Tresor  
Filo Rings

1. November 2025
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

Seit 16 Jahren ist Harrys Photo-Tagebuch online
24 Jahre war davor HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich inzwischen still gelegt.
Über 930 Beiträge nur auf dieser Homepage.

Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere und alles was lebt und sich bewegt. Man vermutet bei mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon und Sony werden wohl am häufigsten besprochen, weil Sony die innovativste Firma hat und Canon noch das größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 30 Jahren „InFocus“ schreibe und 15 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 30 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Die vergangenen 30 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Auf meine gezielte Fachberatung per E-Mail können Sie immer zurückgreifen!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
umfangreichste und ausführlichste Test-Sammlung
aller Autofokus-OBJEKTIVE
im Internet – Weltweit! 383 Tests!
Alle Berichte auf Deutsch und für jeden verständlich –
Alle bedeutenden Autofokus-Objektive in der Praxis getestet und beschrieben – unabhängig
und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
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& persönliche Beratung für jedes System und alle Objektive!

 

24. Dezember 2025
Dezember 2025


Mainhattan im schönsten Dezemberlicht
für alle treuen Leser ein wundervolles Weihnachtsfest!

Wo fange ich an?
Ich war nicht völlig untätig die letzten Wochen, nur passt es mir gar nicht in den Kram, dass US-Konzerne meine Worte & Fotos rauben, nichts dafür zahlen und damit selbst Geld verdienen.
Kann es noch schlimmer werden?
Einen Schutz von unserem Staat darf man nicht erwarten, zumal der mit Datenschutz und Fotografier-Verboten von Menschen völlig über die Ziele hinaus geschossen ist.
Bei mir geht ein sehr schlimmes Jahr zu Ende, abgesehen von schönen Aufenthalten in Spanien und noch schöner in Portugal, bin ich jetzt schon 18 Monate ausser mir. Und es werden noch 1-2 Jahre folgen, bis ich mein Leben vielleicht wieder intensiver leben und genießen kann. Also ich brauche einen langen Atem.
TROTZDEM: Bitte holt mich da raus und schreibt mir gerne Emails mit fotorelevanten Fragen, dass lenkt mich ab und fordert meinen Kopf.

Ich hatte die letzten Jahre schon versucht mir eine Pentax Vollformat Ausrüstung zusammen zu kaufen.
Jetzt im Dezember hatte ich das Glück endlich in Deutschland an das extrem gesuchte FA* 2.8/80-200 mm SMC in Champagner zu kommen. Das FA* 2.8/28.70 mm und viele andere Schätze von Pentax, wie A* 1.4/85 mm; A* 1.2/50 mm hatte ich schon längst. Ich könnte jederzeit einen Film und die LX einlegen und ganz analog mit besten Objektiven zu fotografieren. Das könnte ich auch mit der Nikon FA und vielen Nikkoren, nur die Olympus OM-3Ti hatte ich letztes Jahr mit allen Objektiven aufgegeben.
Es folgte also ein Versuch zurück zu meinen fotografischen Wurzeln: Pentax.
Ich besorgte mir eine K-1 II und war gleich enttäuscht.
Kamera sauschwer, Bedienung sehr fremdartig; offener Spiegel und Staub im Sucher; alles laut und rappelig.
Vor allem der laute und raue AF – das bin ich nicht mehr gewöhnt und da will ich auch nie mehr hin. Speziell mit dem 2.8/70-200 mm ergibt sich ein sauschweres Kamerakonzept, das ich heute nicht mehr bereit bin lange zu tragen.
Also dann lieber gleich die Fuji GFX 100II mit Tele und die ist auch optisch meilenweit entfernt.
Also das Experiment ist gleich komplett gescheitert, Pentax nur manuell, oder wenn die es schaffen eine wirklich handliche, leichtere Vollformat ohne Spiegel anzubieten.
Ich habe alle neuen Teile gleich wieder verkauft.

