Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
nur hier ungekürzt und klar!
& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

24. Dezember 2025
Dezember 2025


Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!

Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden?
Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.

Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.

Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.

Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.

Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.

Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.

ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.

Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!

 

 

11. November 2017
Internet-Publikationen

Warum mir so viele Tests spanisch vorkommen?
Selbst preview und andere große Foto-Werbeplattformen (dp gehört Amazon) haben meistens keine aktuellen Kameras gleichzeitig zum Vergleich da und Objektive schon gar nicht.

Hersteller tun ja nichts lieber, als uns an der Nase herum zu führen – als uns lückenhaft ein X für ein U zu verkaufen.

Nachdem Photoskala mit dem Tod seines Erfinders dramatisch nachgelassen hat, wurde jetzt in Kooperationen PHOTOWeekly eingeführt.
Eine schlimmere Werbepostille ohne Gehalt, die mehr Wissen vernichtet als festigt.
Und dann in diesem grässlichen Handy-Hochformat – also wovon sich viele heute verdummen lassen ist schon entsetzlich.

Klar, ich muß besser und strukturierter werden, mehr mit Fotos arbeiten – aber zur Werbe-Seilte will ich keinesfalls verkommen.

Wenn ich dann noch sehe, was bekannte Fotografen im Internet so anpreisen und verkaufen – grauenhaft wenn da jemand noch Sigma Art-Objektive wie schales Bier anbietet oder andere die sich für fotoindustrielle Eintagsfliegen begeistern, Rollei wieder beschwören oder schlimmeres.

 

 

Veröffentlicht in General, News-Blitzlicht

10. November 2017
Erreichbare Bildqualität bis 10.000€

Alle reden immer über Bildqualität – nach den jüngsten Praxistests steht für mich die derzeit beste BQ fest –
sie besteht – ganz maßgeblich  von den Fähigkeiten des Fotografen – und abgesehen davon aus Kamera und Objektiv!
Es ist bemerkenswert, wie zwei Hersteller konsequent alle anderen ausstechen und überrunden: FIJIFILM und NIKON. Das gilt nur für die BQ – nicht für die interne Reaktions-Geschwindigkeit.
An der Spitze bleibt es jeweils einsam:

kleines Mittelformat:
1. Fujifilm GFX50S – einsame Spitze!
2. Pentax 645Z
3. Hasselblad 1D


Kleinbild – Vollformat:
4. Nikon D850
5. Nikon D810
6. Canon 5DSR
7. Sony Alpha 7RIII
8. Sony Alpha 9
9. Nikon D5
10. Nikon DF
11. Nikon D750
12. Canon Eos 5DIV
13. Canon Eos 1DXII
14. Pentax K1
15. Leica SL

Halbformat – APS-C
16. Nikon D500
17. Fujifilm X-T2 – X-Pro2
18. Sony Alpha 6500
19. Canon EOS 80D
20. Canon EOS 7DII

REAKTIONSGESCHWINDIGKEIT & Trefferquote AF:
Kamera & Tele-Objektiv:

1. Nikon D5
2. Nikon D500

3. Nikon D850

4. Canon EOS 1 DXII
5. Canon EOS 5DIV
6. Sony Alpha 9
7. Sony Alpha 99II

8. Panasonic G9
9. Olympus E-M1II
10. Panasonic GH5
11. Panasonic GH4
12. Fujifilm X-T2
13. Sony Alpha 6500

Die schnellsten Autofokus-Tele-Objektive bei hoher AF-Präzision sind:
1. Canon EF 4.5-5.6/70-300 mm IS II
2. Canon EF 4.5-5.6/100-400 mm L IS II
3. Nikon FX 2.8/70-200 mm VR PF
4. Olympus 4.0/12-100 mm PRO IS
5. Olympus 4.0/300 mm PRO IS
6. Leica 4.5-6.3/100-400 mm OIS

Sie wundern sich, das hier kein 2.8/400 mm oder zumindest 2.8/300 mm oder 500 mm, 600 mm steht?
Ganz einfach, wenn das Motiv sich schnell bewegt oder sie den Fokuspunkt von Nah-auf Fern verlagern, müssen sich in diesen Kameras große Massen mit Glas bewegen und das kostet Geschwindigkeit, kleine Zooms der neuesten Generation sind da einfach deutlich schneller.
Bitte bedenken, je kleiner der Sensor, desto präziser und schneller kann die Fokuseinstellung gelingen, denn die Schärfentiefe und somit Trefferquote wächst erheblich. Besonders deutlich wird das mit einer Panasonic FZ2000!
Ein 24-70 mm, 24-105 mm oder 50 mm oder Festbrennweiten bis 100 mm relativ schnell zu konstruieren ist keine Kunst – das echte Potential eines AF-Systems zeigt sich nur im Telebereich ab 135 mm Brennweite.
Praktisch alle Fremdobjektive von Sigma und Tamron führen zu wesentlichen, spürbaren Geschwindigkeit- und Präzision- Einbußen an Canon, Nikon, Sony, Pentax Kameras.
Pentax und Sony Objektive habe ich zwar immer wieder mit getestet, aber entweder leidet die AF-Gerschwindigkeit (Pentax) oder die AF-Präzision (Sony) und deshalb sind sie für mich nicht im oberen Drittel, auch wenn sich beide Hersteller jüngst sehr anstrengen um auch im Telebereich mal Schritt zu halten.

