Tresor  
Filo Rings

1. Juli 2022
Indian wildlife

Indian Wildlife – Eye to Eye
Canon 2,8/70-200 mm L IS II f:2,8
 
 
Willkommen!

10 Jahre Harrys Photo-Tagebuch,  23 Jahre HarrysInFocus online. HarrysInFocus habe ich jüngst still gelegt.
Dank Dr. Tilo Seeger (www.drtseeger.de) konnte ich eine große Homepage aufbauen und mein vielfältiges Wissen zahllosen Fotografen vermitteln.
Ich bin seit mehr als 32 Jahren immer mit den neuesten Objektiven und Kameras unterwegs. Wenn ich es mir aussuchen kann, fotografiere ich am liebsten Tiere, alles was lebt und sich bewegt. Man unterstellt mir gerne eine besondere Leidenschaft für Fotografie und Fotogeräte – das ist aber aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn meine wahre Leidenschaft brennt für meine Motive, für Tiere, für Natur, für Menschen – der Rest ist nur Technik.
Meine große Homepage “HarrysInFocus” wurde gerne mal zu bunt und zu verwirrend empfunden – sie ist aber eben auch so wie ich. Ein bunter Vogel, gerne mal chaotisch und zerstreut, oft knallig und manchmal zu viel auf einmal.
Ich bin nicht geradlinig und angepasst und farblos vielleicht auch nicht.
Ein Mensch hat viele Facetten, viele Gesichter, er kann vieles sein, je nach dem auf welche Seele er trifft… man muß es nur versuchen.
Ich versuche – ich mag grau nicht und bin immer auf der Suche nach Farben, nach Licht. Ich fotografiere spannende Tiere und Menschen – nicht nur einmal – immer wieder, mir fällt immer noch was ein. Mit einer Kamera kann ich zwar fast alles ablichten und doch verwende ich immer wieder andere Kameras und Objektive, und suche immer das Limit…
wie in meinem Lieblingsfilm „Blade Runner“ (1982) bin ich gerne auf Messers Schneide.
Ich bin “Berlin – Herz & Schnauze”, gewagt und schüchtern, modern und hektisch und zugleich altmodisch mit viel grün, Wasser und Ruhe.
2010 fiel die Entscheidung, es mal mit ruhigen Farben und streng geordnet zu versuchen.
Dafür haben mir hier Andreas Klotz (www.Tipp4.de), Katrin Scheid und Sebastian Tänzer (www.Taenzer.me) eine ganz neue Plattform errichtet. Es hat nicht lange gedauert und ich habe diese Seiten mit massenhaft Fotos und Text gefüllt.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Vergnügen beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Per E-Mail (HarryPX@T-Online.de) bin ich jederzeit für Sie da und beantworte Fragen, Wünsche und Anregungen, biete Tests und
meinen Foto-Wissen auf USB-Stick. Rein ins Vergnügen…

Und bitte nichts mopsen und nichts ohne meine Zustimmung zitieren oder gar kopieren und ins Netz stellen!
Seien Sie lieber selbst kreativ!

Auf Anfrage – können Sie mich für eine Portrait-Session oder ihre Feierlichkeit buchen. Ich bin kein Freund von festen Preislisten, Preise ändern sich ständig.  Eine Portrait-Session bei mir gibt es ab 150€ (plus Anfahrt, falls erforderlich). Alles ist abhängig vom Aufwand, Nachbearbeitung und Zeit – deshalb einfach eine kleine Mail an mich und sie bekommen ein persönliches Angebot.

Dies ist KEINE Fan-Page – KEINE Werbung, KEINE Suchmaschinen-Links und Optimierung

