Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
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aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
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& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

24. Dezember 2025
Dezember 2025


Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!

Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden?
Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.

Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.

Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.

Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.

Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.

Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.

ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.

Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!

 

 

10. September 2014
Gestern bei LEICA in Wetzlar

Mut zur Un-Schärfe: (Leica Firmenzentrale am Leitzpark 5, Wetzlar)

fotografiert mit Olympus E-M1 & Olympus 2,8/12-40 mm PRO bei F:2,8

Wenn ich nur für mich alleine bin mit der Kamera und meine Visionen in Bilder verwandle, wähle ich sehr häufig ein hochlichtstarkes Objektiv, bevorzugt mit nur einer Brennweite und tue so als hätte es keine Blende.

Ich liebe Offenblend-Bilder, ich liebe Unschärfe  fast mehr als Schärfe,
ich liebe meine
One Millimeter-Photography

Ich habe mein Leben lang Objektive getestet und zwangsläufig auch Kameras, Filme, Papiere, Software und alles erdenkliche Zubehör. Ich bin nie angekommen, nicht bei Pentax, nicht bei Canon, nicht bei Minolta, nicht bei Nikon, nicht bei Olympus, nicht bei Panasonic und nicht bei Leica.
Dafür bin ich viel zu neugierig – es gibt kein eines System, kein einziges Objektiv, keine überragende Kamera – alle sind nur im Moment ein gutes Werkzeug oder ein schlechtes.

LEICA auf den PUNKT:


 

Gerade wieder aktuell, will die Testseite DxOMark aus Boulange/Frankreich wieder unser Wissen bereichern und kommt zu dem Schluß, auch das neue Zeiss OTUS 1,4/85 mm markiert, wie das Zeiss OTUS 1,4/55 mm, den Spitzenplatz der Objektiventwicklung.
Wie die Kollegen mit solchen “Tests” zum Industriestandard werden konnten und wie so manche Testseite und Fotomagazin dazu kommt, deren “Erkenntnisse” permanent auf den Leser auszuschütten ist mir schleierhaft.
Da wird dann im aktuellen Fall eifrig mit Canon 1,2/85 mm vergleichen – was schon einmal keinen Sinn macht, da das 1,2/85 mm erheblich lichtstärker ist und ganz anders zeichnet und der Spitzenhersteller seit Jahrzehnten im Objektivbau – Leica – wurde gar nicht getestet.
Man kann zu Leica stehen wie man will, doch die Apo-Summicrone und Apo-Summiluxe sind eine optische Welt für sich. Es ist unseriös Zeiss OTUS auf den Thron zu heben, ohne die bisherige Königin der Objektive  überhaupt zu testen.
Ich bin kein Leica-Sammler und schon gar kein Markenfan des Hauses und ich habe natürlich auch Zeiss-Objektive – nur was da so getestet wird – regt mich auf!
Viel von dem was die Franzosen unter DXOMark veröffentlichen ist in der fotografischen Praxis unsinnig und belanglos.

LEICA wird gerne geliebt für seine Kameras. Ich sehe das jedoch ganz anders, die Kameras waren die letzten 40 Jahre immer der technischen Entwicklung und den Möglichkeiten deutlich hinter her, die Elektronik nur brauchbar, wenn sie 1 zu 1 aus Japan kam. Klar ist ist eine M ein großer Durchbruch gewesen und mit der R oder S lassen sich fantastische Fotos belichten – doch die wahre Meisterschaft von LEICA sind die Objektive.
Heute haben wir das Glück endlich auch die besten Objektive der Fotowelt an den neuesten Sensoren nutzen zu können. An einer Sony Alpha 7, Panasonic GH4 oder auch Eos M liefern die Leica-Objektive Perfektion.
Heute ist auch das manuelle Fokussieren wieder sehr angenehm, dank Vergrößerung und Peaking gleich auf dem Monitor oder sogar im Sucher. Es werden mehr Vollformatkameras ohne alte DSLR-Technik erscheinen und die Leica-Objektive werden immer wertvoller und wohl auch die Wartezeiten immer länger.
Leider produziert Leica ja nicht wie Zeiss für alle Anschlüsse, allerdings ist die Produktion in Deutschland mit der Objektivfertigung schon jetzt komplett ausgelastet, mehr wäre in der Qualität kaum machbar.
Mit der Leica T sehe ich Leica allerdings auf abseitigem Kurs, bisher gibt es da kein spannendes Objektiv und die Kamera ist eher langsam und technisch wieder nicht Stand der Technik. Also da ist eine Panasonic GH4 oder GX7 schon ein ganz anderes Werkzeug, nur eben mit noch etwas kleinerem Sensor.