Meine liebsten Kameras 2017:
Nikon D500
Olympus E-M1II
Fujifilm X-T2
Fujifilm GFX50S
Panasonic FZ2000
Canon GX5

Kaum verwendete Kameras 2017:
Canon EOS 80D
Canon EOS 5DSR
Canon EOS M5
Pentax 645Z

Meine Kameras für 2018:
Nikon D850
Nikon D500
Fujifilm X-T2s (Hoffentlich  bald)
Panasonic G9 (mit Skepsis)
Olympus E-M1II bleibt
Canon & Nikon werden erst im Herbst 2018 spannende Neuheiten bringen.
Ein IPhone X werte ich nicht als Kamera und ich werde es mir auch nicht kaufen, schon das 7Plus und alle anderen enttäuschen total außerhalb vom 35mm Bildausschnitt.

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test, News-Blitzlicht

10. November 2017
Spiegelfreie Kameras bewertet – Alltagstauglich oder Mogelpakete?


Die neue Queen aller spiegelfreien Kameras – Panasonic G9

ERGÄNZT und überarbeitet – 2017-11-10

Eine Olympus E-1 mit neuem FT-System im Viertelformat mit Verhältnis 4:3 und alle folgenden FourThirds-Kameras gingen baden, weil sich die Werbung um ein kleineres, leichteres, fortschrittlicheres System, nicht bewahrheitet hat. Olympus hatte schlicht versäumt dazu auch die moderneren, leichteren und schnelleren Objektive anzubieten, die kamen dann 6 Jahre zu spät. (die ersten mFT-Objektive wurden dann so leicht und plastikmässig, dass sie heute auch weitgehend überrundet sind).
Und auch heute sind zwar einige Fotofans von einer flachen Sony Kamera begeistert, sie bietet immerhin einige neue Möglichkeiten – aber Preise, Objektive und tatsächliche Gewichte der Ausrüstungen sind meistens keineswegs leichter als DSLR-Technik im gleichen Sensorformat. Außerdem sind sie dann kaum für die Freihand-Macro- oder Tele-Fotografie optimal.

Heute ist es so, dass mFT-Ausrüstungen durchaus leichter sind, weil es kleine, leistungsfähige Festbrennweiten und lichtschwächere Zoom-Objektive neuester Rechnung gibt.

Warum hat es manchmal den Eindruck, dass mir DSLM-Kameras – also spiegelfreie Kameras heute nicht mehr gefallen?

ERGONOMIE
Fast immer, wenn ich eine der kleineren, leichteren DSLM-Kameras in die Hand nehme, bekommt das leicht einen Spielzeug-Charakter. Sicher entscheiden letztlich die Bildergebnisse, die mir mit einem Fotogerät gelingen, doch der technische Vorgang des Fotografierens beginnt ja mit der Kamera. Findet meine Hand am Gehäuse schon nicht störungsfrei ihren Platz, oder lässt sie sich nicht schnell und mühelos bedienen macht ja die ganze Auseinandersetzung mit Licht und Motiv schon deutlich weniger Freude. Sicher tritt bei uns allen der Gewöhnungseffekt ein – der es gestattet, das auch ergonomisch sehr schlechte Kameras dann doch Zuspruch erhalten. Doch wenn ich Ihnen die Augen verbinde und sie eine Reihe von Kameras in die Hand nehmen lasse, werden Sie in vielen Fällen auch eine DSLR mit mehr Volumen, Gewicht und jahrzehntelang erprobter Ergonomie bevorzugen.
Dann fällt den meisten sehr schnell auf, das die kleine DSLM teuer mit Griffen, Batterieteilen oder Griffschalen aufgerüstet werden muss.
Und wenn Sie ein bisschen sensibel sind, werden Sie merken, das Gurtösen und der Gurt selbst meist an der rechten Hand stören, sie werden auch merken das Japaner einfach andere Finger und Gedankengänge haben müssen, das denen das scheinbar nicht auffällt.

