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Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
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24. Dezember 2025
Dezember 2025


Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!

Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden?
Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.

Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.

Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.

Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.

Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.

Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.

ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.

Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!

 

 

21. November 2018
Objektiv Zukunft spiegelfrei

Roadmap – wo geht es hin im Objektivbau?
Nikon hat erstmals auf der Photokina eine Objektiv-Roadmap vorgelegt, wie es andere Hersteller (Fujifilm, Leica, Pentax) schon länger praktizieren – das ist für das neue Z-Objektivbajonett auch dringend geboten. Nur so haben Einsteiger und Aufsteiger eine Aussicht was sie erwartet, was in den kommenden 2 Jahren geplant ist.
Bei Nikon liest sich das nur nicht besonders innovativ, Nikon bleibt den Traditionen verpflichtet – es kommt eine f:1.8 Baureihe fester Brennweiten (wie es sie schon gab, nur optisch besser) und die gut bekannten Zooms mit f:2.8.

Irgendwie müssen sich die Hersteller gegen die Sigma Flut aus f:1.4 Art-Objektiven wehren und dem eigene Ideen dagegen setzen.

Nikon hat damit auch seine Strategie verraten, was kommt ist bekannt und sogar weiterhin absehbar.
2.8/14-24 mm – 4.0/14-30 mm – 2.8/70-200 mm sind gut aber nicht wirklich innovativ. Die 1.8er Festbrennweiten sollen sicher das bezahlbare Ende sein: 20 mm – 24 mm – 35 mm – 50 mm – 85 mm – das ist geschickt und macht Sinn, wenn hohe optische Leistungsfähigkeit daraus resultiert. Die Objektive bleiben damit kompakt und f:1.8 erlaubt deutlich kompaktere und leichtere Bauweise als die 1.4 Boliden von Sigma. Eine Reihe mit f:1.2 scheint mir nicht ausgeschlossen – da Nikon ja auch auf besonders lichtstarke Objektive für das Z-Bajonett hinaus will und ein 0,95/58 mm Noct manuell angekündigt hat.
Doch die Schattenseite ist, was würde ich davon kaufen? Allenfalls ein 1.8/20 mm oder 1.8/24 mm und wieder notgedrungen ein 2.8/14-24 mm – wenn kein 4.0/12-24 mm angeboten wird. Für mich ist das alles eben auch langweilig.

Lichtstärke:
Neue Rekorde wie Festbrennweiten mit f:1.2 und Zooms mit f:1.8 & f:2.0 sind eben nur Rekorde. Canon und Leica waren die ersten bei den festbrennweiten und Sigma hält mit aufregenden Zoom Konstruktionen dagegen (1.8/18-35 mm – 1.8/50-100 mm – 2.0/24-35 mm).
Die microFourThirds Systeme wehren sich mit f:1.2 Festbrennweiten (1.2/12 mm – 1.2/17 mm – 1.2/42,4 mm – 1.2/45 mm – 1.8/8 mm Fisheye) und demnächst mit einem f:1.7/10-25 mm Zoom. Dazu kommen Voigtländer f:1.2 Konstruktionen und unzählige chinesische manuelle Objektive mit verrückten Lichtstärken. Nur Tamron und Pentax halten sich auffällig zurück.
Sind diese Objektive denn auch praktisch?
Dicke, schwere und unhandliche Objektive sind nie praktisch. Und es ist zwar wunderbar, wenn der Sensor-basierte AF dann endlich mal präzise und schnell genug wird, um auch bei offener Blende die Details im Motiv auch zuverlässig zu treffen – doch wann braucht man das?
Die Sensoren haben alle Grenzen gesprengt, 1600 ISO bei 50 MP, 6400 ISO bei 42 MP und 12.800 ISO bei 24 MP liefern heute auf Kleinbildformat professionelle BQ wie sie noch nie zuvor erreicht wurde. Und es wird weitere Verbesserungen geben.
Was sollen wir dann mit f:1.2 FB und f:2.0 Zooms? Noch geringere Schärfentiefe als bisher schon? Das ist für wenige Motive und Lichtsituationen brauchbar oder auch nur sinnvoll. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe diese Objektive immer geliebt, doch wie oft kann ich so viel Lichtstärke (außer bei meinen bewegten Tierfaufnahmen und selbst da wäre mehr Schärfentiefe oft besser) einsetzen? Vermutlich wird auch ein eingebauter Graufilter bald in den Kameras realisiert werden müssen oder eben noch viel kürzere Zeiten durch einen voll elektronischen Verschluß oder eine teilweise und unterschiedliche Belichtung auf dem Bildformat. Aber noch ist das Zukunft und nein, es macht keineswegs jedes Bild „besser“ – vergrößerte Schärfentiefe ist meistens ein Gewinn im Bild.
Deswegen frage ich nach dem Nutzen der hochlichtstarken Objektive – ich denke der einzige Sinn besteht darin, zu zeigen was man kann und den Menschen das Geld zu entlocken. Das kann aber auch gewaltig ins Auge gehen, wenn die Konstruktionen so groß und gewaltig werden wie 4.0/11-24 mm oder 2.0/28-70 mm von Canon oder 1.8/14 mm – 1.4/20 mm – 1.4/85 mm von Sigma.