Ein Besuch bei LEICA in Wetzlar lohnt sich, schon architektonisch.


 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

1. September 2014
CANON – L-Objektive jetzt preiswerter

100.000.000 CANON EF Objektive wurden seit 1987 verkauft – für Canon ein Meilenstein und Grund die Preise für viele L-Objektive zu senken.
Trotzdem geht es den klassischen Spiegelreflexherstellern mit noch aktuellen DSLR-Modellen nicht gut.

Pentax findet trotz spannender Kameras (K-3) kaum neue Kunden, die Objektivpalette ist eher unbedeutend,
Sony hatte große Ambitionen, kann sich aber nicht aus dem langen Schatten von Nikon und Canon befreien.
Nikon rutscht in die roten Zahlen, falsche Modellpolitik rächt sich jetzt,
Canon kann nur noch schrumpfen und klagt über Nachfragerückgang.

Hinzu kommt, dass die modernen Objektive für spiegelfreie Kameras leichter berechnet werden können, bei höherer Abbildungsleistung. Noch sind sie extrem überteuert um Entwicklungskosten einzufahren, aber das könnte sich rasch ändern. Ein Olympus 1,8/75 mm muss keine 1000€ kosten und auch ein 1,7/20 mm lässt sich günstiger verkaufen als 350€. Leica, Zeiss, Voigtländer und jetzt auch Kowa und zukünftig sogar Schneider-Kreuznach tummele sich auf dem Markt und zeigen wie sensationell scharf Objektive sein können. Da sehen fast schon Leica M-Objektive sehr alt aus. Nur gute Teleobjektive gibt es bisher noch nicht für spiegelfreie Kameras – da haben DSLR-Kameras noch ihre letzte Berechtigung!

Alle anderen haben sich auf spiegelfreie Kameras und ganz neue Objektive eingeschossen.
Der Marktanteil von Panasonic, Sony, Olympus, Fujifilm und Samsung wächst monatlich – noch langsam aber stetig.

Die Antworten der DSLR-Hersteller müssen jetzt zur Photokina-Messe kommen:
Pentax bringt eine verspielte K-S1, das wird wohl kaum neue Kunden bringen, Pentax-DSLR kämpft auf verlorenem Posten.

Sony hat die Alpha 77 modernisiert und wird dies auch mit der Alpha 99 tun – doch trotz moderner Konzepte, elektronischem Sucher und schnellen Reaktionszeiten, Sony bietet keinen Profiservice, die DSLR-Objektivpalette ist zu klein und völlig überteuert, Sony kämpft noch eine Weile und wird die Alpha Objektive per Adapter den spiegelfreien Kameras anbieten, doch zu retten ist hier DSLR nicht mehr.

Nikon hat endlich wieder spannende Kameras, D810 und D750 werden bei fallenden Preisen vielen Amateuren gefallen, doch die Objektive sind überzogen teuer und nicht selten auch noch 2 Jahre hinter der technischen Entwicklung des Marktführers. Nikon kommt nicht daran vorbei eine Nikon mit Sony Alpha 7 Technik und Sensor zu präsentieren und mit den Objektiven bei null anzufangen. Bei den jetzigen Objektive finde ich nicht viele, die sich sinnvoll adaptieren würden und dann gegen Canon bestehen könnten.

Canon ist mit den Objektiven einen Schritt weiter, baut Zug um Zug auf STM-Autofokus um und schafft damit die einzig echte Kompatibilität zu spiegelfreien Kameras. Die 70D zeigt mit ihrem Sensor das Hybrid-AF eine gute Lösung sein kann, nur ist der LiveView noch viel zu langsam, das wird in der 7DII hoffentlich viel besser. Trotzdem braucht es eine neue 6D mit dieser Technik, eine überarbeitete 5D3 mit beweglichem Monitor und besserem Sensor. Da sind Nikon und Sony mit den Auflösungen und teilweise mit weniger störendem Bildrauschen Canon überlegen.