Es gibt reichlich Fotointeressierte mit wenig Geld, die nur Bilder und Filme machen ohne Sucher kennen,
die bekommen für nur 850€ plus Objektiv ein ungeschlagenes Angebot: Die Panasonic S9 im Vollformat. Also nicht diese verkrüppelten Kameras mit kleinem Sensor von Fuji, Canon, Nikon, Sony!
Aber auch hier hat die Panasonic LUMIX einen schmerzenden Pferdefuss, die Objektive!
Klasse: Alle Objekive von Leica, Sigma, Lumix und einiger Chinesen passen alle : L-Mount
Nur bei den Objektiven sollte man genaue Überlegungen anstellen, was man vorhat und braucht.
Die L-Objektive von Leica kann man gleich vergessen, weil sie irrsinnig teuer sind ohne eine bessere Leistung zeigen zu können. Einzig das L 2.8/28-70 mm (2000€) kann für manchen interessant sein. Es ist aber, wie die meisten Zooms created und craftet by Sigma.
Sigma selbst fühlt sich inzwischen wohl auch wie Leica-Fernost. Vieles im Portfolio ist weder schlecht, noch deutlich überteuert. Aber trotzdem klobig, lang, schwer und oft verrückt lichtstark oder lichtschwach – mir fehlt da unbedingt die Mitte, was soll ich jemals mit einem 1.4/14 mm, 1.2/35 mm oder gar 1.4/135 mm anfangen?
Wir könnten zunächst einmal nur mit kleinen Festbrennweiten beginnen: 8.0/26 mm Panasonic; 2.0/40 mm TTArtisan, 1.8/85 mm Panasonic, 1.4/85 mm Sirui.
Oder darf es auch das kleinste, leichteste Zoom für Vollformat sein? Das Panasonic 6.3/18-40 mm wird sogar relativ günstig im Kit angeboten. Auch 5.6/20-60 mm; 4.0/24-70 mm klingen durchaus reizvoll; das 2.8/24-60 mm wiegt 500 gr. und das 4.0/24-105 mm lässt Abbildungsmaßstab 1:2 zu. Optisch zählen die letzten beiden Zoom-Objektive zum besten für die Kamera.

Die LUMIX S9 ist eine der kleinsten und tatsächlich die preiswerteste Kamera im spiegelfreien Vollformat, von ehemals 1400€ wird sie jetzt schon für 900€ verkauft. Die Lumix S5II zieht dir rund 500€ mehr von der Bank. Sie wird ohne Sucher eben besonders für Hobbyfilmer und Aufstiegsfotofans (vom SP kommend) angeboten. Sie wiegt knapp über 400g und bleibt auch mit solidem Akku unter 500g. Sie ist heute die Kamera für “Creators” also a-soziale Medien getriebene, die mehr als ein SP suchen. Einen mechanischen Verschluss sucht man vergebens. Immerhin ist ein älterer 5-Stufen-Bildstabilisator und gleichzeitig Staubrüttler eingebaut.Sie ist technisch der S5II ähnlich, verzichtet aber auf den Sucher, sie kann mit eigenen Farbabstimmungen und schneller Bearbeitungssoftware in rund 1 Minute ein Bild bearbeiten und an das SP zum Veröffentlichen weiter leiten. 30 B/p/Sec mit AF klingen erst einmal toll.
Der AF ist endlich verbessert, aber für Tierfilmer taugt er trotzdem angesichts der Konkurrenz, kaum.
Die S9 ist wegen des fehlenden Griffes kaum eine Einhandkamera, dazu ist der bei Filmen und Stativfotomenschen ohnehin beliebte L-Bügel mit kleinem Griffstück notwendig. Dann wird aber die Kamera wieder rund 100g schwerer und kostet gut 40€ mehr.
Abgesehen von Größe, Gewicht und vor allem Preis, ist die Lumix S5II für mich weiterhin das beste L-Bajonett-Angebot.
Und wer jetzt die Sigma BF vorzieht, dem ist kaum zu helfen. Immerhin werden die Sigma-Objektive jetzt nach weihnachten wieder mitCashBack angeboten.
Die Nikon ZR ist am ehesten Konkurrenz, kostet aber 2350€. Und wer eine ausgewachsene, haptisch besonders gute Kamera sucht, kommt nicht an der Nikon Z5II vorbei. Für 1500€ bietet sie wirklich mehr und hat ein viel ausgewogeneres Objektivsystem.
Und so stirbt das Panasonic Lumix L-Bajonett schon wieder den Gnadentot, es ist technisch weder Nikon noch Sony gewachsen.
Und den zögerlichen AF braucht nun wirklich keiner, da hilft auch der kleinste Preis nichts.