Für meine Hände, die eher feingliedrig und nicht übergroß sind (Handschuhgröße 9 ½) sind große Kameras und dicke Griffe kein Problem – Volumen ist positiv.
Die Kameras für die Jackentasche kleiner zu machen, ist für den Ab-und-zu-Fotograf sicher erst mal eine gute Idee, spätestens wenn er Objektive mit mehr als dem Kameragewicht – also mehr als 500g einsetzt, verpufft die gute Idee.

Fotokameras ohne Griff, selbst die legendären, habe ich nie verstanden, haben mir nie eine sichere Handhabung erlaubt: Nikon F3, Canon AE-1, Leica M, Olympus OM-4, Pentax ME Super, Minolta XD7 und Co – ich wußte schon vor 30 Jahren genau, warum mir eine Pentax LX mit angesetztem Griffstück, am liebsten war.
Der Daumen braucht eine Auflage und die vier Finger brauchen vorne einen Griff mit ausreichend Tiefe zum halten, sonst ist professionelle Fotografie nicht möglich.

Ich schreibe hier bewußt, ein richtig gutes Fotowerkzeug für alle Objektive muß Volumen haben – es kann niemals durch eine Olympus Pen, Leica M oder gar ein Smartphone ersetzt werden. Wenn sie fest vorhaben nur mit einer Festbrennweite oder einem leichten Zoom durch das Fotoleben zu gehen, ist es fast egal welche Kamera Sie anschaffen. Doch wenn Sie Objektive wechseln wollen und sich ernsthaft und ausgiebig mit Fotografie beschäftigen, brauchen Sie mehr Volumen und ein angepasstes Gewicht.

Die bei weitem beste Ausführung eines Kameragehäuses hat seit Anfang an die Panasonic GH-Baureihe. Insbesondere die GH4, GH5 und auch die neue G9 bleiben für mich die einsamen Könige aller DSLM-Kameras.
Panasonic kann auch Kameras ohne Griff, die in Jackentaschen platz finden: GF7, GM5, GX80 – also für mich muß es dann mindestens eine G81 oder GX8 sein.

Auch mit einer Olympus E-M1II kann man inzwischen ganz gut fotografieren, aber der Unterschied – der Abstand zur GH5 ist dennoch deutlich.
Und es soll mir keiner mehr mit einer E-M5, e-M10 oder gar Pen kommen, die fallen in meiner Hand alle durch und bleiben eher Spielzeuge, wenn auch mit oft großem fotografischen Potential.

Die Fujikameras machen mir alle Probleme und liegen nur mit angesetztem Griffteil oder Booster halbwegs gut in der Hand. Die Gurtöse bleibt aber auch dann immer störend. Spannend ist, das man für die GFX Mittelformatkamera offensichtlich das Problem versucht hat zu lösen – aus der dämlichen Öse ist eine flachere Aufhängung geworden – aber auch die wird an der Stelle noch etwas stören. Fuji verhindert offensichtlich aus reinen Design-Erwägungen bisher gute Handgriffe, die ausreichend platz für einen leistungsstarken Akku liefern.

Sony hat inzwischen auch erkannt, das mehr Volumen zumindest am Griff wichtig ist. Alle Sony-Kameras sind zu klein und zu schlank, doch die neueren haben zumindest ein Griffstück, das drei Fingern platz bietet.

Canon macht es als Spätstarter gar nicht so schlecht, die neueren Ms haben alle Griffe und für 3 Finger vorne ist alle mal Platz und die Ergonomie der M5 ist für meine Hand gar nicht so schlecht. Nur auf der Rückseite geht es sehr eng zu.

Die Nikon Serie 1 sind auf Miniatur getrimmte Action-Kameras, nur eine V3 mit Griffstück ist halbwegs gut zu halten – aber mit großem Objektiv wird auch die schnell lächerlich.

Leica hat zwar Design-Ikonen geschaffen, die sich gut in Museen machen, aber in der Hand sind sie dafür wie Backsteine. Besonders die letzte, dicke Leica M (240) ist an Klotzigkeit kaum zu überbieten. Das wurde immerhin auch realisiert und die jüngste M10 ist wieder schlanker geworden – aber ohne Griffansatz macht auch die mir keine Freude.

Die Pentax Q Kameras waren bestenfalls niedlich.
Einzig auf dem Stativ spielt die Ergonomie praktisch keine Rolle.

Meine Rangfolge bei den besten ergonomischen DSLM-Kameras: (Stand 2017)

0: Panasonic G9 – GH4

  1. Olympus E-M1II
  2. Sony Alpha 7RIII
  3. Canon Eos M5
  4. Fujifilm X-T2

 

GEWICHT:

Ein Kameragewicht von 500g sollte für niemanden ein Problem darstellen und ist für viele Zoom- oder Tele-Objektive eher ein Minimal-Gewicht.
Besser ist die Gewichtsklasse 600-900g inclusive einem Akku mit guten Leistungsreserven.

