Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
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Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
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24. Dezember 2025
Dezember 2025


Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!

Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden?
Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.

Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.

Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.

Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.

Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.

Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.

ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.

Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!

 

 

18. Dezember 2013
Miss – Trauen: Labortests

Ich misstraue Labortests, da sie meist keine praxisrelevanten Unterschiede beschreiben.

Was die Menschen da in Laboren messen und als Zahlen auf ein Produkt zu übertragen versuchen, ist nicht selten abenteuerlich.

Unter dieser Überschrift werde ich die gängigen Labortests mit meinen Praxistests und relevanten, sichtbaren Unterschieden vergleichen!

Aktuell:

Da werden Telezoom-Objektive getestet. Besonders verwegen scheint mir das Resultat bei den Sigma-Tele-Zoom-Objektiven. Das ein Sigma 5,0-6,3/150-600 mm OS deutlich besser auflöst als das 5,0-6,3/150-600 mm Tamron – lässt sich so in der Praxis nicht verifizieren.

Im Gegenteil, bei 600 mm Brennweite zeigt das 150-600 mm VC Tamron das schärfste und hochauflösendste Bild bei Offenblende.

Bei den Telezooms bis 400 mm Brennweite würde meine Praxiswertung der Top Sechs so aussehen:

1: Nikon 4,5-5,6/80-400 mm VR II       (+ kompakt / hoher Preis!)

2: Canon 4,5-5,6/100-400 mm L IS II   (+ superschneller AF / – sehr guter Bildstabi)

3. Sony 4,5-5,6/70-400 mm G II  (+ bester Bereich / hoher Preis)

4: Canon 2,8/70-200 mm L IS II + 2,0 x Ext III   (+ flexibel / – schwer; hoher Preis!)

5: Sigma 4,5-5,6/120-400 mm OS     (+ preiswert / – Wiederverkaufswert; Streuung!)

Bei den Telezooms bis 600 mm Brennweite würde meine Praxiswertung der Top Sechs so aussehen:

1: Canon EF 4,0/200-400 mm L IS + 1,4x Ext.

2: Tamron 5,0-6,3/150-600 mm VC  (+ sehr preiswert, noch nicht zu schwer / – Staub, AF bei 600 mm

3: Sigma 5,0-6,3/150-600 mm OS C  (+ noch preiswert, leicht/ bei 600 mm schwächer, AF)

4: Sigma 5,0-6,3/150-600 mm OS Sport  (+ solide / teuer, sehr schwer, AF)

5: Nikon AF-S 4,0/200-400 mm VR II   (+ lichtstark / – schwer, unhandlich, lang, teuer, mit Konverter problematisch)

Diese Tage gesehen in dem schönbunten Bilderheft “Chip-Foto-Video-Digital” Ausgabe 10.2011

da werden groß viele Telezooms gegeneinander getestet für Canon, Nikon und Sony.
Sieht man sich dann die Gleichmacherei und Bevorzugung einzelner Objektive anhand der Balkendiagramme an –

packt mich als Praxistester die blanke Wut.

Da wird nicht nur das 4,0/70-200 mm L IS Canon schärfer bewertet als das ganz neue 2,8/70-200 mm L IS II,

sondern auch noch im AF deutlich schneller und das lahme Sony 5,6/70-400 mm ist schneller als praktisch jedes Canon USM Objektiv?

Wer schreibt denn so einen Schwachsinn?
Schon ein unbedarfter Laie merkt im Elektroladen, das Sony allemal halb so schnell sein Ziel findet wie Canon oder Nikon… nicht umsonst müssen sie immer wieder neue Objektiv-Versionen und Kameras heraus bringen.
Und dann wird natürlich kaum darauf eingegangen mit welcher Kamera diese Erkenntnisse zustande kommen, denn da sind die Unterschiede riesig;
schon zwischen Eos 6D und 7D2 und wieder zur 5D3.

Ich habe längst aufgehört diese bunten Schmierblätter zu kaufen, auch das FotoMagazin enttäuscht mich immer mehr, während ausgerechnet ColorFoto neuerdings wieder öfter nachvollziehbar ist.
Allen fehlt die Kritik, es wird alles gleich gemacht und wenn kritisiert wird, dann die völlig falschen Eigenschaften – bloß keinem weh tun – außer dem Leser der hier für blöd verkauft wird!

Aber das Internet ist kein bisschen besser, wenn ich mir die DXO-Mark-Lab Testseite ansehe, (was haben die Macher vorher gemacht, Salat gezüchtet?) alleine die ISO-Empfindlichkeitswertungen der einzelnen Kameras, haarsträubend und nicht nachvollziehbar, die Zahlenwerte. Denn in Wahrheit liegen die Kameras neuester Generation alle sehr dicht beieinander und selbst kleinere Sensoren können sich ganz gut behaupten.
ISO 3200 schaffen heute viele Kameras relativ rauscharm, außer die 24 MP Pixel-Angeber.
Und ja sicher, die Nikon D4s ist noch ein bisschen rauschärmer als die Eos 1 DX und die Eos 5D3 und die Nikon D750, aber in der Praxis sind die Unterschiede doch sehr gering und machen keine echte Stufe aus. Genauso mit der Pentax K3, die es noch etwas besser kann.