Kameras des Jahres 2025:
Da haut mich wirklich nichts um. Die teuren Pro-Kameras von Sony und Nikon beherrschen den Markt und Canon hat Schwierigkeiten mit einer R5II zu folgen.
Bei der neuen “Einsteigerklasse” um 2000€ hat sich Canon wieder den Schneid abkaufen lassen und Sony 7V gefolgt von Nikon Z5II haben die besseren Konzepte und bieten mehr für’s Geld.
Das eine Hasselblad (DJI) X2DII besonders beliebt sein soll, wage ich sehr zu bezweifeln. Ich kenne niemanden der sie nutzt und habe nie jemanden mit der Kamera getroffen.
Um Fuji gab es das meiste Geschrei – ich war maßlos enttäuscht und kann von allen neueren Kameras nichts empfehlen.

Objektive 2025:
Warum Canon 1.2/45 mm und Nikon 1.2/35 mm so durch die Decke gehen und von jedem begehrt werden? Schickt mir die Antwort – ich weiß sie nicht. Ob man in den Reportage Brennweiten Objektive mit f:1.2 oder 1.4 nutzt ist letztlich kaum jemals zu sehen. Besser ist man geht näher ans Motiv, dann reicht auch ein f:2.0 Glas.
Auf ein Sigma 1.4/135 mm oder gar 2.0/200 mm hat bisher hoffentlich keiner gewartet, ich sehe den Nutzen für das Mehrgewicht und den Mehrpreis einfach nicht.
Dagegen war ein 2.8/100 mm GM Macro längst überfällig bei Sony.
ZOOM-Objektive:
Sony hat mit dem 2.0/50-150 mm jeden Vogel abgeschossen, jedes Lächeln eingefangen, jeden Hintergrund aufgelöst. Zweifelsfrei schon jetzt das Zoom des Jahrhunderts.
Das OMSystems 2.8/50-200 mm PRO-IS kam viel zu spät, ist sehr teuer, aber trotzdem hat sich das Warten gelohnt!
Kaum jemanden vom Hocker gerissen hat das Sigma 4.0/300-600 mm. Sehr schade, aber die schwere Bauart kann nicht überzeugen.

ALLES in Allem war 2025 aus meiner Sicht ein sehr langweiliges Jahr für Fotogeräte. Und wenn man nicht berührende Fotomotive hatte, noch schlimmer.
Für 2026 können wir dann wieder einiges mehr erwarten, kaum von Leica, Panasonic, Sigma und auch Canon könnte weiter Schwächen, wenn keine ambitionierte R7II erscheint.
Nikon wird eine Z7III zum guten Preis bringen und eine Z9II als High-End Bolide und auch sie brauchen eine sehr schnell, gut ausgestattete Z50 im kleineren Format.
OMSystems könnte eine neue Pen bringen.
Fujifilm wird hoffentlich über X-T6, X-H3, GFX100III nachdenken.

Der nächtliche Fuchs, der lautlos das Katzenfutter stiehlt,
ist keine tolle Aufnahme. Trotzdem war ich sehr froh das IP17Pro in der Hand zu haben und den Augenblick mit dem schneebedeckten Fuchs dokumentieren zu können! Einfach ein toller Moment 2025!

 

 

16. November 2014
Sigma 5,0-6,3/150-600 mm Sport

SIGMA wird sich verspäten.
Ich rechne dieses Jahr nicht mehr mit der Auslieferung des neuen Super-Tele-Zooms.
Tamron hat für seine Auslieferung mit Nikon-Anschluß über 9 Monate länger gebraucht und kann bis heute kaum die Nachfrage befriedigen. So ähnlich könnte es jetzt auch bei Sigma kommen.
Obschon der hohe Preis von 2000€ natürlich weniger Fotografen anspricht.