Auch wenn hier auf meiner Seite Markennahmen wie Canon, Nikon, Novoflex, Olympus, Panasonic, Pentax, Leica, Zeiss & Apple häufiger als vielleicht sonst gewohnt auftauchen – bitte ich Sie herzlich – das nicht als Fan-Page miss zu verstehen. Diese Marken sind hier präsent, aufgrund langjähriger, oft positiver Erfahrungen. Canon wird wohl am häufigsten besprochen, weil Canon das bei weitem größte System und die meisten Kunden hat, nicht weil ich es für die beste, innovativste Herstellerfirma halte. Grundsätzlich sind mir Marken-Namen und Firmen egal und ich übe da keine Solidarität – denn das wäre zu kurzlebig. Es sind alles Hersteller die Produkte vertreiben und offensiv versuchen Geld zu verdienen. Nachdem ich nun seit 25 Jahren „InFocus“ schreibe und 12 Jahre lang meine Info-News „BlitzLicht“ heraus gegeben habe, werde ich mich ab jetzt auf diese Homepage konzentrieren – mit meinem gesammelten Fotowissen seit 28 Jahren und meinen regelmäßigen Tests aktueller Objektive und Kameras. Da ich unbedingt unabhängig bleiben will von einflussnehmenden Redaktionen (die zumeist über wenig Praxis-Wissen verfügen) den Herstellern, den Vertreibern und der Werbe-Industrie und ein Abo-Preis wie bisher vermutlich immer weniger Menschen interessiert – stelle ich hier mein gesamtes Wissen ab jetzt jedem zur Verfügung. Ich biete jedoch noch viel mehr, intensive Beratung per Mail – speziell an die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Objektive und Kameras und Zubehör, die ich zum fairen Preis gebraucht und neu beschaffe.
Als Honorierung erhoffe ich mir wie meine nordamerikanischen Kollegen eine jährliche Spende um diesen hohen Aufwand vor mir und meiner Familie zu rechtfertigen.
Sie können einen beliebigen Betrag ab 35 € HIER spenden.

Dafür gibt es dann meine Foto-Listen (220 Seiten) mit Kurz-Beurteilungen über alle Objektive und Kameras, ausführliche Praxis-Tests zu den aktuellsten Objektiven und die letzten Blitz-Licht Ausgaben per Mail.

Die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass meine Leser durch meine Beratung und Tests viel Geld einsparen konnten, da ich immer als preisbewusster Berater und nie als “Anpreiser” von Marken fungiere. Oft genug rate ich auch vom Kauf ab. Einzelne Praxistests zu Objektiven oder Kameras (derzeit 380 verschiedene! Siehe HarrysInFocus.de) Können Sie auch weiterhin bei mir für 5 € bestellen (natürlich inklusive meiner gezielten Fachberatung per E-Mail!)

E-Mail-Kontakt – einfach hier auf Beratung- oder Bestellen-BonBons klicken.

Einzelne Tests oder Testreihen für nur eine Marke können Sie bei mir bestellen.

InFocus Shop

 

1. Dezember 2014
USB-Stick & DVD

Seit 25 Jahren unabhängige Praxistests – für:
Fotografie draußen, NaturFoto, NaturBlick, FotoMagazin, Phototechnik International, Photographie, FotoPraxis, Markt&Technik, PhotoScala, HarrysInFocus, u.v.a.
Hier finden Sie die
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aller Autofokus-OBJEKTIVE
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und nicht erzwungen wirtschaftlich korrekt; alle Berichte ständig erweitert und ergänzt –
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9. August 2022
NIKON Z9 Autofokus

Nikon Z9 mit Z 4.5/400 mm S VR – empörtes Eichhörnchen – Fotografieren beim Futtern nicht erlaubt!
Hier stimmt alles, schönes Licht, toller Moment, perfekte Brennweite, f:4.5, sahnige Unschärfe –
aber die Schärfe liegt trotz AF-C – 3D Tier-Tracking und absolut still sitzendem Hörnchen =
nicht auf dem Auge.
Ich könnte platzen, wenn ich überall höre und lese wie “perfekt” die Z9 “immer” das Motiv fokussiert und “exakt” auf die Augen fokussiert – bei komplett identischen Einstellungen!
Und in der Serie ist das nur eins von einem großen Anteil nicht perfekt scharfer Bilder!
Also was ist da los?
Lügt Harry oder sind alle anderen Spinner und warten auf die Geld/Natural-“Geschenke” oder sind es verblendete Fans?
Antwort B und C müssen richtig sein, denn die Situation kann ich täglich mit verschiedenen Motiven
und Lichtsituationen wiederholen.
Kamera und Objektiv sind nagelneu und arbeiten ja  a-u-c-h öfter mal einwandfrei
Ein leichteres Motiv kann es kaum geben und weder mit OM-1, noch A1, A7RIV, R5, R7 gibt es hier
irgendetwas zu beanstanden und deren ganze Serie ist einwandfrei scharf!
Erst Sekunden und ein dutzend Aufnahmen später, erkennt das Nikon System Auge oder Schnauze:


Ich finde es eben extrem ärgerlich, wenn der AF auch bei sitzenden Motiven oder langsamen Bewegungen nicht mitzieht.
Aber wer zurück blättert, 2-3 Jahre, der liest bei mir auch, das es mit Sony A9, A7RIV, A9II, R5, R6, E-M1III, E-M1X ganz ähnliche Probleme gab.
Man hofft aber eben doch, dass nachfolgende Firmen diese Probleme dann mit neuen Kameras überspringen können. Aber offensichtlich ist das nicht so!
Alles wurde mit brandneuer Firmware gemacht, die angeblich solche kleinen Schwächen ausbügeln sollte – NO – sie tut es nicht!
Dann nach 4-5 komplett unscharfen Fotos endlich wieder Schärfe:


Um im nächsten Sekundenbruchteil wieder verloren zu gehen…. oh Nikon – was für eine Schmach…
und es bleibt so, sekundenlang – hier ein richtig tolles Bild –
wenn doch nur das Auge scharf wäre oder ich auf f:11 abgeblendet oder noch besser manuell fokussiert hätte oder eben meine Sony in der Hand gehabt hätte…
“Hätte” ist eine miese Ausrede – nur an der richtigen Stelle scharf, zählt!

Und das ich weder Nikon böse bin, noch die Marke verachte oder ihr gar schaden will, beweise ich durch echte Käufe von Z9, 800 mm, 400 mm, 24-120 mm und 40 mm.
Das ist alles noch nicht Armageddon, aber es zeigt ganz deutlich wie verlogen oder auch nur unaufmerksam, unerfahren alle Nutzer sind, die etwas anderes behaupten.


und dann unmittelbar danach – wo ist die Schärfe? Augen nicht erkannt! Scharfstellung per 3D Tracking auf dem weißen Bauch…


Also Geld verdient man mit solchen Serienfotos allenfalls zufällig…
Dann habe ich umgeschaltet auf DX – praktisch 600 mm Bildausschnitt: Scharf


Absolut erstaunlich, in DX sitzt fast jedes Serienbild perfekt! Also krankt das Programm der Z9 an zu kleinen Augen, in Japan gibt es wohl keine kleinen, roten Eichhörnchen – also können Asiaten die auch nicht programmieren?
Oder ist das schon das Deep Learning, nach 40-50 Fotos Motiv registriert, Augen gefunden und erkannt, abgespeichert und ab jetzt alles scharf? Schauen wir weiter…
Zurück und weiter mit Vollformat und zu schnellen, plötzlichen Wechseln im Sekundenbruchteil von Fressen auf Beobachten:


Überraschung
, Deep Learning funktioniert – meistens – nachdem Motiv und Licht endlich erkannt sind, finden zumindest keine gröberen Ausreißer mehr statt!
– allerdings hätte das ja dann zur Folge, dass die Kamera/System kaum für schnelle, spontane Motive geeignet ist…

O-Ton NIKON:
Das leistungsstarke AF-System der Z9 ist das Ergebnis dreier Technologien: einer beispiellosen AF-Berechnungsgeschwindigkeit von 120 Zyklen pro Sekunde (hatte Sony A1 zuerst eingeführt), einer intelligenten Motiverkennung, die mithilfe von Deep Learning entwickelt wurde und einer schnellen, konstanten Kommunikation von AF-Informationen zwischen dem Objektiv und dem Kameragehäuse über das Z-Bajonett.
Bis auf das Deep Learning ist das alles weder neu, noch aussergewöhnlich und selbst dass haben Sony, Canon, OMS selbstverständlich auch, in ihren eigenen Algorithmen.

Bis auf wenige Ausnahmen waren von da an, lange alle Fotos in dieser Situation perfekt scharf, selbst wenn ich ins Hochformat wechselte. Bis dann plötzlich wieder der AF entschied von den Augen auf die Pfoten oder auf den vorderen Bildrand zu springen.
Sicherlich fotografiere ich hier extrem, aus nur 3-4m Entfernung mit 400 mm bei f:4.5 und auch gerne mit 600 mm Bildausschnitt. Ich könnte auch abblenden oder einen größeren Abstand einhalten, dann hat es der AF nicht schwer – doch dann brauche ich nicht 3.700€ plus 6.000€ für ein 4.5/400 mm S mit Z9 auszugeben! Dann kann ich fotografieren wie jeder andere auch, mit 5.6/100-400 mm, aber das erscheint mir mit solchen Motiven eher langweilig und austauschbar, denn sonst lichte ich ja unter gleichen Bedingungen mit f:2.8 ab.
Unzweifelhaft ist für mich, der AF-C von Nikon braucht lange, bis er sich festbeißt und auch dann bringt er es nicht dauerhaft bis zum Ende einer Situation – 980 Bilddateien mit kurzen Salven à 10 und 20 BpS ergibt KEINE konstant richtig auf die Augen fokussierten Fotos.