CANON zaubert aber nach den ganzen Cash-Back-Aktionen, die zuletzt Nikon und Pentax fleissig kopiert hatten jetzt einen weiteren Trumpf aus dem Ärmel:

CANON-PREISSENKUNG auf fast ganzer Linie!
(offen bleibt, ob die Preissenkung jetzt im August 2014 auf Dauer ist und damit das Ende vom Objektiv-Cash-Back bedeutet)

Vor allem die Super-Tele-Objektive sind bis zu 1000€ im preis reduziert worden.

Es lohnt sich heute, wie nie, ein Canon-Supertele zu kaufen:
EF 2,8/300 mm L IS II (beste Qualität und Schnelligkeit am Markt)
EF 2,8/400 mm L IS II (konkurrenzlos günstig und schnell)
EF 4,0/500 mm L IS II (leichtestes, handlichstes und Bestes 500er am Markt)
EF 4,0/600 mm L IS II
EF 4,0/200-400 mm L IS x1,4

Vom Neu-Kauf eines 4,0/300 mm L IS; 4,0/400 mm DO IS; 5,6/800 mm L iS sowie 4,5-5,6/100-400 mm L IS würde ich derzeit abraten, weil jeweils Neurechnungen schon länge im Gespräch/Planung sind und in den nächsten 12 Monaten erscheinen sollten.

Die Preissenkungen sind bisher noch nicht offensichtlich in den großen Homepages, das wird in den nächsten Wochen passieren.

Auch bei mir können Sie diese Objektive natürlich gesenkten und zum fairen Preis bestellen.

NIKON und SONY bleibt wenig Luft für Preissenkungen, weil beide erheblich weniger Stückzahlen verkaufen als Canon, aber auch sie werden auf diese Aktion reagieren müssen, Preise wie 17.000€ für ein 5,6/800 mm VC FL und 12.400€ für ein 2,8/400 mm VC FL, die jetzt erstmals mit Canon’s Technik und Gewicht gleichziehen, sind nicht haltbar.

Sehr deutlich sind die Preissenkungen auch bei folgenden L-Objektiven:

EF 4,0/8-15 mm L -150$

EF 2,8/24-70 mm L II  -200$

EF 4,0/24-70 mm L IS -500$

EF 2,8/70-200 mm L IS II – 200$

EF 4,0/17 mm L TSE -250$

EF 3,5/24 mm L TSE -200$

 

 

15. August 2014
Die Foto-Maschine – Panasonic setzt einen drauf – FZ1000 – Fotografieren macht wieder Spaß!

 

Wer es gerne bunt und kurz mag: Hier LINK zu meinem aktuellen Praxistest als PDF in der aktuellen FOTOLIVE:

Harrys-Praxistest Panasonic FZ1000-FOTOLIVE_47

Panasonic FZ1000
Die neue Bridge-Superzoom-Kamera mit großen 20 MP Sensor und der bisher besten Bedienung.
Eben bei mir gelandet und ab jetzt bei mir bestellbar.
Kennen Sie das, wenn Sie eine Kamera in die Hand nehmen, alles ist schnell, alles ist gleich logisch, alle Fotos werden gleich scharf und es stehen so viele neue Möglichkeiten zur Verfügung und Sie wollen sie nicht mehr ausschalten?
Der 5-Achsen Bildstabilisator leistet wirklich Wunder, es ist unglaublich in welchen Situationen noch unverwackelte Fotos entstehen.

Nein, dann nehmen Sie die neue Panasonic FZ1000 besser nicht in die Hand.
Ich habe sie jetzt den dritten Tag – und sehe Motive, die es vorher gar nicht gab, oder die mir zu mühsam waren mit DSLR- langem Tele, Stativ aufzunehmen…
Stellen Sie sich vor, sie können bei halbwegs gutem Licht Blitzschnell auf alles scharfstellen und das bei einem Bildausschnitt der 1600 mm Brennweite entspricht – und Ihre Fotos werden alle scharf, auch von Autos, Läufern, Radfahrern, Hunden etc.

Kompaktkamera? Ja! Der Sensor ist plötzlich 4x so groß und trotzdem fast doppelt so hoch auflösend und dazu ein perfekt abgestimmtes 25-400 mm Objektiv und alles lautlos, sauschnell und unauffällig aus der Hand!