– 24 Glaslinsen in 16 Gruppen
– Scharfstellen ab 2,6m – Abb.maßstab 1:5
– Filterdurchmesser 105 mm
– 9 Blendenlamellen
– 12 cm dick und 29 cm lang bei 150 mm, 38 cm bei 600 mm
– 3200g schwer mit Metallsonnenblende
– 340g wiegt alleine die Sonnenblende!
– fest eingebaute Stativgondel
– Stabilisator mit 2 Modi
– erwarteter Preis im Handel = 2000€

SIGMA preist sein neues 5,0-6,3/150-600 mm OS Sport schon an obwohl es noch nicht verfügbar ist. Ich hatte auf der Messe und im Handel die Möglichkeit erste Tests zu machen.
Es ist mechanisch deutlich wertiger als das Tamron, aber eben auch gut 1 Kilo schwerer (rund 3200g). Für schnelle Fotos aus der Hand ist es kaum länger geeignet. Bei der 340g schweren Metall-Sonnenblende und dem harten, langen Stativadapter hat Sigma übertrieben. Die Sonnenblende könnte aus Carbon erheblich leichter sein und die Konstruktion der Stativschelle ist so auch sehr schwer.
Mein Tamron wiegt mit Sonnenblende genau 1800g, wenn ich freihand arbeite ist das ein gewaltiger Unterschied zu 3200g. Mit Stativschelle wiegt das Tamron dann auch 2100g, was dann auf dem Stativ kein großes Problem ist. Auf Reisen kommt daher nur das Tamron in mein Fotogepäck mit 2,,8/300 mm und 2,8/70-200 mm.
Eine schöne Idee hatte Sigma um die Brennweite zu verändern: Es ist eine Drehzoom um den Bildausschnitt genau fest zu legen und die dicke Wulst und Konstruktion laden dazu ein, es auch als schnelles Schiebezoom zu verwenden. Mit Daumen und Zeigefinger vorne gezogen, wechselt man ganz rasant und ruckfrei von 150 mm auf 600 mm – bravo!
Das geht beim Tamron im Prinzip auch, aber keineswegs ruckfrei und auch nicht so spielend einfach.

Optisch sehe ich allerdings keine Vorteile vor dem neuen Tamron 150-600 mm, am Vollformat sind beide bei größter Öffnung sehr scharf bis 450 mm und fallen beide einen Hauch bei 600 mm ab.
Am Halbformat mit 20 MP ist die Leistung bei 600 mm insgesamt etwas reduziert, aber keineswegs gravierend und auch ein Abblenden ist nicht zwingend erforderlich. Auch hier kann sich Sigma wider Erwarten nicht vom sehr guten Tamron absetzen. Alle Hersteller kochen mit dem gleichen Wasser – da traue ich Sigma allenfalls zu, langfristig durch die aufwendigere Konstruktion zu punkten.
Für den fast doppelten Preis gibt es hier leider nicht einmal 10% mehr Auflösung/Schärfe.
Aber genaues wird erst der Praxistest mit Serienobjektiven zeigen.
Das Tamron hat eben auch seine kleinen Makel, es sammelt sich je nach Piste Staub im Inneren, der Zoom geht im langen Bereich etwas ruppig und wenn man mit 500-600 mm versucht zu fokussieren, wird manchmal keine Schärfe gefunden, daher sollte man immer im mittleren Brennweitenbereich fokussieren und dann heran zoomen. Ohne Stativ lässt sich das Tamron aber tatsächlich mit lückenlos unverwackelten Bildern ab 1/750 Sekunde einsetzen – bei umgerechnet rund 960 mm am Halbformat – besonders an der neuen EOS 7D2 macht es großen Spaß.

Besonders spannend wird der Vergleich des Bildstabilisatoren, da war Tamron bei einigen Konstruktionen oft im Vorteil und beim Autofokus, da hat Tamron mehr Schwierigkeiten mit Canon als mit Nikon.

Mein Tipp:

Wer es gewohnt ist ruhig mit langsam bewegten Motiven und Stativ zu arbeiten, über Tarnung verfügt und ein Auto griffbereit hat, das Objektiv gerne lange Jahre nutzen will, sollte das Sigma abwarten.
Wer häufiger ohne Stativ auskommen muss/will, will auf Reisen ist, wandern muß und schnellen Motiven folgen will, wird mit dem Tamron bei gleicher Bildqualität sicher glücklicher.

Tamron 5,0-6,3/150-600 mm

Sigma empfiehlt dazu frech seine neuen Konverter, die noch mehr Brennweite ermöglichen. An 2 Canon und einigen Nikon-Kameras wäre dann sogar noch ein flotter AF im Bildzentrum möglich. Ich werde es bald ausführlich testen. Sigma bestätigte auch, dass demnächst neue Versionen des 2,8/24-70 mm; 2,8/70-200 mm und eines Super-Weitwinkel-Zooms erscheinen werden – alle für Vollformat.

