnellste Kamera.
Seit Canon und Panasonic zeigen, was mit einem großen Sensor möglich ist (mFT), zählen heute neben Kompaktheit besonders der eingebaute elektronische Sucher und die beinahe gleichwertige Bildqualität zu Halbformat-DSLR-Kameras zum wichtigsten Kriterium!
Endlich sind kompakte Kameras nicht nur kompakt, sondern eben auch sehr lichtstark, schnell, präzise, rauscharm und scharf. Allerdings haben sich die Preise auch verdoppelt – gut 750€ sollten Sie ansparen. Aber dafür bekommen Sie weit mehr als jedes Smartphone bieten kann und selbst gemessen an einer mFT oder gar Halbformatkamera – ist eine Panasonic LX100 sehr preiswert mit 1,8-2,8/24-75 mm Objektiv.

Superzoom-Kameras (Bridge):

1. Panasonic FZ 1000 – mit weitem Abstand am Besten!

2. Panasonic FZ 300

3. Sony RX10II

4. Canon Powershot GX3 – SX60

5. Olympus Stylus 1

Es gibt mindestens 100 aktuelle Kompaktkameras mit fest eingebautem Zoom oder Festbrennweite, wirklich herausragende Eigenschaften, Ausstattung und Bildqualität bieten aber sonst nur sehr wenige, wie:
Canon S120 – Fujifilm X100S – Fujifilm X20 – Olympus XZ-3 – Olympus TG3 UW – Olympus Stylus TG850 UW – Panasonic LX100 – Panasonic TZ61 – Ricoh GR – Sony RX100 III – Sony HX 400
Alles andere und vor allem Kameras die nicht mindestens einen Sensor in der große 1″ haben, kann ich heute nicht mehr empfehlen!
Dann sind sie mit den meisten Smartphones fast besser beraten.

Panasonic ist der Meister bei Kompakt- / Super-Zoom-Kameras und gibt technisch seit langem den Ton an.
Olympus baut die besten Strand/Action-Unterwasserkameras
Canon hat gute Bedienung, verliert aber sehr den Anschluß.
Nikon und Pentax scheinen desorientiert.
Fuji ist sehr auf höchste Abbildungsleistung und klassische Bedienung fixiert, vergisst aber Schnelligkeit, Präzision und Gesamtkonzept.
Sony baut die besten kleinen Sensoren aber leider selten griffige Kameras.
Leica lässt bei Panasonic bauen.

OM-D M1kl

 

Spiegelfreie System-Kameras

I. Panasonic GH4 (GH3)
– sehr schnell, sehr ausbaufähiges System guter AF – die Reporterkamera für Fotografen und Filmer

2. Olympus E-M5II / E-M1
– noch sehr schnell, großes System, eingebauter 5 Achsen Stabi, Blitz nicht eingebaut, AF nicht ausgereift, verworrene Bedienung

3. Fujifilm X-T1
– Top Sensor aber eher langsam in der Bedienung, nicht ausgereift einiges nervt an der Fuji, schnelles Einstellen auf eine Fotosituation ist nicht möglich

4. Panasonic GM5
– wirklich kompakt, großes System, etwas unbefriedigender Sucher

5. Sony Alpha 6000
– schnell, preiswert, etwas abgespeckt, nicht wirklich rauscharm, AF unausgereift, schwache Objektive

6. Sony Alpha 7RII
– endlich gute Haptik, einigermaßen schnell, sehr guter Sensor mit 42 MP und Vollformat, wenig Objektive, kein 14 Bit-RAW, Bildstabi & AF nicht ausgereift

7. Samsung NX1
Technisch sehr spannend, fast komplett ausgestattet, sehr schnell, sehr teuer, AF-Verfolgung  nicht ausgereift, Systemabstürze, Staubprobleme

8. Sony Alpha 7S
– beste Lichtempfindlichkeit & geringstes Bildrauschen dank 12 MP Vollformat-Sensor – kein Bildstabi, schwache Haptik, unsicherer AF, kein 14 Bit-RAW, wenig Objektive

9. Nikon V3
– sehr schnell, aber kostspielig, kleiner Sensor mit höherem Bildrauschen, wenig Objektive

Die spiegelfreien Kameras haben sich gut entwickelt. Das einzige was auf der Strecke bleibt, sind bisher lichtstarke Teleobjektive. Diese sind allerdings mit keiner kleinen Kamera gut zu handhaben, ein 2,8/300 mm macht allenfalls an einer Panasonic GH4 oder Samsung NX1 und auf dem Stativ sinn. Es sieht so aus, als bleibt der lange Tele-Bereich einstweilen verbaut.
Denn bisher plant nur Samsung ein 2,8/300 mm Supertele.