Es ist der Wahnsinn, was plötzlich möglich ist. Ein Dank an Sony für den sehr guten 1″ Sensor mit 20 MP und ein besonderer Dank an Panasonic für diese innovative Kamera!
Sicher enttäuscht vielleicht ein wenig, das schon bei 100 mm praktisch nur noch f:4,0 zur Verfügung steht, vor allem weil die Bezeichnung f:2,8-4,0/25-400 mm suggeriert das mal zumindest bis 200 mm f:2,8 zur Verfügung steht. Aber das ist bei Zooms mit variabler Lichtstärke leider nie der Fall, die hohe Lichtstärke steht immer nur bei geringster Brennweite.
Spannend ist auch, dass die Bildergebnisse sogar bei 800mm Digital-Brennweite und sogar noch bei 1600mm Bildausschnitt in der Kamera noch sehr ansehnlich sind. Dann ist nur zu beachten, dass die Belichtungszeit entsprechend kurz ist (besser kürzer als 1/500 Sek) oder ein Stativ oder eine Kameraauflage verwendet wird.
Schon nach den ersten Tagen steht für mich fest, diese Kamera ist konkurrenzlos, so etwas hat es bisher noch nie gegeben und es ist ein großer Sprung!
Ideal als Reise und Schnapp-Schuss-Kamera – ich möchte keine Kamera mehr mit kleinerem Sensor als 1″ haben und auch die Handykameras sollten größere Sensoren bekommen.
Schon jetzt eine der besten Kameras 2014! Die FZ1000 macht SÜCHTIG – wie seit sehr vielen Jahren keine Kamera mehr!

LICHT:

+ 2,8-4,0/25-400 mm Leica OIS Objektiv

+ 1″ Zoll Sensor mit 20 MP

+ Sucher mit 2,3 MP in Echtzeit

+ 5 Achsen Bildstabilisator!!!

+ 5 Zoomgeschwindigkeiten

+ präziser Zoomring für Zoom oder Schärfe

+ extrem schneller AF mit 49 Feldern & frei beweglich

+ bis 12 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung

+ voll beweglicher Monitor mit hoher Auflösung

+ 80-25.600 ISO – realistisch bis maximal 3200 gut brauchbar

+ sehr gute Details und geringes Rauschen bis 800 ISO

+ auch bei 1600 mm Bildausschnitt noch brauchbare Fotos

+ 830g Gewicht

+ Farben & Abstimmungen sehr gut einstellbar

+ natürliche Farbgebung, noch wenig Korrektur sind die JPEGs einwandfrei und brauchen praktisch selten Bearbeitung

+ HDR, Filter, Panorama, Zeitraffer, Zeitlupe – alles an Bord

+ Tasten programmierbar für schnellen Funktionsabruf

+ sehr gute Akku-Kapazität – 2400 Aufnahmen am sonnigen Tag sind kein Problem

+ 4K Video (mit eingeschränkten Funktionen)

+ Bedienung ähnlich der GH4

+ das Rad mit 2 Ebenen ist wieder da (Blende oder +/- Korrektur)

+ bis zu 50 Serienbilder in JPEG & 16 in RAW

+ WLAN Steuerung vom Handy und leichtes Versenden der Fotos auf Handy

+ rund 950€

SCHATTEN:

– kein ND-Filter

– ab 100 mm Brennweite nur noch F:3,9 Lichtstärke

– mit 950€ als Komplettpaket zwar preiswert, aber hoher Betrag

– kein Touch-Screen

– langes Menü

– HDR nur im Bereich 26-400 mm

– im RAW-Modus keine digitalen Funktionen, Brennweite begrenzt auf 400 mm

– Stativanschluß nicht Zentral, sondern versetzt unter der Kamera – schlecht für Panorama