Apropos – ein 2,8/70-200 mm oder gar 2,8/300 mm können die Supertele-Zoom für mich keinesfalls ersetzen, denn sobald Licht und Kontrast schwächer werden sind die Blenden f:2,8 & f:4,0 ein Segen.
Die beste Abbildungsleistung erhält man mit 2,8/300 mm und Konvertern und auch ein 4,0/500 mm hat für Vögel und weit entfernte Motive noch längst nicht ganz ausgedient. Nur 4,0/600 mm, 5,6/800 mm werden immer mehr zu absoluten Exoten.

 


Sigma – kaum noch zeitgemäss: Schwere Metall-Sonnenblende

 

Tamron hatte ja schon gut vorgelegt, mit dem extrem gefragten 150-600 mm.

 

 

14. November 2014
INDIEN – die Faszination – Das Buch von Harry

Endlich – das Weihnachtsgeschenk für Menschen und TIGER!
Ein-Blick in die wunderbare, weite & die faszinierende Kultur & die letzten großen Raubkatzen – Tiger – Löwen & Nashörner INDIENs
Fantastisch nahe und lebendige Fotos von Harrys InFocus und Mitstreitern
– jetzt für nur 50€ (incl. Versand) bei mir erhältlich.
Alle Einnahmen werden für die Erhaltung der indischen Tiger gespendet.
Einfach Email an mich.

Greift zu, 180 Seiten Bildband mit Texten in deutsch und englisch!

– 180 Seiten

– mehr als 260 Spitzen-Fotos, 28 davon im Großformat, 50 Tiger-Fotos

– bester Foto-Druck

– Natürlich mit ausführlichen Texten – in deutsch und englisch
alles Wissenswerte über die wichtigsten Indischen Parks & Landschaften
über Indische Tiger, Löwen, Nashörner

– hochwertiger gefühlsechter Einband

– Unterstützt von: Hannes Jaenicke und der Deutschen Umwelthilfe & AGA Aktionsgemeinschaft Artenschutz

– der Prachtband ist 1750g schwer – 24,5cm x 33cm groß und 2,2 cm dick!

Spende 50€ für das Buch alleine

Freiwillige Spendenbeträge ab 100€
gibt es ZUSÄTZLICH Gratisberatung von mir für 2016 & das in Arbeit befindliche Making-Of: Magic India
– 1001 Tipps für bessere Fotos mit exklusivem Bildmaterial, das nicht im Buch enthalten ist als PDF.

Macht bitte nicht den Buchhandel oder Ama zon reich,
sondern bestellt gleich bei mir, ich habe die Bücher frisch aus der Druckerei – spendet gleich den Tigern zu Gute.
Es lohnt sich.

 

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Kommt … ich nehme euch alle mit nach INDIEN … mit jeder Buchbestellung tut ihr etwas für Tiger und werden von den besten Fotos verwöhnt.

 

 

 

13. November 2014
Frische Diskussion: Super-Tele-Zoom-Objektiv

Art Wolfe und andere berühmte Tier-Fotografen arbeiten längst am liebsten mit dem Canon EF 4,0/200-400 mm L IS x1,4

Was Canon hier geschaffen hat, ich zwar mit 3,6 Kilo auf Reisen längst nicht ideal, aber deutlich besser als mit 2,8/400 mm, 4,0/500 mm; 4,0/600 mm; 5,6/800 mm zu fliegen! Wir sind endlich flexibel mit höchster Bildqualität bis knapp 600 mm.

Ab 300 mm Brennweite beginnt der Super-Telebereich.

300 mm Brennweite findet man heute in den meisten Digicams und vielen Telezooms.
Wer es leicht will und Fotos nicht stark vergrößert, freut sich heute über eine Panasonic FZ 200 mit 2,8/25-600 mm oder vielleicht auch über eine Panasonic FZ , Sony , Canon IS

Wenn die Bildqualität höher sein soll und kompakte Abmessungen und geringes Gewicht nicht mehr die oberste Priorität spielen, gibt es inzwischen viele spannende Tele-Zoom-Objektive oberhalb 300 mm Brennweite für Wechselsystem-Kameras.