Ich denke – bisher ist die höchste Lichtstärke fast nur bei kleineren Sensoren wie mFT und Halbformat besonders wichtig und sinnvoll. Vor allem bei mFT wird damit stärkeres Bildrauschen vermieden und auch eine kurze Schärfentiefen-Zone erreicht. Aber diese Systeme wurden entwickelt um handlicher, leichter-kompakter zu sein und das sollten die Hersteller und Anwender nie vergessen.

Vollformat muß sich heute gegen Mittelformat und vor allem gegen die kleineren Sensorformate behaupten – ganz abgesehen von Smartphones.

Was wird CANON machen?
Canon trat mit drei ungewöhnlichen und einem bekannten Zoom für das neue RF-Bajonett an.
Ein 2.0/28-70 mm hat sicher keiner erwartet und ein 1.2/50 mm plus 1.8/35 mm Macro (1:2) zum Start auch nicht unbedingt.
Canon war immer innovativ im Objektivbau und heute müssen sie sich gegen Sigma, Tamron und alle anderen Kamera-Anbieter verteidigen und letztlich noch innovativer sein. Das zeigen Konstruktionen wie: T-SE 4.0/17 mm – 4.0/8-15 mm Fisheye – 4.0/11-24 mm – 2.8/65 mm Lupe – 4.0/400 mm DO – 5.6/35-350 mm – 4.0/200-400 mm x1.4x IS – die anschließend erst von anderen Anbietern realisiert wurden.

Canon kann auch jetzt seine Nachteile beim Sensor- und Kamera-Bau, durch innovative Objektive teilweise wett machen und das Interesse auf sich ziehen.

Canons Stärke liegt im Weitwinkelbereich, da schafft bisher kaum ein anderer Anbieter so gute BQ wie Canon.
Ich denke diese 3 innovativen RF-Objektive könnten neue Reihen eröffnen:
2.0/16-32 mm und 2.0/70-140 mm sowie weitere 1.2/24 mm – 1.2/35 mm – 1.2/85 mm sind nicht unwahrscheinlich.
Viele Patente kursieren, auch ein 1.4/14-21 mm und eine Wiederbelebung des Super-Zooms in Form eines 5.6/25-300 mm oder 4.5/30-350 mm sind möglich.
Und ich erwarte 4.0/500 mm und 4.0/600 mm DO Konstruktionen für RF – denn damit kann Canon sowohl mFT, Fuji als auch Sony eins auswichen und setzt sich vielleicht wieder an die Spitze der Super-Tele. DO hat bisher sonst nur Nikon als VC realisiert (4.0/300 mm & 5.6/500 mm).

Lassen wir uns nicht zu sehr von den Lichtstärken blenden – diese Objektive kosten ungeheuer viel und sind fett – wie das 2.0/28-70 mm L für 3.300€ (1430g) deutlich zeigt. Außerdem verzichtet Canon da wegen der komplexen Konstruktion auf den IS und wir müßten warten ob sich Canon nicht doch endlich mal zu IBIS entschließt – aber es sieht nicht danach aus. Der praktische Nutzen ohne Stativ ist eher gering – zumal jede 1.4/24 mm – 1.4/35 mm – 1.4/85 mm Festbrennweite diese Zooms optisch deutlich in den Schatten stellen wird.
Was sich wieder durchsetzen wird sind 3er Zoom-Reihen wie: 2.8/14-24 mm – 2.8/24-70 mm – 2.8/70-200 mm und 4.0/12-24 mm – 4.0/24-105 mm – 4.0/70-200 mm.