Und wer da argumentiert, das „hohe“ Gewicht sei sehr nachteilig beim Fliegen oder beim Wandern, sollte aus meiner Sicht das Gewicht lieber an anderer Stelle einsparen, aber sicher nicht 200-300g an der Kamera.
Wenn Sie eine 400g Sony Alpha Kamera mit nehmen und dazu dann 3 Zusatzakkus brauchen und keine größeren oder schwereren Objektive einsetzen können, ist der scheinbare Vorteil nur noch ein deutlicher Nachteil.

Viele denken auch eine Nikon D5 oder Eos 1Dx ist zu schwer und zu groß und dann bauen sie an ihre Eos 80D oder 5DIV oder D810 oder D7500 einen Akkugriff an und legen zwei Akkus ein – rechnen können diese Menschen offensichtlich nicht, denn dann werden die Kameras schnell größer und schwer wie die Profi-Boliden.

So ist das jetzt auch mit der Fuji-X-T2 oder der Olympus E-M1 II… die nicht wirklich leichter sind als DSLR-Halbformatkameras.

Fuji x-T2 =510g
Griff = 230g
Akku = 50g x2 = 100g
Gesamt ohne Objektiv = 850g
Olympus E-M1II = 570g
Griff = 230g
Akku = 70g
Gesamt ohne Objektiv = 870g

Nikon D500 = 860g Halbformat
Griff und Zusatzakku braucht man da nicht so zwingend wie bei Olympus und Fujifilm.
Griff = 225g
Akku = 75g
Gesamt ohne Objektiv = 1130g

Nikon D750 = 750g Vollformat
Griff = 225g
Akku = 75g
Gesamt ohne Objektiv = 1050g

Nikon D810 = 980g Vollformat
Griff = 225g
Akku = 75g
Gesamt ohne Objektiv = 1280g

Nikon D5 = 1420g Vollformat

Eine Fujifilm X-T2 entfesselt ihr volles Potential nur mit Akku-Handgriff als Booster und 3 Akkus gleichzeitig. Dann ist sie größer, schwerer und teurer als eine Nikon D500, die den Akku-Handgriff für das volle Potential nicht braucht.

STROMVERSORGUNG:

Ohne gespeicherte Energie aus Akkus kann man heute mit keiner digitalen Kamera auch nur ein Bild fest halten. Deshalb kommt dem Akku in jeder Kamera eine Schlüsselrolle zu.
Es gibt sehr kleine Akkus, die wie in den EOS M-Kameras verwendet werden, doch die können auch selbst beim sparsamsten Kameragehäuse nicht für viel Kameranutzung sorgen. Sicher lassen sich selbst mit kleinen Akkus oft viele hundert Serienaufnahmen im JPEG realisieren, doch viele Ein- und Ausschalt-Vorgänge, Kälte, viel Nutzung des Monitors, viel Verstellung der Werte, vor allem der Einsatz des Blitzes und Fotografie mit längeren Pausen leeren sehr schnell die kleinen Akkus. Dann sind 250 Aufnahmen oder 1 Stunde Filmen schon das Maximum was aus dem Akku heraus zu quetschen ist.

 

Werten will ich hier nur die Top 10 technologischen Spitzenprodukte im Vergleich zur Nikon D500 – der besten und schnellsten DSLR für 2018:

Canon EOS M5
= 900€ Halbformat
Leica SL
= 6900€ Vollformat
Leica TL
= 1500€ plus Sucher = 2000€ Halbformat
Fujifilm X-T2
= 1700€ plus 330€ VBP XT2 plus 2 Akkus a 60€ = 2150€ Halbformat
Fujifilm X-Pro 2
= 1600€ Halbformat
Olympus OM-D E-M1II
= 2000€ Viertelformat
Panasonic GH5
= 1100€ Viertelformat
Panasonic G9
= 1700€ Viertelformat
Panasonic GX8
= 1000€ Viertelformat
Sony Alpha 7RIII
= 3500€ Vollformat
Sony Alpha 6500
= 1500€ Halbformat

 

Spiegelfreie Kameras für 2018 zerlegt:

Die Abstände sind Absicht – damit zeige ich, wenn aus meiner Sicht ein Produkt eine besondere Stellung einnimmt und wo sich die Spreu vom Weizen trennt.