Die Besten:

1. Canon EF 4,0/200-400 mm L IS x 1,4x

2. Nikon AF-S 4,5-5,6/80-400 mm VR II

3. Sony Alpha 4,5-5,6/70-400 mm

4. Tamron ED 5,0-6,7/150-600 mm VC

5. Canon EF 4,5-5,6/100-400 mm L IS II

6. Sigma Sport 5,0-6,3/150-600 mm OS

7. Sigma Contemporary 5,0-6,3/150-600 mmOS

8. Sigma EX 5,0-6,7/50-500 mm OS

Die Preiswertesten: (bis 500€)

1. Canon EFs 4,5-5,6/55-250 mm STM IS

2. Canon EF 4,5-5,6/70-300 mm IS

3. Nikon AF-S 4,5-5,6/70-300 mm VR

4. Panasonic 4,5-5,6/100-300 mm OIS

Was macht den Unterschied zu den Profis-Zooms?
Ganz einfach die Lichtstärke des Objektives und die Sensorgröße der Kameras. Kameras mit Kleinbild-Vollformat und APS-C-Format sind hier immer sichtbar im Vorteil.

Die besten Kameras 2015 für Super-Tele-Zoom-Objektive:

1. Canon EOS 1Dx
2. Canon EOS 7D2
3. Canon EOS 5D3

4. Nikon D4s
5. Nikon D810
6. Nikon D7200

7. Sony Alpha 99
9. Sony Alpha 77 II

10. Panasonic GH4

Die Auswahl der lichtstarken Profi-Zooms:
1. Canon 4,0/200-400 mm L IS & 5,6/280-560 mm L IS

2. Olympus 2,8/90-250 mm

3. Nikon AF-S 4,0/200-400 mm VR II

4. Sigma 2,8/200-500 mm

5. Sigma EX 5,6/300-800 mm

Die Wünsche sind also längst in Erfüllung gegangen.

Nur eine Hürde bleibt – der Preis und ein relativ hohes Gewicht.

Nikon’s geringfügig überarbeitetes AF-S 4,0/200-400 mm VR II entfachte eine neue Diskussion um das ideale Tele-Objektiv.

Sicher war das Erscheinen des Nikkor 4,0/200-400 mm VR im Jahr 1996 eine große Geschichte, die ich mir sehr gewünscht und dann auch gekauft habe. In 4 Jahren Praxis hat es sich jedoch gar nicht bewährt.

– der variable Brennweitenbereich zu kurz,
– das Tele-Zoom-Objektiv zu lang und unhandlich,
– der Stativadapter ein schwacher Witz,
– die Sonnenblende viel zu kurz,
– der VR bringt kaum eine wirksame Stabilisierung auf dem Einbeinstativ,
– VR auf dem Dreibein-Stativ gar nicht nutzbar
– mit Konvertern wird es sehr langsam und ist allenfalls noch mit dem TC-14 halbwegs brillant,
– mit TC-17 und TC-20 kaum zu verwenden.

Die Brillanz bei Offenblende ist bei allen Brennweiten eingeschränkt (bei mehreren Exemplaren die ich testen konnte) und die Bild-Auflösung ist erst ab f:8,0 annähernd Festbrennweitenqualität.

Ein Sportfotograf oder jemand auf Ansitz beurteilt das, weil er unbeweglich ist, ganz anders. Da ist ein Zoom ein enormer Vorteil!
Wer nicht mit 1600 ISO anstatt 800 ISO (zum Beispiel) arbeiten kann oder will und wer trotz eingeschränkter Brillanz unbedingt zusätzlich mit Konverter arbeiten will, wird ebenfalls ein solches großes, 3,5 Kilo schweres Zoom einem halb so schwerem 5,6/80-400 mm VR Zoom vorziehen.

Denn mit den inzwischen sehr guten „Amateur-Zooms“ bis 400 mm und sogar 600 mm, ist ein Konverter in vielen Fällen keine echte Option.

Ich hatte das Nikkor-Zoom als einer der ersten, habe 4 Jahre intensiv damit gearbeitet und heute keine Verwendung mehr dafür.