 

Wie alle anderen, kann ich ja viel behaupten, aber so sieht es bei einem solchen Vergleichs-Praxis-Test aus…

Was mich weiter sehr an der Nikon Z9 ärgert:
Ich kann damit nicht so weiterarbeiten wie ich es gelernt und dann mit Sony und Olympus weiter vertieft habe: Im Belichtungsprogramm M!
Ich kann nicht ISO-Automatik in von mir vorgegebenen Grenzen aktivieren und die 3 wichtigsten Werte jederzeit kontrollieren und anpassen – also Belichtungszeit, Objektiv-Blendenöffnung und Belichtungskorrektur.
Nikon erlaubt das nicht! Denn wenn ich in M fotografiere, wird auf jeden Fall die Belichtungskorrektur-Anzeige ausgeblendet, bzw. bleibt immer auf Null und meine Abweichung wird erst sichtbar, wenn ich die +/- Taste gedrückt halte. Also Nikon, was soll dieser Schwachsinn, Olympus, Panasonic, Fujifilm, Canon und Sony können es – Nikon verweigert es.
Die Werte kontrollieren geht nur, wenn ich in A oder S arbeite oder die ISO manuell einstelle.
Wer arbeitet denn noch so? Wer verwendet warum noch eine manuelle ISO-Einstellung?
Der Sinn ist mir nicht klar. Denn mit Zeit oder Blende kann ich ja jederzeit auch meine ISO-Push-Empfindlichkeit im Auge behalten und dafür sorgen, dass sie einen Wert nicht überschreitet.

 

5. April 2011
Nikon D5100

Nikon durchbricht die Stille und präsentiert mit der D5100 die fürchterlichen Nachrichten aus Japan, die seit dem Erdbeben durch die Medien geistern.

Die Kamera ist aber „Made in Thailand“ und deshalb gibt es keine Entwarnung für Japan selbst – denn die Werke in Sendai und Umgebung stehen nach wie vor still.
Aus Sendai kamen bisher die Profikameras von Nikon. In nächster Zeit ist vielleicht kein D700 oder D300 Nachfolger und erst recht keine D4 in Sicht, zumindest nicht aus Sendai.
Für rund 700 wird mit der D5100 nach 2 Jahren ein deutlich verbessertes Kameramodell der Einstiegsklasse vorgestellt.
Und sie hat, wie schon die spannende D5000 zuvor, als einzige Nikon den beweglichen Monitor. Aufgrund von Kritik bei der Stativnutzung, hat Nikon jetzt dem Monitor wie meist üblich ein Gelenk an der linken Kameraseite verpasst.
Sie verfügt über den 16 MP Sensor der D7000, der nach Nikon-Maßgabe bei Sony hergestellt wird und hohe Auflösung mit sensationell niedrigem Bildrauschen verbindet. Besonders gut ist das bisher in der Pentax K5 zu sehen, die wirklich rauscharme Fotos bis ISO 12.800 liefert. Nikon gibt ISO-Empfindlichkeiten von 100 bis 25.600 ISO an. In der Praxis sind rauscharme und Detailreiche Fotos bei 6400 ISO schon ein echter Gewinn und genau das wird die D5100 ähnlich wie schon die D7000 auch ermöglichen.
Der bewegliche Monitor ist größer (3“) und liefert jetzt sogar die hohe Auflösung von 921.000 Punkten, die von anspruchsvollen Fotografen immer wieder als Minimum zur Beurteilung der Schärfe gefordert wird.
Die D5100 ist ungewöhnlich rund geworden, Nikon folgt hier auffällig der immer runderen Canon Eos Form. Nur Pentax setzt sich derzeit markant und wohltuend vom Kameradesign ab. Diese geschwungenen Linien und die runden Kanten wollen auf den ersten Blick wenig zu einer Nikon-Kamera passen.
Sonst ist die Bedienung auf den ersten Blick auf Einsteiger-Niveau, leider wurde der praktische Live-View und Film-Knopf der D3100 und D7000 hier nicht umgesetzt. Für Live-View ist jetzt ein mit LV gekennzeichneter Hebel auf der Kamera, seitlich vom Menü-Rad erfunden worden. Und wer in FullHD filmen möchte muß zusätzlich die rote Taste auf dem Oberdeck betätigen.
Einen Glasprismen-Sucher gibt es nicht, dafür einen dunkleren, weniger exakten Spiegelsucher der nicht einmal 95% des Bildes zeigt. Er hat den Vorteil das Gewicht und den Preis deutlich zu senken (Ein Glasprisma würde die Kamera um mehr als 100 Euro verteuern).