Bedienung:

1.Panasonic G9
2.Nikon D500

3.Panasonic GX8
4.Olympus E-M1II
5. Canon Eos M5
6. Fujifilm X-T2

7. Fujifilm X-Pro2
8. Sony Alpha 7RII
9. Sony Alpha 6500

Für mich ungeliebt: Leica SL – TL

Handling:

1.Panasonic G9
2.Nikon D500

3. Fujifilm X-T2
4.Panasonic GX8
5. Fujifilm X-Pro2
6. Olympus E-M1II

7.Canon Eos M5
8. Sony Alpha 7RII
9. Sony Alpha 6500

Für mich wenig brauchbar: Leica SL – TL

Für mich ist die Form, der Griff und die Anordnung und Kennzeichnung der Drehräder, Schalter und Knöpfe bei der GH4 am dichtesten am Ideal. Die Nikon ist sehr gut, aber nicht alles ist logisch, Auto-ISO und AF-Funktionen finde ich eher seltsam in Anordnung uns Ausführung. Die Fuji-Kameras zeigen vieles offensichtlich, aber ISO und Belichtungskorrektur (nur 1/3 Stufen) sind irritierend bis langsam, die Belichtungsprogramme sind für mich hingegen logisch. Ich verabscheue Kameras die links leer sind und alles versuchen auf rechts zu verteilen – Sony ist für mich unlogisch. Doch noch weit schlimmer ist das scheußliche, appleartige Bedienkonzept der Leica’s – das ist schlicht nicht meine Welt und macht die Kameras für mich extrem hässlich. Auch das Konzept mit dem Sucher auf der linken Kameraseite ist für mich verkehrt, es taugt nur für rechtsäugige Fotografen – ein Sucher hat in der Mitte der Kamera einen weit besseren Platz.
Eine Gurtaufhängung gehört auch nicht nach rechts oben, wo sie nur die Hand stört – aber das machen alle falsch. Kameras sollten seitlich getragen werden und die Befestigungen nur links haben. Ich behelfe mir, in dem ich beide Gurtenden nur links befestige – Eddycam sei dank geht das mit vielen Kameras mit Schnellverschluß am Gurt.

Sucher:

1.Nikon D500
2.Panasonic G9

3.Fujifilm X-T2
4. Olympus E-M1II
5. Fujifilm X-Pro2

6.Leica SL
7. Panasonic GX8
8. Sony Alpha 7RII

9.Canon Eos M5
10. Panasonic GH5
11. Sony Alpha 6500

Für mich veraltet: Leica TL Aufstecksucher

Vermutlich würden die meisten hier neben der neuen Panasonic GH5 auch den Leica SL-Sucher mit stolzen 4 MP – mit erheblich mehr Auflösung – an der Spitze sehen. Doch durch seine blaugrüne Einfärbung und den langsameren Bildaufbau, finde ich ihn sehr gewöhnungsbedürftig. Der Blick in den tollen Nikon-Sucher mit rundem Okular zeigt nach der D5 und der Sony Alpha 99 am besten, wie die Welt tatsächlich aussieht. Wie hingegen das Bild aussehen wird, zeigen nur elektronische Sucher und man lernt die Vorschau schnell schätzen. Nur die Fuji X-Pro2 geht noch einen eigenen Weg und zeigt Realbild oder elektronische Fotovorschau. Elektronisch zeigt Panasonic mit der GH5 noch deutlich vor Fujifilm auch mit dem großen X-T2 Sucher mit schnellem Bildaufbau, das beste Bild. Auch der ebenfalls für das kleine format sehr gute Olympus E-M1II-Sucher verwöhnt. Panasonic GH4, Canon und Sony sind hier eher Verlierer, langsamer Bildaufbau, unruhiges Sucherbild mit Störungen besonders bei wenig Licht. Der Panasonic GX8 Sucher ist größer, heller und schwenkbar und daher etwas besonderes.

Sensor:

1.Nikon D850

2. Sony Alpha 7RIII
3. Nikon D500
3. Fujifilm X-T2
4. Fujifilm X-Pro2

5.Sony Alpha 6500
6.Canon Eos M5
7. Panasonic GH5
8. Olympus E-M1II
9. Panasonic GH4

Für mich zu wenig Performance: Leica SL – TL
Die Leica Sensoren rauschen mir zu viel. Nicht überraschend kann sich hier Sony etwas absetzen, 42 MP mit relativ hoher Dynamik – allerdings auch zum hohen Preis mit viel Stromverbrauch und Verzicht auf schnellste Performance. Die Nikon D500 sehe ich bei Tier-Fotos, Landschaften und allgemeiner Fotografie vor den Fuji-Sensoren, die ihre Stärke besonders bei Menschen- und Studio-Fotografie ausspielen. Canon kann auch hier wieder mit eingeschränkter Dynamik und etwas Bildrauschen nicht besonders überzeugen und die mFT-Kameras haben einfach Schwächen bei weniger Licht und verursachen ab 1600 ISO sichtbar mehr Bildrauschen – daran beißt die Maus keinen Faden ab.