Beispiel, die Sony Alpha 6000 mit 24MP bekommt den ISO-Wert: 1079

Die Olympus E-M1 den ISO-Wert: 536

Doch was heißt das? Ist die Sony jetzt doppelt so gut, rauscht nur halb so viel?

Wenn ich das übersetzen soll, mit die Sony schafft 6400 ISO rauscharm und die Olympus nur 3200 ISO – also eine Stufe – dann stimmt das, aber alles andere stimmt nicht.

Nur wie passt das dann zusammen mit der Nikon D3s mit dem ISO-Wert: 3253?

Die Nikon schafft ein ähnliches Rauschverhalten wie die Sony bei 25.600 ISO – ist also rund 2 Stufen rauschärmer.

Die Werte des Dynamikunterschieds legen so dicht zusammen, das man da nur sehr wenig herauslesen kann und manches ist oft in der Praxis nicht nachvollziehbar.
Da werden so viele Unterschiede zelebriert, die real gar nicht da sind.

Ich fand es schon vor 25 Jahren wichtig, zu wissen, welcher Autor hinter des Tests/Versuchen steht und wo seine persönlichen Vorlieben sind – denn dann kann ich die Ergebnisse für mich einsortieren!

Und nur dann, anonyme Schreiber und gespenstige Labors sagen mir gar nichts – keine Seele vorhanden.

Wenn ich wusste was Fritz Pölking, Art Wolfe, Franz Lanting und Co fotografieren wollten und mit welchem System sie bevorzugten, dann waren Ihre Informationen sehr wertvoll. Und auch heute, ein Michael Reichmann hat einen Faible für Sony – dann kann ich bei seinen Sony Berichten das Lob etwas relativieren und wenn er andere, wie Olympus oder Canon, oder Pentax lobt – dann ist das für mich noch etwas mehr wert.

 

So ist das auch bei mir, wenn Sie wissen, das ich aus dem Pentax Lager komme, seit 25 Jahren Canon Eos habe, seit fast 10 Jahren auch mit Olympus bevorzugt arbeite und selten ein schlechtes Wort über Leicas und Olympus optische Höchstleistungen verliere – dann können Sie das auch als „Nikon- oder Sony-Fan“ zuordnen – denn wenn ich deren Objektive besonders lobe, dann müssen sie schon extrem gut sein…

Fühlen Sie sich ruhig gut unterhalten von den Tests – aber mehr bitte nicht, die meisten sind so voller Fehler und Unwahrscheinlichkeiten (ich mache auch Fehler und übersehe Dinge – keine Frage – aber da ich am liebsten alles immer wieder überarbeite und ergänze, fallen sie dann auf)!

 

 

 

 

18. Dezember 2013
Was sonst kaufen zu Weihnachten?

Weihnachts-Kamera: Wer nicht nur tolle Bilqualität erwartet, sondern auch eine wunderbare Kamera für die Jackentasche mit Wechselobjektiven will: PANASONIC GM! – Panasonic ist damit der Weihnachts-Kamera-Knüller gelungen. Man glaubt es kaum, woran Olympus Pen, Nikon 1, Pentax Q und unzählige zuvor gescheitert sind, der GM1 gelingt es scheinbar mühelos. Sie müssen Sie in die Hand nehmen um zu begreifen wie klein und spannend diese Kamera-Neuheit ist. Die Baby-Panasonic mit 12-32 mm Objektiv und optionalem Handgriff macht einfach nur Spaß. “Die Perfektion ist den Göttern vorbehalten” sagen die Japaner demütig und der Hersteller verweigert mir hier leider den kleinen, elektronischen Anschliuß und den Blitz-Sockel für den fantastischen Panasonic Sucher LVF-2 – den ich sehr gerne an der GX1 und LX5 einsetze.. Das ist der einzige Pferdefuß, die kleine Kamera lässt sich nur wie ein Smartphone über den starren Monitor nutzen. Denn sonst wäre die Kamera wieder gut 1 cm höher ausgefallen. Die Weihnachte-Überraschung ist Panasonic voll gelungen, die GM1 ist in allen Geschäften der Hit.


KALENDER: der schönste, größte und nobelste Kalender auch 2014 – mit meinem PUMA-Foto: http://www.mondberge.com/buch-tipps/mondberge-artenschutzkalender-2014/

BUCH: Das spannende Buch in englisch: Photocrafty von Sue Venables – der Geheimtipp, für alle die Denken, dass sie schon fotografisch alles gemacht haben!
Weitere tolle Fotomücher zum fairen Preis, schauen Sie mal hier:  http://www.mondberge.com/empfehlungen/buchtipps/

KAMERAGURT: einen Eddycam aus Elchleder – den sollten Sie haben, sie können ihn gleich per Mail bei mir bestellen, in vielen Farben und drei verschiedenen Breiten und Längen verfügbar.
Jetzt auch in Gelb/schwarz und rot/schwar für Nikon oder Canon.