Rund 300 € preiswerter als die D7000 und dazu den beweglichen Monitor, werden der überambitionierten D7000 das Leben schwer machen. Der Käufer bekommt den gleichen Sensor und somit letztlich die gleiche Bildqualität, einzig am Material und Bedienung, sowie Sucherprisma und einigen Sonderfunktionen wurde gespart. Außerdem fehlt der D5100 der aufwendigere 39 Feld-Autofokus (11 Felder), die drahtlose Blitzsteuerung und der zweite SD-Schacht und sie schafft nur 4 Bilder pro Sekunde – anstatt 6.
Ich finde, daß werden die meisten Käufer verschmerzen können, der bewegliche Monitor ist allemal mehr wert. Sie ist 50g leichter und kompakter als der Vorgänger, durch das neue Monitorgelenk konnte die Kamera fast 1 cm weniger hoch konstruiert werden. Das Gewicht von 610g mit Batterie und Karte kann sich sehen lassen. Weniger Knöpfe und ein übergroßer Monitor mit 3 Zoll.

Es ist ein schwerer Weg für die beiden Platzhirsche – Canon und Nikon – zu erkennen und umzusetzen, was ein Fotograf in einer Digitalkamera wirklich will.
Ich frage mich warum.
Erst brauchte man keine Staubentfernung, dann keine Live-Vorschau, dann keine Film-Funktion, so langsam wird begriffen – wie attraktiv ein beweglicher Monitor ist
und das eine Bildstabilisierung auch in die Einsteiger-Kameras gehört, das haben sie heute noch nicht erkannt.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen D5100 und D5000:

D5000 D5100
Sensor 12,3 Megapixel 16,2 Megapixel
ISO-Empfindlichkeit 200 bis 3200 100 bis 6400
ISO erweiterbar bis 6.400 25.600
Sucher Pentaspiegel, 0,78x, 95%
Fokusmessfelder 11 Messfelder
Serienbildrate 4 B/s
Monitor 6,9 cm (2,7“) / 230.000 Pixel / neigbar, drehbar 7,5 cm (3“) / 921.000 Pixel / schwenkbar, drehbar
Video 720p @ 24 B/s; Motion-Jpeg 1080p @ 30 B/s; H.264
Stereo-Mikrofoneingang Ja
Verschlusszeiten 1/4000 s – 30 s
Belichtungs-Messsensor 420 Pixel RGB
Bildprozessor EXPEED EXPEED 2
Motivprogramme 19 16 (+ Effekte)
Effektprogramme 7
HDR-Funktion Ja
Gehäusematerial Polycarbonat
AF-Motor fehlt!
Multifunktionshandgriff Nicht erhältlich
Zwei Einstellräder Nein
Doppeltes SD-Fach Nein

Nikon ME-1 für stolze 150 €

Jetzt auch Nikon mit Stereo-Anschluss und Stereo-Zusatz-Micro – wie bisher so konsequent nur von Panasonic umgesetzt.
Dieses Micro passt natürlich auch an die Nikon D3 Kameras und ist sicher allen Reportern und Filmern willkommen.

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test

8. Februar 2011
Olympus XZ-1 Die Taschen-Eule

Olympus XZ-1 Taschen-Eule

Ich bin ein Fan von lichtstarken Objektiven, denn Licht hat man nie genug.
Ganz egal wie hoch einige Kameras die Empfindlichkeit der ISO-Zahlen noch ziehen,

es wird immer Situationen geben in denen das alleine nicht reicht.
Nicht nur bei wenig Licht und um schnelle Bewegungen einzufangen (= kurze Zeit erforderlich) sondern auch zum herauslösen eines Motives aus seiner Umgebung sind hochlichtstarke Objektive eine wahre Freude.
Olympus hat sich hier schon immer stark gemacht, hatte schon in den siebziger Jahren zu OM-Zeiten, 2,0/24 mm; 2,0/50 mm Macro; 2,0/90 mm Macro und andere Exoten, die heute heiß begehrt sind, im Fortfolio.Für das FourThirds-System gibt es gar Lichteulen wie: 2,0/14-35 mm – 2,0/35-100 mm – 2,0/150 mm.
Auch für die digitale Fotografie hat Olympus schon früh (2000) Kameras wie die C-3040 mit 1,8-2,5/35-105 mm Objektiv heraus gebracht und die bis heute begehrte C-5050 war dann erst einmal die letzte hochtlichtstarke Kompaktkamera ihrer Art.

Erst mit der Panasonic LX 3/Leica Digilux-Baureihe wurde die Lichtstärke f: 2,0 zumindest im Weitwinkelbereich wieder entdeckt. Samsung, Canon und Sony haben eigene Konzepte vorgelegt. So wirklich glücklich gemacht hat mich keins davon.