– leichte Auflösungsverluste jenseits 300 mm

– keine perfekte Video-Kamera – auch nur ab 37 mm Brennweite im WW

– Filmen in 24P nicht möglich

Jedes Gerät hat seine LIMITS – wo ist die FZ1000 am Limit?
Eine so schnelle Kamera mit so rasanten Verarbeitungszeiten, ist bei Serien im RAW bei 12 Bilder am Limit. Die Rasanten Reaktionen nützen natürlich wenig, wenn nicht gleichzeitig auch kurze Belichtungszeiten, besser kürzer als 1/125 Sekunde, zur Verfügung stehen. Wie erreicht man die? Mit offener Blende – das ist kein Problem, doch meistens wird man mit f:4,0 arbeiten müssen, weil f:2,8 nur bei 25 mm zur Verfügung steht. Oder mit hohen ISO-Empfindlichkeiten, doch mehr als 1600 ISO sollte man hier nicht ausreizen. Auch die extremen digitalen Bildausschnitte ab 800 mm bis 1600 mm sind nur sinnvoll, wenn ISO 400 nicht überschritten wird. Denn High-ISO und elektronische Aufbereitung gleichzeitig vertragen sich natürlich nicht.
Der Traum wäre, eine solche Kamera mit durchgehen f:2,8 anzubieten, wie bei der FZ200, doch dann geht das nicht mehr mit dem großen Sensor und der war zur Qualitätssteigerung unbedingt notwendig.
Deshalb – mehr als die FZ1000 ist derzeit nicht denkbar.

Die PANASONIC FZ1000 ist Nichts für:
– Fotomenschen die sich selbst über RAW definieren, obwohl sich natürlich problemlos und schnell RAW-Dateien abspeichern lassen.
– sie ist nichts für ausgesprochene Porträt-Fotografen – da würde ich kompakt auf jeden Fall das Leica 1,2/42,5 an einer GH4 und Canon Eos 1Dx mit 1,2/85 mm L II als heutige Bestmarke setzen!
– Für Nachtschwärmer ist sie weniger geeignet, weil natürlich 20 MP auf 12 auch ab 1600 ISO nicht ohne Bildrauschen und Detailverluste geht
– Für Zoofotografie und Gitter – weil die nicht wirklich ausgeblendet werden können und der Frontdurchmesser oft zu groß ist um hindurch zu kommen
– für modische Menschen, die eine Kamera in eine Hosen- oder Hemd-Tasche quetschen wollen – die nehmen besser ihr Handy
– nichts für Menschen die denken 830g sei viel Gewicht für eine Kamera mit diesen Möglichkeiten
– für Menschen die nicht erkennen, dass ein ausgeprägter Handgriff rechts und eine gute Unterstützung unterm Objektiv, ein exzellenter Sucher und ein beweglicher Monitor immer zu besseren Fotos führen – ist die Kamera kaum interessant

Die Panasonic FZ1000 ist die beste Kamera für:
– Reisefotografen die spontan und unbeschwert sein wollen
– die perfekte Ergänzung für Reisen und Safari, damit man auch mal spontan viel Brennweite hat
– Städtereisen
– Partys und Reste
– Familienfotos jeder Art
– Sehr gut brauchbar für Nahaufnahmen von Blumen, Vögeln, Fröschen, Insekten etc
– am besten Nutzbar für Hobby-Sportfotografie, für Hunde, Pferde und andere bewegte Motive
– Pressefotografie

Presse:
Ich habe ja zu Zeiten einer Nikon F3, Pentax LX die Pressefotografie gelernt und heute laufen die Kollegen mit der Eos 1Dx oder 70D rum und schleppen sich an den 2,8/16-35 mm – 2,8/24-70 mm – 2,8/70-200 mm kaputt und wechseln da panisch herum um kein Motiv zu verpassen und dann sind sie total abhängig von guten Licht und im Telebereich sowieso beschränkt und langsamer – ganz ehrlich, wenn ich jetzt noch mit Pressearbeit mein Geld verdienen wollte, hätte ich an der einen Schulter die GH4 mit 4,0/7-14 mm und an der anderen die FZ1000 und wäre schneller und flexibler als alle anderen Kollegen – bei einer BQ die weit mehr bietet als ich brauche.