FOTOGESCHÄFT des Jahres 2013: Vielen Dank nach Worms für die gute Zusammenarbeit an Foto Oehling

FOTOTASCHE: Für Systemkameras mit vielen kleinen Objektiven: LowePro EventMessanger 250, schmal am Körper sicher und groß genug für alles, auch auf Reisen.

SPEICHER: Hat man nie genug und werden endlich auch richtig schnell. Mein Tipp: Transcend Ultimate 600x SDXC
und Sie sollten wichtige Foto-Sessions und Reisen immer auf der Speicherkarte belassen und dieser zur dauerhaften Speicherung verwenden. Keine Festplatte, keine DVD, keine Blu-Ray, kein USB-Stick und auch kein anderes Speicherverfahren ist derzeit so Datensicher wie die CF oder SD-Speicherkarte! Verwenden Sie Speicherkarten wie früher die Filme, sie sind sehr preiswert geworden, es lohnt sich nicht sie zu überschreiben.

SPEICHER-LESEGERÄT: Lexar USB 3.0

BESTE FILME 2013: The CouncelorNachtzug nach Lissabon – Die Möbius-Affaire – Pacific Rim – The Croods – Dead Man Down – RUSH – GRAVITY – Love Crime – Hitchcock – Life of Pi – 96 Hours 2
Beste Serie: Strike Back 3

Tier-Erlebnis des Jahres 2013:


BESTE KAMERAS 2013:

TABLET: Gibt es endlich ein sinnvolles Tablet?

Mit dem sich Bücher und Zeitschriften lesen lassen, das Internet überall groß und schnell zur Verfügung steht (LTE), viele Apps Nützliches ergänzen und mit dem Fotos heute am schönsten in hoher Auflösung präsentiert werden können…

Letztes Jahr habe ich das Ipad Mini der Firma Apple angeschafft. Es war toll und handlich, doch die geringe Auflösung und das Speichervolumen haben mich letztlich nur noch genervt, ich habe es im Sommer verkauft.

Einen Ersatz habe ich noch nicht, weil es erst die Neuheiten von Apple abzuwarten galt. Doch ganz ehrlich, obwohl ich IPhone, Macbook Air und IMac ständig in Benutzung habe und gar kein Freund von Samsung oder Sony bin – Apple nervt und erfüllt nicht die wichtigsten Bedürfnisse von Fotografen.

Mal abgesehen vom hohen Preis ist die Bevormundung am schlimmsten.

Klar die gigantische Auflösung ist jetzt prima im Ipad Air und im Ipad Mini 2, sie sind handlich und leichter als die Mitbewerber – und dennoch das wichtigste fehlt für mich – erweiterbarer Speicher. Wer einmal mit 16MB oder auch mit 32MB ein Gerät etwas länger benutzt hat, weiß, das reicht bei weitem nicht, es sei denn man nutzt eine Cloud – doch das sollte sich allerspätestens seit dem Sommer diesen Jahres auch für alle Fotografen erledigt haben. Wem persönliche Daten und Fotos wichtig sind, der wird sich nie auf einen Internetspeicher auf fremden Servern verlassen und immer externe Festplatten oder USB-Sticks bevorzugen.

Es gibt Adapter für USB und auch für SD-Karten, aber beide arbeiten nur mit sehr wenigen Sticks/Karten dauerhaft gut zusammen und Daten können sich nur aufspielen, aber auf dem Wege nicht wieder entfernen.

Apple – deine Produkte überzeugen mich nicht!

Denn wenn ich ein MacBook Air mit 64 MB oder gar 128 MB kaufe bin ich mindestens 660€ bis sogar 870€ mit LTE los.

Ein Samsung oder Sony oder Asus Pad mit 10 Zoll und LTE kostet rund 600€ mit (bezogen auf Samsung) noch höhere Auflösung, 3 GB RAM-Speicher und 16 GB – dazu kosten 64GB als MiniSD-Karte 40€. Und man kann leicht mehrere MiniSD-Karten mit verschiedenen Inhalten einsetzen. Das ist ein enormer Preisvorteil und erleichtert für mich den Umgang mit dem Pad erheblich.

Leider sind die Pads von Samsung etwas schwerer und längst nicht so gut verarbeitet und manchmal ruckelt’s auch noch in der Darstellung.

Andererseits hasse ich Apples kalte, empfindliche Alu-Rückseite, die praktisch immer ein 200g schweres Etui braucht. Dann geht der Gewichtsunterschied wieder zu Gunsten von Samsung und Co.

Nur bei Samsung ist das Angebot an lesbaren Zeitschriften und anderen spannenden Medien wieder deutlich reduziert.