Kompaktheit ist Trumpf, aber trotzdem sollten Kameras so groß und griffig bleiben, das sie gut und schnell zu handhaben sind. Das mussten zuletzt Sony mit seiner Alpha-7-Serie, Fujifilm mit all seinen Kameras und Olympus mit der Pen-Serie einsehen.
Das Vorbild ist und bleibt die Bauweise der DSLR mit großem Griff, abstehendem, mittigen Sucher und klaren, nicht zu kleinen Drehrädern und Knöpfen – Die Panasonic GH3 und GH4 treffen das Ideal am besten und die Fuji X-T1 und Sony Alpha 7II versuchen sich anzupassen.


Wertung betrachtet aus Sicht eines Reise-, Natur & Tier-Fotografen – wer mehr im Studio und auf der Strasse, Architektur und Landschaft ablichtet wird der Nikon D810 und Pentax 645Z den Vorzug geben.


D800 inside

DSLR-Kameras mit Glassucher:

1Canon EOS 7D2 – top Canon-AF, konkurrenzlos schnell – kein WiFi, starrer Monitor

2. Canon EOS 5DSR – sehr hochauflösend, geringstes Bildrauschen, 14 Bit RAW, universell verwendbar – aber langsamer & teuer

3. Nikon D750 – 24 MP, top AF, wenig Rauschen, 14 Bit-RAW, leicht, leise, Klappmonitor – teuer, nur 1/4000 Sek.

4. Pentax 645Z – 50 MP, bis 50.000 ISO nutzbar, 3VB/Sek – AF eher sehr langsam.

5. Nikon D810 – schneller und leise – hoher Preis, anspruchsvoll ans Objektiv

6. Canon EOS 70D – beweglicher Monitor, Touchscreen, sehr schnell, WiFi und preiswert

7. Canon EOS 5D3 – ein guter Kompromiss, 22 MP – aber teuer

8. Sony Alpha 99 (kein Glassucher) – innovativ, 24 MP, aber teures System

9. Sony Alpha 77 II (kein Glassucher) – schnell, 24 MP, geringes Rauschen, teures System

10. Canon Eos 6D – Nischenmodell für 1400€, leise – leider langsam

11. Nikon D4s – unausgewogen – extrem teuer

12. Nikon D7200 – eher langsam, nicht ausgereift

13. Pentax K3 – schnell und ohne Gimmicks – AF wenig präzise, langsam

14. Nikon D610 – Nischenmodell

 

Wer sich über die Reihenfolge wundert – hier ein paar Erklärungen.

NIKON D750 und D810 kommen, langsam, aber stetig erobern sie sich ihren Platz. Bis zu 25% mehr Auflösung als andere Profikameras und inzwischen auch schnell und leise, mit zupackendem AF. Doch wieder den beweglichen Monitor mit Touch-Screen an der D810 und den schnellen Verschluss an der D750 einzusparen sind schwere Fehler. Immerhin haben sie aber einen Blitz und sind etwas leichter geworden.
Die D810 ist die einzige Kamera, die Canon-Fotografen etwas neidisch machen kann. Nur das Objektivportfolio und auch die Objektivpreise kann Nikon längst nicht bieten.
Ich war immer ein Fan der PENTAX 645,wenn Qualität an erster Stelle steht. Jetzt endlich auch High-ISO- (bis 25.000) – Serienbild- (bis 3/Sek in RAW – 12 Bilder in Folge) – Film- und Outdoor-tauglich (beweglicher Monitor und Abdichtungen)! Es gibt 17 AF-Objektive, Superweitwinkel, Tele, viele Zooms – alles dabei und der Preis ist mit 8500€ günstig kalkuliert für so viel technische Möglichkeiten. Dennoch keine Kamera für alle Motive, kaum geeignet für Tele-Motive und Sport und auf der Strasse nicht gerade unauffällig.Der AF bleibt im Vergleich sehr langsam und unsicher.
Die Sony Alpha 99 konnte ich mit den neuesten Objektiven testen, der AF ist jetzt weitgehend Canon-Niveau und die Alpha hat einfach das modernste Konzept mit elektronischem Sucher und voll beweglichem Life-View-Monitor, sehr guten Sensor und hoher Schnelligkeit. Sie rauscht etwas stärker und die Farben sind gewöhnungsbedürftig aber technisch zeigt sie einen eigenen Weg mit hoher Präzision. Nur die SLT-Folie mag ich nicht wirklich. Besser abwarten, bis Sony die Technik in eine spiegelfreie Alpha 9 packt. Das Alpha Objektiv System hinkt hinter her und wird nicht mehr wesentlich erweitert.