System:

1. Nikon D500 DX
2. Nikon D850 FX
3. Canon
4. Panasonic-mFT-System mit mehr sehr guten Objektiven
5. Olympus mFT-System mit Bildstabilisierung!

6. Fujifilm X-System

7.Sony Alpha 7RII

8. Pentax K
9. Canon Eos M-System – große Einschränkungen
10. Sony Alpha E-System
11. Leica TL-System
12. Leica SL-System, erst 3 AF-Objektive

Für mich zu wenig passendes System: Leica SL – TL – Sony Alpha 6500 – Sony Alpha 7RII

Beim System stellt sich nicht nur die Frage, wie viele und welche Objektive angeboten werden, wichtig ist, wie gut passen die zu den neuesten Kamerasensoren –und zusätzlich ganz wichtig, ob ich sie mir auch leisten kann – ob es die richtigen Blitzgeräte, Griffe und Zubehör gibt.
Bei Sony, mit seinem einzigartigen Objektiv-Wirrwarr suche ich meistens vergebens nach geeigneten, besonders guten Objektiven – auch wenn vieles neu ist, sind sie im Vergleich nicht selten nur zweitklassig, selbst wenn Zeiss darauf steht. Leica verweist auf seine manuellen Objektive, denn die automatisch fokussierbaren Objektive stehen bei der Marke noch ganz am Anfang. Im Gegensatz zu den legendären M-Objektiven, fallen die neuesten SL-Kreationen sehr groß und schwer aus. Canon EOS M ist bisher eher peinlich lichtschwach und Canon scheint hier aus den Fehlern mit der EFs-Objektivlinie nicht lernen zu wollen. Pentax, Nikon und andere zeigen, das alles miteinander kompatibel bleiben muss. Und Fujifilm zeigt deutlich, das lichtstarke Festbrennweiten gefragt sind, sonst kann man ja gleich mit dem Handy fotografieren. Nur kleine Bauweise alleine – überzeugt heute keinen mehr, der sich eine Systemkamera zulegen will und wenn dann kauft er Nikon 1.
Pentax gibt sich wieder viel mehr Mühe und hat für Vollformat schon einige spannende Neuheiten. Doch insgesamt ist das System noch zu wenig homogen, vieles ist veraltet, die Blitze überzeugen kaum und das Zubehör ist eher spärlich. Auch die Fremdhersteller halten sich hier leider zurück. Die AF-Schwäche im Bezug auf die Spitzenplätze bleibt leider erhalten.

Bei Fujifilm ist einiges noch holprig, gerade erst wurde ein guter, zu teurer Blitz eingeführt, Die Objektivreihe wurde gut begonnen, hat aber von Anfang an einige Ärgernisse, wie zu leicht drehende Blendenringe, miserable Sonnenblenden und langsamer Autofokus im Objektiv. Und jetzt werden die Objektive durch zweitklassige f:2.0 Lichtstärken ergänzt. Das schockiert etwas, denn wer sich auskennt, weiß ja das z.B. die Leica Summicron f:2.0 Objektive steht’s die Krone des Leistungsspektrums sind. Warum jetzt Fujifilm f:2.0/18 mm – 2.0/23 mm – 2.0/35 mm mit reduzierter Schärfe und Auflösung anbietet, ist mir ein Rätsel. Fujifilm braucht noch Tele-Festbrennweiten und Spezial-Objektive im Weitwinkelbereich.
Im microFourThirds-System ist vieles üppig vertreten, es gibt Spezial-Objektive und die Super-Teles kommen auch langsam, Blitze und Griffe sind verfügbar. Aber so ein bisschen vermisse ich die anfängliche Meisterleistung bei den Objektiv-Neurechnungen. Vor allem die geforderten Preise sind hier oft nicht nachvollziehbar, Olympus verknappt seine Pro-Objektive und hält sie extrem teuer, hier fehlt mir der Gegenwert als Höchstleistung – den dafür Panasonic & Leica öfter bieten.
Nikon hat sehr aufgeholt und kann Canon endlich in vielen Bereichen Paroli bieten, was jetzt 20 Jahre nicht so war. Die Preise sind hoch, aber die Leistung der Objektive und die Wiederverkaufswerte auch. Die Robustheit neuester Konstruktionen sucht ihresgleichen. Canon ist weiterhin sehr innovativ im Objektivbau und setzt jedes Jahr neue Bestleistungen – das kann auch ein Sony-Zeiss-Nutzer letztlich nur neidisch anerkennen.