Was ist von meinem letzten Weihnachtsfest noch übrig?

Angeschafft hatte ich für mich: Panasonic GX1, Panasonic GH3 mit 2,8/12-35 mm (kam erst im Januar dazu) und Olympus OM-D-E-M5
Apple IPad Mini
Schicker I-Pad-Schutz-Umschlag
2 Blu-Rays – die ich bis heute sehr mag und meine Tissot, die mir weiter sehr gut gefällt.
Philips LED-Kerzen – sind bis heute in Betrieb und sorgen für Staunen und machen spaß.

Die Panasonic GX1 habe ich weiterhin, sie hat sich bewährt, dank dem aufsetzbarem Sucher, dem guten Griff und der Kompaktheit, habe ich sie nicht gegen die GX7 ausgetauscht und auch die GM1 reizt mich nicht so besonders, auch wenn sie noch kleiner ist, denn da fehlt die Option auf einen Sucher und sie ist weniger griffig.
Was nervt an der GX1: Der Monitor ist unbeweglich, aber dafür kann der Sucher hoch geklappt werden.

Die Olympus OM-D E-M5 hat mich sehr verärgert, daran gefiel mir letztlich gar nichts mehr, ich habe sie nach 6 Monaten abgegeben.

Die Panasonic GH3 ist zu einer meiner wichtigsten Kameras geworden und ständig im Einsatz, ich bin damit weitgehend zufrieden, wenn auch jetzt eine Olympus OM-D E-M1 einiges besser/schneller kann. Doch das 2,8/12-40 mm von Olympus ist nicht wirklich besser (etwas schärfer bei 12 mm – aber dafür schwächer ab 20 mm).

Das Apple IPad mini hat mich auch nach 6 Monaten nicht mehr überzeugt. Schön leicht zum lesen, aber da ich 13″ für Internet gewohnt bin ist es zu klein und auch die Fotos werden ja relativ klein präsentiert. Aber es ist eben toll leicht und handlich zum lesen. Wer hauptsächlich Bücher und Zeitschriften lesen will, ist damit weiterhin sehr gut beraten.
Das Apple IPad Retina war mir deutlich zu schwer und zu unförmig. Das neue IPAD AIR ist sehr reizvoll, das Gewicht ist deutlich reduziert und die Ränder und Baugröße ist trotz gleicher Monitorgröße geschrumpft. Aber, Apple setzt weiter auf sein kalten, handunfreundliches und kratzempfindliches Aluminium – Apple weigert sich einen Wechselspeicher zu zulassen und Apple hält nichts von Stift-Bedienung.
Das alles ist beim Samsung Galaxy Note 10″ LTE (2014) anders. Es hat eine noch höhere Auflösung als Apple Retina (2560×1600 Pixel).
Es wird mit 16 GB verkauft (letztlich sind knapp 11 GB nutzbar), hat 3 GB RAM mit LTE und einen Wacom Stift mit dem sich sehr gut, präzise und fettfrei arbeiten lässt. Es hat eine genarbte Rückseite aus Polycarbonat (warm und unempfindlich). Das Monitorformat ist seltsam anders, fast 5:3 (Apple: 4:3). Es kostet 600€ und eine miniSD-Karte mit 64GB kostet nur noch: 44€ von SanDisk. Damit kommt man auf immerhin 80GB Speicherplatz. Es ist somit gut 150€ preiswerter als das Apple-Produkt
Nachteile gibt es auch, Android, weniger Apps und Auswahl und ein deutlich höheres Gewicht – 70g mehr und 550g sind in der Hand schon wieder sehr viel.

Pad Erfahrungen:

Keines hat mich wirklich zufrieden gestellt.
Ich habe die etwas preiswerteren von Medion, die Plastik-Brettchen von Samsung und Asus und die Originale von Apple in den letzten 3 Jahren vielfältig ausprobiert.
Das Problem beim IPAD sehe ich immer noch im Gewicht und im Preis – ich träume von 15″ bei 300g Gewicht, dass sich falten lässt.
Nicht zu vergessen, das Tabletts so praktisch nie ein Notebook oder gar einen Computer überflüssig machen kann – es ist eigentlich immer nur gut um zu schauen oder zu lesen um damit wirklich aktiv zu werden und andere Anwendungen zu nutzen ist es immer noch zu stark beschränkt.
Es braucht 256GB Speicherplatz und 8 GB RAM für richtig damit zu arbeiten – davon sind wir leider noch Jahre entfernt.
Heute gibt es gute und leichtere Notebooks schon ab 500-1000€ – da ist ein Tablett wirklich reine Bequemlichkeit, aber keine echte Notwendigkeit. Ich verwende meist lieber das Apple MacBook Air auf dem Schoß als ein Tablett in der Hand und kann dann eben schnell schreiben und auch schnell umfangreich Bilder bearbeiten – das klappt mit einem Tablett nicht.
Ein Tablett ist mehr zum konsumieren und kaum zum kreativ arbeiten/mitteilen gedacht.