Die Canon S95 macht einfach spaß, doch der letzte Rest an Bildschärfe, 24 mm Brennweite und f: 4,9 ist eine sehr schwache Lichtstärke bei 105 mm. Nikon bleibt traditionell lichtschwach, vor allem im Telebereich.

Die Panasonic LX 5 hat eine sehr angenehme Brennweite, 24-90 mm vergleichbar, aber auch im Telebereich ist sie mit 3,3/ lichtschwach und das Bildrauschen lässt zu wünschen übrig.

Olympus hat sich seit 2003 zeit gelassen und hat jetzt die optische Rechnung für die berühmte Zuiko-Werkstatt fertig:

Olympus XZ-1 mit 1,8-2,5/28-112 mm Zuiko-Zoom-Objektiv.

Was spicht sonst für die kleine Taschen-Eule?

– Ihre Kompaktheit: 11,1 x 6,4 x 4,2

– Ihre Leichtigkeit: 275 g

– Ihr Objektiv: Lichtstärke f: 2,2 bei 100 mm!

– Ihre Empfindlichkeit – bis ISO 6400 kann sie auch – bleibt sogar bis 1600 ISO ungewöhnlich rauscharm
(nur die Canon S95 rauscht noch weniger, zeigt aber auch weniger Details!)

– Ihr Graufilter mit Faktor 3x wenn 1/2000 Sekunde mal nicht ausreicht

– Ihre Schnelligkeit – sehr schneller AF in dieser Klasse, 2 Bilder pro Sekunde möglich.

– ein großes Einstellrad am Objektiv für Blende, Zeit, Belichtung oder ART-Filter

– Ihre wirksame Bildstabilisierung bis 3 Stufen

– Ihre Zuiko-Farbbrillanz – einzigartige Farbwiedergabe schon im JPEG – auch im RAW

– Ihr 3 Zoll OLED Monitor mit 410.000 Pixel Auflösung

– Ihre sinnvolle Auflösung von 10 MegaPixel

– Ihre Anschlüsse – für externen Monitor oder Blitz

– Ihre ART-Filter

Noch wünsche?

Aber sicher… ein 1,8-2,5/24-110 mm Objektiv & ein kleines, genarbtes Griffstück!!!!!
Und ein kompakterer EVIL-Sucher! Und frei in der Wirklung programmierbare ART-Filter,
die auch am vorhandenen Foto noch angewendet werden können!

Demnächst Fotos mit Praxis-Test und mehr Infos im neuen Blitz-Licht

 

Veröffentlicht in General, Kameras im Test

8. Februar 2011
Sigma – neue OS Zoom-Objektive mit Bildstabilisierung

Sigma will auch noch mit spielen:

Sigma DG 4,5-5,6/12-24 mm II für Ultra-Weitwinkel-Zoom für Vollformat ohne OS, hoffentlich optisch erheblich verbessert! Aber letztlich sehr extremes Weitwinkel, dass an den Bildrändern nie wirklich befriedigen kann. Ich fände ein wirklich herausragend gutes 4,0/16-35 mm von Sigma erheblich wichtiger… der Preis von 1150 Euro wird vielen zu hoch sein, für so ein spezielles Objektiv.

SIGMA CORPORATION PRESSE-INFORMATION
Ein SLD Glaselement sowie vier FLD Glaselemente sorgen für eine effektive Korrektur von Farbfehlern und liefern eine hervorragende Bildqualität über den gesamten Zoombereich.
Drei blankgepresste Glaslinsen und eine asphärische Linse stehen für fortschrittliche Leistung und ermöglichen die kompakte und leichte Bauweise.
Die Super Multi Layer Vergütung mindert Reflexe und Geisterbilder. Das Objektiv hat eine hervorragende Rand-Helligkeit und liefert scharfe und kontrastreiche Bilder bereits bei offener Blende.
Der HSM (Hyper Sonic Motor) Antrieb sorgt für den schnellen und nahezu geräuschlosen Autofokus, in den jederzeit manuell eingegriffen werden kann.
Das Objektiv hat eine Naheinstellgrenze von 28cm über den gesamten Zoombereich und liefert einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:6,4. Das Sigma 12-24mm F4.5-5.6 II DG HSM ist spritzwassergeschützt für den Einsatz unter raueren Bedingungen.