Nikon hatte jetzt nach 6 Jahren die Chance es großzügig zu optimieren. Nach meinen Praxis-Eindrücken ist dies nicht geschehen. Die Brennweite bleibt im unteren Bereich bei 200 mm unattraktiv und endet immer noch früh bei 400 mm. Das Zoom ist zu schwer und viel zu lang. Der lästige Stativadapter wurde nicht verändert, die Sonnenblende nicht zum ausziehen gestaltet. Der AF ist etwas schneller, der VR-Bildstabilisator ist jetzt endlich seinen Namen wert und bringt 2-3 Stufen Verbesserung. Der Abbildungsmaßstab im Nahbereich ist mit 1:5,8 nicht wirklich berühmt, aber auch nicht schlecht, immerhin kann man bis 2 m dicht heran gehen. Durch die neue Vergütung sollte die Brillanz etwas besser werden, aber auch dadurch ist es nicht unbedingt besser für Konverter geeignet!

Den größten Vorteil des Nikon Tele-Zooms sehe ich darin, dass es Canon und vielleicht bald auch Sony wach gerüttelt hat, auf die seit 25 Jahren bestehenden Bedürfnisse der Fotografen, zu reagieren!

Jeder Firma braucht ein Tele-Zoom mit maximaler Lichtstärke f: 4,5!
Wer das nicht glauben mag, versteht nicht viel von praktischer Fotografie – Lichtstärke und Brennweite sind auch heute noch durch nichts zu ersetzen.

Aus meiner langen Erfahrung ist eine Blendenöffnung f:5,6 unter 600 mm Brennweite kaum wünschenswert. F:2,8 ist sehr schwer und selbst f:4,0 macht die Objektive meist schwer und unhandlich. Wenn man den Konstrukteuren 1/3 weniger Lichtstärke zugesteht, also f:4,5, dann haben sie alle Freiheiten ein Kilo Gewicht einzusparen und kompakter und Leistungsfähiger zu entwickeln. Früher war ein 4,5/500 mm und ein 4,5/400 mm kein echter Hit, da die alten AF-Sensoren dann keine Konverter mehr zu liesen, das ist heute kein Problem mehr, denn AF-Elemente arbeiten bis f:8,0 tadellos. Für mich ist die Brennweite 400 mm die wichtigste im Telebereich überhaupt.

Festbrennweiten im Vergleich:
Canon 4,0/400 mm DO II

Da wurde von Amateuren und Kommentar-Schreibern immer wieder bemängelt, dass das 4,0/400 mm DO kein wirklich gutes, Objektiv sei – im Sinne von scharf und kontrastreich. Und von Nikon-Benutzern sogar bezweifelt, dass es sich mit einem Nikkor 4,0/200-400 mm messen kann (vermutlich weil das Nikkor 7000 Euro kostet – wird es für überirdisch gut gehalten). Tatsächlich benutze nicht nur ich das 400 mm DO II  ständig, sondern ein Großteil von meinem Kollegenkreis, Menschen mit noch viel höheren Ansprüchen an Fotos als ich und viel berühmtere Kollegen, die jeden Tag Fotos verkaufen wie der Vogelspezialist Art Morris und Art Wolfe.

Ich wollte nur einmal klar stellen, das wir uns alle sicher nicht irren und wir uns einfach nur das bestmögliche Equipment kaufen. Und im Telebereich sind dies derzeit ganz sicher das Canon 2,0/200 mm L IS; Canon 2,8/300 mm L IS II; 4,0/400 mm DO IS II; 5,6/800 mm L IS!

Nikon hat seine einstigen Gewichtsvorteile verschenkt, Nikkor 4,0/500 mm VR und 4,0/600 mm VR sind heute deutlich schwerer als die Canon-Super-Tele. Die neuen Canon L IS II Super-Teles sind noch leichter, handlicher und haben gute Stativschellen!

Das Nikkor 4,0/200-400 mm Zoom sehe ich gar nicht mehr in dieser Qualitätsstufe. Es ist nicht schärfer und nicht brillanter als ein Sigma 5,6/120-400 mm OS, Canon 4,5-5,6/100-400 mm L IS und die eine Blende lässt sich außer im Hochleistungssport, leicht mit höherer Empfindlichkeit ausgleichen. Das Nikkor Zoom eignet sich bisher nicht wirklich für den Einsatz mit Konvertern. Ich traue mich zu sagen, Nikon optimiert seine Tele-Objektive besonders in Hinsicht auf Sport-Fotografie und einige sind auch in der Natur-Fotografie gut verwendbar.