Wer unbedingt mit Google und Android kämpfen will und mit seinem Geld lieber Asien als die USA unterstützt, soll sich Samsung kaufen. Meine Welt ist es bisher nicht. Und es passt natürlich auch nicht in meine professionelle Arbeitskette aus IMac und IPhone.
Der US-Präsident und die US-Geheimdienste haben auch mein Vertrauen in die USA mächtig untergraben, ganz abgesehen von unserer eigenen Regierung. Für mich wird es keine Cloud geben! Ich werde nur teilen, was ich teilen will und nicht was andere denken, was ich teilen muß. Wir bewegen uns sonst rasant in Richtung auf totalitäre Machtstaaten, von der Wirtschaft gesteuert ohne Freiheit für Individuen.

Buch-Reader

Sind eigentlich oft Blödsinn. Klar sie sind billiger, sie sind leichter und handlich und die Schrift ist aber nur dann gut zu erkennen wenn viel Umgebungslicht da ist. Das Blättern ist sehr langsam, die Speicher sind sehr klein, farbige Darstellungen sind nicht möglich – also wer nur Bücher liest, da kann das eine kurze Zwischenlösung sein – aber auf Dauer kann nur ein echtes Farb-Pad überzeugen und die gibt es ja inzwischen auch in handlicher 7“ und 8“ Größe. Wenn Reader – dann aus meiner Sicht nur den von Sony, alle anderen sind noch viel schlechter oder mit Knebelverträgen und Werbung verbunden (Kindle und Co.).

Größe

Ich finde die 10“ Geräte zwar wunderbar zum Fotos zeigen, besonders mit Retina-Display – aber sonst sind sie sehr unpraktisch. Immer zu groß zum transportieren, immer zu schwer zum längeren Lesen (600-700g ohne Schutz-Hülle), stromhungriger und einfach zu unförmig und wenig griffig zum entspannten halten.

Durch das Gewicht, neigen sie auch schneller zu Stürzen und dann zu Schäden. Mir wäre ein Pad zum zusammenklappen in Form eines dünnen Taschenbuchs am liebsten – doch der Aufwand 2 Bildschirme permanent zu synchronisieren, ist noch zu hoch, bisher hat sich nur Sony an diese Technik gewagt und ist auch gescheitert.

Apple hat auch hier wieder als einziger richtig erkannt (entgegen der Prognose von Steve Joobs – auch Genies irren!) wie groß und wie schwer ein Pad sein sollte – so daß es noch von einer Hand im Hochformat mit Mittelfinger und Daumen gehalten werden kann – also knapp 8“. Und das Gewicht sollte 300g keinesfalls überschreiten – was aber noch kaum möglich ist, da die Schutz-Umschläge meist schon 200g und mehr wiegen.

Zahlen de Facto:

Apple IPad Retina (2013)  24 x 18,6 x 0,94 cm  & 660g — Bild = 20 x 15 cm (2048 x 1536 Pixel) – 64GB = 660€
Apple IPad AIR (2014)       24 x 16,9 x 0,75 cm  & 480g — Bild =  20 x 15 cm (2048 x 1536 Pixel) – 64GB = 660€
Samsung Note 10″ (2014)  24 x 16,9 x 0,75 cm  & 550g — Bild =  21,5 x 13,5 cm (2560 x 1600 Pixel) – 16GB – 3GB RAM= 660€ /64GB SDmini-Karte = 50€
MacBook Air 13″ (2014)     32,5 x 22,7 x 1,7 cm  & wiegt 1350g – Bild = 28,6 x 17,8 cm (1440 x 900 Pixel) – 256GB – 4GB RAM = 1300€

IPad Mini (2012):                 20,0 x 13,5 x 0,72 cm  &  312g/320g – Bild= 16×12 cm
IPad Mini Retina (2014):   20,0 x 13,5 x 0,75 cm  & 330g/340g – Bild= 16×12 cm

Das heißt, ein IPad Mini mit 8“ zeigt bei halbiertem Gewicht nur 1/3 kleine Bilder und seine Darstellung ist mehr als 4x so groß wie die des IPhone 5.

Das IPad 10“ verschenkt viel Bildfläche durch den breiten Rand von gut 2 cm, das IPad Mini kommt mit deutlich weniger Geräterand aus.

Schutz

Alle IPads außer dem Samsung Note sind sehr empfindlich, daher ist es nicht empfehlenswert die Rückseite ohne Schutz zu verwenden und die Frontseite ohne Abdeckung zu transportieren.

Die Faltbaren, magnetischen Abdeckungen sind bestenfalls witzig – aber sonst extrem teuer und schützen nicht die Rückseite. Da gibt es weit bessere und preiswertere Lösungen zum Aufklappen mit Rückschale.

Speicher – besser deutlich mehr als 16 GB!