Sigma DG 2,8/105 mm Macro OS – Macro-Festbrennweite für Vollformat endlich mit schnellerem, leisen HSM
aber dafür jetzt auch mit innenfokussierter Bauweise, Frontlinse ungeschützt und Sonnenblende immer notwendig!
SIGMA CORPORATION PRESSE-INFORMATION
SIGMA MAKRO 105mm F2.8 EX DG OS HSM

Das beliebte lichtstarke Makro-Teleobjektiv bietet in dieser Neuauflage neben der gewohnt überragenden Leistung zahlreiche Ausstattungsmerkmale, die das Handling des Objektivs erheblich erleichtern.
Dank Sigmas OS (Optischer Stabilisator) wird die Freihandfotografie um bis zu 4 Zeitstufen erweitert, was bei den in der Makrofotografie üblichen kleinen Blenden hilft, Verwacklungen zu vermeiden.
Ein SLD (speziell niedrige Dispersion)
Glaselement und ein SLD Glaselement mit hohem Brechungsindex sorgen für die exzellente Korrektur aller Abbildungsfehler und der Verzeichnung. Das Floating Focusing System bewegt beim Scharfstellen 2unterschiedliche Linsengruppen auf der optischen Achse in verschiedene Positionen. Dieses System kompensiert wirkungsvoll Astigmatismus sowie die sphärische Aberration und liefert so die überragende optische Leistung von Unendlich bis zum Maßstab 1:1. Die Baulänge des Objektivs ändert sich dank dieser Technik beim Scharfstellen nicht, was den Einsatz des Makroblitzes vereinfacht und die Verwendung der SIGMA Telekonverter ermöglicht, wodurch sogar ein Maßstab bis 2:1 erzielt werden kann.
Der HSM (Hyper Sonic Motor) Antrieb sorgt für den schnellen und nahezu geräuschlosen Autofokus, in den jederzeit manuell eingegriffen werden kann. Durch den Einsatz von 9 Blendenlamellen entsteht eine nahezu runde Blendenöffnung, die außerhalb der Schärfeebene für ein sehr angenehmes Bokeh sorgt. Das Gehäuse des Objektivs ist spritzwassergeschützt und somit für den Einsatz unter raueren Bedingungen bestens ausgerüstet.


Sigma DC 2,8/50-150 mm OS II – leichtes Tele-Zoom für APS-C/Halbformat – hoffentlich optisch deutlich kontrastreicher, war bisher nicht sonderlich beliebt, die meisten verwenden lieber gleich das 2,8/70-200 mm obwohl das doppelt so schwer und viel länger ist.

SIGMA CORPORATION PRESSE-INFORMATION
SIGMA APO 50-150mm F2.8 EX DC OS HSM
Das beliebte lichtstarke Teleobjektiv, das speziell für digitale SLR-Kameras mit Aufnahmesensoren bis zum APS-C Format entwickelt wurde, ist jetzt auch mit der SIGMA OS Technologie (OS = optische Stabilisator)
ausgestattet, die bis zu 4 Stufen längere Verschlusszeiten ermöglicht, als sonst aus freier Hand möglich wären. 6 SLD Glaselemente kompensieren chromatische Aberrationen und sorgen für eine hohe Bildqualität über
den gesamten Zoombereich. Die Super Multi Layer (SML) Vergütung mindert Geisterbilder und Reflexe und sorgt für scharfe und kontrastreiche Bilder bereits bei offener Blende. Das Objektiv ist innenfokussiert und der
HSM (Hyper Sonic Motor) Antrieb gestattet den schnellen und geräuscharmen Autofokus, in den jederzeit manuell eingegriffen werden kann. Das Objektiv hat eine Naheinstellgrenze von 80cm und einen maximalen
Abbildungsmaßstab von 1:6.3. Aufgrund der der 9 Blendenlamellen entsteht eine nahezu runde Blendenöffnung, die außerhalb der Schärfeebene für ein sehr angenehmes Bokeh sorgt. Durch die Kombination mit dem SIGMA 1,4x EX DG APO oder 2x EX DG APO Telekonverter entsteht ein 70-210mm F4 AF oder gar ein 100-300mm F5.6 AF Tele-Zoomobjektiv.

Bald lieferbar: Sigma DG 2,8/120-300 mm OS HSM für Vollformat – das wird eine spannende Linse im Vergleich zu dem 4,0/200-400 mm Super-Tele-Zooms…
die Preisempfehlung von 4500 Euro klingt hoch – besonders weil die bisherige Version auch offenblend-scharf war und schon für unter 2500 € verkauft wurde… da bin ich sehr gespannt wie scharf es in der Praxis ist…
demnächst im Test in Harrys Blitz-Licht!

Jetzt sollten als nächstes neue Konstruktionen mit OS vom 4,5/500 mm und 2,8/300 mm folgen….