Canon EOS 1DX und Nikon D4s sind technisch zwar spitze, aber die Preise im Vergleich deutlich zu hoch. Canon Eos 700D; Eos 100D; Nikon D5300; Sony Alpha 58; Pentax K50 etc. sind letztlich stark abgespeckt und nur geringfügig preiswerter bei schlechterer Haltbarkeit und Haptik und lohnen sich aus meiner Sicht nicht einmal als Zweitkameras sondern nur für sehr preisbewusste Einsteiger.

Sigma und Olympus FT werte ich hier absichtlich nicht mehr – die Systeme sind tot.
Nikon hat das bessere Blitz-System, Canon das bessere Gesamt-System und ein viel größeres AF-Gebrauchtangebot und war technisch mit USM, IS, DO, digitalem Kleinbildformat, Rauscharmut, leichten Super-Teles, Dual-Pixel-AF immer als erster im Ziel, daher sehe ich Nikon und Sony in den letzten 10 Jahren nie vor Canon. Auch bei den wichtigsten Objektiven ist Canon im Vorteil: 4,0/16-35 mm L IS – 2,8/24-70 mm L II – 2,8/70-200 mm L IS II – 2,8/300 mm L IS II – 4,0/400 DO IS II überzeugen allesamt mehr als die vergleichbaren von Nikon oder gar Sony. Bei Sony werden die Objektive immer wegen der kleinen Verbreitung des Systems deutlich teurer sein.

 

Das vielfältigste, beste System:

I. CANON                        für TiereSport – Reisen – Avaliable Light – Porträt

2. NIKON                        für Porträt – Studio – Tiere – Sport

3. PANASONIC MicroFourThirds       für Reisen – Macro

4. FUJIFILM XR                                         für Reisen, Portrait, Street 

5. Olympus MicroFourThirds              für Reisen – Macro

6. Sony Alpha                                            für Alltag

7. Samsung NX                                        für Technik-Fans

8. Pentax 645 AF                                      für Studio – Werbung – Landschaft

9. Pentax K AF

10. Canon EOS M                                       für Canon-Fans

11. Nikon 1                                                   für Nikon-Fotofans

12. Leica T                                                   für Vitrinen

13. Leica M

 

Hier taucht CANON an erster und hinterer Stelle auf, das sagt eigentlich alles über die Zerrissenheit am Fotomarkt. Denn bei EOS M spiegelfrei fehlt noch alles, da müssen dieses Jahr mal eine ernsthafte Kamera mit Sucher und eine Reihe lichtstarke Festbrennweiten und spannende Zooms kommen.
Und Canon EOS ist dank der vielen, modernen Objektive einfach überragend.
Pentax Q werte ich hier nicht ernsthaft. Sigma ebenfalls nicht.
Olympus kann von FT-Objektiven profitieren, aber nur an der E-M1 und auch da machen nur wenige Teles wirklich Sinn – daher sehe ich hier keinen echten System-Vorteil, lichtstarke Festbrennweiten unter 50 mm sind zwar gerade in, aber nicht immer wirklich praktisch.

Software bestimmt heute wesentlich unsere Kameratechnik mit.