Für jedes Pad gilt – wenn Sie Fotos, Musik, Bücher, Zeitschriften, Dateien, Apps darauf laden wollen – entweder freunden Sie sich mit einer Cloud an und lagern die Dateien aus oder nutzen zuhause ihren Hauptrechner als Daten-Parkplatz – (wichtige App: PhotoSync – klappt schnell und problemlos zum übertragen aller Fotos!) oder besser sie kaufen gleich Versionen mit mindestens 64 GB Speicher. Sonst ärgern Sie sich rasch, weil schon die Apps (Zeitschriften, Bücher, Musik) und die immer neuen Betriebssysteme von 16 GB schnell nur noch 6 GB übrig lassen.
Bei Auslieferung sind von 16GB meist nur noch 10-11 GB frei, 5-6 GB benötigt das Betriebssystem.

3G Internet Verbindung mit Sim-Karte

waren in vielen Fällen Unsinn, da ja die meisten ein Handy mit Bluetooth besitzen und darüber eine Datenverbindung leicht und schnell aufbauen können – die 130€ Aufpreis konnten Sie sich sparen und dafür lieber mehr Speicher kaufen. Es sei denn Sie möchten das IPAD unterwegs mit GPS nutzen – denn wenn der Sim-Kartenschacht fehlt – fehlt auch der GPS-Chip im IPAD. Mittlerweile steuern wir aber auf das LTE-Zeitalter zu – dann ist ein deutlich schnelleres LTE-Netz verfügbar und die Geräte sollten LTE-Fähig sein.

Bedenken sie:

Sie können alle Bluetooth-Tastaturen bequem mit dem Pad nutzen, Apple Nutzer haben meist bereits eine.

Siri Spracherkennung kann eine große Hilfe sein und wird immer besser, in Zukunft wird man auch lange Texte einfach und schnell diktieren können und muß nicht mehr selbst schreiben.

Sie können ein IPad auch auf den Schreibtisch stellen und als Bildhalter mit Diashow-Funktion verwenden.

Weiß ist in und zeigt Fingerabdrücke nicht so deutlich – aber auf einem schwarzen Pad wirken Fotos viel brillanter und schärfer.

Kamera: sehr praktisch für Facetime – telefonieren und den anderen dabei sehen können, aber wenig praktisch für Fotos, schon gar nicht unterwegs.

Ergebnis:

Trotz etwas weniger Fenster-Platz für schöne Fotos (1/3 weniger im 4:3 Format) ist für mich das IPad Mini der beste Kompromiss und auch noch gut um bei Kunden Fotos zu zeigen oder meine Fotos auf dem Schreibtisch zu genießen. Der Spaß kostet allerdings mit 32 GB Speicher auch 430€.

Noch kleinere Pads mit nur 7“ Diagonale finde ich uninteressant und so lange es keine schnelle Technik gibt um es faltbar zu gestalten ist das Mini mit knapp 8 Zoll Diagonale und geringem Rand die bisher gelungenste Umsetzung der Pad-Idee.

 

Wer eine Digicam mag:

Die Gründe für eine Digicam, klein und leicht für die Jackentasche und kinderleicht zu bedienen sind jetzt auch in Systemkameras mit Wechselobjektiven erfüllbar: Panasonic GM1.
Panasonic hat in nur 11 Jahren den Markt für sich erobert und ist mit den FZ und TZ Kompaktkamera-Serien fast immer technisch an der Spitze und schon lange qualitätiv der Vorreiter dank Leica-Objektivrechnungen. Bei fast allen Kameragrößen sind sie technologisch überlegen und zeigen Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Olympus, Ricoh, Samsung und Sigma wie es geht.

Es gibt keine einzige Nikon Coolpix die ich derzeit als herausragend empfehlen würde, die P7800 vielleicht, aber sie ist groß, die Nikon A ist schweineteuer, die P520 kann nicht mithalten.

Fujifilm findet mit der X100S dank APS-C Sensor und sehr guter, fester Brennweite bei einigen Beachtung, aber den seltsamen Retro-Style muss man mögen und ich würde immer Wechselobjektive bevorzugen.

Olympus zieht sich immer mehr zurück, die TG-2 Allwetter/Unterwasserkamera bleibt die beste der günstigen, am Markt und die lichtstarke XZ-2 ist auch absolut empfehlenswert.

Sony klotzt und  kommt mit einigen Kameras am ehesten in Panasonic-Lumix Reichweite. Die HX300 (24-1200 mm) ist schnell, aber die Bilder sind wenig Detailtreu und die RX10 – eine 1200€ teure 1 Zoll Sensor Kamera mit 2,8/24-200 mm Zoom wird sicher eher schwertun Fans zu finden, zumal die ersten Kameras bereits extreme Dejoustierungen des Objektives zeigen. Sony kann noch teurer, die RX1R für 3100 mit festem Zeiss Objektiv und 24 MB Vollformat-Sensor sucht reiche Kauflustige. Der optionale, elektronische Sony-Sucher hat mich gar nicht überzeugt und so ist das Kamera-Konzept für mich nicht schlüssig. Sony entfacht immer einen Hype, liefert aber letztlich nicht selten unbefriedigenden Mist.