SIGMA?
Spannend wird auch wie Sigma antwortet – sie müssen die Gewichte reduzieren ohne die stabile Bauweise zu deutlich zu gefährden und sie müssen trotzdem weitere Innovationen bringen. Die Alleinstellung ihrer scheinbar beliebten Art-Objektive ist gefährdet, zumal sie in dieser Form an spiegelfreien Kameras keinen Sinn machen. Wie alle anderen auch, muß jetzt auch endlich Sigma bei null wieder anfangen, für kurze Auflagenmaße und größere Bajonett-Durchmesser.
Warum die neue Baureihe 1.4/16 mm – 1.4/30 mm – 1.4/56 mm von Sigma als Contemporary und nicht aufgrund der LichtSTÄRKE ART genannt wird – weiß wohl nicht einmal Sigma selbst zu beantworten!
Hingegen die lichtSCHWACHE Baureihe für Halbformat und mFT: 2.8/19 – 2.8/30 mm – 2.8/60 mm – heißt ART und wirklich logisch ist dann auch nicht, das es ein 1.4/30 mm ART gibt.

Ehrlich gesagt, finde ich aus meiner umfangreichen Erfahrung hohe Lichtstärken nur für kleinere Sensoren wichtig, für KB-Vollformat sind mir eine bessere Sensorleistung und IBIS, wie sie Sony und Nikon bieten, erheblich wichtiger. Ich traue Canon viel zu, doch ob ich je wieder mit Canon fotografieren muß um die beste Technik nutzen zu können, scheint mir seit Jahren sehr fraglich.

 

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19. November 2018
Volle Breitseite

es ist wieder unverschämte Hamster-Geizhals-Zeit – alle wollen so viel es geht, für so wenig Kohle wie möglich – da erwacht in jedem Deutschen der Handelskrieger – leider.

Ich finde es da fast schon gemein, über US-Präsis zu schimpfen, wir haben Aldi groß gemacht, alles in Plastik verpackt, das Haltbarkeitsdatum eingeführt, den geilen Geiz erfunden und sind neben der Verschwendungssucht auch noch kauflaunisch, umtauschsüchtig und schnappergeil. Ich bekomme ja keinen Jahresendbonus, mir bleibt also nichts anders übrig als gute Ware zu verkaufen – und verstärkt jetzt, wo die Menschen bereit sind Geld aus zu geben – da mache ich eben genau solche Erfahrungen im Dutzend jeden Tag.

Gestern hat CANON die volle Breitseite bekommen – und das sogar von der Seite, die dem großen Technik/Buch/Alles -Verkäufer gehört – Sie wissen hoffentlich wen ich meine.
Aber es ist sicher alles wieder sehr nett verpackt. Erst wenn man sich die Vergleiche zu anderen aktuellen Kameras aufruft wird offensichtlich, wie weit Canon technisch hinter her hinkt und auch Nikon schneidet nicht so richtig gut ab.

Die Schattenlisten bei Canon EOS R und Nikon Z7 sind länger als die Sonnenliste. Die Z6 wäre als richtiger Konkurrent zu Alpha 7III und EOS R auch nicht besser und wurde noch nicht getestet. Die Nikon Z7 lässt sich in Sachen BQ und Sensor nur mit der Sony Alpha 7RIII vergleichen – das wird gerne durcheinander geschmissen, weil eben die Z6 zu spät in den Handel kommt.

Fairer Vergleich: Canon EOS R gegen Sony Alpha 7III:

Dazwischen klaffen Welten! Ja der Sony Sucher ist mies – das kann Canon viel besser, die Sony-Haptik ist ohne zusätzliche Griff-Verlängerung (100€) oder Akku-Griff (300€) ebenfalls mies – das hat Canon besser hin bekommen. Aber schon bei der Tastenbedienung – dem Bedienlayout enttäuscht Canon sehr – viel mehr als Sony – denn ohne großes Drehrad und Joystick ist die Canon eigentlich keine Canon mehr – will sagen – man müsste sich beim Kauf so sehr umgewöhnen – das man (abgesehen vom Sucher) viel besser gleich die Sony kauft und sich daran gewöhnt!
Das die produzierte Qualität (erster Punkt) so viel besser sein soll, als bei Sony – muß sich in der Praxis erst einmal zeigen – das ist eher ein Canon-Erfahrungsbonus – den ich auch zugunsten Canon geben würde! Das hier die Sucher fast gleich bewertet und der Sony gar minimal besser sein soll – also da waren Blinde am Werk!
Bei allem !!! Anderen dominiert Sony!