Kameras bestehen heute nicht mehr nur aus einem haltbaren, abgedichteten Gehäuse mit modernster Technik, hochauflösendem Sensor mit schnellstem Prozessor und Hochleistungs-Objektiven – programmierte Software bestimmt immer mehr was Kameras wirklich können und geben dem Fotografen neue Möglichkeiten.
Das Bildaufnahme-Medium, der Bildspeicher, der Sucher, alle Einstellungen, die Objektivsteuerung, der Autofokus und bald auch der Verschluss alles elektronisch.
Eine professionelle Kamera kann jetzt nur noch eine sein, die sich voll an meine Ideen und Bedürfnisse anpassen lässt.
Ich erwarte, dass alle Kamerahersteller, denen die Fotografen wichtig sind, für kleines Geld uns allen genau die Software schreiben und anbieten, die wir wirklich brauchen.
Ich will keine Kameras mehr mit 6 oder mehr Belichtungsprogrammen, mit 25 Scenenprogrammen, die sich nicht sehr fein von mir abstimmen lassen.
Ein Programm wie M reicht mir, dass es mir erlaubt Zeit, Blende und eine Belichtungskorrektur gleichzeitig einzustellen und dazu passend die notwendige ISO-Empfindlichkeit oder ISO zu begrenzen und genau in diesen Grenzen Zeit und Blende auszuwählen.
Wir brauchen endlich Kameras die sich mit Code oder sensorisch absichern lassen!
Es muss endlich Schluss sein mit der Verarschung.

 

 

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7. Juli 2015
Es ist schon wieder Neuheiten-Zeit

und das ist die schlechteste Zeit im Jahr – im Frühling haben wir alle vermutlich schöneres zu tun, als uns mit neuen Kameras zu beschäftigen, die dann erst im Frühsommer lieferbar sind.
Ich wünschte die Firmen würden die Zeitpunkte endlich mal ändern, neue Geräte im August und Januar, das wäre für die meisten sinnvoller.
Der Markt ist satt, die Kameraneukäufe gehen weiter zurück.
Die 9 Hersteller versuchen sich oft weiter im Design, Olympus und Fuji reiten den Retro-Look zu Tode, viel wesentlich neues gibt es nicht.

Nachdem alle von sich den besten AF reklamiert hatten, beeilen sich jetzt besonders Fuji und Samsung endlich auf das Niveau von Olympus zu kommen – Panasonic bietet weiterhin bei spiegelfreien Kameras den besten und sichersten AF.
Die Sensoren stocken bei 16 und 24 MP und nur Samsung traut sich an 28 MP und ist damit wieder Bildrausch-Weltmeister.
Canon und Sony werden um den besten 50+ Sensor wetteifern, für die paar Fotografen, die glauben das in einer Kleinbildkamera sinnvoll nutzen zu können.
Besonders begrüßenswert finde ich die Sony Alpha 7S mit nur 12 MP und dem geringsten Bildrauschen aller Digitalkameras – dass ist eine Überlegung, die auch Canon, Nikon, Panasonic, Olympus und Fuji anstellen müssen. Wenn ich bei wenig Licht erstklassige Aufnahmen brauche, hätte ich gerne eine 12-16 MP Kamera die auch bei 12.800 ISO und 25.600 ISO noch kein störendes Bildrauschen zeigt.
Canon sollte also unbedingt neben der 5Ds (51 MP) eine 5DL mit geringstem Bildrauschen entwickeln!
Die Sony Alpha 7S ist bisher für mich kaum interessant, AF, fehlende Stabilisierung, schlechte Griffigkeit & fehlende Tele-Objektive verführen mich nicht zur Empfehlung.

An folgenden aktuellen Kameras ist kaum zwingender Verbesserungsbedarf, sie haben Systembedingte Nachteile, sind aber weitgehend so gut, wie sie sein können:

Canon Eos 7D2 – Fujifilm X-T1 – Nikon D810 – Nikon D750 – Panasonic GH4

 

SMART
Immer mehr Menschen reichen Smartphones für ihre Fotoerinnerungen und Apple unterstreicht das mit einer gewaltigen Kampagne – riesige Häuserwände werden mit Fotos aus dem Apple IPHone plakatiert. Die Fotos sind nicht sonderlich gut, schon gar nicht beim genaueren betrachten, weder Farben, noch Dynamik noch Rauschverhalten erinnern irgendwie an echte Fotos – aber auch hier gild wieder, Marketing – groß und laut – bringt schon die dusseligen Käufer. Ich mache auch ab und zu ein Bild mit einem Samsung Galaxy Note 4, um etwas wichtiges schnell einzusammeln, oder später eine Idee für Fotos entwickeln zu können – als eine art Notizbuch – mehr aber auch nicht.