Klar kann ich  mit RAW-Schiebereglern noch etwas mehr ab und zu heraus holen und sicher, eine Panasonic LX7 oder Sony RX100 hat ihren Reiz in der Hosentasche – aber nur so lange man keine Macro-, und keine Tele-Motive mag.
Ich weiß nicht wie Sie was fotografieren, aber ohne Telemacro und Superbere gehe ich nie aus dem Haus – beides brauche ich immer!
Und dann sind die ganzen kleinen Knipskisten total überfordert. Alles andere mache ich mit dem Smarty (Mobiltelefon), as jetzt ab Herbst noch einmal besser wird.
Sicher ist auch, auf einer Tigersafari kann eine FZ1000 allenfalls ergänzen, aber sicher keine Hochleistungs-Vollformat ersetzen: Genauso ist mir klar, das eine solche Super-Zoom-Kamera nie akzeptabel sein wird für den Landschafts- und Architektur-Fotofreund und der Nachtschwärmer wird sich eine Olympus OM-D mit 1,8/17 mm oder 1,8/25 mm leisten oder eben eine Eos 6D mit 1,4/50 mm oder wegen mir auch eine Nikon D610 mit 50iger.
Es hat alles seine Berechtigung!
Aber die FZ1000 ist für mich der beste Kompromiss seit vielen, vielen Jahren!

PARTY:
Bei der Party-Schnapp-Schuss-Fotogrfaie sind Telebrennweite und Schnelligkeit extrem wichtig – beides ist verfügbar. Was immer wieder kritisch ist sind die Belichtungszeiten. Eine FZ200 war hier besonders gut, weil die durchgehende f:2,8 oft kurze Zeiten bis 1/250 Sekunde erlaubt. An der FZ1000 kommt man bei 400 ISO oft auf nur 1/60 Sekunde – das führt zu Bewegungsunschärfe der Gesichter. Deshalb ist es häufiger notwendig 1/125 Sek oder 1/250 Sek vorzugeben und mit 800 und 1600 ISO zu arbeiten – da beginnt das Bildrauschen etwas sichtbar zu werden, aber die Gesichter sind scharf. Ich habe gestern bei einer Gartenparty 1800 Fotos verteilt über 6 Stunden belichtet – wohlgemerkt keine Serienbilder – ich habe häufiger die Fotos angeschaut und meistens den großen Monitor verwendet, viel gezoomt und immer wieder fokussiert – Ergebnis: der Akku ist heute noch mehr als halb voll. Das sollte reichen 🙂
So nach 4 Tagen und 2450 Aufnahmen und unzähligem An- und Ausschalten und Menü-Einstellen war heute zum ersten Mal der Accu leer. Leider nur die übliche 3 Balken Anzeige, wenn ein Balken fehlt, ist das noch nicht schlimm, dann macht sie noch gut 600 Aufnahmen, aber wenn der zweite Balken fehlt, geht es ganz schnell zur Neige.

An dieser Ausstattung beißen sich die nächsten 1-2 Jahre wieder alle anderen Hersteller die Zähne aus.

Panasonic ist seit der FZ3 im Jahre 2004 führend bei Bridgekameras mit Superzoom. Seit 10 Jahren ziehen alle anderen Hersteller wie Canon, Nikon, Fujifilm, Olympus, Pentax und Sony immer nur nach und erreichen doch selten die Bildqualität und technische Performance der Panasonic Kameras mit Leica Objektiv.

Bisher war die FZ200 führend in dieser Klasse, erst Sony und jüngst Olympus haben am Thron gekratzt, Sony mit einer beachtlich teuren RX10 für über 1000€ und Olympus hat mit der Stylus 1 auch ganz neue Wege beschritten. Die Bridge-Kameras der neuesten Generation sind nicht mehr für 500€ zu haben – die Preise haben sich fast verdoppelt, aber die Sensorgröße hat sich vervierfacht und der Aufwand für Sucher, Monitor, Autofokus, Geschwindigkeit und das ganze Objektiv sind auch enorm gestiegen.