Gegen eine Nikon Z7 ist die Sony-Dominanz keineswegs so ausgeprägt – aber ausgerechnet beim AF patzt Nikon sehr – womit sowohl Z6 und Z7 bei mir trotzdem keine Empfehlung bekommen!
Bei der BQ sind sie pari und zocken Canon locker ab. Auch sonst kann Nikon gut mit halten und gewinnt vor Canon und Sony ganz klar in der Bauart und Bedienung – Nikon hat die Fehler von Canon nicht gemacht und bekennt sich sogar zu IBIS – nur den voll beweglichen Monitor müssen sie noch lernen.  Was Nikon fehlt sind Objektive – also erst Z7II und Z6II werden da spannend.

Das ist eigentlich kein fairer Vergleich, da ja eine von Seiten Nikons deutlich höhere Sensorauflösung und ein fast doppelter Preis berücksichtigt werden müssen. Trotzdem gelingt es Nikon nicht, zu Sony auf zu schließen, eine Sony 7RIII kann alles schneller und mit Griffstück auch zufriedenstellend in der Haptik.

Wer sich wirklich etwas zum Jahresende leisten will – weil die Elektroautos sind ja noch nicht so weit, die Elektro-Fahrräder total überteuert, die Fitness-Uhren ausgereizt, Smartphones und Tabletts ja total langweilig – wird es auch bei Fotokameras sehr schwer haben.
Keinesfalls will ich hier in Sony-Euphorie verfallen und ganz klar benennen was sie bei Sony nicht kaufen sollten:
SONY:
Alpha 6000
Alpha 6300
Alpha 7
Alpha 7R
Alpha 7II
Alpha 7RII
Alpha 77II
Auch wenn sie da günstige Angebote finden, Sie werden damit nicht froh und schon in kurzer Zeit bessere Technik haben wollen!
Ich denke den besten Kauf bei Sony kann man derzeit mit folgenden Kameras machen:
1: Sony RX100 VI (nur die! plus Klebe-Griff)
2. Sony Alpha 7RIII
3. Sony Alpha 9
Alles andere gibt es anderswo besser oder stellt kaum zufrieden! Beim Halbformat sonst auf die Alpha 7000 warten, allerdings wird die auch eher teuer (>2000€)

CANON:
Egal zu welchen Preis würde ich heute nicht mehr kaufen:
EOS 5DIII
EOS 5DIV
EOS 1DX
EOS 1DXII
EOS 6D
EOS 6DII
EOS 7D
EOS 7DII
EOS M5 – sowie alle anderen M-Kameras
Bei Canon kann man eine EOS 80D immer noch gut kaufen, auch wenn die 90D im Frühjahr da sein wird.
Eine EOS R mit Bauchschmerzen, wenn man sich umgewöhnen mag und keine schnelle Fotografie betreibt oder einfach neugierig ist auf die neue Technik – aber dann gleich mit 4.0/24-105 mm R IS und Adapter für ein paar alte Objektive die es wert sind (Fragen dazu gerne per E-Mail – die Auflistung wird sonst zu aufwendig).

NIKON:
Schwierig, weil zum richtigen Preis lohnt sich eigentlich immer noch fast jede Nikon…
Nikon DF
Nikon D610
Nikon D800

Nikon D4/D4s
Nikon Serie 1
Selbst D4 & D810 leisten heute noch gute Performance und auch die D3000 und D5000 Baureihen können für preisbewußte Käufer eine gute Wahl sein.
Aber alle anderen aktuellen Nikon Kameras können durchaus zufrieden stellen, vor allem:
Nikon D850
Nikon D500 (bei mir gebraucht zu haben)
Nikon D5
Nikon D750
Nikon D7500

FUJIFILM:
Das ist dieses Jahr wieder eine sehr schwierige Wahl. Jeder der nicht von Mittelformat träumt wird merken, das Fuji-Portfolio ist etwas zerrissen. Ich kann weder X-H1 noch X-T3 uneingeschränkt empfehlen. Die X-H1 ist groß und schwer und haptisch nicht perfekt und die X-T3 hat den schwächeren Sensor im Vergleich zur X-T2 – deshalb lohnt sie sich nur, wenn man nicht ständig über 1600 ISO Empfindlichkeit muss.
Ich würde derzeit nur X-T2 kaufen.
Das neue 4/16-80 mm ist noch nicht verfügbar – das wird der wichtigste Objektivkauf (wenn es denn eine gute Leistung zeigt!). Ansonsten lohnen sich nur wenige Festbrennweiten und 50-140 mm + 100-400 mm zum Kauf.