Beim Super-Tele-Zoom-Objektiv hat sich endlich etwas bewegt.

Sigma hat sehr gut begonnen, mit dem legendär scharfen 4,0/100-300 mm, dem gut gemeinten 2,8/120-300 mm; dem sehr universellen 6,3/50-500 mm; dem sehr langen 5,6/300-800 mm und dem 2,8/200-500 mm Monster-Tele-Zoom.

Canon hatte außer dem schnellen 5,6/100-400 mm seit 13 Jahren nichts vorzuweisen. Das ändert sich 2012 mit dem EF 4,0/200-400 mm.

Nikon hat außer dem 4,0/200-400 mm auch nichts schnelles und gutes im Sortiment.

Sony versucht mit dem 5,6/70-400 mm Fans zu finden.

Nur Olympus hatte ein Einsehen und hat mit 2,8-3,5/50-200 mm SWD und 2,8/90-250 mm die beiden schärfsten und kontrastreichsten Profi-Zooms auf dem Weltmarkt.

Wobei Olympus von seinem kleinen Sensor profitiert und deshalb kürzere Brennweiten konstruieren konnte.
Der hält aber noch viele Anwender vom FT-System ab. Ich würde mir ein Olympus 2,8/50-300 mm wünschen!

Das scheint mir ohnehin an jeder Kamera eine sehr wünschenswerte Brennweiten-Kombination zu sein, ein preiswerteres 4,0/50-300 mm und ein hoch professionelles 2,8/50-300 mm. Nach oben darf damit noch nicht Schluss sein und es sollte endlich ein 4,0/100-400 mm oder ein 4,5/100-500 mm erscheinen.

Das Gewicht bleibt aber ein Ausschlußkriterium. Ein Objektiv, dass sich der 3,5 Kilo Grenze nähert ist vom Einbeinstativ nicht mehr toll einsetzbar. Überall arbeiten wir mit Zoom-Objektiven, sogar schon im höchstauflösenden Bereich der Landschaftsfotografie, nur im Telebereich will kein Hersteller ein sinnvolles Zoom anbieten! In Zukunft wird mit unseren High-Tech-DSLR-Kameras immer mehr gefilmt werden und immer weniger Filmer werden eine Tele-Festbrennweite zwischen 200 und 600 mm akzeptieren.

Sigma bietet die Alternativen jetzt auch mit Bildstabilisator:

6,3/50-500 mm OS (empfehlenswert – aber lichtschwach und 2 kg schwer)
2,8/120-300 mm OS (sehr günstig, optisch sehr gut, leichte Schwächen je nach Konverter)
5,6/120-400 mm OS (die Amateurvariante, scharf und schnell und noch preiswert)
5,6/300-800 mm (das Vogel-Super-Tele, sehr schwer, sehr lang, optisch sehr gut, kein OS)
2,8/200-500 mm (Für den Scheich mit Träger, 23.000 €)

Ich halte es da wie einige bekannte Tier-Fotografen vor mir, wer mir ein Hochleistungs-Tele-Zoom-Objektiv und eine gut funktionierende Kamera baut, hat meinen Zuschlag – CANON.
Nikon wird mich mit dem 4,0/200-400 mm VR II nicht zurück erobern, weil sich nicht wirklich viel verbessert hat. Olympus hat erst einmal FT aufgegeben und mFT ist noch nicht so weit. Sicher kann man das sehr gute Olympus 2,8/90-250 mm, mit Adapter daran nutzen, aber der AF bleibt deutlich langsamer. Immerhin bleibt auch mit 2x Konverter noch eine Leistungs-Reserve übrig.

WAS fehlt noch?

CANON braucht endlich ein neues EF 4,5/50-300 mm L IS

SONY fehlt ein 4,5/100-500 mm Tele-Zoom.

OLYMPUS braucht ein 4,5/50-300 mm und Konverter

(Von Tokina erwarte ich in der Richtung nichts mehr)

Der Riese ist aufgewacht, Canon’s Supertele:

EF 4,0/200-400 mm x1,4 L IS

 

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