Ich bin von Apple Smartphones etwas abgerückt, weil Preis und Leistung einfach nicht mehr stimmen und sie zu schnell verkratzenden Lifestyle-Produkten verkommen, ich brauche weder Metallgehäuse, noch kratzempfindliches Gorillaglas, noch goldene Farbe – das ist für mich alles schon obszön. Zumal man das gar nicht für Angeberei nutzen kann, weil es ja fast jeder hat und man es tunlichst mit einer harten Schale gegen Stöße und Stürze schützen sollte, sonst ist es bald nichts mehr wert. Wenn ich sehe, das Menschen mit “nackten Iphones” für knapp 1000€ herum laufen, dann habe ich dafür gar kein Verständnis. Ich laufe also mit dem großen Note 4 mit fetter “Otter-Box” herum, denn wenn es einmal fällt ist es oft unbrauchbar – so ist es schon einige Male gestürzt und arbeitet wie neu gekauft. Und trotz fehlender Folie ist das Glas nach 5 Monaten umverkratzt.

 

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3. Juli 2015
Reisekamera 2015 — Miami Fotos

AA6V6707 bsklMiami rock’s with Canon EOS 1DX & EF 4,0/16-35 mm L IS

APS-C – 1,5x – 16 MP / Vorteil: 2 Stufen weniger Bildrauschen als mFT, größere Schärfentiefe

Fujifilm XT-1 – mit Griff, Akku + Speicher = 540g
Fujifilm Reiseausstattung: X-T1 – Griff – 4.0/10-24 mm (430g) – 2.8-4.0/18-55 mm (330g) = 1280g

 MFT – 2,0x – 16 MP / Vorteil: Ausgereiftestes System, sehr große Schärfentiefe, besonders präziser AF

Panasonic GH4 – Akku + Speicher = 560g
oder sehr preiswerte Alternative: Panasonic G70
Panasonic Reiseausstattung: GH4 – 4.0/7-14 mm (300g) – 2.8/12-40 mm (390g) = 1250g
oder
Olympus E-M5II – Griff – Akku + Speicher = 540g
Olympus Reiseausstattung: E-M5II – 2.8/7-14 mm (540g) – 2.8/12-40 mm (415g) = 1500g

 1 Zoll – 2,7x – 20 MP / Vorteil: relativ kompakte und sehr schnelle Kamera, riesige Schärfentiefe, aber auch Freistellung sehr einfach möglich

Panasonic FZ1000 – 2.8-4.0/25-400 mm = 830g

MFT – 2,0x – 12 MP / Vorteil: extrem kompakt und lichtstark und preiswert

Panasonic LX100 – 1.7-2.8/24-75 mm = 400g

Vollformat – 1,0x – 51 MP / Vorteil: höchste Auflösung, große Reserven, 1-3 Stufen Lichtgewinn

Canon Eos 5DSR – Akku + Speicher = 940g
Canon Reiseausstattung: 5DSR – 4.0/16-35 mm L IS (640g) – 2.8/24-70 mm L II (840g) = 2500g
Diese Objektive – weil wenn Vollformat – dann nur das Beste!

Meine letzten Reisen habe ich alle mit Panasonic GH4 und einem zweiten Olympus Gehäuse bestritten.
Aktuell begeistert mich die Ergonomie und Bedienung und Technik der GH4 einfach mehr als die Kameras von Olympus.
Wer es preiswerter will, kauft die G70 mit 14-140 mm für rund 900€ – am ganzen Markt gibt es nicht mehr gute Kamera und sehr gutes Objektiv für das Geld.

In Florida war ich mit der Panasonic LX100 und FZ1000 unterwegs, die mir ebenfalls beide sehr viel Spaß gemacht haben und die Fotos sind meistens sehr gut, außer wenn das Licht für Teleaufnahmen zu wenig wird.
Jetzt steht Süd-England und London auf dem Reisekalender und da werde ich ausnahmsweise mal klotzen…
also 5DSR mit den besten Objektiven plus Fujifilm X-T1 mit neuer Firmware plus Panasonic!

Alle Fotos Canon EOS 1DX – MIAMI OCEAN DRIVE

AA6V6565 bskl AA6V6570 bskl AA6V6576 bskl AA6V6580 bskl AA6V6590 bskl AA6V6601 bskl AA6V6603 bskl AA6V6608 bsxkl AA6V6561 bskl AA6V6543 bskl AA6V6544 bskl AA6V6547 bskl AA6V6551 bskl AA6V6553 bskl AA6V6552 bskl AA6V6560 bskl AA6V6545 bskl AA6V6540 bskl AA6V6538 bskl AA6V6707 bskl

 

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