Akkuversorgung/Stromverbrauch:

1. Nikon D500
2. Panasonic G9

3.Olympus E-M1II

4.Fujifilm X-Pro 2

5.Panasonic GX8
6. Fujifilm X-T2

Für mich unzureichende Ausdauer:
Canon EOS M5 – Leica TL – Sony Alpha 7RII – Alpha 6500
und alle weiteren, bisherigen Systemkameras ohne Spiegel!

Hier versteckt sich die größte Schwäche. Man könnte sich billige Fremdakkus kaufen und mitnehmen – doch das ist gefährlich für die Kameras, die Performance sinkt schnell und OriginalAkkus kosten mindestens 60€ zusätzlich.
Im Schnitt sind 2-3 Zusatzakkus notwendig, um die Leistung und Nutzungsdauer einer Nikon D500 oder Panasonic GH4 zu erreichen.
Besonders Fujifilm, Canon, Leica und Sony liefern hier immer noch kleine Akkus mit zu wenig Speicherkapazität. Olympus hat das Problem gerade erkannt und um 1/3 Leistung erhöht. Ich habe die besten Erfahrungen mit EOS-Kameras und EOS-Akkus. Selbst die Nikon D500 ist schneller erschöpft als eine EOS 5DIV oder 80D.

Allgemeine Alltags-/Allwetter-Performance:

1. Nikon D500
2. Panasonic G9 / GH5
3. Olympus E-M1II

4. Leica SL
5. Panasonic GX8

6. Fujifilm X-T2
7. Fujifilm X-Pro2
8. Sony Alpha 6500
9. Canon Eos M5
10. Sony Alpha 7RII
Für mich zu wenig Performance: Leica TL

Erst wenn Sie die Kameras einmal universell bei vielen Motiven, bei Regen, bei Wind, bei Eiseskälte, bei Hitze eingesetzt haben bemerken Sie, das versprochene Abdichtungen und schönes Bedien-Layout noch gar nichts über Alltags & Allwetter-Funktionalität aussagen. Hier fällt Fujifilm mir jüngst sehr unangenehm auf, die Kameras möchte ich weder bei Regen noch bei Kälte nutzen und mit Handschuhen lassen sie sich praktisch gar nicht bedienen. Neben der bewährten DSLR haben sich Panasonic und Olympus eine gute Tauglichkeit erkämpft. Sony quetscht seine Speicherkarten unten neben den Akku und taugt nicht wirklich für das Wetter.

AF-Performance:

1.Nikon D500

2.Panasonic G9

3.Olympus E-M1II
4.Leica SL
5.Panasonic GX8
6.Fujifilm X-T2
7. Sony Alpha 6500
8.Sony Alpha 7RII
9. Fujifilm X-Pro2
10. Canon Eos M5
Für mich zu wenig Performance: Leica TL
Für alle fotografischen Motive und Aufgaben ist die DSLR-Technik bisher weder entthront noch sind spiegelfreie Kameras komplett auf Augenhöhe. Bei den Geschwindigkeiten wird geschickt gemogelt, bzw. sie sind nur dann schnell wenn kein AF mitführen muss und deshalb ist auch eine E-M1II langsamer als eine D500, weniger treffsicher und bei wenig Licht unterlegen.

Nützliche Features:

1.Olympus E-M1II

2.Fujifilm X-T2
3. Sony Alpha 6500
4. Panasonic GH5 / GH4
5. Fujifilm X-Pro2

6.Panasonic GX8
7. Canon Eos M5
8. Sony Alpha 7RII
9. Nikon D500
Für mich zu wenig Besonderes: Leica SL – TL

Hier können die Spiegelfreien punkten, vieles ist bei DSLR-Kameras immer noch nicht umgesetzt, oder lässt sich nicht umsetzen. Es begann mit Filtern, Bildstabis für alle Objektive, Tethering, 4K-Filmen, heute kommt noch Pre-Capture, 6K-Fotos, nachträgliche Fokus-Kontrolle, High Resolution Stacking, Zebra, Filter, Filmstimmungen, Filmkorn und vieles mehr in die Kameras. Ein vollbeweglicher Monitor mit schnellem Touch-Screen-AF gehört für mich zur Pflicht-Ausstattung auf die ich nicht verzichten will.
Sony, Olympus duellieren sich hier vor allen anderen. Wie viel und ob man etwas davon dringend für bessere Fotos braucht, muss jeder selbst entscheiden. Aber hier sieht eine Nikon D500 alt aus und selbst eine Pentax K1 oder Canon Eos 5DIV bieten da teilweise mehr.