Weniger Lichtstärke und weniger Brennweite = bessere Bildqualität am größeren Sensor – so sieht wohl die Rechnung gegen die bisher spannende Panasonic FZ200 aus, die ein Leica 2,8/25-600 mm aufweisen konnte.
F:2,8 ist immer nützlich und 600 mm sind für Tier- und Sport-Motive immer wichtig. Die hohe Lichtstärke war durch den 4x größeren 1″ Zoll Sensor kaum zu halten und um halbwegs kompakt und noch nicht zu schwer zu werden (830g) war es logisch, dass die Brennweite von 600 mm nicht realisierbar ist.Doch das lässt sich dank des sehr guten Sensors verkraften, denn die digitale Aufbereitung bis 800 mm Bildausschnitt ist noch sehr gut.
F:2,8 steht bei der FZ1000 immerhin noch im WW-Bereich zur Verfügung und f:4,0 bei 400 mm Tele ist immer noch sehr praxisnah und gestattet einwandfreies Freistellen und häufig unverwackelte Teleaufnahmen. Damit ist die FZ1000 nach Daten derzeit wieder klarer Favorit und weist alle Digicams mit kleineren Sensoren von Canon, Nikon, Fuji, Olympus und Co klar in ihre Schranken und dominiert in Schärfe und Auflösung mit 20 MP. Auch eine kleinere Olympus Stylus 1 mit 2,8/28-300 mm und halb so großem Sensor kann da nicht mithalten. Die Sony RX10 hat immerhin ein 2,8/24-200 mm bei vergleichbarem Sensor, doch 300 und gar 400 mm erreicht sie eben nicht. Sie ist mehr eine Reporterkamera mit 24-200 mm.

Trotzdem – aus meiner Praxis verlieren alle diese Kameras gegen eine Eos 70D mit 5,6/55-250 mm – der APS-C Sensor ist noch einmal fast doppelt so groß und aus dem 55-250 mm wird ein 90-400 mm Bildausschnitt – kritisch am Monitor betrachtet hat die Canon DSLR die beste BQ. Allerdings ist die Panasonic FZ1000 kompakter, leichter und mit rund 950€ auch deutlich preiswerter.

Wer auf Auflösung schielt und mit DSLR vergleicht, kann mit den ganzen Digicam-Superzoom-Kameras bisher wenig anfangen, auch nicht wenn sie Zooms bis 1200 mm und sogar 1600 mm haben. Selbst wenn einmal ein scharfes, unverwackeltes, kontrastreiches Foto entsteht – ist es doch deutlich einer Bilddatei aus einer DSLR mit nur 300 mm Brennweite auf 1200 bis 1600 mm Bildausschnitt heraus vergrößert unterlegen. 1″ Zoll Sensoren sind ein guter Weg und neben den noch einmal doppelt so großen mFT-Sensoren der bisher beste Kompromiss.

Die LIMITs bleiben, wo sie immer waren: bei mehr als 300 mm Tele lassen die allermeisten Kameras dramatisch nach und da schlägt sich die FZ1000 noch recht gut. Allerdings ist schon eine GH4 mit 5,6/100-300 mm bei 150 mm klar bessere Fotoqualität und der doppelt so große mFT-Sensor liefert auch bei ISO 3200 noch deutlich feinere Bilder. Eine Canon Eos 70D oder Nikon D7100 oder Sony Alpa 77 II oder Pentax K-3 sind mit 300 mm Brennweite auch nicht besser wie eine GH4 oder Olympus E-M1 – rauschen aber weniger und sind kontrastreicher und detailverliebter als die FZ1000.
Tele-Fotografie für 400 mm Bildausschnitt und mehr schreit einfach bisher noch nach Vollformat – vor allem wenn die Motive sich bewegen oder 1600 ISO und mehr nötig sind. Bridgekameras sind aber super um etwas schnell und unkompliziert aus der Ferne nah heran zu holen. Während die letzten Kameras wie Sony HX400, Canon SX510 HS; Nikon P600, Fujifilm S1 und Olympus SP100 durch ihre winzigen 2/3 Sensoren weit hinter meinen Erwartungen zurück bleiben, ist die Panasonic FZ1000 die erste Kamera mit eingebautem Zoom die zumindest gute Fotos liefert und richtig spaß macht.

Panasonic FZ1000 für Filmer?
Die Abstriche muß der Videofilme machen. Auf den ersten Blick sieht 4K super aus, viel schärfer als Full HD.
Doch der Zoom ist nicht so gleichmäßig nicht immer leise genug, der Bildstabi nicht so wirklich effektiv zum Filmen und vieles mehr stört zum perfekten Filmgenuß. Da ist eine GH4 für 1500€ eine ganz andere Kamera.
Die FZ1000 ist eher dafür gedacht mal kurz eine Bewegung fest zu halten und in toller BQ wiedergeben zu können.

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FOTOS die in der letzten Woche alle mit der Panasonic FZ1000 entstanden sind:

 

 


 


 

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