Zu mFT habe ich so viel geschrieben, das wiederhole ich an dieser Stelle nicht – G9 und E-M1II sind mit entsprechenden Objektiven ein sehr guter Kauf.

 

Jetzt schnell wieder in die Nüsse: (natürlich mit Sony 7RIII und 100-400 mm + 2x)

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

19. November 2018
Welche Ausrüstung für welche fotografischen Schwerpunkte?

Was ich mir selbst kaufe, ist ja ein Indikator für Alle die schnelle Fotografie lieben, oder zumindest mit schnellen, scheuen Motiven zu tun haben.
Die lebendige Tier-Fotografie  ist DIE Königsdisziplin und ich zeige hier nicht ganz umsonst Eichhörnchen-Fotos, weil ich die Erfahrung habe, das es nicht viele gleich schwierige, gleich schnelle Motive auf unserer Erde gibt. Vogelfotografen mögen widersprechen – aber das trifft dann allenfalls zu, weil man noch mehr Brennweite braucht.
Wenn ich allen anderen Fotografen zur “richtigen” bestmöglichen Fotoausrüstung raten soll, ist das aus meiner Sicht relativ einfach:

Landschaftsfotografen: Fujifilm GFX50s oder Hasselblad X1D oder Nikon D850 – wenn eine Großformatkamera nicht in Frage kommt! Bitte mit Stativ und besten Festbrennweiten!

Hochzeit-Porträt-People-Fotografen: Nikon D850, Sony Alpha 7RIII schöpfen mit den richtigen Objektiven die Motive am besten aus. MF ist zu langsam, Canon hat den Anschluß verpasst.

Reise-Fotografie: Panasonic G9, Olympus E-M1II – es sei denn man viel mehr schleppen und auffallen – dann aber Richtung und die Hasselblad kaufen!

Nah- und Makro-Fotografie: Panasonic G9, Olympus E-M1II und alle mFT und Halbformatkameras mit geeigneten Objektiven

Filmer: Kauft euch eine richtige Videokamera und spielt nicht mit Vollformat-Fotosystemen herum, Alternativ Panasonic GH5

Spezialaufgaben: Dafür gibt es spezielle Objektive und spezielle Kameras, die sind meistens im Vollformat oder bei mFT zu finden.

Spiegelfreie-Kameras kann man zunächst nur als Ergänzung sehen und in Abrede stellen, dass sie alles ändern – aber wenn erst mehr Objektive wie die von Sony, Olympus, Leica und jetzt Canon R auf dem Markt sind, werden alle Spiegelreflexsysteme gewaltig an Attraktivität verlieren. Der Wert der reinen DSLR-Objektive wird fallen – das sage nicht ich alleine, da sind sich alle Experten, die Hersteller und alle die schon ein paar Jahre spiegelfrei fotografieren, einig.

Wenn ich mir anhöre, was Tony N.da für Erfahrungen mit MFT hat und warum er glauben will, mFT ist tot – wird mir ganz schwindelig. Er behauptet alles sei eine Marketinglüge von mFT.
Ganz unrecht hat er nicht, ein 4.0/300 mm ist kein 4.0/600 mm – das habe ich auch immer klar gestellt.
Doch die Vorteile bleiben ja.

 

Die Nikon Z7 bringt sich in Konkurrenz zur Sony Alpha 7RIII

Vorteile SONY:

– kleiner und kompakter
– doppelte Akku-Reichweite (650 gegen 330 CIPA)
– SD-Speicher und zweiter langsamer Schacht
– schnellerer AF-C
– Eye-AF
– größerer interner Speicher (Buffer)
– leichtere Objektive, viel leichtere Super-Tele
– 2,8/400 mm !!!
– schnellere Bildfolgen
– Sucher mit 120Hz, doppelt so schneller Bildaufbau
– 25 angepasste Objektive plus 2 Konverter plus 9 von Sigma
– mehr Erfahrung und Wirkung beim 5-A-IBIS
– offenes Bajonett für alle Anbieter
– etwas preiswerter
– für Super-Tele-Fotografie zukunftssicherer
– 4/12-24 mm, 4/24-105 mm & 100-400 mm vorhanden – bei Nikon nicht mal in Planung

Vorteil NIKON:
– viel griffiger und durchdachter
– vertrautes Nikon-Menü

Schatten NIKON:
– nur 5,5 Bilder pro Sekunde sinnvoll nutzbar
– halbierte Akku-Kapazität
– langsamer Problem-AF
– kaum spannende Objektive
– IBIS noch schwächer

 

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