 

Die größten Versäumnisse:
1. Panasonic GH4
schwächerer Sucher, alter Sensor, höheres Bildrauschen
2. Nikon D500
Kein voll beweglicher Monitor, langsam im LiveView, kein Miniblitz mit Steuerung
3. Panasonic GX8
lauter, vibrierender Verschluß
4. Fujifilm X-Pro2
kaum Winter-tauglich, Bedienungsmängel, Schwacher Akku, kein beweglicher Touch-Screen,
5. Olympus E-M1II
Kein RAW mit 14 Bit, Bedienung, Menü
6. Fujifilm X-T2
kaum Winter-tauglich, Bedienungsmängel, Schwacher Akku, kein Touch-Screen, kein Pre-Captue, starrer externer Blitz
7. Sony Alpha 6500
wenig Allwetter-tauglich, Schwacher Akku, kaum gute E-Objektive, starrer externer Blitz,
schnell nur ohne AF
8. Canon Eos M5
kaum Winter-tauglich, Sehr schwacher Akku, kein vollbeweglicher Monitor, kaum spannende M-Objektive
9. Sony Alpha 7RII
nicht Winter-tauglich, Schwacher Akku, wenig gute FE-Objektive, extreme Preise
10. Leica SL
extremer Preis, kaum AF-Objektive, starrer Monitor, scheußliche Bedienung
11. Leica TL
kaum Winter-tauglich, Extremer Preis, Sucher veraltet, wenig Objektive, AF-Probleme

 

Preis-Leistung:
1. Panasonic GH4
2. Nikon D500
3. Panasonic GH5 / X8
4. Fujifilm X-Pro2
5. Olympus E-M1II
6. Fujifilm X-T2
7. Sony Alpha 6500
8. Canon Eos M5
9. Sony Alpha 7RII
10. Leica SL
11. Leica TL

Die schwierigste Wertung von allem, weil ja hier jeder für sich gewichten muss, was ihm bei dem Kamerasystem am wichtigsten ist.
Bei mir ist das immer die Performance und an zweiter Stelle der Bildsensor. Ein SuperSensor in einer lahmen Kamera, die nur 200-300 Aufnahmen mit einem Akku schafft und nur wenig spannende Objektive bietet (Alpha7RII) ist für mich genauso wertlos, wie die vielen Schönwetter Kameras, die es gibt. Und für andere ist der SuperSensor scheinbar alles entscheidend, weil sie nur unbewegte Motive im trockenen Sommer ablichten.
Allerdings, wenn ich Landschaften, Still-Life, Studio und Architektur zu meinen Schwerpunkt-Themen machen würde – dann würde ich eher für eine Mittelformat sparen, als mich mit Sonys Bedienung und Service herum zu ärgern.
Leica richtet sich an ein paar Menschen, denen Prestige wichtig ist und kaum an ernsthafte Fotografen. Und wer von der SL das Gegenteil behauptet – den verweise ich auf lediglich 3 schwere, übergroße AF-Objektive – von denen ich keines einsetzen möchte.
Die Canon Eos M5 ist fast am preiswertesten in dieser Riege, aber sie bietet auch am wenigsten und vieles auch noch etwas holprig, ein voll kompatibles System existiert kaum, deshalb ist sie mit über 1100€ immer noch gut 1/3 zu teuer.
Auch eine Sony Alpha 6500 bietet für 1700€ für mich viel zu wenig Gegenwert, ein Hochformatgriff gibt es nicht und die Akkus sind schwach auf der Brust – die ganze 6000er Serie sind eigentlich reine Schönwetterkameras.
Und auch die Fuji-Kameras sehe ich zu den geforderten Preisen eher kritisch. Um annähernd in die Leistungsklasse einer D500 oder E-M1II zu kommen, muß man zu der X-T2 einen heillos überteuerten Griff (ohne Alternative!) und 2 zusätzliche Mini-Akkus kaufen – dann ist sie mit Abstand die kostspieligste Kamera – abgesehen von Leica und Sony. Und ich sehe da immer noch viele Designmängel und Problemchen und im Winter macht sie auch gar keine Freude.

Dagegen sind die Panasonic-Kameras echte Schnäppchen – allerdings sind die Preise auch deutlich gefallen, seit Einführung und die Ablösung GH5 ist schon in Produktion. Für mich sind die GH Kameras auch die einzigen voll wintertauglichen und gut bedienbaren – Panasonic hat nicht den besten Sensor, aber die besten alltagstauglichen Kameras mit dem am weitesten Entwickelten Autofokus.
Die Nikon D500 ist ebenfalls teuer – doch vergleicht man den konstruktiven und materialintensiven Aufwand (100% Sucherprisma – Spiegelmechanik für 10 B/Sek) dann wird dem Eingeweihten klar, das alle anderen Systemkameras (vom Vollformat abgesehen) keinesfalls über 1200€ kosten sollten.

Fuji X-T2 02 kl

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test