Canon verkauft immer noch einige Powershot und IXUS Kameras, aber keines dieser Modelle könnte konkurrieren oder auch nur mein Herz erwärmen, selbst G16 und G1x halte ich für weit überholte Kamerakonzepte, dick schwer und schwerfällig, ohne sinnvollen Sucher. Selbst die SX510 kann nicht mit Sony und Panasonic konkurrieren.

Was macht Panasonic also richtig?

Die Kooperation mit Leica und die richtigen Kamerakonzepte. Die LX7, FT5, TZ41, LF1, FZ72 und FZ200 sind weitgehend herausragende Kameras.

Apropos Leica, in Solms versucht man auch wieder neue Digicam-Konzepte, wie die X2 oder X-Vario (die anderen Leica Kompaktkameras werden bei Panasonic gefertigt). Doch zu Preisen jenseits 1700€ sind sie eher Kameras für gelangweilte Menschen mit zu viel Geld als besonders alltagstaugliche Kameras.

Selbst die wiedererwachte Leica M spricht ja mehr Retro-Liebhaber als ernsthafte Fotografen an und hat jetzt harte Konkurrenz von Sony, die auch Vollformat in einer kompakten Kamera anbieten.

Digicams sind sicher out, aber die hochlichtstarke Panasonic LX7 ((1,4-2,3/24-90 mm) macht viel Freude dank tollem, optionalem Sucher und sehr gute Fotos.

Die Panasonic Lumix FZ72 für alle die nie genug Brennweite haben (2,8-5,9/20-1200 mm).

Die Panasonic Lumix FZ200, die lichtstarke Reisekamera (2,8/25-600 mm).

 

 

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12. Dezember 2013
Kameras für junge Foto-Interessierte

Vollformatspiegelreflex erobert sich einen guten Marktanteil, kompakte Digicam-Käufe sind durch die Fotomöglichkeiten mit dem Smart-Phone um die Hälfte zurück gegangen. Plötzlich steht man aus dem Bett auf und es ist alles anders.

Gestern Abend kam eine 18jährige zu mir und sagte, „Papa ich hab in einem Buch gelesen, es gibt so viele tolle Sachen, die man fotografisch machen kann, aber dazu brauche ich eine Canon Spiegelreflex.“ (das Buch ist: Photocrafty von Sue Venables – der Geheimtipp, für alle die Denken, dass sie schon fotografisch alles gemacht haben!).
Sogleich zauberte ich einige Kameras hervor, versuchte ihr eine Canon EOS M schmackhaft zu machen, no way! Dann holte ich die tolle Panasonic GX1 mit 14-140 mm Zoom – nö! Und dann sogar die Olympus E-M1 – die imponierte dann schon mehr, aber zu teuer. Ich versuchte zu überzeugen, dass DSLR aussterbende Dinos sind, aber „Papa ich will doch gar keine kleine Kamera, ich will richtig was in der Hand haben, die muss nicht kompakt sein“. „Außerdem wirken Digicams im Vergleich billig und klein ist gleich schlecht, deshalb will ich eine große Kamera, Papa.“  „Außerdem hast du so viele tolle Objektive, die kann ich dann auch alle benutzen!“ Dann hört man als Vater den Hamster bonnern…

OK, weil klein ist ja das Smart-Phone und das ist immer dabei – das leuchtet ein.
Vielleicht ist es auch, weil die Jugend sich von ihren Oldies absetzen will. Ich sehe auch immer junge Männer vor den Schaufenstern mit gebrauchten Fotokameras stehen, sich die Nase platt drücken, die wollen eine alte Nikon F3, Canon AE1, Contax RTS, Leica R5 oder die preiswerteren Fotokameras zum Film einlegen – für die ist wieder die 1,4/50iger Festbrennweite der fotografische Nabel der Welt. Das ist dann echtes RETRO, mit echten Kameras, sattes Metall, Mechanik, Drehräder, richtige Verschlußgeräusche.

Und es gibt die erfolgreichen Männer, die jetzt 20 Jahre nicht zum richtigen fotografieren gekommen sind, die die letzten Jahrzehnte mit Digi-Knipsen die Familie und den Urlaub geknipst haben und jetzt eine satte Nikon, Canon, Sony Vollformat wollen – und mit Halbformat geben sie sich erst gar nicht ab – APS-C klingt für sie nach einer grausamen Verstümmelung. Das muss die Fotoindustrie erst einmal verkraften und umsetzen.