SIGMA CORPORATION PRESSE-INFORMATION

SIGMA APO 120-300mm F2.8 EX DG OS HSM
Der Nachfolger des APO 120-300mm F2.8 EX DG HSM (Markteinführung im Juli 2005) beinhaltet nun den
SIGMA-eigenen optischen Bildstabilisator, der die Möglichkeiten der Freihandfotografie um bis zu 4
Belichtungsstufen erweitert. Darüber hinaus wurde das Objektiv nach den neuesten Erkenntnissen der optischen Technologie entwickelt.
Dieses lichtstarke Tele-Zoomobjektiv besitzt ein witterungsbeständiges Design und kann auch unter rauen Bedingungen eingesetzt werden. Ein SLD (speziell niedrige Dispersion) Glaselement und zwei FLD
(„F“ niedrige Dispersion) Glaselemente, deren Abbildungsleistung mit der von Fluoridglas gleichzusetzen ist, sorgen für die maximale Korrektur chromatischer Aberrationen. Die Super Multi Layer (SML) Vergütung
reduziert Streulicht und Geisterbilder. Das Objektiv ist sowohl innenfokussiert als auch innengezoomt, wodurch sich weder beim Scharfstellen noch beim Brennweitenwechsel Veränderungen in der Baulänge
ergeben. Die gesteigerte optische Leistung liefert die hervorragende Korrektur der sagittalen Koma und sorgt für eine extrem hohe Auflösung über den gesamten Zoombereich, die mit der einer Festbrennweite
vergleichbar ist. Der HSM (Hyper Sonic Motor) sorgt für einen schnellen und nahezu lautlosen Autofokus, in den jederzeit manuell eingegriffen werden kann. 9 Blendenlamellen, die eine nahezu runde Blendenöffnung ergeben, lassen außerhalb der Schärfeebene ein sehr angenehmes Bokeh entstehen. Die Einsatzmöglichkeiten dieses Tele-Zoomobjektives lassen sich durch die Kombinationsfähigkeit mit den SIGMA EX DG
Tele-Konvertern noch steigern.

Das Sigma 2,8/150 mm Macro ist sehr schnell zu einem meiner Lieblingsobjektive geworden, optisch über jeden Zweifel erhaben.
Ich nutze es weiterhin am microFourThirds-System und der Olympus E-5. Ich brauche daher kein OS!
Der Preis von 1300 Euro klingt zunächst sehr hoch, doch gut 1000 Euro ist es sicherlich wert…demnächst im Test in Harrys Blitz-Licht!

SIGMA CORPORATION PRESSE-INFORMATION
SIGMA APO MAKRO 150mm F2.8 EX DG OS HSM
Das beliebte Sigma Makro-Teleobjektiv APO Makro 150mm F2.8 EX DG OS HSM ist nun mit dem SIGMA-eigenen optischen Bildstabilisator ausgestattet, der die Möglichkeiten der Freihandfotografie um bis
zu 4 Belichtungsstufen erweitert. Der Nachfolger des APO Makro 150mm F2.8 EX DG HSM (Markteinführung im Oktober 2004) bietet darüber hinaus neueste optische Technologie und ein
witterungsbeständiges Design für den Einsatz unter rauen Bedingungen. Das Floating Fokussystem bewegt zwei verschiedene Linsengruppen im Strahlengang an unterschiedliche Positionen und ermöglicht
hierdurch die effektive Korrektur des Astigmatismus sowie der sphärischen Aberration und sorgt für eine extrem hohe optische Leistung von unendlich bis zum Maßstab 1:1. Drei SLD (speziell niedrige Dispersion)
Glaselemente sorgen für die exzellente Korrektur aller Arten von Aberrationen und die Super Multi Layer (SML) Vergütung reduziert Streulicht und Geisterbilder. Das Objektiv liefert scharfe und kontrastreiche Bilder bis in die Bildecken bereits bei Offenblende. Der HSM (Hyper Sonic Motor) sorgt für einen schnellen und nahezu lautlosen Autofokus, in den jederzeit manuell eingegriffen werden kann. 9 Blendenlamellen, die
eine nahezu runde Blendenöffnung erlauben, lassen außerhalb der Schärfeebene ein sehr angenehmes Bokeh entstehen. Die Einsatzmöglichkeiten lassen sich durch die Kombinationsfähigkeit mit den SIGMA EX
DG Tele-Konvertern sogar noch steigern.


Zusätzlich wurde der langweilige Prototyp eines 2,8/30 mm in Sony-Nex-Fassung gezeigt.

Das zählt für mich zu den Objektiven, die die Welt nicht braucht.
Wenn Festbrennweite unter 200 mm dann doch bitte mindestens Blende f: 2,0!

 

Veröffentlicht in General, Objektive im Test