Fotografisch, also für das Endprodukt machen diese ganzen Wünsche nicht unbedingt Sinn, es sei denn jemand entdeckt wirklich die Liebe zur Fotografie und beschäftigt sich aufgrund der neuen, oder Retro-Kamera intensiv damit – dann und nur dann wird er wohl auch bessere Fotos bekommen.
Tatsächlich ist aber die Bildqualität die heute mit microFourThirds und APS-C-Kameras möglich ist schon deutlich über dem Niveau was in früheren Jahren Kleinbild-Kameras liefern konnten. Und Die Vollformat-Boliden sind letztlich optisch weit in die Domäne des Mittelformats eingedrungen, ohne allerdings deren große Sucher, Zentral-Verschlüsse und tollen Objektive zur Verfügung zu haben. Und auch der große Rollfilm oder die heutigen übergroßen Sensoren bescheren Mittelformat weiterhin einen Vorsprung, der sichtbar bleibt und ein anderes Arbeiten, dass zu besseren Fotos führen kann.

 

Welche digitale Spiegelreflex eignet sich denn besonders gut für ANFÄNGER?

Nur noch Canon, Nikon, Sony und Pentax stellen Kameras unter 1000€ nach dem Spiegelreflex-Prinzip her.

Sony mag ich wegen der Objektive nicht – allenfalls die leichte Alpha SLT 58 (400€ mit 5,6/18-55 mm) oder die ambitionierte Alpha 77 (770€ Gehäuse – 1200€ mit 2,8/16-50 mm oder 900€ mit 5,6/18-55 mm) können hier noch überzeugen. Ältere Sony-Kameras würde ich da gar nicht mehr empfehlen. Das beste was Sony je für den Fotomarkt konstruiert hat ist die Alpha 99 zum Preis von 2400€.

Pentax-Ricoh berauscht mich auch nicht mehr durch seine Objektive, klein und lichtschwach ist nicht meine Welt. Ein K30 gibt es als Auslaufmodell für 500€, den Nachfolger K50 für 600€ jeweils mit 5,6/18-55 mm WR Objektiv. Einige ältere K5er sind auch noch für rund 600 Euro mit Objektiv zu bekommen, die Nachfolger K5II kosten dann schon 870€ mit gleichem Objektiv. Die neue Pentax Ricoh K3 wird als Hochleistungsmaschine für 1300€ ohne Objektiv oder 1650€ mit 5,6/18-135 mm angeboten. So lange nicht einige sehr gute Pentax oder Sony/Minolta Objektive herum liegen würde ich keinen Start mit den beiden Marken mehr machen.

Und selbst Nikon sehe ich eher kritisch, da kommt alle paar Monate eine neue 3000er oder 5000er Kamera mit immer neuen Problemchen und Unzulänglichkeiten. Letztlich waren die D90, D7000 und jetzt vor allem die D7100 aber immer die lohnendsten und besten Nikon-Käufe. Die Technik-Märkte haben inzwischen so viele Nikon-Kameras auf Halde liegen und werden sie kaum noch los, es blickt auch kaum noch jemand durch worin sich die ganzen 3 und 5000er unterscheiden, wenn überhaupt fotografisch wesentlich. Die 24 MP-Sensoren ab der 5200 sind guten Fotos nicht unbedingt zuträglich und schlucken viel Speicherplatz und verlangsamen die Rechner sehr, vor allem bei RAW-Anwendung. 16MP waren genug, bei Nikon weiß irgendwie selber niemand wo sie hinwollen und sie sind abhängig vom Sensorhersteller Sony. Ich würde eher eine D90 oder D7000 für rund 650€ empfehlen als die neueren, kleineren Kameras. Die D7100 kostet immerhin noch 900€ oder 1050€ mit 5,6/18-55 mm.

Seit Jahren empfehle ich aus guten Gründen ANFÄNGERN immer bevorzugt Canon-Kameras. Die Technik ist ausgereift und günstig, es gibt den bei weitem größten Objektiv-Gebrauchtmarkt und alles passt.

Die aktuelle EOS 700D kostet mit 5,6/18-55 mm STM 620€ und mit diesem STM-Objektiv ist das bei weitem das optisch beste und günstigste Angebot aller Kameras unter 1000€. Das neue Objektiv hat optisch und mechanisch keine Konkurrenz, daher lohnt es sich auch kaum 100-150€ zu sparen und eine der älteren Canon EOS 600D; 650D; 1100D oder auch die aktuelle 100D zu kaufen – denn sie haben alle das ältere 18-55 mm ohne STM, das deutlich schwächer ist.

 

Bei den ganzen 5,6/18-55 mm Objektiven wird ja immer erst die Sucht nach mehr Objektiven geweckt. Dann ist eine Tele-Zoom und ein 1,8/50 mm nicht mehr fern, danach kommen dann Superweitwinkel, Macro, Telefestbrennweite etc.

Deshalb ist ein DSLR-Kit mit 18-55 mm immer nur als Einstiegsdroge zu sehen. Wenn einem das nicht reicht und man nicht über Geld verfügt, wird man die Lust an DSLR sehr schnell wieder verlieren, sonst braucht man noch etliche 100€ für weitere Objektive, die ja die DSLR erst wirklich wichtig und interessant machen.

 

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